Geisterfurcht und Aberglauben: Volkskundliche Sonderausstellung im Freilichtmuseum Detmold

Motto: „Verflixt! Geister, Hexen und Dämonen“  home-6

Datum:
Vom Donnerstag, den 28.3., bis Donnerstag, den 31.10.2013

Öffnungszeiten:
Vom 28. März bis 31. Oktober 2013 täglich (außer montags) und an allen Feiertagen von 9 – 18 Uhr

Beschreibung:
Glauben Sie, dass eine Sternschnuppe Glück bringt? Lesen Sie Ihr Horoskop? Bedeutet ein zerbrechender Spiegel sieben Jahr Pech?   –  Abergläubische Vorstellungen und die Furcht vor Geistern, Hexen und Dämonen begleiten auch die westfälische Kultur seit Jahrhunderten – und wirken sich noch heute an vielen Stellen aus, ohne dass wir es merken. Vogel-Katze

2013 schickt Sie das LWL-Freilichtmuseum Detmold eine Saison lang unter dem Motto „Verflixt! Geister, Hexen und Dämonen“ auf eine Spurensuche: Was ist ein „Böxenwolf“? Welche magischen Maßnahmen sollten Häuser vor Geistern schützen?

Nicht nur in der Sonderausstellung im „Paderborner Dorf“, auch im Museumsgelände werden Sie überraschende Ansichten und Geschichten rund um verschiedenste Schreckgestalten entdecken.

Veranstaltungsort:
LWL-Freilichtmuseum Detmold
Krummes Haus
32760 Detmold
Karte und Routenplaner

Kosten: Museumseintritt

Internet-Link: http://www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de

Ansprechpartner:
LWL-Freilichtmuseum Detmold
Tel. 05231/706-104
infobuero.detmold@lwl.org


Freilichtmuseum in Detmold befaßt sich 2013 mit dem Aberglauben um Hexen und Geister

Das Freilichtmuseum in Detmold, das sich jährlich einem besonderen Thema widmet, wird sich von April bis Oktober 2013 unter dem Motto „Verlixt“ mit dem Aberglauben (zumal um Hexen und Geister) befassen, wie er vor allem in ländlichen Regionen auftrat. 

Träger des Museums ist der „Landschaftsverband Westfalen-Lippe“ (LWL).

„Im Zentrum des Themenjahres ‚Verflixt‘ stehen die Vorstellungswelten des Magischen, des Unheimlichen und des Übersinnlichen, die sich in den vergangenen 500 Jahren rund um den Lebensalltag, insbesondere der ländlichen Bevölkerung Westfalens, entwickelt haben“, erklärte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale.

Mit dem Themenjahr wolle das LWL-Museum bisher noch nicht im Museumsgelände dargestellte, aber aktuelle Fragestellungen der Kultur- und Sozialgeschichte für ein breites Publikum darlegen: „Greifbar wird das zum Beispiel bei Schutzamuletten, die früher am Körper getragen wurden, oder durch Kräuterbunde, die gegen Blitzschlag und Viehkrankheiten schützen sollten.“

Die Ausstellung wolle auch aufzeigen, daß so mancher Aberglaube noch heute aktuell ist, etwa die Vorstellung, daß ein zerbrochener Spiegel sieben Jahre Pech bringt oder das Berühren eines Schornsteinfegers Glück.

Zum Themenjahr sollen neben einer Sonderausstellung auch verschiedene Präsentationen im Freigelände und den historischen Gebäuden gehören.

So können die Besucher zB. in der Museumsschmiede erfahren, seit wann und warum das Hufeisen als Glücksbringer betrachtet wurde.

Quelle: http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de