Mit dem roten Diktator Mugabe starb einer der übelsten Despoten Afrikas

Jürgen Braun, menschenrechtspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, erklärt zum Tod des kommunistischen Diktators Robert Mugabe:

„1980 wurde Robert Mugabe der erste Premierminister von Simbabwe (dem früheren Rhodesien). Das Land war frisch in die Unabhängigkeit von Großbritannien entlassen und galt damals als die Kornkammer Afrikas, es war voller wertvoller Bodenschätze.

Ohne jegliches Mitgefühl zu seinem Volk, dafür mit umso größerer Gier nach Macht und Geld, wirtschaftete Mugabe Simbabwe zu einem failed state herab, mit Hunger, endemischer Korruption und Kriminalität. Mit Robert Mugabe starb einer der übelsten Despoten Afrikas.

Der südafrikanische Friedensnobelpreisträger Bischof Desmond Tutu nannte den Diktatur die ‚Karikatur eines schwarzen Führers‘.

Mugabes Karriere ist auch ein unrühmliches Beispiel für die Außenpolitik westlicher Staaten, korrupte Despoten zu stützen.

Die UNO schaffte es nicht, ihn vor Gericht zu bringen, im Gegenteil: sie gab ihm bis zum Schluss Ehrenposten.

Wir helfen Afrika nicht, wenn wir solche Tyrannen wie Mugabe über Jahrzehnte mit dem Geld unserer Bürger unterstützen.“

 


Erzbischof Tutu ruft zum Boykott und zur weltweiten Isolation Israels auf

Von Felizitas Küble

Israel ist ein Rechtsstaat und eine parlamentarische Demokratie, deshalb gibt es dort selbstverständlich auch eine großzügige Pressefreiheit  –  sehr im Unterschied zu den meisten islamischen Staaten.

Kürzlich erschien in der  israelischen Tageszeitung „Haaretz“ ein ebenso exklusiver wie ungewöhnlicher Artikel.

Darin fordert der pensionierte anglikanische Erzbischof Desmond Tutu aus Südafrika nichts weniger als die sog. „Befreiung Palästinas“ und ruft vehement zur weltweiten wirtschaftlichen Isolation des Staates Israel auf.  100714052333-b1-

Die international agierende, eher linksgerichtete Organisation „Avaatz“ bzw. deren gleichamiges Petitions-Portal übersetzte den Appell des Friedensnobelpreisträgers und solidarisiert sich selber ausdrücklich mit diesem Aufruf zu einem (so heißt es dort einleitend wörtlich) globalen Boykott Israels„.

Der Ruhestands-Erzbischof wendet sich zwar in einer allgemeinen Bemerkung auch gegen den Raketenbeschuß aus Gaza gegen Israel, erwähnt dabei aber die Hamas mit keiner Silbe. Auch in seinen sonstigen Ausführungen bleibt der Terror der Hamas völlig ungenannt.

Auch die Tatsache, daß die Hamas-Führung  –  im Gegensatz zu Israel –  ständig die Waffenruhe gebrochen hat (auch in dieser Woche wieder), wird in diesem einseitigen Aufruf komplett ausgeblendet.

Wo bleibt Tutus Einsatz für verfolgte Christen?

Man fragt sich, warum sich der protestantische Kirchenleiter derzeit nicht um die verfolgten Christen im Irak und in Syrien kümmert, die zu hunderttausenden vor islamischen IS-Horden flüchten, vertrieben und ermordet werden. RTEmagicC__christenverfolgung_01.jpg
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Nein, das Schicksal der Palästinenser liegt ihm offenbar viel näher, wobei er unerwähnt läßt, daß die Hamas ihre eigenen Landsleute unterdrückt, als menschliche Schutzschilde mißbraucht und zB. zusammenschießt, wenn sie sich zu kritischen Demonstrationen versammeln.
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Tutu zitiert abschließend einen  – wie er schreibt   –  „berühmten Ausspruch“ von Nelson Mandela, wonach die Südafrikaner sich erst frei fühlen, wenn auch die Palästinenser frei sind. Offenbar ist das Schicksal der Palästinenser bei diesen Personen gleichsam der Nabel der Welt.
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Desmond Tutu beschwert sich schon zu Beginn seines Appells über „die Ungerechtigkeit von Israels unverhältnismäßig brutaler Reaktion auf die Raketenabschüsse aus Palästina.“

Israel zog sich 2005 komplett aus Gaza zurück

Somit erstaunt es wenig, was er kürzlich von einer Demonstration berichtet:

„Ich bat die Menge, mit mir zu skandieren: “Wir sind gegen die Ungerechtigkeit der illegalen Besetzung von Palästina. Wir sind gegen das willkürliche Morden im Gazastreifen. Wir sind gegen die Erniedrigung von Palästinensern an Kontrollpunkten und Straßensperren. Wir sind gegen die von allen Beteiligten begangenen Gewalttaten. Aber wir sind nicht gegen Juden.” media-govugWAzfG7-2

Offenbar ist es dem empörten Kirchenmann entgangen, daß sich Israel  bereits im Jahre 2005 vollständig aus dem Gazastreifen zurückgezogen und alle dortigen jüdischen Siedlungen geräumt hat; dasselbe gilt für Zweidrittel des Westjordanlands.

Erst agitiert der Erzbischof völlig einseitig, indem er seine Vorwürfe allein gegen Israel richtet, um dann scheinbar treuherzig hinzuzufügen: „Aber wir sind  nicht gegen Juden.“

Direkt im nächsten Satz heißt es aber beinhart: „Anfang der Woche forderte ich den Ausschluss Israels aus der Internationalen Architektenvereinigung, die in Südafrika tagte.“

Anprangerung von großen Unternehmen

Und so geht es im weiteren Aufruf mit Boykottforderungen munter weiter, wobei Firmen  namentlich erwähnt werden, „die von der israelischen Besetzung profitieren“: 

„Die Kampagne richtet sich insbesondere gegen den niederländischen Rentenfonds ABP, Barclays Bank, den Anbieter von Sicherheitssystemen G4S, das französische Transportunternehmen Veolia, den Computerhersteller Hewlett-Packard und den Bulldozerhersteller Caterpillar.“

Die angestrebte wirtschaftliche Isolation Israels sei „eine Bewegung, die an Fahrt gewinnt“:

„Wir wurden kürzlich auch Zeugen des Abzugs zweistelliger Millionenbeträge aus israelischen Banken durch den niederländischen Rentenfonds PGGM, des Kapitalabzugs aus G4S durch die Bill and Melinda Gates Foundation und des Abzugs geschätzter 21 Millionen Dollar aus HP, Motorola Solutions und Caterpillar durch die presbyterianische Kirche der USA.“

„Israel für eine gewisse Zeit isolieren“

Natürlich ist dieser Aufruf zum globalen Boykott und zu Sanktionen gegen den jüdischen Staates ganz lieb und nett gemeint, klar doch. Heute heißt es nicht mehr plump „Kauft nicht bei Juden!“ (wie bei den Nazis unseligen Angedenkens).

Dasselbe in grün wird viel wohlklingender ausgedrückt, so auch bei Tutus Appell:

„Diejenigen aber, die dazu beitragen, Israel für eine gewisse Zeit zu isolieren, sagen damit, dass Israelis und Palästinenser ein gleichwertiges Recht auf Würde und Frieden haben.“

Auch am Schluß  seines Aufrufs erscheint Israel wieder als der Weltbösewicht Nummer Eins:

„Am Ende setzt sich das Gute durch. Das Streben danach, die Menschen in Palästina von der Demütigung und Verfolgung durch die Politik Israels zu befreien, ist ein gerechtes Anliegen.“

Im letzten Satz gibt Tutu blauäugig zu verstehen, „dass die Befreiung Palästinas auch Israel befreien wird“ –  allerdings: von seiner Existenz nämlich.

Felizitas Küble leitet das Christoferuswerk in Münster, das dieses Webmagazin CHRISTLICHES FORUM betreibt

Vollständiger Text bzw. Übersetzung des Tutu-Aufrufs siehe hier: https://secure.avaaz.org/de/tutu_to_israelis_free_yourselves/?1408540199