Israel/Hl. Land: 100-Jahres-Jubiläum der Marienwallfahrt zum Berge Karmel gefeiert

Mehr als fünftausend Christen nahmen an der traditionellen Prozession zu Ehren der Madonna vom Berg Karmel teil, die im Volksmund „Taalat al-Adra“ genannt wird, der „Aufstieg der Jungfrau Maria“.

Den zweieinhalb Kilometer langen Pilgerweg, der von der katholischen Gemeinde Haifa in bis zum Kloster „Stella Maris“ auf dem Berg Karmel führt, gingen Pfadfindergruppen aus dem ganzen Land und zahlreiche Gläubige der verschiedenen Riten.

Der Marienwallfahrt schlossen sich auch Hunderte philippinische, indische und andere afrikanische und asiatische Einwanderer sowie Besucher aus Europa an, während auch jüdische und muslimische Gläubige den Pilgerweg säumten.

Der „Aufstieg der Jungfrau“ ist eine in der Volksfrömmigkeit der Christen des Heiligen Landes tief verwurzelte Tradition.

„Zur Zeit des 1. Weltkrieg“, erklärt Pater Abdo, „hatten die Türken hatten den Karmelitern drei Stunden Zeit gegeben, um das Kloster auf dem Karmel zu verlassen. die Mönche konnten nur wenige Dokumente aus dem Archiv retten und die Madonnenstatue mitnehmen. Nach dem Krieg fand im Jahre 1919 die erste Prozession statt, wobei als Zeichen des Dankes die Statue der Jungfrau Maria in das Kloster zurück gebracht wurde.“

Quelle: Fidesdienst


MORGENLIED von Annette v. Droste-Hülshoff

Der Morgenstrahl                                                                   
Steht auf dem Tal,
Die Nebel ziehen drunter her,
Und auf der Au
Liegt still der Tau
Wie Perlen in dem weißen Meer.
Wie ich nun Alles recht beschaut,
Da wird mir’s rege im Gemüte,
Daß Alles nur ein Wort, ein Laut,
O Gott, von deiner Lieb und Güte!

Die Erd‘ in Pracht
Hast du gemacht 
Für mich, dein ungetreues Kind,
Und den Azur
Der Wolkenflur,
Für mich den frischen Morgenwind.
Ach, alle Worte sind zu schwach,
Um deine Liebe zu verkünden,
Und dennoch läßt mein Streben nach,
Und jeder Tag sieht mich in Sünden.

Herr, steh mir bei, 
Der du aufs Neu
Mir einen jungen Tag verliehn;
Der Geist ist wach,
Das Fleisch ist schwach,
Und ohne Frucht ist mein Bemühn.
Doch deine Hand ist stark und fest,
Will ich nur willig sie umfassen;
Ach, wer nicht selber dich verläßt,
Den hast du nimmermehr verlassen.

O Herr, wenn oft
Und unverhofft
Mich kleine Kränkungen bedrohn,
Sei mein Gesicht
Zu dir gericht‘,
Und mein Gedanke sei: dein Lohn!
Ach, manches Leiden groß und schwer
Gabst du mir Gnade zu besiegen,
Und vor der kleinen Sorgen Heer
Sollt‘ meine Stärke unterliegen?

Herr, mich befrei
Von falscher Scheu,
Von Hoffahrt und von Ungeduld,
Und all mein Sinn
Sich wende hin
Zu deinem Kreuz und meiner Schuld.
Wer diesen Tag mich schmäht und kränkt,
Dem laß mich gern und treu verzeihen,
Und ihn laß, eh die Nacht sich senkt,
Vor dir sein Unrecht still bereuen.

Zu deinem Preis,
Auf dein Geheiß
Will ich an meine Pflichten gehn;
Wie auch die Welt
Sie rings umstellt,
Ich will nur deinen Willen sehn.
Mein Wirken über Haus und Kind,
Das ruht in deinen weisen Händen,
Was sich mit deinem Preis beginnt,
Das muß zu deinem Ruhme enden.

Annette von Droste-Hülshoff


Unser DANK gilt dem HEIL in CHRISTUS

1593Ein Ecclesia-PLAKAT aus dem KOMM-MIT-Verlag in Münster


Ernsthafte Beter bewegen den Arm Gottes und die Welt

Von Gerhard A. Schäfer

Im Gebet kann man die Liebe Gottes, seine Güte und Fürsorge persönlich erleben. Manch einer betet seit Jahren für etwas ganz Bestimmtes. Aber es geschieht nicht. Hat Gott ihn nicht ge- oder erhört?   china

Jemand stellte fest: „Wenn Gott nicht gibt, worum ich ihn bitte, dann gibt er mir, was besser für mich ist!“

So zeigt sich die Güte Gottes im Zuteilen und im Bewerten, um mein Wünschen für mich erträglich zu machen. Das erkennt man erst im Nachhinein und bekennt dann: 

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. (Psalm 66,20)

Gott weiß, was wir brauchen, was wir wünschen und uns erträumen. ER hat die Fäden gespannt, bevor wir ihm unsere Bitten vorgetragen haben. Und dann sollten wir ins Loben und Danken kommen.

Zu begreifen, dass Gott in seiner Weisheit einmal wieder unsere oft dummen Bitten in für uns wunderbare Erfüllung gebracht hat, lässt uns in dankbares Jubeln ausbrechen.

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet“, bekennt der Psalmist demütig und macht uns gleichzeitig Mut zum anhaltenden Beten.

Paulus rät: Betet beständig, ohne nachzulassen! 

Ernsthafte Beter bewegen den Arm Gottes und die Welt.
Beter haben die Mauer geöffnet, die Deutschland trennte.
Beter haben bewirkt, dass wir Jahrzehnte lang in Frieden leben dürfen.
Beter bewogen Gott, seine Gnade und seinen Geist noch nicht von uns abzuziehen. Immer noch lädt er geduldig zur Umkehr ein. Noch ist Gnadenzeit für diese Welt. Mögen in diesen Tagen viele Gebete im Bitten, Loben und Danken zu Gott aufsteigen.


Helmut Oeß: „Singt ein Lied der Freude – ihr habt Grund zur Dankbarkeit“

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Schauspieler Jan Fedder, der „Hafenpastor“, glaubt auch selber an Gott und betet täglich

Kürzlich spielte Jan Fedder die Titelrolle im Fernsehfilm Der Hafenpastor. Dem Star aus der Serie Großstadtrevier lag diese Aufgabe, denn er sagt selber: „Ich bete jede Nacht. Manchmal vergesse ich das – aber selten.“

Gegenüber der Bildzeitung erklärt der 57-Jährige: „Ich bin im Schatten des Michel am Hamburger Hafen gross geworden. Bis ich mit 14 Jahren in den Stimmbruch kam, habe ich dort sieben Jahre im Kirchenchor gesungen.“ 

Als seine Mutter Gisela im Alter von 90 Jahren verstarb, habe ihn das nachdenklich und demütig gemacht. Er hoffe nach seinem Tod auf ein Wiedersehen mit seiner Mutter.

Er bedanke sich beim Himmel für sein Leben, so Feder. Grundsätzlich sollten die Deutschen dankbarer sein,  meint er: „Hier muss niemand hungern und auf der Strasse erfrieren. Da geht es in anderen Ländern schlimmer zu.“ 

Autor: Daniel Gerber
Quelle: www.jesus.ch

Deutsch-englischer Fußballprofi Lewis Holtby: „Der Kern meines Glaubens ist die Dankbarkeit“

Die ersten Pflichtspiele der Fußball-Bundesliga sind vorbei  – und obwohl die Saison noch jung ist, gibt es schon „Helden“ auf dem Rasen, darunter Lewis Holtby (siehe Foto), Mittelfeld-Spieler bei FC Schalke 04.

Der Deutsch-Engländer zeigt sich bescheiden  –  und er betont, wie viel er in seinem Leben dem Allmächtigen verdankt.

Deutsch: Lewis Holtby

Deutsch: Lewis Holtby (Photo credit: Wikipedia)

Wenn Holtby auf dem Spielfeld das Kreuzzeichen macht, erlebt er Kritik für solche Bekenntnisse, auch von Ex-Profi Mehmet Scholl oder Bundestrainer Jogi Löw. Doch der Sportler bleibt dabei: „Gott ist mein treuer Begleiter.“Fragt man Lewis Holtby, was den Kern seines Glaubens ausmacht, antwortet er:

„Vor allem empfinde ich Dankbarkeit. Ich glaube, dass Gott alle Menschen liebt und dass die Dinge, die in meinem Leben passieren, kein Zufall sind, sie haben einen Grund! Ich habe schon Dinge erlebt, die schwer zu beschreiben sind, weil ich selbst es einfach nicht fassen konnte.

Wenn ich allein bin, spreche ich oft mit Gott, ob ich nun traurig oder glücklich bin – und ich bedanke mich jeden Tag bei ihm für das Leben, für meine Gesundheit, für meine Familie und mein Wohlbefinden. Der Glaube hilft mir in meinem Fussball-Alltag sehr, schwierige Situationen vernünftig einzuschätzen und nicht zu sehr aus der Emotion heraus zu handeln, sondern Geduld zu bewahren und vor allem dankbar für Kleinigkeiten zu sein.“

Quelle: www.jesus.ch