Jeder zweite Deutsche will die D-Mark zurück

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Die „Thüringische Landeszeitung“ hat zum Tag des Mauerfalls die Gefühlslage in Ost und West erkunden lassen. Dafür wurden 2020 Menschen in ganz Deutschland von dem Erfurter Institut „INSA Consultere“ bis zur Wochenmitte befragt. zeitungen

Einige der Kernaussagen:

Fast jeder zweite Deutsche wünscht sich die Deutsche Mark zurück. Ostdeutsche noch stärker als Westdeutsche. Ältere mehr als Jüngere, Frauen mehr als Männer.

Eine Mehrheit der Deutschen wünscht sich gute Beziehungen zu Russland.

Die meisten Deutschen fühlen sich als Deutsche, viele auch als Europäer und im geringeren Maße als Ost- oder Westdeutsche.

Das komplette Ergebnis der Umfrage erscheint in der „Thüringischen Landeszeitung“ am Samstag, den 8. November.

Quelle: Thüringische Landeszeitung


Zurück zur D-Mark: „Deutschland braucht den Teuro nicht!“

Von Hans Martin Schmidt

Ja, was ist denn nun, Herr Professor Lucke?  – Was soll aus dem Euro werden?  – Sie führten doch im Schilde, ihn abzuschaffen.

Jetzt heißt es plötzlich, die „Alternative für Deutschland“ (AfD), die Sie anführen, „wolle nicht zurück zur D-Mark“. Die „Südländer“ sollten die „Eurozone“ verlassen. Einen Teufel werden die tun! Warum soll eine Kuh davongejagt werden, die noch kräftig gemolken werden kann? pc_pi

Ich verstehe Sie nicht, Herr Professor Lucke, was hat Sie plötzlich zu Ihrem Richtungsschwenk bewogen? Waren es die schlechten Umfragewerte für die AfD?  – Sind Sie persönlich, auf dem Rückzug?  – Auf die Demoskopen sollten Sie nichts geben.

Und die AfD sollte beim beschlossenen Parteiprogramm bleiben. Da heißt es doch: „Deutschland braucht den Euro nicht.“  –  Und das gilt, Herr Professor! Aber nicht: Heute so, morgen so …

Zurück zur D-Mark! –  Das wäre der Weg zu einer stabilen, starken Währung. Die Welt wird deshalb nicht untergehen. Sicher, manches wird (möglicherweise) teurer. Aber auch der Euro war und ist ein schlimmer Teuro! –  Denken wir an seine Einführung. Wer danach in ein Restaurant ging, sah mit Erstaunen: Das Kalbsschnitzel, das zuvor 22 DM gekostet hatte, stand nun mit 22 Euro auf der Speisekarte.

Aber das war nicht die einzige Besonderheit, die Unbehagen aufkommen ließ: Auch der europäische Binnenmarkt litt. In der Eurozone blieben die großen (und auch die kleinen) Gewinne aus. Im Handel mit Ländern außerhalb der europäischen Wirtschaftsunion ging’s jedoch mächtig bergauf… Die Zinsen für die Bankguthaben der deutschen Sparer allerdings schrumpften weiter. Die Banken bunkern.

Bleibt das Fazit: Der Euro war von Anfang an eine Fehlkonstruktion. Zum Nachteil Deutschlands. Nur die Rückkehr zur D-Mark garantiert uns unsere Ersparnisse, unsere Renten, unseren Wohlstand. Garantiert Europa. Und den Frieden.

Quelle: http://www.ffmdirekt.de/