Landkreis Deggendorf: Beleidigende Schmierereien gegen Gastwirt Engel wg. AfD

Weil er seine Räumlichkeiten der AfD zur Verfügung gestellt hat, haben Linksextremisten das Gasthaus eines Wirtes in der niederbayerischen Marktgemeinde Winzer (Landkreis Deggendorf) mit Farbe beschmiert. Die bisher noch unbekannten Täter sprühten die Parole „Hier fühlen sich Rassisten wohl. Danke, Thomas Engel“ an die weiße Hauswand.

Der Wirt, Thomas Engel, hatte zuvor seine Entscheidung, die AfD zu beherbergen gegenüber der Passauer Neuen Presse gerechtfertigt: Die AfD sei „eine legale Partei und wir haben ein freies Land. Ich bewirte ja auch die CSU und sage nicht, die SPD darf nicht rein. Ich bin Wirt und muß schauen, daß am Ende des Jahres die Finanzen passen.“

Mittlerweile ist die Fassade wieder hergestellt. Da der Wirt nur Pächter und der Markt der Eigentümer des Gebäudes ist, bleibt nach Aussage des örtlichen Bürgermeisters Jürgen Roith (CSU) der Markt auf den Kosten sitzen. Diese wurden noch nicht näher beziffert.

Quelle: Wochenzeitung „Junge Freiheit“


Das Bistum Regensburg informiert über Inhaftierung eines laiisierten Priesters

Die Staatsanwaltschaft Deggendorf hat heute eine Pressemitteilung über die Inhaftierung eines laiisierten (aus dem Klerikerstand entlassenen) Priesters wegen Verdachts des Kindesmissbrauchs veröffentlicht. Unser Mitgefühl gilt dem Kind und dessen Familie. paragraph_300x3001

Das Bistum Regensburg ist schockiert über die Taten, die dem Beschuldigten, der für die Erzdiözese Stettin-Cammin/Polen geweiht wurde, vorgeworfen werden.

Bereits im März 2014 hatte das Bistum Regensburg eine Meldung der Erzdiözese München und Freising an alle Pfarreien des Bistums Regensburg weitergegeben, in der vor diesem Mann und seinem unberechtigten Auftreten als Priester in der Öffentlichkeit gewarnt wird.

Nach unseren jetzigen Kenntnissen hat sich der Beschuldigte während seines mehrmonatigen Aufenthalts in einer Pfarrei unseres Bistums Anfang 2015 das Vertrauen zu einer dortigen Familie erschlichen. Offensichtlich hat er den Pfarrer der betroffenen Pfarrei über seine Identität und seine kirchliche und strafrechtliche Vorgeschichte getäuscht und auf diese Weise seelsorgliche Aushilfstätigkeiten vorgenommen.

Nach einer weiteren Warnmail des Bistums an alle Pfarreien am 6. Oktober 2015 veranlasste der Pfarrer den Beschuldigten, die Pfarrei zu verlassen. Nach dessen Weggang in das Bistum Passau hat der Pfarrer das dort zuständige Ordinariat informiert. Trotz seines Wegzugs stand der Beschuldigte ohne Wissen des Pfarrers weiter mit einzelnen Gläubigen der früheren Pfarrei in engem Kontakt.

Als sich vor kurzem eine Mutter aus der Pfarrei an den Pfarrer wandte und von sexuellen Übergriffen des Beschuldigten zum Schaden ihres Kindes berichtete, drängte der Pfarrer die Mutter, Anzeige zu erstatten, was diese wenige Tage später auch tat.

Das Bischöfliche Ordinariat in Regensburg hat erstmals am 28. September 2016 durch einen Anruf der Polizei vom mehrmonatigen Aufenthalt des Beschuldigten in der Diözese im Jahr 2015 und von den gegen ihn erhobenen Vorwürfen erfahren.  Um die Ermittlungen nicht zu gefährden, wurde auf Bitten der Polizei bis zur offiziellen Mitteilung der Staatsanwaltschaft Stillschweigen vereinbart.

Quelle: Pressestelle des Bistums Regensburg


Metten: Anschlag auf das Haus einer AfD-Politikerin – Die Polizei sucht Zeugen

Auf das Haus der AfD-Politikerin Katrin Ebner-Steiner in Metten bei Deggendorf ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein Anschlag verübt worden. Unbekannte beschmierten die Haus- und Garagenfassade sowie die Einfahrt mit einer teerähnlichen Substanz. Auch der Kinderwagen neben der Haustür wurde beschädigt. 039_36A - Kopie

Die 37-jährige Familienmutter (4 Kinder) ist AfD-Kreisverbandsvorsitzende in Deggendorf und Mitglied im AfD-Landesvorstand Bayern. Sie vermutet, dass „Aktivisten der militanten Antifa aus der linksextremen Szene“ hinter der Tat stecken.  

Lesen Sie hierzu den Polizeibericht:

„In den frühen Morgenstunden am Freitag, 17.Juni 2016, zwischen 01:30 Uhr und 06:00 Uhr beschmierten unbekannte Täter in Metten die Hausfassade eines freistehenden Einfamilienhauses, die Garagenfassade und das auf dem Garagenvorplatz stehende Fahrzeug. Die Kripo Straubing bittet die Bevölkerung um Zeugenhinweise.

Durch die unbekannten Täter wurde die Haus- und Garagenfassade, vermutlich mit einen selbst befüllten Feuerlöscher, massiv verschmutzt. Die Zusammensetzung des Gemisches ist derzeit noch nicht analysiert. Zudem wurde der Pkw, der vor der Garage in der Einfahrt abgestellt war, beschmutzt. Der Schaden wird insgesamt auf ca. 15.000 € geschätzt.

Die Kriminalpolizeiinspektion Straubing hat die Sachbearbeitung übernommen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wurde in die Wege geleitet.

Um Hinweise aus der Bevölkerung wird gebeten. Wer hat in diesem Zusammenhang verdächtige Personen beobachtet? Um sachdienliche Hinweise an die Kripo Straubing unter der Telefonnummer 09421 / 868–0 oder an jede andere Polizeidienststelle wird gebeten.“

Quelle: https://www.polizei.bayern.de/niederbayern/news/presse/aktuell/index.html/243344


Deggendorf: 95-jähriger Mann mit Mofa auf Autobahn unterwegs

In der Nähe von Deggendorf hat ein 95-jähriger Mann am gestrigen Dienstag mit einem ungewöhnlichen Mofa-Ausflug für Aufregung gesorgt:
Wie die Polizei mitteilte, war der Rentner mit seinem Fahrzeug auf die Autobahn A3 geraten. Kurz vor der Anschlußstelle Metten wurde der Mofafahrer auf der Standspur fahrend angehalten.

Eine Befragung durch die Polizei ergab, daß der Rentner das Volksfest in Deggendorf besuchen wollte, aber offensichtlich an falscher Stelle abgebogen und auf die Autobahn geraten war. Nachdem er seinen Irrtum bemerkte, entschloß er sich, auf dem Standstreifen bis zur nächsten Ausfahrt weiter zu fahren, da man auf der Autobahn nicht umdrehen darf.

Ein Alkoholtest ergab einen Wert von null Promille  – auch sonst machte der Mofafahrer einen fitten Eindruck auf die Polizeibeamten. Er war, wie sich herausstelle, im Juni dieses Jahres schon einmal versehentlich auf die Autobahn geraten.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur