Berlin: „Queere“ SPD-Gruppe provoziert mit Postkartenspruch „Du Hetero-Sau“

Wie die „Berliner Zeitung“ berichtete, hat sich die Arbeitsgemeinschaft SPDqueer Pankow anläßlich des 40. Jubiläums des homosexuellen CSD in Berlin etwas Besonderes einfallen lassen, nämlich eine Postkarte mit dem Spruch „Du Hetero Sau“ in fetten Buchstaben, daneben die Regenbogenfahne als Symbol.

Die SPD-Aktion wolle damit provokativ auf „homophobe Beleidigungen“ wie „Schwule Sau“ aufmerksam machen, erklärte Alfonso Pantisano, stellv. Leiter dieser SPD-Initiative. Hinsichtlich der Kritik an dieser Postkartenaktion sprach er von einer „erkrankten Diskussionskultur in Deutschland“. Man arbeite sich an Überschriften ab, „ohne sich mit Inhalten auseinanderzusetzen“.

Auf die Idee, wie auch immer geartete „Inhalte“ seriöser vorzutragen, scheint dieser „queere“ Sozialdemokrat nicht zu kommen.


Dr. Weißmann über den „Kulturbruch“ der 68er Revolte und ihre fatalen Folgen

Von Felizitas Küble

Wie bereits im CHRISTLICHEN FORUM berichtet, fand am 25. April eine AfD-Veranstaltung mit dem evangelischen Theologen und Philosophen Dr. Karlheinz Weißmann (siehe Fotos) in der Stadtbücherei von Münster statt. Im Vorfeld der gehaltvollen Rede gab es massive Proteste und Tumulte von linksradikaler Seite (Antifa, Linkspartei etc) gegen den konservativen Publizisten und gegen die AfD.

Es lohnt sich, die inhaltsreiche und frei gesprochene Ansprache von Dr. Weißmann näher zu beleuchten, zumal das Thema 68er wegen des fünfzig-jährigen Jubiläums dieser Studentenrebellion derzeit wieder mehr öffentliche Aufmerksamkeit findet.

Der Redner erläuterte zunächst, daß die Meinungsvielfalt und Debattenkultur in den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts weitaus besser war, als dies von linker Seite gerne in düsteren Farben über die „Adenauer-Ära“ dargestellt wird. Die Randale vor dem Tagungshaus seien ein Beispiel dafür, wie es hier und heute mit der Meinungs- und Versammlungsfreiheit bestellt ist.

Zum politisch-gesellschaftlichen Kulturbruch mit der abendländischen Wertewelt erinnerte Dr. Weißmann an die geschichtsträchtigen Daten: 1789 (Französische Revolution), 1917 (Oktoberrevolution, Bolschewismus), 1933 (National-Sozialismus) und 1968. Jede dieser Umwälzungen trug auf ihre Weise zur Zerstörung der christlichen Kultur und zur revolutionären Umgestaltung der Gesellschaft bei.

Allerdings könne man hinsichtlich der Auswirkungen der 68er Bewegung von einer „stillen Revolution“ sprechen, denn die Vertreter dieser linkssozialistischen Ideologie hätten in den letzten Jahrzehnten schrittweise ihren „Marsch durch die Institutionen“ erfolgreich durchgeführt  – und sich sowohl im staatlichen wie vielfach auch im kirchlichen Bereich  – vor allem in der EKD – einflußreich etabliert.

Die Folgen und der damit verbundene Wertewandel in unserem Land seien fatal (verhängnisvoll).  Der Referent verwies beispielhaft auf die rotgrüne Schulpädagogik, den Gender-Irrwitz, die Einführung der „Ehe für alle“ und die linke Doppelmoral vieler Mainstream-Medien.

Dr. Weissmann erinnerte an die Ursprünge der Studentenunruhen in den USA schon Mitte der 60er Jahre, die danach auf Europa, besonders auf Frankreich und Deutschland herüberschwappten. Politischer Anlass war damals der Vietnam-Krieg gegen den kommunistischen Vietcong, was in den Vereinigten Staaten zu Massenprotesten führte.

In Deutschland spielte er nicht diese herausragende Rolle – bei uns griff die Studentenrevolte vor allem das autoritäre Regime des Schahs von Persien an. (Daß die Schah-Herrschaft aber im Vergleich zur heutigen radikal-islamischen Diktatur im Iran aber weitaus gemäßigter, „westlicher“ und frauenfreundlicher war, sei nur am Rande vermerkt.)

Zusätzlich zu den politischen Reizthemen gab es im breiten Spektrum der 68er Bewegung weitere Interessen und Strömungen, vor allem die „sexuelle Befreiung“, die Neigung zu fernöstlichen Religionen (Indien-Trips), die Hippie-Rock-Drogen-Szenerie und weitere irrationale Tendenzen. 

Die 68er Rebellen bezeichneten sich selber als „Neue Linke“, denn sie wollten einen dritten Weg zwischen der staatstreuen Sozialdemokratie auf der einen Seite und dem real existierenden Kommunismus auf der anderen Seite aufzeigen.

Da die Arbeiter jedoch an dem herbeigeträumten „Arbeiterparadies“ nicht nur keinerlei Interesse zeigten, sondern der Studentenbewegung fast durchgängig mit Ablehnung gegenüberstanden, konzentrierten sich die Links-Ideologen auf die Studentenschaft, die „Intellektuellen“, Medienleute und „Randgruppen“ – in der Hoffnung, dadurch eine „revolutionäre Sprengkraft“ neuen Stils erzeugen zu können.

Organisatorischer Ursprung der 68er Rebellion war der SDS = Sozialistischer Deutscher Studentenbund, der sich einst wegen seines Linksdralls von der SPD abgespalten hatte. Der bekannte Studentenführer Rudi Dutschke hatte Marx und Engels gründlich gelesen, strebte eine revolutionäre Entwicklung in Deutschland an und versuchte daher ab 1965 verstärkt, den SDS voranzubringen. Dies gelang ihm zeitweise mit dem heißen Eisen Vietnam-Krieg, das in den USA bereits für Straßenproteste sorgte.

Er nahm Kontakt mit dem Neo-Marxisten Herbert Marcuse auf und setzte gemeinsam mit ihm in den Jahren 1966 und 1967 verstärkt auf das Thema Kuba und den Revoluzzer Che Guevara; damit mobilisierten sie viele Studenten für eine kommunistische Umwälzung auf Kuba, die tatsächlich eingetreten ist (die rote Diktatur besteht dort bis heute).

Dabei beschränkte sich der Studentenführer und sein enges Umfeld nicht auf Parolen und Proteste; es wurden auch Sprengsätze gebaut ( technisch gesehen aber gottlob unzulänglich), um z.B. ein Attentat auf den Schah von Persien und seine Frau durchzuführen. 

Die Stimmung unter den 68er Rebellen wurde immer radikaler, Straßenschlachten mit Polizisten wurden häufiger. Deutschland befand sich am Rande eines staatlichen Ausnahmezustands. Der damals linke Schriftsteller Magnus Enzensberger erklärte rundweg, die Revolution sei nun „unabwendbar“.

Allerdings erhielt die Studentenrevolte einen erheblichen Dämpfer, als im August 1968 sowjetische Truppen die CSSR besetzten und dort dem tschechischen „Reform-Kommunismus“ ein blutiges Ende bereiteten.

Die „Unentwegten“ innerhalb der 68er Bewegung ließen sich jedoch in ihrem revolutionären Eifer nicht beirren. Zahlreiche weitere K-Gruppen mit ihren Kadern entstanden neben der DKP. Der radikale Flügel ging noch weiter: es erfolgte die Gründung der terroristischen RAF (Rote Armee Fraktion), die unseren Staat über ein Jahrzehnt in Atem hielt.

Den verbliebenen 68er Rebellen außerhalb der RAF kam die neue, sozialdemokratisch geführte Regierung durch Amnestien (Straferlasse) großzügig entgegen. Das Konzept unter Kanzler Willy Brandt nannte sich wohlklingend „Mehr Demokratie wagen“. Die linke Bewegung rannte nun offene Türen bei der SPD ein  – und sie begann systematisch mit ihrem „Marsch durch die Institutionen“.

Ende der 70er Jahre waren Universitäten, SPD, Teile der FDP und kirchliche Institutionen größtenteils von 68ern unterwandert. Durch das Aufkommen der Grünen wurd e dieser Trend weiter verstärkt: Alt-68er, die einst den Staat bekämpften, gelangten zunehmend an die Schalthebel der staatlichen Macht.

Nach dem lehrreichen und interessanten Vortrag Weißmanns begann die Aussprache mit dem Publikum, wobei etwa ein Dutzend Fragen gestellt wurden, z.B. zur „Frankfurter Schule“ als bedeutsamer Ideenquelle und Theoretikerin der 68er Revolte.

BILD: Neuerscheinung eines Buches von Dr. Weissmann über die 68er – weiteres dazu HIER.

Der Redner äußerte sich dazu sehr differenziert: Nicht alle führenden Köpfe der Frankfurter Schule hätten mit den Studentenunruhen sympathisiert. Marcuse zwar sehr wohl, Adorno hingegen nur teilweise. Horkheimer sei sehr kritisch gewesen  –  und Habermas habe Dutschke sogar „linken Faschismus“ vorgeworfen.

Ein älterer Herr meldete sich und erklärte: „Ich war selbst ein 68er!“ – Worauf es einen humorvoll gemeinten Ruf aus den Zuschauerreihen ab: „Raus hier!“  – Der Saal schmunzelte  – und der Ex-68er erzählte, er habe diese Bewegung damals vor allem als hedonistisch, als sexuell tabu-frei kennengelernt, weniger als intellektuell anspruchsvoll.

Kurz darauf wurde eine weitere Frage an den Redner gerichtet, nämlich nach dem Zusammenhang von 68 und „Humanistischer Psychologie“, dem Aufkommen der Gruppendynamik und der Ausbreitung der „sexuellen Befreiung“.

Dr. Weißmann erklärte, es gäbe sicherlich Parallelen und gegenseitige Ermutigung zwischen der hedonistischen und der politisch-rebellischen Strömung; allerdings sehe er hier kein direktes Ursache-Wirkung-Verhältnis.

Vor allem die Einführung der Pille und das „irre Konzept der Selbstverwirklichung“ habe die Sexwelle vorangetrieben und dabei die Stabilität von Ehe und Familie zunehmend zerstört. Der linke Zeitgeist der 68er sei vor allem in seiner eigenen evangelischen Kirche eingedrungen, aber auch in Teilen der katholischen Kirche.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den Jugendverlag KOMM-MIT und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 


Berliner CDU-Politiker beklagt Linksrutsch und Verlust einer freien Debattenkultur

Sven Rissmann: Merkels Politik widerspricht CDU-Programm

Sven Rissmann ist Kreisvorsitzender der Berliner CDU-Mitte und Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Auf seiner Webseite hat er einen Rundbrief veröffentlicht, in welchem er die Wahlniederlage der CDU beklagt, die für ihn allerdings nicht „wirklich überraschend“ gekommen sei. 

Er schreibt weiter: „Wenn ich unsere Bundesvorsitzende einen Tag nach einem derartig desaströsen Ergebnis sagen höre: „Ich kann nicht erkennen, was wir jetzt anders machen müssen“, muss ich den Eindruck gewinnen, dass nicht alle Verantwortungsträger unserer Partei erkannt haben oder anerkennen wollen, wie ernst die Lage ist.“

Danach beont der CDU-Politiker, seine Partei sei früher stets „eine Volkspartei der Mitte mit starken Flügeln, die ihr ihre Kraft verliehen haben“ gewesen.

Eine politische Mitte bedeute jedoch keine linke Positionierung, stellt Rissmann klar:

„Aber die Union war nie eine sozialdemokratische oder gar linke Partei. Betrachten wir unsere Programmatik, unsere Tradition sowie unsere Parteitagsbeschlüsse von der Kreis- bis zur Bundesebene, dann sind wir weiterhin keine linke Partei.

Allerdings entspricht die praktische Politik der CDU auf Bundesebene der letzten Jahre in einigen Bereichen nicht mehr der Politik unserer Tradition oder unserer Grundsätze.

Die Regierungspolitik ist in gefährlicher Entfernung von unserem Programm und der Verortung eines Großteils unserer Mitgliedschaft faktisch sozialdemokratisch geworden, ohne dass die Partei das je beschlossen hat und – so meine Überzeugung – auch je beschlossen hätte.“

Außerdem beklagt der Berliner CDU-Abgeordnete, daß die Union zu einem unkritischen Kanzlerwahlverein verkommen sei, in dem kaum noch lebendige Debatten geführt und Programminhalte auch einmal kontrovers diskutiert würden:

„Außerdem bedarf es einer neuen Debattenkultur. Seit einigen Jahren hat sich die CDU dahingehend degeneriert, der Bundeskanzlerin bedingungslos zu applaudieren. Parteitage müssen endlich wieder der Ort sein, an dem wir die großen Fragen der Gegenwart und Zukunft diskutieren und Antworten formulieren, die dann auch selbstverständlich die Parteiführung binden.

Politischer Gestaltungswille ist mehr als die Frage nach der Dauer des Applauses für die Parteivorsitzende. Loyalität und Gefolgschaft sind bürgerliche Tugenden, zu denen ich mich ausdrücklich bekenne. Sie müssen aber immer eine inhaltliche Rechtfertigung aufweisen. Machterhalt darf niemals zum Selbstzweck werden. Diskussionen und eine vernünftige Debattenkultur waren nach meinem Eindruck nicht immer möglich.

Man konnte den Eindruck gewinnen, dass Kritik an dem Kurs der Bundeskanzlerin sofort als unzulässige Majestätsbeleidigung gewertet wurde. Jeder, der eine abweichende Meinung formulierte, wurde schnell verantwortlich gemacht für schlechte Wahlergebnisse bzw. wurde zur Ruhe ermahnt, da Wahlen anstanden und Geschlossenheit zu wahren sei.“

Quelle für die Zitate: http://mailchi.mp/4416e8a19287/rundbrief-der-cdu-mitte


Bassam Tibi kritisiert die Asylpolitik Merkels

Muslim Dr. Tibi: „Alles der Alleingang einer Frau“

Der syrischstämmige Politikwissenschaftler Prof. Dr. Bassam Tibi hat die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit scharfen Worten verurteilt. Durch die vielen Flüchtlinge, die seit vergangenem Sommer nach Deutschland gekommen seien, drohten hierzulande große Konflikte. snapseed-01-01

„Mit Merkels Entscheidung, eineinhalb Million Menschen ins Land zu lassen, verändert sich Deutschland immens. Das sehen Sie schon an Göttingen: Die Stadt war früher sehr studentisch, 20 Prozent waren Ausländer, eine verträumte, idyllische Stadt. Heute sieht sie aus wie ein Flüchtlingslager“, erklärte Tibi in der Tageszeitung „Die Welt“.

Beim Anblick afghanischer oder eritreischer Banden bekomme man Angst: „Das Göttinger Gemeinwesen ist erschüttert. Und über all das: keine Sitzung oder Debatte des Bundestages! Alles der Alleingang einer Frau.“

„Viele Antisemiten unter den Syrern“

Er habe in den vergangenen anderthalb Jahren mit mehreren tausend Syrern in Deutschland gesprochen. Die meisten von ihnen stammten nicht aus Städten, sondern vom Land und es gebe viele Antisemiten unter ihnen. „Unter all den Leuten, die ich sprach, war übrigens kein einziger Arzt und auch kein Ingenieur“, betonte Prof. Tibi.

Diese Situation sei unerträglich. _SITE_MUNDO_4d95e5470607b

„Da kommen Menschen mit keiner Ausbildung und wenig Geld. Und sie erleben eine prosperierende Gesellschaft. All das ist hart erarbeitet. Das kann man nicht einfach verschenken. Mit der Zeit werden aus diesen Gruppen Gangs, die sich das dann holen. Göttingen wird in einem Jahr eine Stadt voller Kriminalität. Und das verdanken wir Frau Merkel.

Das ist keine Einwanderung wie im Falle Amerikas, wo man sich die qualifizierten Immigranten aussucht. Das hier ist eine demographische Lawine, die über uns schwappt.“

„Bei Kritik kommt gleich die AfD-Keule!“

Deutschland setze mit seinen hohen Sozialleistungen falsche Anreize, kritisierte der deutsch-syrische Politologe:

„Ich kenne eine somalische Familie, die schon im amerikanischen Ohio gelebt hatte. Der Vater beklagte sich, daß man in Amerika arbeiten müsse und wenig verdiene. Er hat es geschafft, aus Amerika nach Deutschland zu kommen und zu suggerieren, er wäre gerade aus Somalia geflohen. Amerika hat ihm nicht gefallen. Also hat er gelogen.

Nun hat er eine Wohnung und die vier Kinder bringen ihm insgesamt so viel Geld ein, wie ich als pensionierter Professor beziehe. Er ist schon drei Jahre hier und spricht kein Wort Deutsch. Das wird er auch nicht lernen. Man muß über solche Fälle reden dürfen!“

Wer solche Probleme anspreche, werde in die rechte Ecke gestellt, beklagte Tibi: „Wenn man etwas Kritisches sagt, kommt gleich die AfD-Keule! Wir brauchen hier endlich eine Debattenkultur, die diesen Namen auch verdient. Das ist Demokratie.“ 

Quelle: http://www.jungefreiheit.de