Iran: Sorge um coronakranke Mohammadi

 
Reporter ohne Grenzen (RSF) ruft den Iran auf, die an Covid-19 erkrankte Menschenrechtlerin Narges Mohammadi (siehe Foto) sofort aus der Haft zu entlassen.
Selbst nachdem die gefährliche Lungenkrankheit bei der schwer vorerkrankten Mohammadi diagnostiziert worden ist, verweigert ihr die Justiz bislang die Verlegung in ein Krankenhaus, in dem sie angemessen versorgt werden könnte.
„Wenn Narges Mohammadi nicht umgehend in ein Krankenhaus außerhalb des Gefängnisses verlegt wird, könnte ihr Leben in akuter Gefahr sein“, sagte RSF-Vorstandssprecherin Katja Gloger. „Die verzweifelte Lage dieser mutigen Frau zeigt die ganze Menschenverachtung des iranischen Regeims mit seinem Unterdrückungsapaarat. Narges Mohammadi hätte für ihre friedliche Menschenrechtsarbeit niemals eingesperrt werden dürfen. Nun verweigert ihr die iranische Justiz in höchster Not selbst das elementare Recht auf eine angemessene Gesundheitsversorgung.“

Irans Justiz verweigert der 48-Jährigen Mohammadi, die seit 2015 im Gefängnis sitzt, seit Jahren eine angemessene Behandlung ihrer schweren körperlichen und psychischen Leiden. Schon zu Beginn der Coronavirus-Pandemie, die den Iran besonders schwer getroffen hat, warnten RSF und andere deshalb vor den besonderen Gefahren einer Ansteckung für Mohammadi und weitere vorerkrankte politische Häftlinge in Irans überfüllten Gefängnissen.

Mohammadi hatte am 29. Juni erste Symptome einer Covid-19-Erkrankung gezeigt. Danach verschlechterte sich ihr Zustand schnell, und am 5. Juli verlor sie zeitweise das Bewusstsein. Drei Tage später wurde sie auf Covid-19 getestet, am 11. Juli wurde bei ihr schließlich die Krankheit festgestellt.

In einem offenen Brief vom 13. Juli prangerte Mohammadi die schlechten Haftbedingungen im Zentralgefängnis von Sandschan an, in das sie im Dezember verlegt worden war. Zu wenig Platz und mangelnde ärztliche Versorgung hätten zusammen mit der Nachlässigkeit der Gefängnisleitung zur Ausbreitung des Coronavirus in der Haftanstalt beigetragen.

Seit ihrer Diagnose sei sie ebenso wie elf Mitgefangene bettlägerig, berichtete Mohammadi weiter. Sie zeige Symptome wie extreme Müdigkeit, Unterleibsschmerzen, Durchfall und Erbrechen, erhalte aber keine angemessene Behandlung. Bilder des staatlichen Fernsehens, auf denen sie in einer Nachrichtensendung am 16. Juli in vermeintlich guter Verfassung präsentiert wurde, bezeichnete Mohammadi als inszeniert und ohne ihr Einverständnis aufgenommen.

In einer gemeinsamen Erklärung verurteilten 16 UNO-Menschenrechtsberichterstatter die Bilder als Verletzung von Mohammadis Privatsphäre und zeigten sich besorgt über mögliche weitere Covid-19-Fälle in Irans Gefängnissen, da viele vorsorglich freigelassene Häftlinge inzwischen zurückbeordert würden.

Fortsetzung der Meldung hier: www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/sorge-um-covid-19-kranke-narges-mohammadi


Mexiko: Kath. Bischöfe beklagen „tödliche Seuche“ von Gewalt, Abtreibung u. Euthanasie

Die katholischen Bischöfe von Mexiko haben kürzlich in einer gemeinsamen Stellungnahme erklärt:

“Wir sind uns bewusst, dass das Jahr 2020 aufgrund der Covid-19-Pandemie, die in unzähligen Familien Schmerzen verursacht und die wirtschaftliche Situation ernsthaft beeinträchtigt hat, Spuren in der Geschichte der Welt und in der Geschichte Mexikos hinterlassen wird.

Dieses Jahr hat auch eine weitere tödliche Seuche nach Mexiko gebracht: Die Gewalt und Unsicherheit, die ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreicht haben, dürfen uns aufgrund ihrer Maßlosigkeit und Grausamkeit nicht gleichgültig sein.“

Sodann beklagen die Oberhirten eine „Kultur des Todes, die das mexikanische Volk hart und immer wieder im Herzen trifft“.  – Neben zunehmenden Gewalttaten erwähnen die Bischöfe die Tötung ungeborener Kinder, die „Sterbehilfe“ und die Legalisierung von Drogen, außerdem eine „falsche und verzerrte Sicht der Sexualität“ sowie weitverbreitete Korruption und sexuelle oder berufliche Ausbeutung.


Israel: Mit Cholesterin-Senker gegen Corona


IGFM bangt um das Leben der inhaftierten Frauenrechtlerin Narges Mohammadi im Iran

Die bekannte iranische Frauenrechtlerin Narges Mohammadi (siehe Foto) hat sich im Gefängnis mit dem Coronavirus infiziert und ist infolgedessen an Covid-19 erkrankt.

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) von der in Frankreich lebenden Familie erfahren hat, gibt es in der Haftanstalt keine ausreichende medizinische Versorgung, um die politische Gefangene sowie andere Erkrankte zu behandeln.

Narges Mohammadi wurde wegen ihres Einsatzes für die Gleichberechtigung der Frauen in ihrer Heimat zu einer 16-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt, die sie seit Mai 2015 absitzt. Im Jahr 2016 wurde sie mit dem Menschenrechtspreis der Stadt Weimar ausgezeichnet.

„Seit Beginn der Pandemie sorgt sich die IGFM aufgrund der katastrophalen Gesundheitsversorgung und der mangelnden Hygiene um die politischen Gefangenen in den iranischen Haftanstalten. Es war nur eine Frage der Zeit bis es in den überfüllten Zellen zu Ansteckungen kommt. Die IGFM fordert daher die iranische Regierung auf, Narges Mohammadi und alle politischen Gefangenen umgehend freizulassen, um ihnen eine medizinische Behandlung zu ermöglichen und damit ihr Leben zu retten“, erklärt Martin Lessenthin (siehe Foto)Vorstandssprecher der IGFM.

Narges Mohammadi war Vizepräsidentin und Sprecherin des Zentrums für Menschenrechtsverteidiger, in dem sich die wichtigsten iranischen Menschenrechtler zusammengeschlossen hatten. Die Journalistin wurde im Mai 2015 wegen ihres Eintretens für die Gleichberechtigung von Frauen im Iran sowie wegen eines Treffens mit der damaligen hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Catherine Ashton verhaftet und zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt.

Schon vor der Infizierung mit dem Coronavirus war sie sie im Gefängnis erkrankt. Dort wurde sie mehrfach geschlagen und erlitt infolgedessen zahlreiche Verletzungen. 

[Weitere Informationen zu Menschenrechten im Iran]


Exklusiv-Dokumentation: Erzbischof Viganos Brief an den US-Präsidenten Trump

Der ehem. Vatikan-Diplomat und Titular-Erzbischof Carlo Maria Viganò war als Apostolischer Nuntius in den USA tätig. Er richtete am Dreifaltigkeits-Fest (7. Juni 2020) einen Offenen Brief in englischer Sprache an den amerikanischen Präsidenten. (Original-Wortlaut hier: https://www.youtube.com/watch?v=A9bxqAb8-yk)

Das Schreiben sorgte nicht nur in den Vereinigten Staaten für Aufsehen  – und dies noch verstärkt, nachdem Trump sich öffentlich bei dem kath. Würdenträger bedankte und dessen Brief allgemein zur Lektüre empfahl.

Wir dokumentieren diese Stellungnahme des Erzbischofs (siehe Foto) hier in deutscher Sprache und danken dem Übersetzer Ingo Potthast freundlich für die Abdruckserlaubnis:

Sehr geehrter Herr Präsident,

in den vergangenen Monaten konnten wir verfolgen, wie sich zwei gegnerische Lager formierten, die ich biblischen Kategorien zuordnen würde: die Kinder des Lichts und die Kinder der Finsternis. Die Kinder des Lichts stellen den am deutlichsten in Erscheinung tretenden Teil der Menschheit dar, während die Kinder der Finsternis eine absolute Minderheit sind.

Und dennoch sind die Erstgenannten Ziel einer Art von Diskriminierung, die ihnen eine moralische Unterlegenheit gegenüber ihren Gegnern zuschreibt – Gegner, die oftmals strategisch wichtige Positionen in Regierung, Politik, Wirtschaft und Medien innehaben. Auf scheinbar unerklärliche Weise halten die Bösen und alle, die ihnen aus Eigeninteresse oder aus Ängstlichkeit zur Seite stehen, die Guten in Geiselhaft.

Diese beiden Lager, deren Natur eine biblische Qualität hat, lassen die klare Trennung zwischen den Nachkommen der Frau und den Nachkommen der Schlange erkennen. Auf der einen Seite stehen jene, die sich trotz ihrer zahllosen Mängel und Schwächen von der Motivation leiten lassen, Gutes zu tun, ehrlich zu sein, eine Familie zu gründen, ihrer Arbeit nachzugehen, Wohlstand für ihr Land zu schaffen, den Bedürftigen zu helfen und im Gehorsam gegenüber den Gesetzen Gottes das Himmelreich zu erlangen.

Auf der anderen Seite stehen jene, die sich selbst dienen, die keine moralischen Prinzipien haben, die Familie und Nation zerstören möchten, zu ihrer eigenen übermäßigen Bereicherung Arbeitskräfte ausbeuten, interne Spaltungen und Kriege schüren sowie Macht und Geld anhäufen. Sofern sie nicht bereuen, wird die trügerische Illusion weltlichen Wohlergehens diesen Menschen eines Tages das furchtbare Schicksal bescheren, das sie fern von Gott in ewiger Verdammnis erwartet.

In der Gesellschaft, verehrter Herr Präsident, koexistieren diese einander gegenüberstehenden Lager als ewige Feinde, so wie auch Gott und Satan ewige Feinde sind. Und wie es scheint, haben die Kinder der Finsternis – die wir ohne Weiteres im tiefen Staat erkennen können, dem Sie sich wohlweislich entgegenstellen und der in diesen Tagen heftige Angriffe gegen Sie führt – beschlossen, jetzt sozusagen ihre Karten offen zu legen und ihre Pläne zu enthüllen.

Sie scheinen sich so sicher zu sein, bereits alles unter Kontrolle zu haben, dass sie die Umsichtigkeit abgelegt haben, mit der sie bislang ihre wahren Absichten zumindest zum Teil verborgen hielten. Die bereits laufenden Untersuchungen werden die wahre Verantwortung derer ans Tageslicht bringen, die die Covid-19-Krise nicht nur in medizinischer Hinsicht, sondern auch in Politik, Wirtschaft und Medien gelenkt haben.

Vermutlich wird sich zeigen, dass an diesem Fall von Social Engineering kolossalen Ausmaßes Personen beteiligt sind, die Entscheidungen über das Schicksal der Menschheit gefällt und sich das Recht angemaßt haben, gegen den Willen der Bürger und ihrer Repräsentanten in den nationalen Regierungen zu handeln.

Wir werden auch entdecken, dass die gewalttätigen Unruhen dieser Tage von denen befeuert wurden, die notwendigerweise soziale Unruhen provozieren mussten, denn während das Virus unweigerlich abklingt und der Pandemie-Alarm in der Gesell-schaft nachlässt, könnten die Repressionen trotz ihrer Legitimität als ungerechtfertigte Übergriffe auf die Bevölkerung verurteilt werden. Dasselbe ereignet sich in perfekter zeitlicher Abstimmung auch in Europa.

Eines ist recht deutlich: Die Straßenproteste sind ein zweckdienliches Instrument in den Händen derer, die sich bei den kommenden Präsidentschaftswahlen einen Sieger wünschen, der die Ziele des tiefen Staates verkörpert und diese Ziele pflichtgetreu und mit Überzeugung zum Ausdruck bringt.

Es wäre nicht überraschend, wenn wir in wenigen Monaten wieder einmal entdecken würden, dass sich hinter diesen Formen von Vandalismus und Gewalt jene verbergen, die von der Auflösung der gesellschaftlichen Ordnung zu profitieren hoffen, damit sie eine Welt aufbauen können, in der es keine Freiheit gibt: Solve et coagula, wie eine Devise der Freimaurer lautet.

So beunruhigend es auch sein mag: Die oben beschriebenen gegnerischen Lager finden wir auch in religiösen Kreisen. Es gibt die treuen Hirten, die für die Herde Christi sorgen, aber es gibt auch die ungläubigen Söldnerseelen, die danach streben, die Herde zu zerstreuen und die Schafe den hungrigen Rachen der Wölfe zuzutreiben.

Es überrascht nicht, dass diese Söldner Verbündete der Kinder der Finsternis sind und die Kinder des Lichts hassen: So wie es einen tiefen Staat gibt, so gibt es auch eine tiefe Kirche, die im Angesicht Gottes ihre Pflichten verrät und ihrem ureigenen Auftrag abschwört. Daher wird der unsichtbare Feind, den gute Regierungen im öffentlichen Leben bekämpfen, im kirchlichen Bereich von guten Hirten bekämpft. Es handelt sich um einen geistlichen Kampf, von dem ich in meinem am 8. Mai veröffentlichten Aufruf sprach.

Zum ersten Mal haben die Vereinigten Staaten in Ihnen einen Präsidenten, der mutig das Recht auf Leben verteidigt, der sich nicht schämt, die weltweite Christenverfolgung anzuprangern, der von Jesus Christus spricht und vom Recht der Bürger auf Religionsfreiheit.

Ihre Teilnahme am Marsch für das Leben und Ihre kürzliche Ausrufung des April zum landesweiten Monat zur Prävention von Kindesmissbrauch sind Maßnahmen, die belegen, auf welcher Seite Sie zu kämpfen wünschen. Und ich wage zu glauben, dass wir beide in diesem Kampf auf derselben Seite stehen, auch wenn wir mit unter-schiedlichen Waffen kämpfen.

Aus diesem Grunde glaube ich, dass die Angriffe, denen Sie nach Ihrem Besuch am Schrein des heiligen Johannes Paul II. in Washington ausgesetzt waren, Teil eines koordinierten Mediennarrativs sind, mit dem nicht Rassismus bekämpft und die soziale Ordnung gesichert, sondern Stimmungen verschärft werden sollen; mit dem nicht Gerechtigkeit gesichert, sondern Gewalt und Kriminalität legitimiert werden sollen; mit dem nicht der Wahrheit gedient, sondern eine bestimmte politische Strömung begünstigt werden soll.

Beunruhigend ist dabei, dass es Bischöfe gibt – beispielsweise jene, die ich vor kurzem kritisiert habe –, die mit ihren Worten zu erkennen geben, dass sie sich in das gegnerische Lager eingereiht haben. Sie sind dem tiefen Staat dienstbar, dem gleichgeschalteten Denken, der Neuen Weltordnung, die sie immer häufiger herbeirufen, und zwar im Namen einer universellen Brüderlichkeit, die jedoch nichts Christliches an sich hat, sondern vielmehr die freimaurerischen Ideale derjenigen beschwört, die eine weltweite Dominanz anstreben, indem sie Gott aus den Gerichten, den Schulen, den Familien, ja vielleicht sogar aus den Kirchen vertreiben.

Das amerikanische Volk ist nicht unbedarft und hat jetzt verstanden, wie sehr den Mainstream-Medien daran gelegen ist, die Wahrheit nicht zu verbreiten, sondern sie verstummen zu lassen und zu verzerren. Dabei verbreiten sie die Lüge, die den Absichten ihrer Dienstherren zweckdienlich ist. Indes ist es wichtig, dass die Guten – die in der Mehrzahl sind – aus ihrer Trägheit erwachen und es nicht hinnehmen, dass sie getäuscht und von einer Minderheit unehrlicher Menschen mit kaum einzugestehenden Zielsetzungen getäuscht werden.

Die Guten, die Kinder des Lichts, müssen sich zusammentun und ihre Stimme erheben. Wie könnte man dabei wirksamer vorgehen, Herr Präsident, als mithilfe des Gebets, in dem wir den HERRN bitten, Sie, die Vereinigten Staaten und die gesamte Menschheit vor diesem fulminanten Angriff des Feindes zu schützen?

An der Macht des Gebets zerschellen die Täuschungen der Kinder der Finsternis, ihre Pläne werden enthüllt, ihr Verrat wird offenbar, ihre furchterregende Macht wird sich ver-flüchtigen, ans Licht gebracht und als das entlarvt, was sie in Wirklichkeit ist: eine teuflische Irreführung.

Herr Präsident, in meinen Gebeten gedenke ich fortwährend der geliebten amerikanischen Nation, in die mich Papst Benedikt XVI. als Apostolischer Nuntius entsandte – eine Aufgabe, die mir zugleich Privileg und Ehre war. In dieser dramatischen und entscheidenden Stunde für die ganze Menschheit bete ich für Sie und für alle, die in der Regierung der Vereinigten Staaten an Ihrer Seite stehen.

Ich bin zuversichtlich, dass das amerikanische Volk im Gebet zum allmächtigen Gott mit mir und Ihnen vereint ist.

In fester Verbundenheit gegen den unsichtbaren Feind der gesamten Menschheit segne ich Sie und die First Lady, die geliebte amerikanische Nation sowie alle Männer und Frauen guten Willens.

+ Carlo Maria Viganò
Titularerzbischof von Ulpiana
Ehemaliger Apostolischer Nuntius in den Vereinigten Staaten von Amerika


Wissenschafts-Experte Antes übt Kritik an Virologen und fragwürdigen Studien

Die heutige Ausgabe der WELT am SONNTAG (WamS) vom 7. Juni veröffentlicht ein ausführliches Interview von Birgit Herden mit Professor Gerd Antes, einem führenden Experten für die Beurteilung wissenschaftlicher Studien. Der Mathematiker aus Freiburg war bis 2018 Leiter des Deutschen Chochrane-Zentrums und gehört zu den Gründern des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierter Medizin.

Die Sonntagszeitung aus Berlin erwähnt zunächst, daß die wissenschaftliche Fachzeitschrift „The Lancet“ kürzlich einen Artikel über die Medikamente Chloroquin und Hydroxycholoroquin „zurückziehen“ mußte, weil er sich als unzulänglich erwies.

Die Arbeit hatte – so schien es – nachgewiesen, daß es bei der Behandlung mit diesen Mitteln zu vorzeitigen Todesfällen komme. Daraufhin seien, so heißt es in der WamS weiter, weltweit Studien gestoppt worden, bei denen die Wirksamkeit dieser Malariamittel gegenüber Covid-19 untersucht werden sollte.

Prof. Antes erklärt zu dem Vorfall, er sei „fassungslos, dass so etwas passieren konnte….Es wirkt, als hätte man die Studie nur durchgewinkt.“

Daraufhin weist die WamS auf einen möglichen Hintergrund hin: „Der Fall ist politisch aufgeladen, weil Donald Trump Hydroxycholoroquin empfohlen und selbst zum Schutz vor Covid-19 eingenommen hat.“ 

Auf die Frage, ob das bei der ablehnenden Studie eine Rolle gespielt haben könne, antwortet Antes: „Gerade deswegen hätte man bei „The Lancet“ eigentlich die allergrößte Sorgfalt an den Tag legen müssen.“ – Weil dies aber nicht erfolgt sei, „wurde die Forschung zu Chloroquin verzögert, es geht also um Menschenleben.“

Die Interviewerin erwähnt nun die umstrittene Drosten-Studie. Der Mathematiker antwortet, diese sei zwar „international nicht von so großer Bedeutung“, aber beide Fälle seien „Symptome des gleichen Problems“. Es handle sich um die „Spitze eines Eisbergs, die jetzt zum Vorschein kommt“.

Allerdings sei der Schock „vielleicht auch heilsam“, weil nun das Feigenblatt Covid 19 „nicht mehr ausreicht, um schlechte Forschung zu verdecken“.

Danach kritisiert der Experte ausführlich die vieldiskutierte Drosten-Studie, die „allenfalls eine Vorstudie“ gewesen sei, sowohl in der Sache selbst wie in der Art ihrer vorschnellen und wissenschaftlich unzulänglichen Veröffentlichung.

Allgemein empfiehlt Prof. Antes, die Virologen sollten „weniger ihrem Ego folgen“ und er bemängelt: „Immer wieder werden von den Virologen irgendwelche Zahlen als Weisheiten verkündet“, auch wenn zum Schluß meist angemerkt werde, man wisse es nicht so genau. Ein Beispiel sei etwa das „völlige Chaos um den Nutzen von Masken“.

Auch über die Arbeit des Robert-Koch-Instituts äußert sich Antes teils skeptisch: „Ein besonders absurder Fall ist die höchst unsichere Reproduktionszahl R, die vom Robert-Koch-Institut dann oft noch mit der zweiten Stelle nach dem Komma angegeben wird. Dabei sind die Unsicherheiten und Schwankungen viel zu groß dafür.“

HIER einer unserer Berichte über die Drosten-Studie: https://charismatismus.wordpress.com/2020/05/30/streit-unter-virologen-prof-kekule-beharrt-auf-seiner-kritik-an-der-drosten-studie/

HIER einer unserer Artikel zum Robert-Koch-Institut: https://charismatismus.wordpress.com/2020/05/22/zum-zickzack-kurs-des-robert-koch-instituts/

 

 


China: Ausbreitung der Corona-Pandemie unter Uiguren in Lagern befürchtet

Eine Million Uiguren in „Umerziehungslagern“

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) sorgt sich um die die Folgen der Corona-Pandemie für die Uiguren. Nach offiziellen chinesischen Angaben haben sich im uigurischen Autonomiegebiet Xinjiang in Rot-China (Ostturkestan) bisher nur 76 Personen mit dem Corona-Virus infiziert.

Nach Auffassung der IGFM ist das völlig unglaubwürdig. Da die Kommunistische Partei von Anfang an eine Desinformationskampagne bezüglich der Fallzahlen von COVID-19-Patienten betrieben hat, geht die IGFM von wesentlich mehr Infizierten aus und befürchtet eine Ausbreitung in den „Umerziehungslagern“.

Die in Frankfurt ansässige Menschenrechtsorganisation fordert die sofortige Freilassung von allen Menschen, die in den Umerziehungslagern in Ostturkestan festgehalten werden. „Eine von ihnen ist die Ärztin Dr. Gushan Abbas, die willkürlich interniert wurde und deren medizinisches Wissen gerade während der Pandemie von großem Nutzen in der Region wäre“, so die IGFM.

In den letzten Jahren hat sich die Menschenrechtssituation für die mehr als zehn Millionen Uiguren muslimischen Glaubens im Autonomiegebiet Xinjiang dramatisch verschlechtert. Sie leiden verstärkt unter politischer Indoktrination, weitreichenden Überwachungsmaßnahmen und willkürlichen Festnahmen.

Nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen befinden sich über eine Million Uiguren in Umerziehungslagern. 

Schlechte medizinische Versorgung und Zwangsarbeit

Für die internationale Gemeinschaft ist es schwierig, sich ein vollständiges Bild von der aktuellen Situation in Ostturkestan zu machen, da die chinesische Regierung Details zum Ausbruch von COVID-19 in der Region unter Verschluss hält.

Der Weltkongress der Uiguren hat aktuell noch keine Informationen, ob das Virus bereits in den Lagern angekommen ist.

„Menschen, die aus Internierungslagern geflohen sind, haben uns berichtet, dass die Räume dort stark überfüllt und in einem sehr schlechten hygienischen Zustand sind“, erläutert Dolkun Isa, Präsident des Weltkongresses der Uiguren.

Hinzu kommt, dass die Internierten permanent physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt werden und dadurch gesundheitlich vorbelastet sind. Außerdem gibt es in den Internierungslagern keine ausreichende medizinische Versorgung. Im März dieses Jahres wurde öffentlich, dass mehr als 80.000 Uiguren und Angehörige andere Turkvölkern, die in Lagern inhaftiert waren, zur Zwangsarbeit in chinesische Provinzen außerhalb von Ostturkestan gebracht werden.

„Angesichts solcher menschenunwürdigen Praktiken sollte eigentlich ein Aufschrei durch die Welt gehen und das Vorgehen der chinesischen Regierung aufs Schärfste verurteilt werden. Stattdessen profitieren von dieser Zwangsarbeit sogar noch deutsche Unternehmen“, kritisiert die IGFM.

Selbst während des Lockdowns wurde diese Praktik fortgesetzt. Im Januar wurden die Uiguren nicht von den Behörden über die Quarantänemaßnahmen informiert und sie erhielten während der Ausgangsbeschränkungen auch keine Lebensmittel von der Regierung.

Diktatur setzt Assimilationspolitik trotz Krise fort

Die chinesische Regierung hat ihr Siedlungsprojekt in Ostturkistan aktuell sogar noch verstärkt und lockt gezielt Han-Chinesen in die Region, um so langfristig die dortige Demographie zu verändern. Außerdem werden chinesische Lehrer dazu gebracht, nach Ostturkistan zu ziehen, um die Assimilation der Uiguren weiter voranzutreiben und deren Kultur auszulöschen.

Auch die in anderen Ländern lebenden Uiguren stehen momentan vor enormen Herausforderungen. So leben zum Beispiel in der Türkei zwischen 40.000 und 50.000 Uiguren, von denen ein Großteil keinen Reisepass oder ständigen Wohnsitz hat und dadurch staatenlos ist.

[Weitere Informationen zu Menschenrechten in China]


Immunitätsausweis-Entwurf zurückgezogen – Keine Corona-Impf-Pflicht vorgesehen

Stellungnahme der CDU-Parlamentarierin Sylvia Pantel:

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat seinen Entwurf für ein ‚Zweites Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite‘ zurückgezogen.

Um auch ethische Fragen und die Situation von Risikogruppen zu beachten, wurde der Gesetzesentwurf für eine Kommentierung an den Deutschen Ethikrat weitergeleitet.

Er sah vor, dass Personen, die ihre Immunität gegen Covid19 wissenschaftlich nachweisen können, von staatlichen Schutzmaßnahmen- und regelungen ausgenommen würden. Auch wie eine Immunität angemessen dokumentiert werden kann, wollte der Gesetzesentwurf genauer darstellen.

Die Immunität einer Person lässt sich zurzeit allerdings nicht zweifelsfrei feststellen. Es kann noch nicht gesagt werden, ob eine Person, die aufgrund einer überstandenen Infektion Antikörper gegen Covid19 gebildet hat, ausreichend immun gegen eine erneute Ansteckung ist. Auch ist unklar, ob eine solche Person andere weiterhin infizieren könnte.

Derzeit wird intensiv an einer möglichen wissenschaftlichen Feststellung der Immunität und einem Impfstoff gegen Covid19 gearbeitet. Sobald die Immunität zweifelsfrei nachweisbar oder ein Impfstoff verfügbar ist, sollten Maßnahmen für immune Gruppen bestmöglich gelockert werden.

Wie die Dokumentation einer Immunität bei Covid19 wie auch bei anderen Krankheiten aussehen kann, wird noch diskutiert. Fest steht, dass es keine Impfpflicht geben wird.

Quelle: http://sylvia-pantel.de/immunitaetsausweis-jens-span-zieht-gesetzentwurf-zurueck/

Foto: Felizitas Küble


Corona und die Folgen für uns, die Natur und die Meinungsfreiheit

Von Dr. med. Edith Breburda

Beim ersten Cornoavirus-Fall Italiens handelte es sich um eine 65-jährige Frau, die Ende Januar von Wuhan nach Italien reiste. Fünf Tage nach ihrer Ankunft wurde sie mit einer Konjunktivitis (Bindehautentzündung) in einem Krankenhaus vorstellig.

Ärzte des Lazzaro Spallanzani National Institutes für Infektionskrankheiten in Rom konnten SARS-CoV-2 in ihrer Bindehaut isolieren. Nach 21 Tagen verschwanden die Coronaviren, doch fünf Tage danach waren sie wieder da.

Dies veranlasst die Annahme, dass sich die Viren nicht nur sehr lange im Auge aufhalten, sondern auch replizieren. Eine Konjunktivitis wird nur selten mit Coronavieren in Zusammenhang gebracht. Sie ist dennoch extrem kontagiöse und birgt eine Gefahr, unsere Mitmenschen sehr leicht anzustecken.

„Die meisten Leute bringen die Augen nicht mit der Nase in Verbindung“, sagt der Infektiologe W. David Hardy. Deshalb sollte man nicht in die Augen greifen und täglich das Handtuch wechseln, sagen Experten (1). 

In Hinblick auf Coronaviren erlangen Forscher jeden Tag neue Erkenntnisse. Es handelt sich um eine noch nie dagewesene Krankheit. Wissenschaftler versuchen alles, um die Infektions- und Sterblichkeitsrate zu entschlüsseln.  

Trotzdem ist es unverständlich, dass Wissenschaftler oft mundtot gemacht werden. Ein Video der Mikrobiologin Dr. Judy Mikovits mit dem Titel „The Plandemic“, in dem sie über das ihr auferlegte Redeverbot bezüglich ihrer Retrovirenforschung berichtet, wurde von Google untersagt. Mikovits glaubt, Sars-COV-2 sei im chinesischen Labor manipuliert worden. Diese Behauptung brachte sie ins Gefängnis (2).

Bing Lou, ein Wissenschaftler aus Pittsburg, der eine wichtige Entdeckung im Zusammenhang mit Covid-19 machte, wurde kürzlich tot in seinem Haus aufgefunden. Er hatte mehrere Einschüsse, wobei Hao Gu als Täter identifizierte wurde, der sich anschließend selber in den Kopf geschossen hatte. 

„Wenn wir dachten, dass Internet sei schon vor COVID-19 zensiert worden, dann sehen wir, dass es jetzt wirklich der Fall ist“, sagt der Mediziner Dr. Josef Mercola: „Es handelt sich um einen Eingriff, der unsere Rede- und Meinungsfreiheit global verändert. Auf Youtube über Twitter bis Facebook usw. werden wir uns nicht mehr frei äußern dürfen, wenn unsere Meinung der Wahrheit nachkommt, diese aber im Gegensatz zu der allgemeingültigen, aber eben zensierten Ansicht steht.“

Manche Leute sind so verunsichert, dass es einen nicht wundert, wenn Vergiftungen mit Reinigungsmitteln zunehmen. Das US-amerikanische National Poison Data System berichtet in den ersten drei Monaten dieses Jahres von 45.550 Telefonanrufen, die sie in Bezug auf Reinigungs- und Desinfektionsmittel bekommen haben.

Eine Frau sagte, sie hörte in den Nachrichten, ihre Einkaufsware desinfizieren zu sollen. „Sie füllte ihre Spüle mit Essig, Bleichmittel und heißem Wasser, um ihre Lebensmittel zu desinfizieren. Doch so weit kam sie gar nicht. Sie hatte Schwierigkeiten zu atmen und landete mit erhöhten „Schadstoffwerten“ in der Lunge in der Notaufnahme, wo sie Sauerstoff und ein Mittel gegen ihren Bronchospasmus bekam.“

Die Food und Drug Administration der USA versicherte, dass sich das Virus nicht auf Lebensmittelverpackungen anreichert. Das bestätigt auch der deutsche Forscher Dr. Hendrick Streeck, der bisher keinen einzigen lebenden Virus in den Häusern kranker Personen gefunden hat. Er kontrollierte Türklinken, Ablagen und sogar das Fell der Haustiere in Heinsburg, dort, wo es in Deutschland die meisten Erkrankungen gab.

Notfallarzt Dr. Robert Glatter kann nicht oft genug betonen: „Während es wichtig ist, unser Haus und unsere Hände oft zu säubern, sollten wir dennoch sehen, dass wir uns nicht zu lange diesen Stoffen aussetzen. Sie einzuatmen, endet oft in der Notaufnahme.“ (3)

Die USA hatte zwar eine gute Wirtschaft vorzuweisen. Doch in all dem ist eines nicht berücksichtigt: Die verheerenden umweltzerstörenden Einflüsse, welche ein „Faktroy Farming“ mit sich brachte. (Siehe dazu das bioethische Sachbuch: „Gentopia, das gelobte Land“).

So glauben viele, dass es am Ende der Conroavirus-Pandemie zu einer noch nie dagewesenen Hungersnot kommen wird. Die Lebensmittelproduktion ist schon jetzt unterbrochen. Einwanderer haben ihre Stellen verloren und kein Geld, um es nachhause zu senden, und sind auf Armenspeisungen angewiesen. Viele Amerikaner würden niemals die Arbeiter der Einwanderer verrichten. Viele Schlachthäuser wurden geschlossen, weil die Fleischbeschauer und Grobschlachter zu nahe aneinander stehen.

Die reichen Industriestaaten wird es nicht so sehr betreffen, aber die armen Länder, in denen eine gute Lebensmittelverteilung sowieso schon immer chaotisch war.

Fast kein Sektor wurde von COVID-19 verschont; vom Tourismus bis hin zur Landwirtschaft sieht man einen Fallout.

Logistische Probleme sorgen schon jetzt dafür, dass Bauern im Dairyland Wisconsin ihre Milch entsorgen müssen, Schweinefarmer ihre Ferkel in South Dakota euthanasieren, und Erdbeerbauern in Kalifornien ihre Feldfrüchte verfaulen lassen.

Trotz allem ist das Aftermatch von COVID-19 dort am schlimmsten, wo eine extreme Trockenheit und Umweltkatastrophen bzw. die Zunahme von Plagen durch Heuschreckenschwärme jetzt schon die Herstellung unsere Lebensmittel beeinflusst.

Ganz abgesehen von der Umweltbelastung, die durch den Anbau von GMO-Feldfrüchten bestehen, wie z.B. die rapide Zunahme von Glyphosat in unserem Boden, Nahrung oder Wasser.

Ob ein Bienensterben mit Pestiziden und Herbiziden in Verbindung steht, wird zwar geleugnet, dennoch lehrt seit neuestem eine sogenannte Mörderhornisse den Imkern das Fürchten. Sie kommt offenbar aus Japan – wie sie in die USA gelangte, ist nicht bekannt. Man hat sie im Staat Washington gesichtet. Für das Rieseninsekt ist es eine Angelegenheit von Stunden, ganze Bienenstöcke auszurotten  – und doch sind Bienen unser wichtigsten Pollinatoren.
Wenn wir dachten, wir hätten ein Ende von COVID-19 erreicht, müssen wir uns nunmehr mit den Folgen der Pandemie befassen.

Dennoch gibt einem die außergewöhnliche Schönheit dieses Frühlings zu denken. Sie stimmt so gar nicht mit den Perspektiven der Pandemice unseres Planeten überein. Sagte doch der hl. Thomas von Aquin: Gott hat alles aus dem Nichts geschaffen und ER erhält uns jede Sekunde am Leben.

Weiterführende Literatur von Edith Breburda: „Gentopia, das gelobte Land“

Referenzen:
1)    Mercola J.: Coronavirus may reproduce in eye for weeks. Mercola, take control of your health, 8. Mai 2020
2)    Mercola J: you tube takes down “Plandemic’ video with coronavirus claims by Judy Mikovits. Mercola Health, May 7 2020
3)    Mercola J: Rising Reports of Poisoning from cleaning products. Mercola Health May 6. 2020 


Durchbruch gegen Corona? – Israelisches Forschungslabor entwickelte einen Antikörper

Laut der Nachrichenseite Israel heute erklärt das biologische IDF-Forschungslabor in Israel, es habe einen COVID-19-Antikörper hergestellt.

Während alle auf einen Coronavirus-Impfstoff warten (der Infizierten allerdings nicht hilft), haben Militärforscher einen Antikörper entwickelt, der das Corona-Virus im Körper eines Patienten neutralisiert.

Der Durchbruch wurde am gestrigen Montag bekannt gegeben, als Verteidigungsminister Naftali Bennett das Israelische Institut für biologische Forschung (IIBR) besuchte, eine auf Biologie, medizinische Chemie und Umweltwissenschaften spezialisierte Verteidigungsforschungseinrichtung, deren Arbeit ein streng gehütetes Geheimnis ist.

Das israelische Gegenmittel gegen COVID-19 greift das Virus aggressiv an und tötet es ab.  Es muß aber noch weiter geprüft und dann staatlich genehmigt werden.