Grüne Abwege: Zerstörung der klassischen Familie durch frühe Sexualisierung der Kinder

Heute erschien in den „Westfälischen Nachrichten“ die Leserzuschrift unseres Autors Rainer Kochinke aus Rheine in gekürzter Form. Wir veröffentlichen hier den Text des katholischen Pädagogen im vollen Wortlaut:

„Die Problematik des institutionalisierten Kindesmissbrauchs betrifft ja nicht nur Herrn Trittin, sondern die ganze Partei der Grünen, die von 1980 bis 1993 die Forderung nach der Streichung des §176 StGB, der den Kindesmissbrauch unter Strafe stellt, in ihrem Bundesparteiprogramm vertrat.

Darüber hinaus fordern noch heute prominente Grüne wie Christian Ströbele und Jerzy Montag die Aufhebung des Inzest-Verbots, ebenso wie die grüne Jugendorganisation.

Das Ganze ist auch kein versehentlich passierter Betriebsunfall, wie ihn die grüne Erklärungsnot jetzt darstellen will. Die Memoiren von Daniel Cohn-Bendit, in denen er von seinen Sex-Spielen mit Kindergarten-Mädchen schwärmt, waren in den achtziger Jahren sicherlich auch den Grünen bekannt, wurden aber niemals kritisiert.

Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft

Das war auch nicht denkbar, denn der ideologische Hintergrund dieser Abartigkeiten waren die gesellschaftsverändernden Thesen von Wilhelm Reich, Helmut Kentler, Rüdiger Lautmann usw., die ihre Chance zur Zerstörung der traditionellen Familie in der frühestmöglichen Sexualisierung der Kinder sahen. Die Auflösung der Familienstrukturen sollte im Sinne dieser “Sexualwissenschaftler” dann die Etablierung einer sozialistischen Gesellschaftsordnung mit der staatlichen Regulierung aller Lebensbereiche vorbereiten.

Dieses Konzept war auch Volker Beck, Renate Künast und Claudia Roth bekannt, die im Beirat den Vorstand der Humanistischen Union beraten, der kirchenfeindlichen Atheistenorganisation, die im Juni 2000 in einer “Erklärung zum Sexualstrafrecht” die Pädophilen, also die potentiellen Missbraucher, als “Opfer einer moralischen Politik” bezeichneten.

Es wir höchste Zeit, dass die grüne Frontfrau Katrin Göring-Eckkardt nicht länger nur von “schmutzigem Strom” redet, sondern ihre Aufmerksamkeit endlich dem pädophilen Schmutz zuwendet, der sich bei den Grünen angesammelt hat, aber im Unterschied zu den von ihnen angeprangerten Kirchen noch zu keiner Aufarbeitung im Sinne der Opfer geführt hat.

Das NetzwerkB (Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.) jedenfalls wehrt sich dagegen, von solchen Leuten wie den prominenten Grünen öffentlich vertreten zu werden, und fordert statt dessen in einer Pressemitteilung vom 17.9.2013, “den pädokriminellen Filz aufzudecken”, den sie in der Verflechtung von Pro Familia, Humanistischer Union, Arbeitsgemeinschaft für Humane Sexualität (AHS) und Grünen sehen.“


„NetzwerkB“ fordert sofortigen Rücktritt von Jürgen Trittin

Pressemitteilung der Betroffenen-Initiative „NetzwerkB“:

Am 16. September 2013 berichten die Parteienforscher Franz Walter und Stephan Klecha in einem Gastbeitrag in der „taz“ über die kommunale Alternativen-Grünen-Initiativen-Liste (AGIL) in Göttingen:

„Die Göttinger AGIL plädierte 1982 im Programmabschnitt ‚Lesben und Schwule‘ ganz auf der Linie des Grünen-Grundsatzprogramms auf Bundesebene für eine strafrechtliche Freistellung von sexuellen Handlungen zwischen Kindern und Erwachsenen, die nicht unter Anwendung und Androhung von Gewalt zustande kamen.“

Über Jürgen Trittins Verantwortung berichten die Wissenschaftler: „Er ist als eines von fünf Mitgliedern der Schlussredaktion aufgeführt, nur hinter Trittins Namen steht in Klammern V.i.s.d.P. – die Abkürzung für ‚Verantwortlich im Sinne des Presserechts‘.“

Wir als Betroffene von sexualisierter Gewalt halten solche Personen wie Trittin für untragbar. Wir fordern den sofortigen Rücktritt von Trittin aus der Politik.

Ein Rückblick auf das Jahr 2013:

Daniel Cohn-Bendit schwärmte über viele Jahre hinweg „fiktiv“ über sexuelle Handlungen mit Kindern – bisher ohne Konsequenzen. Er bekommt Orden und Auszeichnungen und steht in hoher Position im Europaparlament.

Volker Beck arbeitete offen den pädokriminellen Interessen zu. Das blieb bisher ohne Konsequenzen. Jerzy Montag und Christian Ströbele fordern vehement auch heute noch, das Inzestverbot zu kippen. Allesamt können sie in der Prostitution keine sexualisierte Gewalt erkennen als Teufelskreis von Ursache und Wirkung, sondern nur „ehrlich verdientes Geld“

Täter und Schreibtischtäter:

Es zeichnen sich Vernetzungen von Tätern und Schreibtischtätern ab. Das erstreckt sich vom Bundeskriminalamt (Affäre Michael C. Baurmann), über den Kinderschutzbund (Affäre Walter Bärsch), bis hin zur Humanistischen Union (HU). Auch die HU arbeitete eng mit der „Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität“ (AHS) zusammen, die 1982 aus der „Deutschen Studien- und Arbeitsgemeinschaft Pädophilie“ (DSAP) hervorging. 

Buchtitel der Aktion "Kinder in Gefahr"

Buch der Aktion „Kinder in Gefahr“

Die Humanistische Union, 1961 in München gegründet, verstand sich als Intelligenzlerverein, in dem Politiker, Juristen, Ärzte, Theologen und andere unter sich waren; schon ab 1963 setzte man sich in Seminaren für sexuelle Aufklärung und Reformen ein.

Aus den Reihen der pädophilen AHS kamen Forderungen wie „Gleichberechtigte, einvernehmliche und verantwortliche sexuelle Handlungen dürfen – weil sie nicht schädigen – auch zwischen Erwachsenen und Kindern nicht mehr strafbar sein.“

„Humanistische Union“ auf Abwegen

Noch im Juni 2000 verfaßte der Vorstand der Humanistischen Union eine „Erklärung des Bundesvorstandes der Humanistischen Union zum Sexualstrafrecht“, die Pädophile und Päderasten zu Opfern einer „moralischen Panik“ stilisierte. Der Vorstand der HU lässt sich vom Beirat beraten, in dem sich Volker Beck, Renate Künast, Claudia Roth und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wiederfinden. Die HU hatte unter Schröder und wieder unter Merkel das Justizministerium sozusagen gut im Griff.

Im Jahre 2004 distanzierte man sich in der HU offiziell von der AHS, nachdem es zu Hausdurchsuchungen und Ermittlungsverfahren gegen Pädophile aus diesen Kreisen in München gekommen war. Dabei soll es auch zu zu einer Razzia in den Räume des Bildungswerks der HU gekommen sein, in denen sich die Gruppe traf.

Im Beirat befinden bzw. befanden sich aber auch heute noch Fritz Sack, Soziologieprofessor und Kurator der „Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität“. Oder Rüdiger Lautmann, emeritierter Sexualwissenschaftler, Homosexuellen-Aktivist und Verfasser des Buches „Die Lust am Kind“, sowie der Sexualwissenschaftler Helmut Kentler (†).

Im Beirat der HU befindet sich auch Prof. Hartmut von Hentig, Lebenspartner des Schulleiters Gerold Beckers, der beim sexuellen Missbrauch in der Odenwaldschule zu den Haupttätern zählte.

Pro familia unterstützte noch 1997 die Thesen von Kentler: „Kinder haben ein Recht auf Sexualität mit Erwachsenen, aber Erwachsene haben kein Recht auf Sexualität mit Kindern.“ Lautmann unterstützte pro familia, das noch eine ganze Weile Texte verbreitete wie „Werden solche Beziehungen von der Umwelt nicht diskriminiert, dann sind um so eher positive Folgen für die Persönlichkeitsentwicklung zu erwarten, je mehr sich der Ältere für den Jüngeren verantwortlich fühlt.“

Wir sagen: Sofort Schluss damit! Deckt den pädokriminellen Filz endlich auf und zieht Konsequenzen!

Wir Betroffene von sexualisierter Gewalt wollen von solchen Menschen nicht vertreten werden!

Kontakt:
netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Telefon: 04503 892782 oder 0163 1625091
presse@netzwerkb.org
www.netzwerkB.org

Causa Volker Beck: Auf Wikipedia wird versucht, den Text über das Buch „Der pädosexuelle Komplex“ zu löschen

Mathias von Gersdorff

Nachdem vor einigen Wochen erfolglos versucht wurde, jene Beiträge, welche den Grünen-Pädosex-Skandal behandeln, zu löschen, geht man nun gegen einen weiteren Artikel vor: „Der pädosexuelle Komplex“.  –  Die Begründung: „Der Artikel ist ein Versuch, eine Affaire Volker Beck zu pushen.“

Der Artikel über das Buch „Der große Basar“ von Daniel Cohn-Bendit wurde schließlich doch nicht gelöscht. Aufgrund der großen öffentlichen Aufmerksamkeit hielt man den Text für wichtig genug, um in der Internet-Enzyklopädie verbleiben zu können. Dasselbe gilt möglicherweise auch für das Buch „Der pädosexuelle Komplex.“

Unter dem Namen des grünen Politikers Volker Beck erschien darin ein Aufsatz. Der insoweit umstrittene Bundestagsabgeordnete besteht darauf, dass der Text dort ohne seine Autorisierung und in veränderter Form veröffentlicht worden sei.

Dass einige versuchen, den Artikel über ein derart stark diskutiertes Buch zu löschen, zeigt immerhin, wie sehr die Nerven blank liegen.

Zur Löschdiskussion gelangt man über den (bislang noch nicht gelöschten) Artikel in Wikipedia  –  klicken Sie HIER


Mißbrauchsskandale: Ursachen der Doppelmoral im Umgang mit der kath. Kirche einerseits und den Grünen andererseits

Mathias von Gersdorff

In den letzten Wochen wurde die Behandlung des Mißbrauchsskandals der Grünen sehr oft mit dem der katholischen Kirche verglichen: Während über die Katholiken im Jahr 2010 ein Sturm der Entrüstung ausbrach, geht man mit den Grünen sehr behutsam um.

Hier lohnt es sich, anzumerken, daß die Berichterstattung über pädophile Priester offensichtlich einer gezielten Kampagne folgte, denn man wußte sehr wohl, daß die Anzahl der Fälle in katholischen Einrichtungen wesentlich geringer war als in anderen Kirchen, Sportvereinen oder innerhalb der Familie.

Foto von Jorge V. Saidl

Mathias von Gersdorff

Hinzu kommt, daß die katholische Kirche Pädophilie stets als schwere Verfehlung verurteilt hat. Sie hat also niemals versucht, pädosexuelle Handlungen als solche zu rechtfertigen, wie das bei den Grünen in den achtziger Jahren mehrere Landesverbände taten. Die Ungleichbehandlung ist also offensichtlich –  man fragt sich bloß, woher das kommt.

Der Historiker Michael Wolffsohn schrieb für Focus den vielbeachteten Artikel mit dem Titel „Wie grün-rote Medien die Debatte um Kindesmißbrauch bei den Grünen weichspülen“.

„Moralische Panik“ gegen die Kirche erzeugt

Sicher spielen die Medien eine große Rolle. Sie sind nämlich entscheidend, um eine „moralische Panikmache“ (moral panic) zu erzeugen.

Der Soziologe Massimo Introvigne, späterer Beauftragter für Menschenrechte in der OSZE, veröffentlichte im Jahre 2010 das Buch „Preti pedofili: La vergogna, il dolore e la verità sull´attacco a Benedetto XVI“ (dt.: „Pädophile Priester: Die Schande, das Leiden und die Wahrheit über einen Angriff auf Benedikt XVI.“), in welchem er die Technik der „moral panic“ beschreibt:

Erstens: Es handelt sich in der Regel um Probleme, die schon lange, manchmal Jahrzehnte existieren, aber von den sozialen Kommunikationsmitteln als etwas „Neues“ präsentiert werden.

Zweitens: Es werden unprofessionell ermittelte Statistiken und sonstige Zahlen als Beweise herangezogen, die ständig wiederholt werden, ohne zu hinterfragen, ob sie stimmen oder nicht.

Drittens: Gewisse „Moralapostel“ (imprenditori morali) gewinnen dank ihrer starken Rolle als Multiplikatoren großen Einfluß in der öffentlichen Diskussion.

Würde man dies wirklich wollen, wäre eine Kampagne gegen die Grünen möglich. Die nötigen Elemente liegen vor. Es ist wichtig, zu beachten, daß bei einer solchen „moralischen Panik“ der Sachverhalt an sich keine reine Erfindung ist, doch die statistische Dimension ins Groteske übertrieben wird.

Doch nicht nur, weil es viele Medien so gewollt haben, gab es eine Empörungskampagne gegen die katholische Kirche, während heute die Grünen geschont werden. Es bestehen auch essentielle strukturelle Unterschiede in der öffentlichen Meinung, welche die „moralische Panik“ gegen die katholische Kirche begünstigen.

Die Sexuelle Revolution und das Lustprinzip

Wie man im 2011 erschienenen Buch von Sybille Steinbacher „Wie der Sex nach Deutschland kam“ gut nachlesen kann, lockerte sich die Sexualmoral in Deutschland (spätestens) nach dem Zweiten Weltkrieg.

Lange vor der sogenannten „Sexuellen Revolution“ gab es eine Sexwelle, die breite Teile der Gesellschaft beeinflußt hat. Zeitschriften, Romane, aber auch Fernsehen lieferten erotische Inhalte, die von vielen angenommen wurden. Diese Sexwelle der 1950er und 1960er Jahre bereitete die Mentalitäten für die eigentliche „Sexuelle Revolution“ der Achtundsechziger vor.

Die Devise war: „Man braucht das nicht so eng zu sehen, man kann ruhig lockerer werden.“  –  Diese Einstellung stand diametral der christlichen, zumal der katholischen Sexualmoral entgegen. Schon damals schwand der Einfluß der katholischen Kirche in dieser Hinsicht; sie wurde zunehmend als Querulant empfunden.

Die im Zuge von 68 eingesetzte „Sexuelle Revolution“ ideologisierte (Stichwort Emanzipation) und radikalisierte eine Tendenz, die also schon existierte. Ihre antikatholische Stoßrichtung war im Grunde genommen dieselbe wie die der Sexwelle davor, nur die Intensität war viel größer  –  und zudem griff sie offen die Prinzipien der katholischen Sexualmoral an. 

Buchtitel der Aktion "Kinder in Gefahr"

M. von Gersdorff warnte schon vor vielen Jahren!

Die „Sexuelle Revolution“ konnte seitdem stets an Boden gewinnen, was große Bevölkerungsschichten befürworteten. Entsprechend befindet sich die katholische Kirche mit ihrer Sexualmoral in einer defensiven Position. So gibt es heute nur noch wenige Tabus im sexuellen Bereich, wie etwa der Kindesmißbrauch. Aber fast alles andere wird akzeptiert.

Die heutige Position der Grünen in dieser Hinsicht spiegelt genau, was wohl viele Deutsche denken: Solange man keine psychische oder physische Gewalt anwendet, ist alles andere in Ordnung.

In einem solchen Umfeld ist es klar, daß im Falle einer „moralischen Panikmache“ viel mehr Menschen die katholische Kirche in die Pfanne hauen wollen als die Grünen.

Symptomatisch für diese Geisteshaltung in Deutschland ist das Lob, das Alice Schwarzer mit ihrer Kritik an den Grünen in der letzten Woche geerntet hat. Sie wirft den Grünen vor –  namentlich Daniel Cohn-Bendit und Volker Beck  – , sich aus der Affäre ziehen zu wollen. „Volker Beck kann sich nicht auf die Gnade der späten Geburt zurückziehen“, so Schwarzer.

Der Subjektivismus schlägt voll durch

Es darf aber nicht übersehen werden, daß Alice Schwarzers Kritik völlig nach dem Muster der 68er Mentalität gestrickt ist: In einer pädophilen Beziehung befindet sich der Minderjährige psychisch (und möglicherweise auch physisch) in einer Situation der totalen Unterdrückung. Der Erwachsene kann fast grenzenlos seine Herrschaft über ihn ausüben.

Im Umkehrschluß bedeutet dies aber: Falls eben keine Herrschaft vorliegt, wenn keiner unterdrückt wird, wenn sich keiner in einer psychischen Zwangslage befindet, dann ist alles gut. Das ist für viele Menschen heutzutage das allein gültige Kriterium.

In der christlichen – zumindest der katholischen – Sexualmoral ist das aber nur ein Teilaspekt. Für diese ist praktizierte Sexualität nur innerhalb einer gültig geschlossenen Ehe sittlich korrekt. Gewalt verschlimmert den Grad der Unsittlichkeit, ist aber nicht die einzige Bedingung dazu.

Selbstwiderspruch in puncto Abtreibung

In der Tat begann Alice Schwarzer damit, pädosexuelles Verhalten anzugreifen, als sie feststellte, daß sich Kinder in einer ähnlichen Lage wie die Frauen befanden. Sie kritisierte Figuren wie Daniel Cohn-Bendit, eben weil deren Vorstellungen einer sexuellen Befreiung letztlich die Frauen zu Objekten machten. Schwarzer erkannte, daß sich Kinder in einer pädophilen Beziehung in einer analogen Herrschaftsstruktur befanden.

Allerdings ist Alice Schwarzers Position in sich selbst widersprüchlich, denn wenn schon Herrschaft über andere das entscheidende Kriterium ist, hätte sie sich niemals für die Abtreibung einsetzten dürfen. In ihrem Herrschaftsverständnis konnte sich aber die Frau nur von der Herrschaft des Mannes „befreien“, wenn sie ihr eigenes Kind töten durfte. Diese „Herrschaft“ über das Leben des ungeborenen Kindes befürwortet sie aber  –  soviel zu Alice Schwarzer.

Die Abneigung gegen die katholische Kirche liegt aber nicht nur in der Strenge der Sexualmoral begründet. Ihr Appell, ein Leben in Keuschheit zu führen, ist ein Aufruf, mit Gott zu leben. Der Mensch soll seine eigene Sündhaftigkeit erkennen und einsehen, daß er ohne Gottes Hilfe unfähig ist, entsprechend den Zehn Geboten zu leben. Für den Menschen gilt: „Wer also zu stehen meint, der gebe acht, daß er nicht fällt“ (1. Kor, 10,12). Für den in Sünde Lebenden gilt, nach der Hand des barmherzigen Gottes zu greifen und sich heben zu lassen.

Die Kirche will den Menschen zu Gott erheben

Für den modernen, vermeintlich emanzipierten Menschen sind solche Gedanken schlichtweg unerträglich. Er bastelt sich seine eigene Moral.

Diese Einstellung führt nicht dazu, Verbote gänzlich abzulehnen. Die Grünen wollen viele Verbote einführen bei gleichzeitiger Förderung der Sexuellen Revolution: Ströbele und Grüne Jugend wollen die Entkriminalisierung von Inzest, die Grüne Jugend will die Ehe abschaffen und die Zweigeschlechtlichkeit überwinden, im Wahlprogramm ist die Öffnung des Ehegesetzes für homosexuelle Paare vorgesehen usw.

Bleiben sollen hinsichtlich Sexualität einige wenige Verbote, wie eben die Pädophilie  – gleichsam wie Oasen in einer moralischen Wüste. Damit können viele heute leben. Doch die katholische Kirche will die Wüste mit Gottes Wort bepflanzen, damit sie blüht. Da gibt es keinen Platz für die „Sexuelle Revolution“.

Erstveröffentlichung des Beitrags in der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT

Foto des Autors von Jorge V. Saidl


Alarm um die Sexualisierung der Kinder

Mathias von Gersdorff

Seit wenigen Tagen wird in Wikipedia über die Löschung von drei Artikeln heftig debattiert. Sie heißen: „Der grosse Basar“ (mit ss, obwohl falsch), „Pädophilie-Debatte (Bündnis 90/Die Grünen)“ und „Debatte um Abschaffung des Sexualstrafrechts in Deutschland“.

Die Artikel seien irrelevant und dienten bloß der Stimmungsmache im Wahlkampf für die Bundestagswahl am 22. September 2013, behaupten die Befürworter der Löschung. Falls die Löschdiskussionen repräsentativ sind, so scheinen bei manchen die Nerven blank zu liegen. Jedenfalls lohnt es für den interessierten Leser, sie zu lesen, denn manches wird dabei hervorgekramt.

M. von Gersdorff

M. von Gersdorff

Auch über Twitter und auf Facebook ist das Thema ständig präsent. Allerdings wird dort angemerkt, daß ein wirklicher Aufschrei und eine Welle der Empörung nicht aufgekommen ist.

Das ist sicherlich richtig. Die Mehrheit der Medien ist äußerst zurückhaltend. Im wesentlichen wird die Debatte um die pädophilen Strömungen bei den Grünen von der Welt beziehungsweise von der Welt am Sonntag genährt. Auch der Focus berichtet regelmäßig und veröffentlichte eine Analyse von Michael Wolffsohn mit dem Titel „Wie grün-rote Medien die Debatte um Kindesmißbrauch bei den Grünen weichspülen“.

Prof. Wolffsohn: Medien einseitig rot-grün

Der Historiker Wolfssohn sieht in der Struktur der deutschen Medien den Grund für die geringe Empörung über die pädophilen Umtriebe in der Vergangenheit der Grünen. Die Presselandschaft sei grün-rot geprägt, die Medienmacher lenken den Zorn der Leser auf Milieus, die sowieso nicht mit den Grünen sympathisieren.

In diesem Strukturproblem sieht Wolffsohn mit einen Grund für das Zeitungssterben, denn die Leser seien nicht mehr bereit, für eine einseitige Berichterstattung zu zahlen. Somit schlußfolgert er:

„Wer meint, den eigenen Anhängern immer wieder und immer noch dieselben und zudem bezahlten Einseitigkeiten oder parteilichen Sanftheiten eintrichtern zu können, wird bald seinen Laden dichtmachen müssen. Also, Dany & Co.: Nicht von Dauer ist die bisherige Sanftheit und Vergeßlichkeit der Medien gegenüber Euren Irrungen und Wirrungen im Bereich von Kindersex und Kindesmißbrauch.“

Die „rosa Brille“ beim Blick auf die grüne Vergangenheit könnte auch ideologisch motiviert sein. Nach dem heutigen Kenntnisstand war die Diskussion über die Straffreiheit für sexuelle Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen bei den Grünen nach den Landesparteitagen im Jahr 1985 in NRW und Baden-Württemberg im wesentlichen beendet.

Frauenbewegung kritisiert sexuelle Revolution

Auch die Grünen hatten erkannt, daß sie mit solchen Forderungen zu verwundbar waren und der Einzug in die Parlamente dadurch bedroht war. In der Tat schafften sie es 1985 nicht in den NRW-Landtag.

Aber es gibt einen weiteren Grund, der eigentlich wichtiger ist:  Aus dem linken Lager  –  vor allem aus der Frauenbewegung  –  kam zunehmend Kritik an dem Konzept der sexuellen Revolution, die Ende der 60er Jahre vorherrschend war und eben von Personen wie Daniel Cohn-Bendit maßgeblich definiert wurde.

Für die Studentenbewegung war die sexuelle Revolution vor allem ein Instrument, die bürgerliche Ordnung umzukrempeln. Sie lasen Wilhelm Reichs „Sexuelle Revolution“ und waren der Ansicht, die bürgerliche Sexualmoral sei repressiv, autoritär und lediglich dafür da, die Herrschaftsstrukturen aufrechtzuerhalten. Für manche war die „repressive Sexualmoral“ sogar die Grundlage für den Faschismus und den Nationalsozialismus. Für die Studentenrevolte der 60er galt dann die Devise, sämtliche Beschränkungen und Tabus zu schleifen  –  eben auch Pädosexualität.

Aus der Frauenbewegung – vor allem von Alice Schwarzer – kam die Kritik, diese „sexuelle Befreiung“ sei eigentlich nur eine Befreiung für den Mann, der sich an nichts mehr halten müßte. Opfer davon waren die Frauen und die Kinder. Diese würden unter neuen Herrschaftsstrukturen leiden.

Sittlichkeit fehlt als Leitbild

Hinsichtlich der Kinder wurde argumentiert, diese seien aufgrund ihrer Unreife völlig dem Willen des Erwachsenen unterworfen. Das Kind könne nicht wirklich einschätzen, worum es ginge und sei in hohem Maße manipulierbar.

Diese Argumentation klingt zwar recht plausibel, doch sie ist von den Denkstrukturen der 68 und der sexuellen Revolution gestrickt, denn sie folgt nicht dem Leitbild allgemeiner Sittlichkeit, sondern allein der „sexuellen Selbstbestimmung“.

Die Linken begannen, Pädophilie abzulehnen, weil sie eben neue Herrschaftsverhältnisse hervorbringe und der (sexuellen) Ausbeutung Tür und Tor öffnete. Doch die antichristliche und völlig falsche Strategie der sexuellen Befreiung wurde überhaupt nicht verändert. Für die Linken blieb die Sexualisierung von Mensch und Gesellschaft bis heute ein sozialrevolutionäres Instrument, das unbarmherzig angewendet wird.

Mißachtung des Erziehungsrechts der Eltern

Für die Kinder bedeutet das konkret: Sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern bleiben strafbar, doch ihre Sexualisierung  –  was nichts anderes als Indoktrination und Verführung ist  –  wird weiterhin angestrebt. Dabei wird das Erziehungsrecht der Eltern völlig ignoriert, die Kinder werden de facto enteignet.

Auch hier schreitet das Bundesland Berlin an vorderster Stelle voran. Hohe Wellen schlug im Jahr 2011 die Einführung einer äußerst liberalen Sexualkunde an den Berliner Grundschulen. Vom ersten Schuljahr an sollten Kinder lernen, was Homosexualität, Bisexualität, Transsexualität und „sexuelle Vielfalt“ sind. In Märchen und Geschichten sollten „sexuelle Vielfalt“, „Anderssein“, „Brechen mit Rollen-Klischees“ und unkonventionelles Zusammenleben thematisiert werden. Das Ganze läuft unter einer vom Berliner Senat beschlossenen Initiative „Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“.

Im „Bildungsserver Berlin Brandenburg“ des Landesinstituts für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, einer Einrichtung der Länder Berlin und Brandenburg für die gemeinsame Bildungsregion, wimmelt es von derartigem Unterrichtsmaterial, manches davon ist sogar für dreijährige Kinder gedacht.

Im Bildungsserver wird empfohlen, daß Kinder so früh wie möglich indoktriniert werden sollen; man solle ihnen sagen, daß Homosexualität, Transsexualität, Bisexualität völlig normal seien. „Starre Bilder von Weiblichkeit und Männlichkeit zu hinterfragen“ ist eines der Ziele an den Schulen. Für Dreijährige gibt es beispielsweise das Buch „Eberhard, die ‘schwule Sau’“ von Gabriele Kreuzsaler.

Ideologischer Mißbrauch der Kinder 

Das ist nur ein Beispiel, doch es zeigt, wie wenig Respekt man vor der Unschuld der Kinder hat. Die Menschen, die solche Programme entwickeln und fördern, werden sicherlich verteidigend behaupten, hier werde keine Pädophilie verbreitet. Wird aber hier nicht das moralische Empfinden nicht nur der Kinder, sondern der Erwachsenen hinsichtlich der kindlichen Unschuld zerstört? Wird damit nicht ein totaler ethischer Relativismus propagiert? Werden hier die Kinder nicht für gesellschaftsrevolutionäre Experimente mißbraucht?

Offensichtlich! Die Kinder sind für viele nichts anderes als das Kanonenfutter ihrer sozialrevolutionären Feldzüge gegen die „bürgerliche Gesellschaftsordnung“. Diese Fragen müssen in die gegenwärtige Debatte über die pädosexuellen Umtriebe der Grünen in den Achtzigern eingebracht werden. Die Beschränkung auf die Pädophilie zeigt nicht annähernd den Schaden, der den Kindern zugefügt wurde und wird.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist katholischer Schriftsteller und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“

Erstveröffentlichung des Artikels in der Wochenzeitung JF: http://www.jungefreiheit.de


CDU-Politikerin Erika Steinbach: Klartext zur grünen Pädosex-Vergangenheit

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach leitet in der Unionsfraktion den Menschenrechts-Ausschuß. Die Parlamentarierin (siehe Foto) ist zugleich Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV). Foto_(2)

Als vor über drei Jahren ein Medienfeldzug gegen die katholische Kirche hochging, wandte sich die evangelische CDU-Politikerin im Bundestag bereits gegen die Heuchelei der Grünen und verwies auf die pädosexuellen Umtriebe vieler Grüner und 68er.

Damals wurden Steinbachs Hinweise kaum beachtet, heute ist dieses für die grüne Partei peinliche Thema nicht mehr wegzudrücken.

Hier folgt die jüngste Presse-Erklärung der CDU/CSU-Menschenrechtsbeauftragten zur Pädosex-Causa der Grünen:

„Kaum zu glauben, aber wahr: Der Vorsitzende der GRÜNEN, Cem Özdemir, ist jetzt endlich, im Jahr 2013, bestürzt über einen Kinderschänder in den Reihen der eigenen Partei.

In der Ausgabe der Tageszeitung „Die Welt“ vom 22. Juli 2013 zeigt sich Özdemir „sehr betroffen“, nachdem bekannt geworden war, dass es auf einer von den GRÜNEN finanzierten und durchgeführten Veranstaltung zu sexuellem Missbrauch von Kindern gekommen sei.

„Dem Sex mit Kindern das Wort geredet“

Nun verspricht er sogar Aufklärung. Als ersten Schritt kann er sofort seine beiden Spitzenpolitiker Daniel Cohn-Bendit und Volker Beck entsorgen, denn beide haben dem Sex mit Kindern das Wort geredet.

Besser hätte eine Werbeagentur das auch nicht gekonnt: Cohn-Bendit hatte sich sogar zum Ziel gesetzt, den mehrfach vorbestraften Kinderschänder Dieter Ullmann für den Bundestag zu nominieren. Volker Beck sah sein Anliegen darin, die juristischen Hürden der Strafbarkeiten von Sex mit Kindern zu schleifen.

Der eine, Daniel Cohn-Bendit, ist heute noch führender Europaabgeordneter der GRÜNEN. Der andere, Volker Beck, ist bis zum heutigen Tage  –  man hält es kaum für möglich  –  ausgerechnet menschenrechtspolitischer Sprecher der GRÜNEN Bundestagsfraktion.

Anders als bisher von den Verantwortlichen der GRÜNEN kolportiert, gehörten sexuelle Übergriffe auf Kinder zum Selbstverständnis und waren nicht nur theoretisch geführte Debatten in den politischen Gremien. Und noch viel schlimmer: Die Übergriffe auf Kinder wurden von einem großen Teil der GRÜNEN Mitglieder beflissentlich übersehen oder zumindest einfach hingenommen.

Seit Jahren ist landauf, landab bekannt, was sich in den Reihen der GRÜNEN an kriminellen Kinderschändern getummelt hat. In allen Medien gab es eine umfassende Berichterstattung. Erst jetzt  –   im Wahljahr  –  zu versprechen, diese skandalöse Vergangenheit aufzuarbeiten, ist zu durchsichtig, als dass es glaubhaft wäre.

Allein dass führende Päderastenfreunde nach wie vor noch führende Ämter für die GRÜNEN innehaben, spricht Bände!“


Betroffenen-Verband fordert von Grünen: Schluß mit der Vertuschung!

Pressemeldung von Netzwerk B:

Volker Beck, Daniel Cohn-Bendit und andere waren Akteure in der Verharmlosung und Ideologisierung von Pädosexualität, die sich mindestens über einen Zeitraum von 1969 bis 1988 über mehr als 30 Jahre erstreckte und seitdem von den Grünen bis heute vertuscht wird.

Solche Personen drängen sich auch heute noch in die Prominenz. Wir Opfer haben unser Leben lang mit den gesundheitlichen Folgen unserer Gewalterfahrung zu kämpfen.

Die äußerlich nicht sichtbaren Gesundheitsschäden  –  die Folgen lebenslanger Traumatisierungen bei sexualisierter Gewalt  –  werden bis heute nicht ausreichend anerkannt.

Die Grünen haben es ebenso mitzuverantworten, dass das heutige Strafgesetzbuch im Bereich von sexualisierter Gewalt extrem unzulänglich ist und mehr Täterschutz als Opferschutz beinhaltet.

Die Schreibtischtäter von damals streben auch heute noch nach Ämtern und öffentlicher Anerkennung. Für uns als Opfer ist das unerträglich.

Weiter lesen unter:

http://netzwerkb.org/2013/07/22/netzwerkb-fordert-personelle-konsequenzen-bei-den-grunen-schluss-mit-der-vertuschung/

Kontakt-Daten:
netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Norbert Denef, Vorsitzender
Schulstr. 2 B  /  23683 Scharbeutz
Telefon:  04503 892782  / Fax: 04503 892783
info@netzwerkb.org  www.netzwerkB.org