AfD will NS-Gedenkstätten-Besuche zur Pflichtveranstaltung für Schüler machen

Die Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), erwägt, «dass jeder Schüler einmal in der Schulzeit eine Gedenkstätte des nationalsozialistischen Unrechts besucht haben muss.»

Der Bundestagsabgeordnete Uwe Witt, designierter Kandidat der AfD-Bundestagsfraktion für das Kuratorium der Stiftung „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“, freut sich über diesen Vorstoß aus Baden-Württemberg:

„In der DDR gehörte die Pflege der Gedenkstätten zur Erinnerung an die Zeit und Gräueltaten des Nationalsozialismus selbstverständlich zur Schulbildung. Dass dieser Vorschlag nun ausgerechnet aus Baden-Württembergs CDU kommt, freut mich sehr. Alle Bundesländer sollten sich dieser Initiative anschließen.

Heute, nach 73 Jahren des Friedens in Deutschland, ist für viele junge Leute diese Zeit nicht mehr vorstellbar. Gerade angesichts des erstarkenden Antisemitismus bei Kindern arabischer und türkischer Einwanderer und Kriegsflüchtlinge ist es nur durch das direkte Erleben möglich, zu verstehen, warum Deutschland eine besondere Verpflichtung hat.“

 

 


Dr. Weidel zum Berliner Breidscheidplatz: Islamistische Gewalt erwähnen

Zur Diskussion um eine Gedenktafel auf dem Berliner Breitscheidplatz, auf der das Wort „islamistisch“ nicht vorkommen soll, erkärt die Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Dr. Alice Weidel (siehe Foto):

„Dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, erkennt man vor allem an dieser scheinheiligen Diskussion. Denn fände in Deutschland eine glaubhafte Abgrenzung des religiösen vom politischen Islam statt, nähme daran überhaupt niemand Anstoß, vermutlich hätten dann führende Vertreter der Muslim-Verbände selbst ein Interesse daran, die Fakten zu benennen – um sich klar zu distanzieren und einer Pauschalisierung entgegenzutreten.“

Anis Amri war jedoch kein Einzelfall, der Islamismus ist eine allgegenwärtige Bedrohung der Sicherheit jedes Einzelnen. Ein Gedenken am Breitscheidplatz muss deshalb gleichzeitig auch Mahnmal sein.

Die AfD spricht deshalb nicht nur dafür aus, an dieser sensiblen Stelle Ross und Reiter so zu benennen, wie man das auch an allen anderen Gedenkstätten tut, sondern sich endlich selbst einzugestehen, dass Politik und Religion im Islam untrennbar verbunden sind. Entsprechend ist mit ganzer Härte gegen Gefährder und als radikal eingestufte Moscheen vorzugehen, ungeachtet der politischen Korrektheit.“


Geplante Riesen-Statue von Karl Marx in Trier ruft vielfach Empörung hervor

Menschenrechtler kritisieren das Geschenk aus Rot-China

Scharfe Kritik am Vorhaben der Stadt Trier, eine 5,50 m hohe Karl-Marx-Statue vom kommunistischen China als Geschenk anzunehmen und in der Innenstadt aufzustellen, haben ein christliches Hilfswerk und eine Menschenrechtsorganisation geübt.

Das Standbild soll bis zum 200. Geburtstag des Philosophen am 5. Mai 2018 aufgestellt werden.

Für das Denkmal hatten im Stadtrat u.a. die Mitglieder der SPD und der Linkspartei sowie die Mehrheit der CDU-Fraktion gestimmt. Ratsmitglieder von AfD und FDP sowie Teile der Grünen lehnten es hingegen ab.

Der Missionsleiter der Hilfsaktion Märtyrerkirche, Pastor Manfred Müller, erklärte gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA, ein solches Denkmal sei „etwas, das die Welt nicht braucht“: „Der Marxismus ist als Ideologie die schlimmste Menschheitskatastrophe und für mindestens 100 Millionen Tote verantwortlich.“ – Dieser Opfer sollte man laut Müller gedenken und ihren Tod als Mahnung verstehen, denn die Wirkungsgeschichte der marxistischen Ideologie gehe weiter.

Als empörend bezeichnete auch die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte die Annahme der Schenkung. In China seien Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung. So würden ethnische und religiöse Minderheiten brutal unterdrückt.

Insbesondere Christen und Muslime hätten unter Einschränkungen der Religionsfreiheit zu leiden. Deshalb sei „die Annahme eines in propagandistischer Absicht erfolgten Geschenks dieser Diktatur mehr als peinlich“.

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/gesellschaft/detail/empoerung-ueber-geplantes-marx-denkmal-in-trier-100592.html

HINWEIS: Auch die „Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft“ bezeichnet das Verhalten des Stadtrates als „dekadent und abstoßend“. Im Namen von Karl Marx seien Dutzende von Diktaturen errichtet worden. Diese hätten Millionen von Menschenleben gefordert. Die Opfer des Kommunismus warteten vergeblich auf ein Mahnmal.

Weitere Infos dazu hier: http://www.swr.de/swraktuell/rp/trier/kritik-an-marx-statue/-/id=1672/did=19196290/nid=1672/hmrtv/


Geniale Idee: Evangelischer CDU-Politiker Dr. Frank Steffel wünscht Denkmal für Papst Benedikt in Berlin

Der evangelische Berliner CDU-Bundestagsabgeordnete Frank Steffel will Papst Benedikt XVI. in der Bundeshauptstadt ein Denkmal errichten.

In einem Schreiben an Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) begründet der 46-Jährige seinen Vorschlag damit, daß schließlich ganz Deutschland stolz nach Rom geblickt habe, als im Jahre 2005 Joseph Kardinal Ratzinger zu Papst Benedikt XVI. gewählt wurde, berichtet die „Berliner Morgenpost“ in ihrer heutigen Ausgabe. 

Foto: Radio Vatikan

Foto: Radio Vatikan

Mit dem Berliner Denkmal wolle Steffel sicherstellen, dass Benedikts „Verdienst und sein stetiger Einsatz für die katholischen Christen auf der ganzen Welt nicht in Vergessenheit gerät“. 

Zudem ist es dem Parlamentarier wichtig, dass „der deutsche Papst nicht so sang- und klanglos aus der Zeitgeschichte verschwindet“.

Der Berliner „Tagesspiegel“ schreibt heute über das enorme Echo auf Steffels Initiative:

„Sein Telefon stehe übrigens nicht mehr still, seitdem er die Initiative gestartet hat. Der Kardinal hat sich zwar noch nicht gemeldet und der päpstliche Nuntius auch nicht, aber sonst seien alle begeistert, jedenfalls 98 Prozent seiner Anrufer.“

Daß München für ein mögliches Papst-Denkmal eher infrage komme als das im reformatorischen Kernland liegende Berlin, findet der Christdemokrat nicht. So habe Benedikt bei seinem Deutschland-Besuch 2011 eine „bemerkenswerte Rede“ im Bundestag und eine „bewegende Messe“ im Olympiastadion gehalten.

Dem Bericht zufolge sind tatsächlich Benedikt-Denkmäler in Deutschland noch Mangelware:

Während im katholischen Polen rund 500 Statuen an den 2005 verstorbenen Papst Johannes Paul II. erinnern, gebe es in Deutschland bisher nur insgesamt neun Benedikt-Denkmäler, Büsten, Reliefs und Tafeln sowie einen Benedikt-Weg und eine Benedikt-Briefmarke.

Für seine Berliner Denkmal-Initiative hat sich Steffel mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer aus Altötting-Mühldorf verbündet, dem Heimat-Wahlkreis Ratzingers.

Quellen: Berliner Morgenpost, epd, Tagesspiegel


Bundesbauminister Peter Ramsauer: Marx-Engel-Denkmal in Berlin nicht nötig

Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) sieht keinen zwingenden Grund für einen Erhalt des Marx-Engels-Denkmals in Berlin. (Karl Marx und Friedrich Engels sind die Gründer des Marxismus und die ideologischen Wegbereiter des totalitären Kommunismus.)
Diese Information liefert die  „Mitteldeutsche Zeitung“ und beruf sich auf eine Antwort des Bundesbau-Ministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion.

In Ramsauers Antwort an die Linksfraktion heißt es: „Die Verpflichtung nach Artikel 35 Absatz 2 des Einigungsvertrages zur Erhaltung der kulturellen Substanz in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet gewährt keine Bestandsgarantie für einzelne künstlerische Werke oder Denkmäler.“

Wo das Denkmal stehe, sei zudem eine Angelegenheit des Bundeslandes Berlin.

Ramsauer hatte kürzlich angeregt, die Bronzefiguren von Marx und Engels vom Berliner Zentrum auf den Friedhof Friedrichsfelde zu verfrachten. Das war auf Kritik von linker Seite gestoßen.