FAZ entlarvt Lebenslüge: Linkspazifistische Renate Riemeck war NS-Mitläuferin

Unter dem Titel „Die Ketzerin“ veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Print-Ausgabe vom 31. Januar dieses Jahres einen ausführlichen Artikel von Jörg Feuchter über eine jahrzehntelange „Lichtgestalt“ linkssozialistischer, feministischer und pazifistischer Kreise in der Bundesrepublik.

Es geht um Renate Riemeck, einst Ziehmutter der RAF-Terroristin Ulrike Meinhof und später Spitzenkandidatin der ultralinken DFU bei der Bundestagswahl 1961. Diese pazifistische „Deutsche Friedensunion“ wurde von der „DDR“ unterstützt und finanziert.

Die FAZ belegt in diesem Beitrag, daß Riemeck, die sich hinsichtlich der NS-Zeit gerne als Judenfreundin und mentale Widerständlerin präsentierte, 1941 (sie war damals 20 Jahre alt) in die NSDAP eintrat. Wenngleich sie zwei Jahre später wieder austrat, blieb sie gleichwohl „auf Linie“:

Das beweist ihre Doktorarbeit ebenso wie ihre Tätigkeit als Universitäts-Assistentin in Jena, wobei sie die rechte Hand eines rabiaten Antisemiten war – gemeint ist SS-Obersturmbannführer Johann von Leer (der z.B. 1944 die Schrift „Von der Verbrechernatur der Juden“ veröffentlichte); ihr einstiger Chef, der nach dem Krieg ins Ausland floh, schrieb sich auch dort fleißig weiter seinen Judenhaß von der braunen Seele.

Das Problem bei Riemeck besteht weniger in ihren Jugendsünden, auch nicht so sehr darin, daß sie ihre NS-Mitgliedschaft mehrfach öffentlich in Abrede stellte, sondern daß sie soweit ging, sich als heroische Dauer-Rebellin zu präsentieren, die sich bereits während der NS-Diktatur tapfer für Juden und gegen die NS-Ideologie eingesetzt habe.

Davon ist nicht nur nichts wahr, sondern das genaue Gegenteil ist richtig, denn in ihrer Dissertation finden sich – wie die FAZ nun belegt – eindeutig antisemitische Aussagen.

Lange hatte Riemeck behauptet, diese Doktorarbeit, in welcher sie sich mit dem Ketzertum des Mittelalters solidarisiert habe, sei verschollen. Mit dieser Falschaussage konnte die Autorin bis zum Lebensende ihren politischen Glorienschein aufrechterhalten.

Diese unehrliche Selbstverklärung findet sich auch in ihrem Buch „Ich bin ein Mensch für mich“ mit dem bezeichnenden Untertitel „Aus einem unbequemen Leben“ (siehe 1. Foto), das sie im antrophosophischen Urachhaus-Verlag veröffentlichte.

In demselben Verlag erschien auch ihr Buch „Verstoßen, verfemt, verbrannt“ über meist mittelalterliche Ketzerschicksale (siehe 2. Abbildung).

Dieses sorgsam gestrickte und von der Öffentlichkeit weithin geglaubte Lügengebäude der Autorin pflückt die FAZ beweiskräftig auseinander.

In dem Artikel heißt es z.B.:

„Im Jahre 1989 gab sie Alice Schwarzer in einem „Emma“-Interview zu Protokoll: „Ich habe ja auch nicht zufällig über „Ketzer“ promoviert. Damit meinte ich ja eigentlich die Juden.  – Der Satz ist überaus bezeichnend für Riemeck, und die „Emma“ fand ihn so stark, dass sie ihn zur Seitenüberschrift machte. Er ist aber auch eine dreiste Lüge.“

Riemecks 1943 eingereichte Doktorarbeit trägt den Titel: „Die spätmittealterlichen Flagellanten Thüringens und die deutschen Geisslerbewegungen. Ein Beitrag zur Geschichte des deutschen Ketzertums.“

Im FAZ-Beitrag wird kritisch angemerkt: „Wer sich mit mittelalterlichen Ketzern beschäftigt, sollte gesunde Distanz zum Untersuchungsgegenstand halten“.

Man wundert sich angesichts ihrer wohlwollenden Darstellung ausgerechnet dieser Geißlerbewegung ohnehin, wie sie denn hier einen judenfreundlichen Zusammenhang hätte herstellen wollen, waren doch gerade Flaggelantenumzüge dieser fanatischen „Büßer“ mit ihren eschatologischen (endzeitlichen) und sonstigen Wahnideen für ihre ausgeprägte Judenfeindschaft berüchtigt.

Es will etwas heißen, wenn eine päpstliche Bulle vom 20.10.1349 die öffentlichen Geißler-Prozessionen nicht zuletzt mit dem Vorwurf verbietet, sie hätten zu judenfeindlichen Progromen beigetragen.

Demgegenüber verklärt Riemeck deren antisemitische Aktionen in ihrer Dissertation folgendermaßen: „Die Judenverfolgung des Jahres 1349 ist nichts anderes als gleichfalls eine Art Revolution der kleinen Leute gegen den jüdischen Frühkapitalismus und die jüdischen Privilegien.“

Eine solche Aussage (ausgerechnet bei unterdrückten Juden von „Privilegien“ zu sprechen und ihnen „Frühkapitalismus“ zu unterstellen) paßt nicht nur haargenau ins damalige Nazi-Weltbild, sondern durchaus auch in jenen typisch linken Antisemitismus, bei dem das Zerrbild vom Juden als geldgierigem Kapitalisten schon seit Marx und den Frühsozialisten gang und gäbe war und ist   – und in diesem Punkt berühren sich wieder einmal die Extreme von rechts und links.

 

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„Sex in der Schule“ ist ein Vermächtnis des 68er-Pädagogen Hans-Jochen Gamm

Von Felizitas Küble

Die vielfältigen Eltern-Demonstrationen gegen die Frühsexualisierung in den Schulen und den ratiophoben (vernunftwidrigen) Genderismus reißen nicht ab. Vor allem in Baden-Württemberg und Hessen gingen Zehntausende auf die Straßen, darunter viele Familienväter/mütter, um gegen linksideologische Lehrpläne zu protestieren.

Doch die Mißachtung des Elternrechts auf Erziehung sowie eine staatlich vorangetriebene Beeinflussung der Schüler ist keine neuartige Idee, sondern ein Vermächtnis der neomarxistischen und hedonistischen Studentenrevolte, die sich die sog. „Sexuelle Befreiung“ auf ihre roten Fahnen schrieb.

Zu den wirkmächtigsten 68er Pädagogen, die für eine Sexualisierung des Unterrichts inkl. „erotischer Experimente“ der praktischen Art in der Schule eintraten, gehört Dr. Hans-Jochen Gamm.

Der prokommunistische Professor aus Darmstadt veröffentlichte 1970 das damals aufsehenerregende Buch „Kritische Schule – Eine Streitschrift für die Emanzipation von Lehrern und Schülern“ im Münchner List-Verlag (siehe Abbildung). Darin verteidigt er den real existierenden „DDR“-Sozialismus, für den sich allerdings die vielgepriesene „Arbeiterklasse“ in Deutschland überhaupt nicht erwärmen konnte (eher noch das studentische Links-Milieu und später viele bildungsbürgerliche Grüne).

Noch nach der Wiedervereinigung kam der Sozialpsychologe  –  er war Gastprofessor in Rostock  –  zu weiteren akademischen Würden; von der dortigen Universität erhielt er die Ehrendoktorwürde. Der Schriftsteller starb am 18. Juni 2011 im Alter von 86 Jahren.

Sein Werk steht für die völlige Entfesselung sexualpolitischer Vorstellungen im Kontext (Zusammenhang) der „Kulturrevolution“ von 1968 ff.

In diesem Buch setzte sich der Erziehungswissenschaftler z. B. dafür ein, daß Lehrer im Unterricht ganz ungeniert das Unwort „Fi…n“ verwenden. Weiterer Tabubruch ist hier gang und gäbe, forderte der Autor doch ernsthaft das Einrichten von Spezialräumen in den Schulen, damit die jungen Leute gleich an Ort und Stelle das in der Sexualkunde gelernte Wissen in die Tat umsetzen können.

Kinderläden und „revolutionäres Menschenbild“

Wie man sich vorstellen kann, schlug das Buch seinerzeit wie eine Bombe ein und „belebte“ die schulpolitische Debatte um weitere Entgleisungen.

Ganz im Sinne der „Sexuellen Revolution“ wurde die Autorität an sich grundsätzlich infrage gestellt und die Einführung von tabufreien „Kinderläden“ gepriesen, die sich freilich (wie zu  erwarten war) nicht bewährten  –  und von linker Seite später selber aufgegeben wurde. (Zu den „emanzipatorischen“ Kinderläden siehe unser Artikel: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/02/linksanarchistische-kinderladen-der-68er-revolutionare-befreiung-durch-kindersex/)

Für Gamm handelte es sich freilich um ein „höchst bemerkenswertes Experiment“:

„Gegenüber dem geläufigen Vorurteil sei betont: Erziehung ohne Autorität ist möglich… Durch das höchst bemerkenswerte Experiment der Kinderläden hat sich gezeigt, daß unsere gesamte gesellschaftliche und pädagogische Autoritätsauffassung eine antiquierte Ideologie darstellt… Hier wird ein mittelalterlich orientiertes Menschenbild durch ein revolutionär-neuzeitliches abgelöst.“

Im Kapitel „Ein Grundmodell für die geschlechtliche Erziehung“ beschwert er sich über die damaligen „moralischen Überwachungsstäbe“, wozu er z.B. die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften rechnete. Der KMK (Kultursministerkonferenz) warf er eine „repressive Sexualmoral“ vor, weil dort die „strengen Normen der Gesellschaft“ vertreten würden.

Lehrer sollen ihr Geschlechtsleben „nicht verheimlichen“

Die Schüler in Deutschland hätten, so beklagte der Verfasser, einen „absoluten Mangel an Lusterfahrung“. Dem wollte er gerne abhelfen, indem die Schule „den Austausch über die Freuden der Geschlechtlichkeit in ihr Programm aufnimmt“.

Die Krönung der „emanzipatorischen“ Einfälle des 68er Professors bestand u.a. darin, daß der Lehrer vor den Schülern „sein eigenes Geschlechtsleben bzw. seine geschlechtlichen Probleme, vielleicht sogar die weitverbreiteten Potenzstörungen oder Orgasmusschwierigkeiten nicht verheimlicht“.

Der Unterricht könne nicht etwa als ein „gleichsam asexueller Raum verstanden“ werden, schreibt der tiefrote Professor weiter. Zwischen Sex und Liebe scheint es für ihn keinen Unterschied zu geben: „Die Schule hat das Lernen der Liebe zu ihrer wichtigsten sozialpädagogischen Aufgabe zu machen.“

„Kinderliebe zu den Eltern beseitigen“

Der Autor hat auch eine handfeste Lösung parat  – zum Stichwort „Geselligkeitsbegünstigung“ (!) schreibt er:

„Für den Schulbau bedeutet diese Einsicht, Räume zu schaffen, in denen die Schüler beider Geschlechter unkontrolliert verweilen können und die Möglichkeit erotischer Kommunikation besitzen. Da die Formen der Zärtlichkeit und erotischen Kontakte heute von den Jugendlichen notwendig außerhalb der Schule vollzogen werden, wäre zu fragen, was eigentlich dagegen spricht, diese Praktiken in die Schule hineinzuverlegen.“

Das sexualpolitische Gesamtkonzept des Pädagogen lautete: „Die Schule ist die übergreifende gesellschaftliche Institution, die auf breitester Basis das Geschlechtstabu auflösen kann.“

In einem Handbuch für Lehrer („Anleitung zur Handhabung der Rahmenrichtlinien für Sexualkunde in Hessen“) schrieb Dr. Gamm sogar die ungeheuerlichen Sätze: 

„Wir brauchen die sexuelle Stimulierung der Schüler, um die sozialistische Umstrukturierung der Gesellschaft durchzuführen, und den Autoritätsgehorsam einschließlich der Kinderliebe zu den Eltern gründlich zu beseitigen“.

 

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Jugend-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.


„Verband Familienarbeit“ kritisiert Ministerin Barley: Mehr Wahlfreiheit für Eltern!

In einer Pressemeldung vom 27.7. stellt Familienministerin Barley klar, dass von ihr kein neuer Impuls in Richtung zu mehr Wahlfreiheit für Eltern bei der Betreuung von U3-Kindern zu erwarten ist. Sie feiert den zur Zeit höchsten Stand der Betreuung in Kitas und fordert deren weiteren Ausbau. Der Bund solle sich noch stärker an den Kosten beteiligen.

Dr. Johannes Resch, stellv. Vorsitzender des Verbands Familienarbeit e.V., äußert sich dazu folgendemaßen:

“Für die Fremdbetreuung der U3-Kinder werden noch mehr staatliche Mittel gefordert, wobei ein Krippenplatz den Staat mindestens 1000 € im Monat kostet. Den Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen wollen, wurde dagegen nicht einmal 150 € Betreuungsgeld gegönnt.

Das Urteil des BVerfG, das dem Bund die Zuständigkeit für ein Betreuungsgeld absprach, war kein Hinderungsgrund, es auf Landesebene weiter zu zahlen, wie es immerhin in Bayern geschieht. Das Verhalten der übrigen Landesregierungen zeigt deutlich, dass die Betreuung der Kleinkinder durch ihre Eltern nicht erwünscht ist. Die Kinder sollen in Krippen gedrängt werden, während die Eltern möglichst voll erwerbstätig sein sollen.“

Diese Politik erinnere an die Krippenpolitik der DDR, die ebenfalls unter dem Diktat eines größeren wirtschaftlichen Gewinns stand – damals im Dienste des sog. Sozialismus, heute im Dienste der Kapitaleigner. An die Gesundheit und das Wohl der Kinder oder die Rechte und die Wünsche der Eltern werde heute ebensowenig gedacht wie damals in der DDR.

Dr. Resch dazu weiter: “Die regierungsamtliche Behauptung, bei der Betreuung Einjähriger handle es sich um „Bildung“ im schulischen Sinn, ist von Fachleuten längst widerlegt. In den ersten Lebensjahren kommt es darauf vor allem an, dass Kinder durch eine sichere Bindung an ihre Eltern ein Selbstvertrauen entwickeln. Es schafft die Grundlage für eine gesunde kindliche Neugier als Voraussetzung für die Lernbereitschaft im Schulalter.

Selbst die Zunahme psychischer Erkrankungen bei den Eltern, die aufgrund der politisch vorgegebenen Doppelbelastung durch gleichzeitige Erwerbs- und Erziehungsarbeit überfordert werden, wird nicht als Warnsignal verstanden.

Stattdessen werden für kranke Eltern besondere Hilfsprogramme gefordert (siehe HIER), die dann wesentlich teurer werden, als die Vorbeugung durch eine leistungsgerechte Bezahlung der elterlichen Kleinkindbetreuung.“

PS: Bitte beachten Sie auch die persönliche Stellungnahme einer aktuell betroffenen Mutter: https://berufungmami.de/kinder-der-finanzielle-ruin-wir-muessen-und-koennen-uns-wehren/


Prof. Florian Steger zu politisch motivierten Psychiatrie-Zwangseinweisungen in der DDR

Pressemeldung der Universitäts-Medizin Mainz:

Mit einer Lesung zum Thema geschlossene Venerologische Stationen widmet sich die Universitätsmedizin Mainz einem ganz besonderen Kapitel der DDR-Medizin.

In diesem geht es um die Geschichte politisch motivierter Zwangseinweisung von Mädchen und Frauen in Kliniken für Geschlechtskrankheiten in der DDR.

Univ.-Prof. Dr. Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Ulm, liest aus seinem Buch „Traumatisierung durch politisierte Medizin: Geschlossene Venerologische Stationen in der DDR“.

Die Autorenlesung findet statt am Montag, 17. Juli 2017, um 19 Uhr im Hörsaal Chirurgie (Gebäude 505H) der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1 in 55131 Mainz). Interessierte sind herzlich eingeladen.

Um Anmeldung wird gebeten. Der Eintritt ist frei.

Infos:

In der DDR waren tausende Frauen und Mädchen von einer politisierten Medizin betroffen. Schon Zwölfjährige wurden politisch motiviert in geschlossene Venerologische Stationen zwangseingewiesen.

Allein der Verdacht auf eine Geschlechtskrankheit oder eine Denunziation reichten aus, um auf eine solche Station gebracht zu werden. Auf den Stationen wurde durch eine politisierte Medizin ohne Aufklärung und Einwilligung der Zwangseingewiesenen in die körperliche Integrität der Mädchen und Frauen eingegriffen, obwohl 70 Prozent nachweislich keine Geschlechtskrankheit hatten.

Das eigentliche Ziel bestand darin, Frauen, die nicht das Idealbild der DDR erfüllten, mit sehr restriktiven Regeln zu disziplinieren. Das in dieser Zeit erlebte führte bei den zwangseingewiesenen Mädchen und Frauen zu schweren Traumatisierungen.

Mit diesem Sachverhalt setzt sich das breit rezipierte und diskutierte Buch „Traumatisierung durch politisierte Medizin: Geschlossene Venerologische Stationen in der DDR“ auseinander. Der Autor Professor Steger wird es an diesem Abend vorstellen.

Anmeldung für die Veranstaltung: Gisela Ferle, Tel.: 06136-7368, Fax 06136-5402, E-Mail: Gisela.Ferle@t-online.de

Kontakt: Univ.-Prof. Dr. Norbert W. Paul,
Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Telefon 06131 17- 9545;


Ist der vielkritisierte Flashback ein Fortschritt hin zu mehr Vernunft und Realismus?

Von Christa Meves

Die drei Teilnehmer der Wissenschaftssendung von Moderator Gert Scobel (3-Sat, 9.3.2017) hat das blanke Entsetzen gepackt: Flashback geht um.

Offenbar international hat unversehens der Rückschritt die Menschen am Kragen – unbegreiflich, so scheint es den Teilnehmern – global, im Westen und sogar im Osten, einhellig in verschiedensten gesellschaftlichen Regionen.

Gert Scobel hat deshalb eines der bisher doch so zum Fortschritt gewandelten Gebiete herausgegriffen: Die Emanzipation der Frau mit dem so erfolgreichen Sturm auf die angemaßte Macht der Männer. Mehr Gerechtigkeit wurde bereits erreicht, bekunden die Damen in der Sendung – besonders hilfreich auch durch Gender Mainstreaming.

Ist dieses Flashback etwa eine neue Bedrohung des Fortschritts?

Eine Teilnehmerin, die Politikerin Anke Domscheit-Berg, weiß es genau: Die in der ehemaligen DDR schon so mehrheitlich erreichte Erwerbstätigkeit der Frauen in Vollzeit, auch der jungen Mütter, sei nach der Wiedervereinigung im Kapitalismus des Westens erstickt. Seitdem habe der feministische Fortschritt stagniert. Eigentlich sei nun noch viel zu tun, um hier das Ziel, die Entschärfung der Männermacht, zu erreichen. Kein Widerspruch. Einhelligkeit bei allen vier Teilnehmern an dieser Show.

Hoppla, Gert Scobel: Bitte den Anspruch auf wissenschaftliche Aussagen in diesen regelmäßigen Sendungen beibehalten! Sie wollen doch nicht etwa der Verführungsstrategie der „alten Schlange“ aufsitzen; denn die verkauft keine echt wissenschaftlichen Fakten, sondern Ideologie mit dem Zweck, die Menschen zu ihrem nachhaltigen Schaden zu verführen. Sie vernebelt durch scheinplausible positive Argumente und beschwört so zerstörerische Entwicklungen herauf. Lügen haben aber grundsätzlich kürzere Beine als die reale Wahrheit. 

Besonders die Sowjetunion ist dem atheistisch-marxistischen Denkgebäude aufgesessen, bis das Riesenreich daran zerbrach. Und das hat bis heute schlimmere Armut denn je bei den unterdrückten Völkern zur Folge gehabt.

Zeigt sich im Flashback nicht der Beweis, dass der gesunde Menschenverstand in der Bevölkerung sich nicht länger für dumm verkaufen lassen will? Kommt hier nicht ein gesundes Bedürfnis nach realistischen Lebensbedingungen zum Ausdruck?

Schließlich lässt sich neuerdings nicht mehr unterdrücken, dass sich über das so lautstarke Anpreisen der „Vereinbarkeit zwischen Erwerbstätigkeit und Familienarbeit“, besonders bei den Müttern, Unmut ausgebreitet hat. Vollzeit schon gar nicht, aber selbst Teilzeit hat sich als schwierig mit ihren Aufgaben in der Familie erwiesen:

Sie stehen Chaos aller Art gegenüber und sollen das wieder in Ordnung bringen. Sie fühlen sich mehrheitlich überfordert. Das wagen sie sogar in den Frauenzeitschriften zu artikulieren. Sie spüren, dass die sogenannte „Streitkultur“ immer weniger kultivierte Züge zeigt, sondern Verfremdung auf der ganzen Linie zwischen allen Familienmitgliedern dabei herauskommt. Entfremdung mit dem Ehemann, Entfremdung zwischen den Kinder untereinander und Entfremdung zwischen der Mutter und ihren Kindern in den verschiedensten Altersstufen.

Flashback heißt: Die Realität holt die verantwortungsbewussten Familien ein – sogar bei den Vätern. Scheidungen boomen weiter, die Fachkliniken können den Bedarf der depressiven oder gar alkoholsüchtigen Familienmütter nicht mehr decken. Die Selbsttötungen von verlassenen Familienvätern nehmen zu. Wohin also zurück?

Zur Ausrichtung und Erinnerung an die Wahrheit, markiert schon am Anfang der Bibel? Sind wir auch heute einmal mehr durch den Widersacher Gottes in Gestalt der alten Schlange – und das heißt der Verführung durch die Grenzübertretungen von Gottes Schöpfungsordnung – erlegen? (Gen 3,1-5)

Flashback hat Zukunft. Es pocht – hervorgerufen durch die Erfahrung mit einer überheblichen Ideologie – an ein gesundes Realitätsempfinden in der Bevölkerung: Wir Menschen können uns keine selbstgemachte absolute Freiheit herausnehmen. Wir müssen die Grundbedingungen unserer Realität beachten und dazu gehört unsere Einbindung in Gottes Naturordnungen.

Diese Sendung war traurig veraltet; denn die unzufriedene Bevölkerung hat in der Hirn- und Hormonforschung nun auch noch einen mächtigen Unterstützer der Wahrheit über das Wesen des Menschen erfahren. Es ist faktisch mittlerweile auch hirnorganisch erwiesen: „Die Mutter ist überwältigend wichtig…; denn die Mutter ist als erste Bezugsperson wissenschaftlich einfach am besten erforscht.“ (1)

(1) Strüber, N.: Die erste Bindung, Stuttgart 2016
http://www.stern.de/gesundheit/fruehe-liebe-macht-stark–warum-gute-bindungserfahrungen-so-wichtig-sind-7238626.html


Facebook sperrt Seite eines evangelikalen Publizisten und Lebensrechtlers

Von Thomas Schneider

Liebe Besucher, bitte wundern Sie sich nicht, dass Sie mich auf Facebook nicht mehr finden. Die Verantwortlichen dieses „sozialen Netzwerkes“ haben meine private Seite gesperrt – ohne Begründung. Auf konkrete Anfragen reagiert Facebook nicht. pc_pi

Haben wir in Deutschland noch Demokratie und Meinungsfreiheit? Wer diese Frage mit Ja beantworten kann, sitzt entweder total abgeschottet von der Welt irgendwo in einer Holzhütte mitten im Wald, oder ist völlig von Blindheit geschlagen.

Wer heute dem Einheitsbrei des gesellschaftlichen Mainstream  –  wie ich ihn viele Jahre in der DDR erleben musste  –  widerspricht, wird mit allen Mittel bekämpft. Ächtung, Beschimpfung und Telefonterror sind längst keine Seltenheit mehr.

Ein hoher Sicherheitsbeamter erzählte mir vor Weihnachten, dass es nach Ansicht führender Politiker „legitim“ sei, „die paar Leute mundtot zu machen“, die die Politik der Regierung nicht unterstützen. Es helfe da nur noch „Druck und Einschüchterung“.

Was in hohen politischen Kreisen getuschelt wird, greift längst: Über die Bürger des „freien“ Deutschland ist ein engmaschiges Zensurnetz gespannt, das immer enger gezogen wird. Überwachung und Kontrolle. Nicht etwa gegen Kriminelle, wie den islamischen Attentäter auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, sondern gegen „unliebsame Bürger“, die nicht ins politische Wohlfühl-Konzept der Regierenden passen.

Aus den Akten des früheren DDR-Geheimdienstes, des Ministeriums für Staatssicherheit, scheinen führende Funktionäre im vereinten Deutschland viel gelernt zu haben.

Wer öffentlich bekennt, dass Abtreibung Kindermord und Homosexualität nicht die von Gott gewollte Schöpfung ist, wer öffentlich bekennt, dass die Verirrung im Gender-Mainstream Ehen und Familien zerstört und mit der christen- und judenfeindlichen Ideologie des Islam Gewalt und Terror Einzug gehalten haben, muss auch in Deutschland mit Bedrängnis und Verfolgung rechnen.

Das politische Establishment führt (wenn es nicht endlich umdenkt!) unser Land in eine Gesellschaftsform, die Andersdenkende als Störfaktoren behandelt.

Der Autor Thomas Schneider ist als engagierter Christ und aktiver Lebensrechtler unser Mitstreiter .  –  FORTSETZUNG seines Artikels hier: http://www.schneider-breitenbrunn.de/2017-01/in-eigener-sache-facebook-sperrt-private-seite/


Berlin: Linksextremer, ehem. hauptamtlicher Stasi-Mitarbeiter wurde Staatssekretär

In der Diskussion um Berlins neuen Bau-Staatssekretär Andrej Holm hat sich erstmals ein SPD-Abgeordneter offen für dessen Rücktritt ausgesprochen. Es sei nicht Holms Verpflichtung bei der Stasi als Jugendlicher, sondern der Umgang damit, der ihn an der Eignung für ein politisches Spitzenamt zweifeln lasse, schrieb der SPD-Abgeordnete Sven Kohlmeier auf seiner Internetseite:image

„Dieses Rumgeeier, diese Ausreden, sich nicht erinnern zu können, diese Halbwahrheiten und der gefälschte Lebenslauf zerstören das Vertrauen in die Redlichkeit von Herrn Holm. Und es ist mal wieder Wasser auf die Mühlen all derer, die glauben, daß die da oben es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen würden.“

Holm sei offenbar hauptamtlicher Mitarbeiter bei der Stasi gewesen. Er habe sich „freiwillig und bewußt“ dafür entschieden.

Die Opposition von CDU, AfD und FDP protestiert seit Tagen gegen die Ernennung Holms zum Staatssekretär. Dabei stören sich die Parteien nicht nur an dessen Stasi-Vergangenheit, sondern auch an seinen Kontakten zur linksextremen Szene. So ist beispielsweise Holms Verhältnis zur linksradikalen Roten Hilfe bislang ungeklärt.

Quelle und vollständiger Bericht hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/kritik-an-staatssekretaer-holm-waechst/