Die Klage des HERRN über untreue Hirten

Lesung aus dem Buch Jeremias 23, 1–6:

Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen – Spruch des HERRN.

Darum – so spricht der Herr, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und sie versprengt und habt euch nicht um sie gekümmert. Jetzt kümmere ich mich bei euch um die Bosheit eurer Taten.
Ich selbst aber sammle den Rest meiner Schafe aus allen Ländern, wohin ich sie versprengt habe. Ich bringe sie zurück auf ihre Weide und sie werden fruchtbar sein und sich vermehren.
Ich werde für sie Hirten erwecken, die sie weiden, und sie werden sich nicht mehr fürchten und ängstigen und nicht mehr verloren gehen – Spruch des HERRN.
Siehe, Tage kommen, da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. Er wird als König herrschen und weise handeln und Recht und Gerechtigkeit üben im Land.
In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der HERR ist unsere Gerechtigkei
t.

Foto: Felizitas Küble


Gottes Huld besteht für immer und ewig

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 89 (88),2-5.

Von den Taten deiner Huld, HERR, will ich ewig singen,
bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig;
deine Treue steht fest im Himmel.

«Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten
und David, meinem Knecht, geschworen:
Deinem Haus gebe ich auf ewig Bestand,
und von Geschlecht zu Geschlecht richte ich deinen Thron auf.»

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„Das Wort Gottes ist nicht gefesselt“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Tim 2,8-13.

Denke an Jesus Christus, auferweckt von den Toten, aus Davids Geschlecht, gemäß meinem Evangelium, um dessentwillen ich leide bis hin zu den Fesseln wie ein Verbrecher; aber das Wort Gottes ist nicht gefesselt.
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Deshalb erdulde ich alles um der Auserwählten willen, damit auch sie das Heil in Christus Jesus erlangen mit ewiger Herrlichkeit.
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Das Wort ist glaubwürdig: Wenn wir nämlich mit Christus gestorben sind, werden wir auch mit IHM leben; wenn wir standhaft bleiben, werden wir auch mit IHM herrschen; wenn wir IHN verleugnen, wird auch ER uns verleugnen.
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Wenn wir untreu sind, bleibt ER doch treu, denn ER kann sich selbst nicht verleugnen.
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Das Fest der Faulenzer ist nun vorbei!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Amos 6,1a.4-7:

Wehe den Sorglosen auf dem Zion
und den Selbstsicheren auf dem Berg von Samaria.
Ihr liegt auf Betten aus Elfenbein und faulenzt auf euren Polstern.
Zum Essen holt ihr euch Lämmer aus der Herde
und Mastkälber aus dem Stall.
Ihr grölt zum Klang der Harfe,
ihr wollt Lieder erfinden wie David.
Ihr trinkt den Wein aus großen Humpen,
ihr salbt euch mit dem feinsten Öl
und sorgt euch nicht über den Untergang des Stammes Josef.
Darum müssen sie jetzt in die Verbannung, allen Verbannten voran.
Das Fest der Faulenzer ist nun vorbei.

Der HERR ist unsere Gerechtigkeit!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jer 23,5-8:

Seht, es kommen Tage – Spruch des HERRN -, da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. ER wird als König herrschen und weise handeln, für Recht und Gerechtigkeit wird ER sorgen im Land.
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In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der HERR ist unsere Gerechtigkeit.
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Darum seht, es werden Tage kommen – Spruch des HERRN -, da sagt man nicht mehr: So wahr der HERR lebt, der die Söhne Israels aus Ägypten heraufgeführt hat!,
sondern: So wahr der HERR lebt, der das Geschlecht des Hauses Israel aus dem Nordland und aus allen Ländern, in die er sie verstoßen hatte, heraufgeführt und zurückgebracht hat.
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Dann werden sie wieder in ihrem Heimatland wohnen.

Sie bewiesen Glaubensstärke und Mut: Die Helden des Alten Bundes

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 11,32-40:

Brüder! Was soll ich noch aufzählen? Die Zeit würde mir nicht reichen, wollte ich von Gideon reden, von Barak, Simson, Jiftach, David und von Samuel und den Prophetetochterzionn;
sie haben aufgrund des Glaubens Königreiche besiegt, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft, Feuersglut gelöscht; sie sind scharfen Schwertern entgangen; sie sind stark geworden, als sie schwach waren; sie sind im Krieg zu Helden geworden und haben feindliche Heere in die Flucht geschlagen.

Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung zurückerhalten. Einige nahmen die Freilassung nicht an und ließen sich foltern, um eine bessere Auferstehung zu erlangen.
Andere haben Spott und Schläge erduldet, ja sogar Ketten und Kerker. Gesteinigt wurden sie, verbrannt, zersägt, mit dem Schwert umgebracht; sie zogen in Schafspelzen und Ziegenfellen umher, Not leidend, bedrängt, misshandelt.

Die Welt war ihrer nicht wert; sie irrten umher in Wüsten und Gebirgen, in den Höhlen und Schluchten des Landes. Doch sie alle, die aufgrund des Glaubens von Gott besonders anerkannt wurden, haben das Verheißene nicht erlangt, weil Gott erst für uns etwas Besseres vorgesehen hatte; denn sie sollten nicht ohne uns vollendet werden.

 


Das Fest der Faulenzer ist nun vorbei

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Amos 6,1a.4-7:

Weh den Sorglosen auf dem Zion und den Selbstsicheren auf dem Berg von Samaria. Ihr liegt auf Betten aus Elfenbein und faulenzt auf euren Polstern. Zum Essen holt ihr euch Lämmer aus der Herde und Mastkälber aus dem Stall. tagesimpuls

Ihr gröhlt zum Klang der Harfe, ihr wollt Lieder erfinden wie David. Ihr trinkt den Wein aus großen Humpen, ihr salbt euch mit dem feinsten Öl und sorgt euch nicht über den Untergang des Stammes Josef.

Darum müssen sie jetzt in die Verbannung, allen Verbannten voran. Das Fest der Faulenzer ist nun vorbei.

 


Davids Bußpsalm: „Tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 51 (50),3-4.5-6ab.6cd-7.10-11.

Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld,
tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!
Wasch meine Schuld von mir ab,
und mach mich rein von meiner Sünde!

Denn ich erkenne meine bösen Taten,
meine Sünde steht mir immer vor Augen.
Gegen dich allein habe ich gesündigt,
ich habe getan, was dir missfällt.

So behältst du recht mit deinem Urteil,
rein stehst du da als Richter.
Denn ich bin in Schuld geboren;
in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.

Sättige mich mit Entzücken und Freude!
Jubeln sollen die Glieder, die du zerschlagen hast.
Verbirg dein Gesicht vor meinen Sünden,
tilge all meine Frevel!

 


„Mein Vater bist du, der Fels meines Heiles“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 89 (88),2-3.20a.4-5.27.29:

Von den Taten deiner Huld, HERR, will ich ewig singen,
bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig;
deine Treue steht fest im Himmel.

Einst hast du in einer Vision zu deinen Frommen gesprochen:
«Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten
und David, meinem Knecht, geschworen:
Deinem Haus gebe ich auf ewig Bestand,
und von Geschlecht zu Geschlecht richte ich deinen Thron auf.»

Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du,
mein Gott, der Fels meines Heiles.
Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren,
mein Bund mit ihm bleibt allzeit bestehen.

 


München: Christliche Lukas-Schule feierte 25-jähriges Jubiläum mit großem Konzert

Von Hans-Joachim Vieweger

1989: ein geschichtsträchtiges Jahr  –  und eben auch das Jahr, in dem die christlich-evangelikale Lukas-Schule in München gegründet wurde. Daran erinnerte sie nun mit einem großen Fest in der Stadthalle Germering.  Lukasschule_Helden1

Bei der Feier wurden auch die Hintergründe des damaligen Starts vertieft, in dessen Mittelpunkt die Schüler standen.

Schließlich ging es von Anfang an um sie und darum, ihnen neben allem wichtigen Wissen eine wesentliche Botschaft weiterzugeben: dass sie von Gott wunderbar geschaffen, gewollt und geliebt sind.

Gerade deshalb ist es so spannend zu sehen, welche Gaben in jedem Einzelnen stecken, z.B. in jenen, die sich musikalisch engagieren, wie in der Streicher-Gruppe der Schule.

Ruth Wowerat und Gabriele Bauer hatten daraus für die Feier ein beeindruckendes Orchester geformt, wie es wohl kaum eine andere Grundschule aufweisen kann. Mit einem T-Shirt mit dem Aufdruck „Helden“ saßen sie auf der großen Bühne und präsentierten unter anderem Offenbachs Can-Can.

Mit den T-Shirts kündigte sich schon der zweite Höhepunkt des Abends an: Ein Musical über den israelitischen König David  –  ein „echt cooler Held“, wie es in den Liedern hieß.

Alle Grundschüler waren beteiligt, genauso alle Lehrer  –  egal, ob beim Vorbereiten der Texte, der Kostüme und der Dekoration, beim Einstudieren der Musik und der Theaterszenen oder bei der begeisternden Motivation der Kinder während des großen Auftritts.

Beeindruckend auch Michael Weiser, der als Sprecher fungierte. Wobei die Bezeichnung „Sprecher“ massiv untertrieben ist  –  Weiser agierte so ausdrucksvoll, dass er jederzeit als Schauspieler durchgehen würde. Lukasschule_Helden3

Wohl kaum einer, der sich nicht angesprochen fühlte, als Weiser in Anlehnung an den berühmt-berüchtigten Goliath von den alltäglichen „Riesen“ sprach, die einem das Leben schwer machen können, im Schulalltag genauso wie im Berufsleben.

Oder wenn er die Zuschauer mitnahm auf die Zeitreise ins Land Israel vor 3000 Jahren. Als der Hirtenjunge David vom Propheten Samuel zum König gesalbt wurde, obwohl doch seine Brüder viel stärker waren als er  – und er von außen betrachtet gar nicht wie der große Held wirkte, der Israel einmal regieren sollte.

Doch David zeigte sich just dadurch als „Held“, dass er nicht auf sich selbst und seine Fähigkeiten vertraute, sondern auf Gott.

Wobei sich auch hier ein höchst aktueller Bezug zeigt: Was zählt, um in unserer Gesellschaft ein Held zu sein und cool dazustehen? Sind es das Geld, die Schönheit, die Sportlichkeit oder die Klugheit, wie einzelne Kinder in gerappter Form vortrugen?

Die Geschichte von David zeigt, dass es auf etwas anderes ankommt: „Ein echt cooler Held ist jemand, der aus ehrlichem Herzen, mit Mut und Gottvertrauen handelt. Dazu muss man nicht super spitze sein. So wie du bist, hat Gott dich geschaffen  –  und so kannst du ein Held sein.“  –  So lautete das Fazit des Erzählers – und 280 junge Helden haben das an diesem Tag bestätigt.

Die Webseite der Lukasschule: http://www.lukas-schule.de/