CRISTIADA: Wird ein spannender Film über CRISTEROS derzeit blockiert?

GREATER GLORY: Spielfilm mit Starbesetzung über den Katholiken-Aufstand in Mexiko 

Von 1926 bis 1929 wurde das katholische Volk von Mexiko, das dem Papst soeben einen triumphalen Empfang bereitet hat, von einer antikirchlichen Diktatur unter Präsident Calles systematisch unterdrückt. MV5BMTA0NjA3MzI5NTleQTJeQWpwZ15BbWU3MDMzOTg0MTg@__V1_SY317_CR6,0,214,317_

Die von Freimaurern beeinflußte Tyrannei verfolgte Priester und aktive Katholiken bis aufs Messer  – und regierte damit gegen die Mehrheit des Volkes.

Tausende katholische Laien wollten das eigene Land von der antichristlichen Diktatur befreien und griffen zu den Waffen. Mit dem Ruf „Viva Cristo Rey!“ (Es lebe Christus, der König) leisteten sie einen mehrjährigen Widerstand.

Gemäß ihrem Leitwort wurden sie „Cristeros“ genannt. Ihr unerschrockener Verteidigungskampf ging als „Cristiada“ in die Geschichte Mexikos ein.

Nun wurden diese Ereignisse mit Andy Garcia als Hauptdarsteller verfilmt. Der englische Titel des Films (siehe Foto) lautet „Greater Glory“  –  Untertitel: „The True Story of Christiada“ (Die wahre Geschichte von Christiada).

Der aufwendig hergestellte Streifen mit Starbesetzung ist seit Monaten fertig, die Werbekampagne längst angelaufen, der Trailer verbreitet und die offizielle Internetseite freigeschaltet.

Dennoch kommt der Historienfilm bislang nicht in die Kinos. Grund sollen Schwierigkeiten sein, einen Filmverleih zu finden, der die Verteilung an die Kinos übernimmt.

Gestern gelangte der Film immerhin nach Rom und wurde als Weltpremiere im Vatikan ausgestrahlt. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Vieles an der Veranstaltung hatte etwas von einem Hilferuf an sich: „Wir sind hier, um den Film zu bewerben in der Hoffnung, ihn bald überall verteilen zu können, wie das für jeden Film geschieht, egal ob er gut oder schlecht ist“.

So schildert Pablo José Barroso, der mexikanische Produzent von Cristiada, die ungewöhnliche Situation. „Warum es so schwer ist, einen Filmverleih zu finden, bleibt ein Rätsel“, fügt er kryptisch hinzu.

Wird womöglich ein katholikenfreundlicher Film, der zudem die ganze Brutalität der Christenverfolgung auf die große Leinwand bringt, stillschweigend boykottiert? Soll das Publikum bestimmte geschichtliche Ereignisse nicht erfahren?

Produzent Barroso berichtet:

Wir haben uns an alle Großen des Sektors gewandt und die üblichen Wege beschritten in der Überzeugung, daß die ausgezeichnete technische Qualität des Streifens, seine fesselnde Handlung, eine Mannschaft exzellenter Schauspieler von Weltruf den Verleih und die Abdeckung der Kinosäle zum Heimspiel machen.

Stattdessen seit Monaten nichts, nur Schwierigkeiten. Keiner der großen und kleinen Filmverleihe will den Film übernehmen. Keiner hat je direkt zum Film und seinen Inhalten Stellung genommen.

Wir bekommen aber ständig zu hören: der Film sei schwierig auf dem Markt zu platzieren, es handle sich um einen Nischenfilm, es bestehe die Gefahr, daß er ein Flop werde…“

Die Reaktionen auf einen Hollywood-Blockbuster des Oscar-Preisträgers für Spezialeffekte, Dean Wright (Titanic, Terminator II, Herr der Ringe: Die zwei Türme, Die Rückkehr des Königs; Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia, Prinz Caspian), der an Kultfilmen mitwirkte, die Filmgeschichte geschrieben haben und der mit Cristiada erstmals Regie führte    –  sowie mit Andy Garcia, Eva Longoria, Peter O’Toole und Eduardo Verástegui in den Hauptrollen sind kaum zu glauben.

„Wir haben nicht aufgegeben“, fährt Barroso fort. „Schließlich gab es einige Erfolge“.  – In Mexiko ist der Film ausgebucht. Der Start ist dort für den 20. April 2012 angesetzt. Nach einem Erfolg in Mexiko wird mit einer Verteilung in ganz Lateinamerika gerechnet.

„Ab 1. Juni werden wir den Film dann in den USA auf den Markt bringen“, kündigt Barroso an  – vorausgesetzt, daß alles besser läuft als bisher.

Quelle: Webseiten „Kopten ohne Grenzen“, SOS Heimat (wordpress)