Benedikt XVI. weist ZDF-Spekulationen zurück

Pressemeldung der Zeitung DIE TAGESPOST:

Nach Auskunft des emeritierte Papstes hat es kein Treffen mit Missbrauchspriester H. gegeben. Die ZDF-Sendung „Frontal21“ hatte über Verbindung Ratzingers zu einem verurteilten Priester berichtet. Doch die Recherchen blieben spekulativ und ohne Beleg.  

Benedikt XVI. hat einen ZDF-Bericht zurückgewiesen, wonach er im Jahr 2000 einen Priester getroffen haben soll, der mehrfach Jungen sexuellen missbrauch hat.

Auf Anfrage der „Tagespost“ ließ Benedikt am Mittwoch erklären, dass er den Münchner Weihbischof Heinrich von Soden-Fraunhofen besucht habe. Bei dieser Gelegenheit habe es aber weder einen Begegnung mit dem Priester H., noch ein Gespräch mit ihm gegeben.

In Kürze lesen Sie weitere Hintergründe dazu auf www.die-tagespost.de


Vatikan widerspricht Presseberichten über päpstlichen Verwalter in Medjugorje

Der Vatikan hat Spekulationen über die angebliche Einsetzung eines päpstlichen Verwalters in Medjugorje zurückgewiesen. Das sei eine Hypothese von mehreren möglichen, welche die Kurie gerade prüfe, sagte Vatikansprecher Lombardi am vorigen Montag.  Eine Entscheidung darüber sei aber noch nicht getroffen worden.

Am Wochenende hatten lokale Medien berichtet, Papst Franziskus werde in den kommenden Monaten einen Administrator für die offiziell nicht anerkannte Pilgerstätte ernennen. Die Seelsorge werde in den Händen der örtlichen Franziskaner bleiben.

Medjugorje liegt im Südwesten Bosnien-Herzegowinas. Seit dem 24. Juni 1981 soll es dort zu Marienerscheinungen kommen. Um die Zuständigkeit für die Seelsorge gibt es Auseinandersetzungen zwischen Franziskanern, ehemaligen Franziskanern, charismatischen Gruppen und dem Ortsbischof.

Bei den erwähnten Spekulationen geht es nicht um die Frage einer kirchlichen Anerkennung der Erscheinungen als solche. Papst Benedikt XVI. richtete 2010 an der Glaubenskongregation eine Kommission ein, die das Phänomen Medjugorje untersuchte und ihren Bericht ablieferte. Eine offizielle Entscheidung dazu steht noch aus. 

Quelle: http://de.radiovaticana.va/news/2016/07/04/vatikan_medjugorje_noch_in_pr%C3%BCfung/1241969


Vatikan dementiert Anschuldigungen der „Bild“-Zeitung gegen Kardinal Müller

Vatikansprecher Pater Federico Lombardi stellte am heutigen Mittwoch vor Journalisten fest, bei der Glaubenskongregation habe es Unregelmäßigkeiten in der Verwaltung gegeben. Er ging damit auf einen Artikel in der „Bild“-Zeitung ein, der von Hausdurchsuchungen und dem Unwillen zur Zusammenarbeit seitens Kardinal Gerhard Müller geschrieben hatte. AL-0004

Der Präfekt der Glaubenskongregation habe mit der ganzen Sache überhaupt nichts zu tun gehabt, kommentiert dazu der Vatikansprecher.

Gegenüber KNA erklärte auch Kardinal Müller selber, gegen ihn werde keineswegs ermittelt. Entschieden dementierte er gegenüber KNA die Behauptung der Bild-Zeitung, kirchliche Gebühren für private Anschaffungen verwandt zu haben.

Quelle und vollständiger Bericht hier bei RADIO VATIKAN: http://de.radiovaticana.va/news/2015/12/09/vatikan_verwaltung_bei_glaubenskongregation_folgt_regeln/1193051

Foto: Bistum Regensburg