Bahrain-Delegation zu Besuch in Israel

Eine Delegation hochrangiger Beamter des bahrainischen Außenministeriums und weiterer Ministerien der Regierung war gestern (Mittwoch, 18.11.) unter der Leitung des Außenministers Bahrains, Abdullatif bin Rashid Al-Zayani, zu Besuch in Israel.

Die Delegation traf den israelischen Außenminister Gabi Ashkenazi in Jerusalem. Ashkenazi begrüßte seinen bahrainischen Amtskollegen und erklärte, dass er sich nach mehreren Monaten Telefongesprächen freue, ihn zum ersten Mal persönlich zu treffen:

„Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Bürger Bahrains über eine spezielle Website ab dem 1. Dezember Einreisevisen für Israel erhalten können und dass es bald Direktflüge zwischen unseren beiden Ländern gibt.“

Im Verlauf des Treffens legte Bahrains Außenminister Al-Zayani ein Memorandum vor, in dem die Zustimmung seiner Regierung zur Einrichtung einer israelischen Botschaft in Manama sowie ein offizielles Memorandum zur Einrichtung einer bahrainischen Botschaft in Israel dargelegt wurden.

Einladung an palästinensische Führung

Außenminister Ashkenazi erklärte: „Der Nahe Osten hat zu viele Konflikte und Kriege erlebt. Dies ist die Zeit des Friedens.

Ich begrüße die palästinensische Entscheidung, die Zusammenarbeit mit Israel wieder aufzunehmen. Unsere Hand ist auf den Frieden gerichtet, und die Tür steht für die Erneuerung der Verhandlungen offen.

Ich rufe die palästinensische Führung auf, ohne Vorbedingungen an den Verhandlungstisch zurückzukehren.“

Quelle und vollständiger Text hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Bahrainische-Delegation-zu-Besuch-in-Israel.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+19.11.2020


Israel dankt US-Präsident Trump und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE)

Friedensabkommen im Namen des Patriarchen Abraham

​Unter der Leitung des Nationalen Sicherheitsberaters, Meir Ben-Shabbat, wurde die israelische Delegation vom Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Dr. Anwar bin Mohammed Gargash, in einer festlichen Begrüßungszeremonie am internationalen Flughafen in Abu Dhabi empfangen.

Es folgen die Bemerkungen des israelischen Gesandten Meir Ben-Shabbat ​​zu den gemeinsamen Erklärungen mit dem hochrangigen US-Präsidentschaftsberater Jared Kushner und dem US-Sicherheitsberater Robert O’Brien:

„Friede sei mit euch und möge die Barmherzigkeit Gottes und sein Segen mit euch sein. Ich bin sehr stolz und glücklich, hier an der Spitze der israelischen Delegation zu stehen. Wir sind hierhergekommen, um eine Vision in die Realität umzusetzen.

Es gibt keine Grenzen für die Zusammenarbeit, die wir gemeinsam aufbauen können – in Wissenschaft, Innovation, Gesundheit, Luftfahrt, Landwirtschaft, Energie und in vielen weiteren Bereichen. Wir fordern weitere Länder auf, mit uns am Friedensprozess für die Völker der gesamten Region teilzunehmen. Ich danke unseren Gastgebern aus den Emiraten und unseren amerikanischen Partnern für ihre Leitung.“

Es folgen die Bemerkungen von Meir Ben-Shabbat zur Landung in Abu Dhabi:

„Ich freue mich sehr, die offizielle israelische Delegation in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zu leiten. Wir kamen hierher, hochrangige Vertreter der Regierung Israels, mit einem historischen Direktflug. Wir kamen bei Tageslicht, in einem Flugzeug, die israelische Flagge zeigend, gemeinsam mit unseren amerikanischen Freunden, die eine Schlüsselrolle bei der Schaffung des Friedens gespielt haben.

Im Namen von Premierminister Benjamin Netanyahu möchte ich US-Präsident Donald Trump und seinem Gesandten Jared Kushner und dessen Team sowie meinem lieben Kollegen danken. US-Sicherheitsberater Robert O’Brien danke ich für die Vision, das Verständnis und die Anstrengungen, die er investiert hat, damit wir diesen Moment erreichen können.

Ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seit das letzte Friedensabkommen zwischen einem arabischen Staat und Israel unterzeichnet wurde. In den vielen Jahren, die vergangen sind, ließ die Sehnsucht danach nicht nach.

Ich möchte meinen Gastgebern und insbesondere seiner Hoheit, dem Kronprinzen der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Zayed, unsere Anerkennung für seinen mutigen Schritt aussprechen.

Nicht umsonst nennen wir diesen Vertrag und jene, die ihm folgen werden, die ‚Abraham-Abkommen‘. Abraham, unser erster Patriarch, hatte eine neuartige Vision. Er trat gegen die Überzeugungen in seiner Zeit auf. Er begründete den Glauben an einen Gott – den Gott, der versprach, dass er eine Quelle des Segens für uns alle sein würde: ‚Und in dir werden alle Familien der Erde gesegnet sein.‘

Indem wir die Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten aufbauen, lassen wir uns von unserem gemeinsamen Patriarchen inspirieren und gehen einen neuen Weg: einen mutigen Weg der Hoffnung, Partnerschaft, Brüderlichkeit, des Wohlstands und des Friedens.“

Quelle (Text/Fotos): Außenministerium des Staates Israel / https://embassies.gov.il/berlin/


Eklat im Bus: Libanesen brüskieren Israelis vor der Olympia-Eröffnungsfeier

Zu Szenen, die mit dem Olympischen Geist unvereinbar sind, kam es im Vorfeld der Eröffnungsfeier am Freitag (5.8.): Mitglieder der libanesischen Delegation weigerten sich, in einem Bus gemeinsam mit der israelischen Delegation zur Eröffnungsfeier zu fahren.

Der Leiter der libanesischen Delegation, Salim al-Haj Nicolas, die sich bereits im Bus befand, blockierte nach eigenen Angaben den Eingang zum Bus, um die Israelis nicht hineinzulassen.

Nach Diskussionen mit den Organisatoren mussten die israelischen Teilnehmer auf einen anderen Bus ausweichen. Al-Haj Nicolas wurde für sein Verhalten in den libanesischen Medien gefeiert. Das IOC hat ihn mittlerweile verwarnt.  

BILD: Olympia-Briefmarken der israelischen Post

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


SYRIEN: Russische Delegation trifft Vertreter von Kirchen und Religionen

Eine russische Delegation, der Abgeordnete, Politiker und Militärvertreter angehören, besuchte in den vergangenen Tagen Syrien, wo sie u.a. auch die Vertreter der christlichen Kirchen und religiösen Gemeinschaften traf. Dies teilt das Patriarchat Moskau mit. IMG_4278

Am 24. Oktober begegnete die Delegation im Rahmen eines gemeinsamen Gebets dem griechisch-orthodoxen Bischof Lukas von Sednaya, der in seinem Grußwort an die Gäste dem russischen Patriarchat, der Regierung in Moskau und dem russischen Volk “für die Unterstützung der syrischen Bevölkerung” dankte.

Die russische Delegation überreichte dem Patriarchen humanitäre Hilfsmittel, die in den verschiedenen Pfarreien in Moskau gesammelt wurden. Ein Teil der Lebensmittehilfen wurde einem Weisenhaus für Kinder von gefallenen syrischen Soldaten überreicht.

Im Rahmen des Besuchs wurde die Delegation auch von Präsident Baschar al-Assad und vom Großmufti Ahmad Badreddin Hassoun empfangen.

Quelle: Fidesdienst