Kritik der SZ: Der SWR will eine China-konforme Corona-Sendung ausstrahlen

Von Felizitas Küble

.Wenn sogar die linksliberal ausgerichtete „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) eine Sendung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens kritisiert – und das sogar im vorhinein  – dann fällt das sicherlich aus dem Rahmen des Üblichen.So geschehen am heutigen Montag (8.6.) in der SZ-online unter dem Titel „Umstrittene Corona-Doku im Fernsehen: Wenn Peking die Bilder liefert“: https://www.sueddeutsche.de/medien/coronavirus-wuhan-swr-1.4930349

Der Südwestfunk will demzufolge am 15. Juni 2020 eine als Aufklärungsfilm angekündigte Sendung „Inside Wuhan“ in der ARD ausstrahlen. Allerdings, so beanstandet die SZ-Autorin Lea Deuber zu recht, habe man kein eigenes Team nach China geschickt, sondern greife „auf Material der Propagandabehörden zurück“.

Außerdem berichtet die SZ, die private „Gebrüder Beetz Filmproduktion“, die den besagten Film im Auftrag des SWR produzierte,  habe mit dem China Intercontinental Communication Center (CICC) zusammengearbeitet.

Dies wiederum sei „keine unabhängige Produktionsfirma, sondern eine Unterabteilung des Informationsbüros des chinesischen Staatsrats“. – Auch chinesisch heißt das Center nach wie vor „Propagandaministerium“, so die SZ – und diese kommunistische Zensurwerkstatt habe auch fast alle Bildaufnahmen für den Film geliefert.

Abschließend heißt es in dem Artikel zutreffend:

„Die Regierung in Peking verfolgt in der Corona-Pandemie eine aggressive Propagandastrategie. Um von den Versäumnissen in Wuhan abzulenken, wettert sie in westlichen sozialen Medien gegen andere Staaten, attackiert Kritiker, unliebsame Medien und streut aktiv Falschnachrichten…Eine unabhängige Untersuchung im Land hat China hingegen abgelehnt, lediglich unter Aufsicht der Regierung soll eine Kommission in das Land reisen dürfen, was eine objektive Untersuchung fast unmöglich macht.“


Pakistan: Christen ohne Hilfe gegen Corona

In Pakistan häufen sich Vorfälle, bei denen Christen und andere religiöse Minderheiten bei der Verteilung von Schutzausrüstungen und humanitären Hilfen während der Corona-Pandemie benachteiligt werden.

Dies berichtete Cecil Chaudry, Direktor der Nationalen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden (NCJP), dem Hilfswerk „Kirche in Not“.

Demnach gibt es zahlreiche Berichte, wonach islamische Organisationen und Moscheen Christen bei der Verteilung von Lebensmitteln und anderen Nothilfen dezidiert zurückwiesen. Dies sei z.B. in einem Dorf in der Nähe von Lahore der Fall gewesen.

In einem anderen Dorf in der Provinz Punjab seien 100 christliche Familien von der Lebensmittelverteilung ausgeschlossen worden.

Es gebe auch Meldungen über Hilfspersonal, das Nichtmuslimen die Unterstützung verweigert habe mit dem Hinweis, dass es sich um Spenden aus der „Zakat“, der islamischen Armensteuer, handle. 

Dabei gehörten Christen und andere religiöse Minderheiten zu den besonders hilfsbedürftigen Gruppen der pakistanischen Gesellschaft, so der Menschenrechtler. Viele von ihnen lebten als Tagelöhner unter der Armutsgrenze; ihre Einkunftsmöglichkeiten seien durch die Pandemie weggebrochen.

Auch seien sie besonders ansteckungsgefährdet, da sie z.B. als Hausangestellte, in Ziegeleien oder bei der Müll- und Abwasserbeseitigung arbeiten, erklärte Chaudry.

In Pakistan gehören etwa 96 Prozent der Bevölkerung dem Islam an, der auch Staatsreligion ist. Das Leben der Christen unterliegt starken Einschränkungen. Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Übergriffen auf sie.

Quellen: Kirche in Not – VaticanNews


Corona und die Folgen für uns, die Natur und die Meinungsfreiheit

Von Dr. med. Edith Breburda

Beim ersten Cornoavirus-Fall Italiens handelte es sich um eine 65-jährige Frau, die Ende Januar von Wuhan nach Italien reiste. Fünf Tage nach ihrer Ankunft wurde sie mit einer Konjunktivitis (Bindehautentzündung) in einem Krankenhaus vorstellig.

Ärzte des Lazzaro Spallanzani National Institutes für Infektionskrankheiten in Rom konnten SARS-CoV-2 in ihrer Bindehaut isolieren. Nach 21 Tagen verschwanden die Coronaviren, doch fünf Tage danach waren sie wieder da.

Dies veranlasst die Annahme, dass sich die Viren nicht nur sehr lange im Auge aufhalten, sondern auch replizieren. Eine Konjunktivitis wird nur selten mit Coronavieren in Zusammenhang gebracht. Sie ist dennoch extrem kontagiöse und birgt eine Gefahr, unsere Mitmenschen sehr leicht anzustecken.

„Die meisten Leute bringen die Augen nicht mit der Nase in Verbindung“, sagt der Infektiologe W. David Hardy. Deshalb sollte man nicht in die Augen greifen und täglich das Handtuch wechseln, sagen Experten (1). 

In Hinblick auf Coronaviren erlangen Forscher jeden Tag neue Erkenntnisse. Es handelt sich um eine noch nie dagewesene Krankheit. Wissenschaftler versuchen alles, um die Infektions- und Sterblichkeitsrate zu entschlüsseln.  

Trotzdem ist es unverständlich, dass Wissenschaftler oft mundtot gemacht werden. Ein Video der Mikrobiologin Dr. Judy Mikovits mit dem Titel „The Plandemic“, in dem sie über das ihr auferlegte Redeverbot bezüglich ihrer Retrovirenforschung berichtet, wurde von Google untersagt. Mikovits glaubt, Sars-COV-2 sei im chinesischen Labor manipuliert worden. Diese Behauptung brachte sie ins Gefängnis (2).

Bing Lou, ein Wissenschaftler aus Pittsburg, der eine wichtige Entdeckung im Zusammenhang mit Covid-19 machte, wurde kürzlich tot in seinem Haus aufgefunden. Er hatte mehrere Einschüsse, wobei Hao Gu als Täter identifizierte wurde, der sich anschließend selber in den Kopf geschossen hatte. 

„Wenn wir dachten, dass Internet sei schon vor COVID-19 zensiert worden, dann sehen wir, dass es jetzt wirklich der Fall ist“, sagt der Mediziner Dr. Josef Mercola: „Es handelt sich um einen Eingriff, der unsere Rede- und Meinungsfreiheit global verändert. Auf Youtube über Twitter bis Facebook usw. werden wir uns nicht mehr frei äußern dürfen, wenn unsere Meinung der Wahrheit nachkommt, diese aber im Gegensatz zu der allgemeingültigen, aber eben zensierten Ansicht steht.“

Manche Leute sind so verunsichert, dass es einen nicht wundert, wenn Vergiftungen mit Reinigungsmitteln zunehmen. Das US-amerikanische National Poison Data System berichtet in den ersten drei Monaten dieses Jahres von 45.550 Telefonanrufen, die sie in Bezug auf Reinigungs- und Desinfektionsmittel bekommen haben.

Eine Frau sagte, sie hörte in den Nachrichten, ihre Einkaufsware desinfizieren zu sollen. „Sie füllte ihre Spüle mit Essig, Bleichmittel und heißem Wasser, um ihre Lebensmittel zu desinfizieren. Doch so weit kam sie gar nicht. Sie hatte Schwierigkeiten zu atmen und landete mit erhöhten „Schadstoffwerten“ in der Lunge in der Notaufnahme, wo sie Sauerstoff und ein Mittel gegen ihren Bronchospasmus bekam.“

Die Food und Drug Administration der USA versicherte, dass sich das Virus nicht auf Lebensmittelverpackungen anreichert. Das bestätigt auch der deutsche Forscher Dr. Hendrick Streeck, der bisher keinen einzigen lebenden Virus in den Häusern kranker Personen gefunden hat. Er kontrollierte Türklinken, Ablagen und sogar das Fell der Haustiere in Heinsburg, dort, wo es in Deutschland die meisten Erkrankungen gab.

Notfallarzt Dr. Robert Glatter kann nicht oft genug betonen: „Während es wichtig ist, unser Haus und unsere Hände oft zu säubern, sollten wir dennoch sehen, dass wir uns nicht zu lange diesen Stoffen aussetzen. Sie einzuatmen, endet oft in der Notaufnahme.“ (3)

Die USA hatte zwar eine gute Wirtschaft vorzuweisen. Doch in all dem ist eines nicht berücksichtigt: Die verheerenden umweltzerstörenden Einflüsse, welche ein „Faktroy Farming“ mit sich brachte. (Siehe dazu das bioethische Sachbuch: „Gentopia, das gelobte Land“).

So glauben viele, dass es am Ende der Conroavirus-Pandemie zu einer noch nie dagewesenen Hungersnot kommen wird. Die Lebensmittelproduktion ist schon jetzt unterbrochen. Einwanderer haben ihre Stellen verloren und kein Geld, um es nachhause zu senden, und sind auf Armenspeisungen angewiesen. Viele Amerikaner würden niemals die Arbeiter der Einwanderer verrichten. Viele Schlachthäuser wurden geschlossen, weil die Fleischbeschauer und Grobschlachter zu nahe aneinander stehen.

Die reichen Industriestaaten wird es nicht so sehr betreffen, aber die armen Länder, in denen eine gute Lebensmittelverteilung sowieso schon immer chaotisch war.

Fast kein Sektor wurde von COVID-19 verschont; vom Tourismus bis hin zur Landwirtschaft sieht man einen Fallout.

Logistische Probleme sorgen schon jetzt dafür, dass Bauern im Dairyland Wisconsin ihre Milch entsorgen müssen, Schweinefarmer ihre Ferkel in South Dakota euthanasieren, und Erdbeerbauern in Kalifornien ihre Feldfrüchte verfaulen lassen.

Trotz allem ist das Aftermatch von COVID-19 dort am schlimmsten, wo eine extreme Trockenheit und Umweltkatastrophen bzw. die Zunahme von Plagen durch Heuschreckenschwärme jetzt schon die Herstellung unsere Lebensmittel beeinflusst.

Ganz abgesehen von der Umweltbelastung, die durch den Anbau von GMO-Feldfrüchten bestehen, wie z.B. die rapide Zunahme von Glyphosat in unserem Boden, Nahrung oder Wasser.

Ob ein Bienensterben mit Pestiziden und Herbiziden in Verbindung steht, wird zwar geleugnet, dennoch lehrt seit neuestem eine sogenannte Mörderhornisse den Imkern das Fürchten. Sie kommt offenbar aus Japan – wie sie in die USA gelangte, ist nicht bekannt. Man hat sie im Staat Washington gesichtet. Für das Rieseninsekt ist es eine Angelegenheit von Stunden, ganze Bienenstöcke auszurotten  – und doch sind Bienen unser wichtigsten Pollinatoren.
Wenn wir dachten, wir hätten ein Ende von COVID-19 erreicht, müssen wir uns nunmehr mit den Folgen der Pandemie befassen.

Dennoch gibt einem die außergewöhnliche Schönheit dieses Frühlings zu denken. Sie stimmt so gar nicht mit den Perspektiven der Pandemice unseres Planeten überein. Sagte doch der hl. Thomas von Aquin: Gott hat alles aus dem Nichts geschaffen und ER erhält uns jede Sekunde am Leben.

Weiterführende Literatur von Edith Breburda: „Gentopia, das gelobte Land“

Referenzen:
1)    Mercola J.: Coronavirus may reproduce in eye for weeks. Mercola, take control of your health, 8. Mai 2020
2)    Mercola J: you tube takes down “Plandemic’ video with coronavirus claims by Judy Mikovits. Mercola Health, May 7 2020
3)    Mercola J: Rising Reports of Poisoning from cleaning products. Mercola Health May 6. 2020 


Erfolgreiche Anti-Corona-Entwicklung in Schweden: Repro-Zahl unter 1 gesunken

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Bekanntlich ticken in Skandinavien die staatlichen Corona-Uhren anders, denn die Regierungen setzen dort  – anders als hierzulande  – vor allem auf die Eigenverantwortung der Bürger; das gilt besonders für Schweden, wo öffentliche Einrichtungen größtenteils nicht geschlossen wurde.
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Anfangs stiegen dort die Infiziertenzahlen nach oben (wie fast überall in Europa), was viele Medien dann sogleich skeptisch auf den dortigen „Sonderweg“ zurückführen.
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Wie die österreichische Zeitung „Kurier“ jetzt berichtet, sinkt auch in Schweden inzwischen die Rate der Corona-Ansteckungen. Die vielzitierte Reproduktionszahl befindet sich dort inzwischen deutlich unter 1, was bedeutet, daß ein Infizierter weniger als einen weiteren Schweden ansteckt.
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Dies bestätigte der schwedische Staatsepidemiologe Anders Tegnell im Gespräch mit dem Sender SVT
Am 1. April lag die Rate noch bei 1,40  –  und am 25. April nur noch 0,85.
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Weitere Meldung dazu hier: https://www.focus.de/finanzen/boerse/wirtschaftsticker/konjunktur-corona-reproduktionszahl-in-schweden-unter-1-0-gesunken_id_11947828.html
und hier: https://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Verhindert-Schweden-die-zweite-Welle-article21759227.html

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Heute wird die Kirche von innen gefährdet

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

In der Nazizeit gab es den Reichsbischof Müller, genannt „Reibi“. Er versuchte, die evangelische Kirche an das vorherrschende Regime anzupassen und in eine „Reichskirche“ zu verwandeln.

Diese Reichskirche trug die Forderungen der Nazis mit, z B. die absurden Thesen vom Vorrang der „nordischen Rasse“, den Antisemitismus etc. Dagegen regte sich der Widerstand der „Bekennenden Kirche“.

Die katholische Kirche in Deutschland zeigte sich gegen Anbiederungen an das Regime gefestigter. Nicht jeder Bischof war ein Löwe wie Graf Galen von Münster oder Bischof Graf Preysing von Berlin. Aber die Einbindung in die Universalkirche hat eine Anpassung an die Hitlerdiktatur verhindert.

Es gibt in der Corona-Pandemie Vorwürfe gegen die Kirche und gegen Bischöfe, sie hätten sich gegenüber dem staatlichen Versammlungsverbot in Kirchen zu unterwürfig gezeigt. Dass mit diesem Verbot grundlegende Menschenrechte wie das Gebot der Religionsfreiheit tangiert wird, steht außer Zweifel.

Deswegen ist dieses Verbot ständig zu überprüfen, ob und in welchem Umfang es auch im Vergleich zu anderen Bereichen der Gesellschaft noch gerechtfertigt ist. 

Man kann aber dem säkularen Staat nicht vorhalten, er würde damit versuchen, Glaubensinhalte zu verändern, wie das die Nationalsozialisten versucht haben.

Heute gibt es solche Gefährdungen aus dem Inneren der Kirche. Man denke z.B. an den „Synodalen Weg“. Hier hat eine deutliche Mehrheit beschlossen, auch Glaubenswahrheiten zur Disposition zu stellen und damit dem Druck der „Reformer“ in der Kirche und dem Druck der Medien nachzugeben.

Aber nun auch die fünf Bischöfe, die sich gegen den Beschluss gestemmt haben, in diese Art von „Reibi-Vergleich“ miteinzubeziehen, selbst wenn sie aus Sorge um die Gesundheit der Bevölkerung den staatlichen Vorgaben zunächst zugestimmt haben, ist ungerecht.

Unser Autor leitet den Dachverband „Forum deutscher Katholiken“ und die Monatszeitschrift DER FELS


Israel: Genesungswünsche und Gebetszusagen an kranke Politiker von Präsident Rivlin

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin schickte am Sonntag, dem 29. März 2020, Briefe mit Wünschen für eine rasche Genesung an den Prinzen von Wales (Prinz Charles), den britischen Premierminister Boris Johnson, an Fürst Albert II. von Monaco und den Staatsminister von Monaco, Serge Telle, die sich alle mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben.

In seinem Brief schrieb Rivlin:

„In unseren täglichen Gebeten sagen wir dreimal am Tag, dass der Allmächtige ‚ein treuer und barmherziger Heiler ist – rofe ne’eman ve’rachaman ata‘.
Es scheint mir, dass dieses Gebet in diesen Tagen eine besondere Bedeutung für die Menschen hat.“

BILD: Präsident Rivlin mit Papst Franziskus in Rom

Der Staatspräsident betonte, dass die internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Coronavirus von entscheidender Bedeutung sei und  Israel mit der Weltgemeinschaft zusammenarbeiten wird, um eine Lösung zu finden.

Er schrieb zudem:

„Das Virus macht keinen Unterschied zwischen den nationalen Grenzen, und internationale Zusammenarbeit ist für die Bekämpfung des Virus unerlässlich. Obwohl viele von uns jetzt isoliert sind und wir auf unsere Reserven an Geduld und Nachsicht zurückgreifen müssen, ist die Welt kleiner geworden, und wir geben einander Kraft. Gemeinsam werden wir diese schwierige Zeit überwinden.“

Quelle: http://www.botschaftisrael.de/2020/03/30/praesident-rivlin-sendet-genesungswuensche/