Nach Wiener Abtreibungsskandal: „Qualitätskontrolle“ für Babymord ?

Pressemitteilung der CSA (Christl. Soziale Arbeitsgemeinschaft):

Am 16. Juli 2013 wurde die Abtreibungspraxis Dr. Mihaela Radauer in Wien-Neubau geschlossen. Unsachgemäß durchgeführte vorgeburtliche Kindstötungen, bei denen es in einigen Fällen zu lebensbedrohlichen Verletzungen der Mutter gekommen war, scheinen ein Grund dafür gewesen zu sein. Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt noch.

Die beschuldigte Doktor Radauer selbst führte keine Abtreibungen durch, sondern hatte Mediziner für dieses einträgliche Tötungsgeschäft, das sie seit über 3 Jahrzehnten durchführt, eingestellt. Wird die Staatsanwaltschaft Wien anders als die Ärztekammer handeln? media-388245-4

Wer nun meint, diese  skandalösen Vorgänge würden ein Umdenken zum Leben hin bewirken, sieht sich getäuscht. Der Ruf nach Qualitätskontrolle bis hin zur Tötung auf Krankenschein macht sich breit. Der Österreichische Frauenring fordert,  daß die Abtreibungskosten bei maximal 300 Euro liegen sollten. Dem hält der Wiener Abtreiber Fiala entgegen, daß mit „Billigangeboten“ (unter 490,00 € für eine vorgeburtliche Kindstötung) keine „Qualitätssicherheit“ zu gewährleisten sei.

68 Jahre nach Auschwitz und Mauthausen haben offenbar viele Menschen in Österreich vergessen, worum es überhaupt bei einer Abtreibung geht.

Die derzeitige Diskussion wirft auch die Frage auf, ob wir denn heute eine bessere Gesellschaft als vor 68 Jahren geworden sind, ob wir uns weiterentwickelt haben…zum Guten hin?

„Schöne neue Welt“…???

Wir stellen fest, daß heute die Gesetze zum Schutz des Lebens so„eingepaßt“ wurden, daß vorgeburtliches Töten legal geworden ist. Bald werden wohl Tötungsspezialisten mit Qualitätsplakette für das Ermorden von Ungeborenen eingesetzt werden – und den Tötungs-Berechtigungsschein nebst Kostenzusage erhält man von der Krankenkasse. „Schöne neue Welt“?!!

Wenn heute ein Mensch mit Zustimmung seiner Mutter vor seiner Geburt ermordet werden kann, warum sollte dasselbe in einigen Jahren nicht auch bei Alten, Kranken, Behinderten und Andersdenkenden möglich sein?

Kontakt: Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft Österreichs
Klaus Günter Annen, A-4730 Waizenkirchen, Feldweg 1
www.csa-austria.com