Ich will Dir danken für Deine Huld und Treue

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 138 (137),1-2ab.2cd-3.7cd-8.

Ich will dir danken aus ganzem Herzen,
dir vor den Engeln singen und spielen;
ich will mich niederwerfen zu deinem heiligen Tempel hin
und deinem Namen danken für deine Huld und Treue.
.
Denn du hast die Worte meines Mundes gehört,
deinen Namen und dein Wort über alles verherrlicht.
Du hast mich erhört an dem Tag, als ich rief;
du gabst meiner Seele große Kraft.
.
Du streckst die Hand aus gegen meine wütenden Feinde
und deine Rechte hilft mir.
Der HERR nimmt sich meiner an.
HERR, deine Huld währt ewig.
Lass nicht ab vom Werk deiner Hände!

LOB und DANK – auch unterm Christbaum!

Von Felizitas Küble

Manchmal tun wir ein gutes Werk, wenn wir einem lieben (oder weniger lieben) Mitmenschen einen freundschaftlich gemeinten Rippenstoß geben und ihn auf einen Fehler oder Irrtum hinweisen. Das ist offen und aufrichtig – im Unterschied zum Getratsche hinter seinem Rücken. 

So hilfreich konstruktive Kritik sein kann, noch besser und auch wirksamer ist es, wenn wir unseren Nächsten ermutigen und ihn für das loben, was er wirklich an Gutem leistet und vollbringt.

So können wir doch ins Geschenk für Geschwister oder Freunde ein paar schulterklopfende Zeilen hinzufügen – und nicht nur „Frohe Weihnachten“ wünschen (besser ist sowieso der christliche Gruß: Gesegnete / gnadenreiche Weihnachten!).

Wir können z.B. schreiben, warum wir uns über die Hilfsbereitschaft unseres Bruders besonders freuen – oder über die immer fröhliche Art unserer Schwester. Solch ein ehrlich gemeinter Lob-Brief verbessert nicht nur die Stimmung, sondern ermutigt im Guten!

Den Eltern können wir DANKes-Zeilen schreiben: So können wir uns bei Mutter für ihre Warmherzigkeit und Fürsorglichkeit bedanken, ihre Aufmerksamkeit, Schaffensfreude und das gute Zuhören – und bei unserem Vater für seinen Einsatz zugunsten seiner Familie, seinen Arbeitseifer, Rechtschaffenheit, Wahrheitsliebe usw.

Das sind hier nur beliebige Beispiele, die jeder selber mit Leben und mit den passenden Tugenden füllt, die es bei Anderen zu würdigen gilt.

HERZ-TRAINING in der Schule verbessert das Klassenklima

Im neuen Gemeindebrief der evangelischen Apostelkirchen-Gemeinde von Münster berichtet die Lehrerin Doris Möhring unter dem Titel „Ein Lob dem Lob“ ganz praktisch aus ihrem Schulalltag:

„In der Schule machen wir das Herztraining seit einiger Zeit mit sog. Lob-Briefen. Die Schüler/innen schreiben sich Briefe, um sich gegenseitig zu loben für das Einhalten von  Grundrechten….Diese Briefe werden vorgelesen und persönlich überreicht.

Das Klassenklima hat sich dadurch spürbar verbessert und die Schüler/innen nehmen zunehmend ihre Selbstverantwortung wahr und sich selber ernster. Und wir Erwachsenen? Wie gut tut es auch uns, ein Lob zu hören. Wir sehr lässt uns Anerkennung wachsen und unsere manchmal ungeahnten Fähigkeiten beleben.“

Eben! – Also versuchen wir doch alles unser Glück – um anderer Menschen Glück zu steigern. Gewiß nicht nur an Weihnachten, aber das „Fest der Liebe“ eignet sich besonders gut. Aber auch zum Geburtstag oder Namenstag können wir mit solchen Mutmach-Briefen viel Freude bereiten!


Lebensrechtler-Gebetszug in Salzburg

Weit über 100 engagierte Menschen nahmen in Salzburg am Mittwoch (Werktag!), den 25.7.2018, an dem Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ bei strahlendem Sommerwetter teil. Moderiert wurde der Gebetszug von Wolfgang Hering, dem Vorsitzenden von EuroProLife.

In einer würdigen Trauerzeremonie wurden Rosen in die Salzach fallen gelassen, wobei jeweils eine Rose stellvertretend für 10 getötete ungeborene Kinder stand.

Die Gesangsbegleitung, besonders vor der Trauerzeremonie und während der Abschlusskundgebung, war außerordentlich schön. Zum Abschluss der Kundgebung erhielten wir von einem teilnehmenden katholischen Priester den Segen.

Ein kleines Grüppchen von ca. 10 Gegendemonstranten versuchte am Anfang, den Gebetszug zu stören und sich ihm entgegen zu stellen. Schnell und beherzt sorgte die Polizei dafür, dass dieses Grüppchen in seine Grenzen gesetzt wurde.

Herzlichen Dank an die Polizei – und für die Organisation, Durchführung und Leitung dieses eindrucksvollen Gebetszuges an Wolfgang Hering aus München, an alle Mitwirkenden und Teilnehmer/innen, die z.T. von weit her (u.a. aus Südtirol) angereist waren.

Quelle und Video der Prozession hier: https://www.youtube.com/watch?v=i5Cxq2kA1nc


Apostel Paulus: „Wir wissen weder ein noch aus und verzweifeln dennoch nicht“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Kor 4,7-15:

Den Schatz der Erkenntnis des göttlichen Glanzes auf dem Antlitz Christi tragen wir Apostel in zerbrechlichen Gefäßen; so wird deutlich, dass das Übermaß der Kraft von Gott und nicht von uns kommt.
Von allen Seiten werden wir in die Enge getrieben und finden doch noch Raum;
wir wissen weder aus noch ein und verzweifeln dennoch nicht;
wir werden gehetzt und sind doch nicht verlassen; wir werden niedergestreckt und doch nicht vernichtet.
Wohin wir auch kommen, immer tragen wir das Todesleiden Jesu an unserem Leib, damit auch das Leben Jesu an unserem Leib sichtbar wird.
Denn immer werden wir, obgleich wir leben, um Jesu willen dem Tod ausgeliefert, damit auch das Leben Jesu an unserem sterblichen Fleisch offenbar wird.
So erweist an uns der Tod, an euch aber das Leben seine Macht.
Doch haben wir den gleichen Geist des Glaubens, von dem es in der Schrift heißt: Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet. Auch wir glauben, und darum reden wir.
Denn wir wissen, dass der, welcher Jesus, den HERRN, auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und uns zusammen mit euch vor sein Angesicht stellen wird.
Alles tun wir euretwegen, damit immer mehr Menschen aufgrund der überreich gewordenen Gnade den Dank vervielfachen, Gott zur Ehre.

Israel dankt den USA für ihren Austritt aus dem „Menschenrechtsrat“ der UNO

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hat sich in einer Stellungnahme zu der Ankündigung der USA geäußert, den UN-Menschenrechtsrat zu verlassen:

Donald Trump und Ministerpräsident Benjamin Netanyahu


„Israel dankt US-Präsident Trump, US-Außenminister Pompeo und der US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Haley, für ihre mutige Entscheidung gegen die Heuchelei und die Lügen des sogenannten UN-Menschenrechtsrates (UNHRC).

Jahrelang hat der UNHRC unter Beweis gestellt, dass er eine voreingenommene, feindliche, anti-israelische Organisation ist, die ihr eigentliches Ziel, die Wahrung von Menschenrechten, verraten hat.

Anstatt sich mit Regimen zu befassen, die systematisch Menschenrechte verletzen, beschäftigt sich der UNHRC obsessiv mit Israel, der einzigen wirklichen Demokratie im Nahen Osten.

Die US-Entscheidung, dieses vorurteilsbeladene Gremium zu verlassen, ist die unmissverständliche Aussage, dass genug genug ist. Israel begrüßt die Ankündigung der USA.“ 


Unionsfraktion dankt der Polizei etc. für die Verhinderung eines Terroranschlags

Laut Medienberichten sind bei dem in Köln festgenommenen Tunesier sehr viel mehr Rizinussamen gefunden worden als zunächst angenommen. Es wird vermutet, dass der Mann konkrete Pläne für die Herstellung eines Sprengsatzes hatte. Hierzu erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Mathias Middelberg:

„Immer mehr deutet darauf hin, dass unsere Sicherheitsbehörden erneut einen gravierenden Terror-Anschlag in Deutschland verhindert haben. Allen, die an der rechtzeitigen Festnahme des verdächtigen Tunesiers mitgewirkt haben, gilt unser größter Dank!

Der Fall zeigt einmal mehr, dass die Bedrohung durch den gewalttätigen Islamismus in Deutschland andauert. Die CDU/CSU-Fraktion setzt sich mit aller Kraft dafür ein, dass unseren Behörden die nötigen Mittel zur Bekämpfung dieses gefährlichen Phänomens zur Verfügung stehen.“


Münster: Der 101. Katholikentag feiert Abschlußmesse mit 30.000 Teilnehmern

Von Felizitas Küble

Obwohl man aufgrund der Wettervorhersagen für den Abschlußgottesdienst des Katholikentags in Münster mit Regen rechnen konnte, blieb es sonnig und trocken.

Der Schlossplatz mitten in Münsters Innenstadt war mit 30.000 Besuchern gut gefüllt – allerdings kein Vergleich mit dem letzten Katholikentag in Münster im Jahre 1930, als sage und schreibe 130.000 Menschen zur Abschlußmesse auf denselben Platz gekommen waren.

Hauptzelebrant und Prediger war Kardinal Reinhard Marx. Er sagte: „Um die Kirche in die Zukunft zu tragen, brauchen wir keine Technokraten und Manager der Macht. Wir brauchen Zeugen, dass Jesus lebt.“

Richtig – diese Mahnung gilt aber auch für ihn selber; immerhin hat der Münchner Erzbischof am 20. Oktober 2016 auf dem islamisch kontrollierten Tempelberg sein Brustkreuz abgelegt  – ebenso wie sein „Amtsbruder“, der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

Als wäre das nicht schon traurig genug, hat sich der Kardinal auch noch komplett vergaloppiert, als er sich gegen den bayerischen Beschluß, Kreuze in den Landesbehörden aufzuhängen, aussprach. Das hat z. B. auch den jüdischen Historiker Michael Wolffsohn gestört. (Näheres dazu siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2018/05/11/kreuz-debatte-juedischer-historiker-fordert-christliche-kirchen-zu-mehr-selbstachtung-auf/

Am Ende des Pontifikalamts sprach der Präsident des ZdK (Zentralkomitee der dt. Katholiken), Prof. Dr. Thomas Sternberg aus Münster zu den Versammelten: Der reformkatholische CDU-Politiker rief zum „Dialog mit anderen Religionen“ auf, denn wenn Religion „richtig“ gelebt werden, sei sie kein Verursacher von Krieg, sondern ein „Motor des Friedens“.

Schön gesagt, allerdings „übersieht“ der ZdK-Chef, daß das Friedensproblem beim Islam nicht „nur“ in der Praxis liegt, sondern schon in der Theorie, dem Koran, der zahlreiche Aufrufe zu Mord und Gewaltanwendung gegen Ungläubige und Andersgläubige enthält.

Es ist schon merkwürdig, wenn sich leitende Katholikentagsredner hier und da und dort bedanken, aber nicht bei GOTT. Prof. Sternberg sagte wörtlich:

„Der 101. Katholikentag geht zu Ende. Es waren dichte, erfüllte, fröhliche, lehrreiche und intensive Tage. Ich danke Bischof Genn und dem Diözesankomitee im Bistum Münster, allen Haupt- und Ehrenamtlichen, den Helfern, den Gastgebern, den Unterstützern und denen, die sich so lange auf diese Tage vorbereitet haben und sage: ‚Ja, Münster, kann Katholikentag!'“ 

Das klingt ähnlich wie die bekannte Merkel-Devise: „Wir schaffen das!“

Freilich gibt es auch einiges Erfreuliche vom Katholikentag zu erzählen – so etwa die Veranstaltungen und fundierten Wortmeldungen des Regensburger Bischofs Dr. Rudolf Voderholzer. Wir setzen unsere Berichterstattung über die ereignisreichen Tage in Münster demnächst weiter fort.