„Lilie der Mohawks“: Junge Indianerin Kateri wird heiliggesprochen

Für die selige Kateri Tekakwitha (1656-1680)  folgt nun die Heiligsprechung   

Der Papst hat jetzt angekündigt, daß er die selige Kateri, die auch als „Lilie der Mohawk“ bezeichnet wird, am 21. Oktober 2012 heiligsprechen will. 1980 wurde sie seliggesprochen. Die Indianerin starb vier Jahre nach ihrer Taufe:  am 17. April 1680; sie war erst 24 Jahre alt.

1656 erblickte das Mohawk-Mädchen im heutigen US-Staat New York das Licht der Welt; sie war die Tochter des Häuptlings Kenneronkwa und der  Algonquin-Squaw Tagaskouita, die schon bald verstarben. In ihrer Jugend wurde das Mädchen pockenkrank. Von ihrer Sippe wurde sie schwer mißhandelt, weshalb sie sich in ein katholisches Indianerdorf rettete und dort getauft wurde.

In einer Jesuiten-Pfarre in der Nähe von Montreal – Kahnawake – legte sie 1679 gegen den Willen ihrer Verwandten ein Enthaltsamkeitsgelübde ab und widmete den Rest ihres kurzen Lebens Alten, Kranken und Kindern. 

Die Indianer-Jungfrau wird vor allem im Heiligtum von Kahnawake bei Montreal verehrt, wo sie beigesetzt wurde. Kahnawake ist heute ein Reservat, in dem noch ca 7300 Mohawk-Indianer leben.

Ihr liturgischer Gedenktag ist der 17. April, in Amerika der 14. Juli.

Eine ausführliche Lebensbeschreibung „Das Mädchen der Mohawks„, die der Jesuitenpater Franz Weiser verfaßte, haben wir bereits in den 8oer Jahren stark verbreitet, vor allem unter jungen Leuten.

Das ansprechende Buch kann zum Selbstkostenpreis von nur 1,40 € und Porto bei unserem Christoferuswerk oder beim Freundeskreis Maria Goretti (FMG) angefordert werden.

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