„Lerne aus den Jahren der Geschichte“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche:

Deuteronomium 32,3 ff:

Ich will den Namen des HERRN verkünden.
Preist die Größe unseres Gottes!
Er heißt: Der Fels. Vollkommen ist, was ER tut.

Denk an die Tage der Vergangenheit,
lerne aus den Jahren der Geschichte!
Frag deinen Vater, er wird es dir erzählen,
frag die Alten, sie werden es dir sagen.(…)

Der HERR nahm sich sein Volk als Anteil,
Jakob wurde sein Erbland.
Der HERR allein hat Jakob geleitet,
kein fremder Gott stand IHM zur Seite.


Moses zu den Israeliten: „Ihr sollt die Fremden lieben, denn auch ihr seid Fremdlinge in Ägypten gewesen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Deuteronomium 10,12-22:

Moses sprach zum Volk: Und nun, Israel, was fordert der HERR, dein Gott, von dir außer dem einen:

Daß du den Herrn, deinen Gott, fürchtest, indem du auf allen seinen Wegen gehst, ihn liebst, und dem HERRN, deinem Gott, mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele dienst; daß du ihn fürchtest, indem du auf die Gebote des HERRN und seine Gesetze achtest, auf die ich dich heute verpflichte. Dann wird es dir gut gehen.

Sieh, dem HERRN, deinem Gott, gehören der Himmel, der Himmel über den Himmeln, die Erde und alles, was auf ihr lebt. media-358103-2

Doch nur deine Väter hat der HERR ins Herz geschlossen, nur sie hat ER geliebt. Und euch, ihre Nachkommen, hat ER später unter allen Völkern ausgewählt, wie es sich heute zeigt. Ihr sollt die Vorhaut eures Herzens beschneiden und nicht länger halsstarrig sein.

Denn der HERR, euer Gott, ist der Gott über den Göttern und der HERR über den Herren. ER ist der große Gott, der Held und der Furchterregende. ER läßt kein Ansehen gelten und nimmt keine Bestechung an. ER verschafft Waisen und Witwen ihr Recht.

ER liebt die Fremden und gibt ihnen Nahrung und Kleidung  –  auch ihr sollt die Fremden lieben, denn ihr seid ebenfalls Fremdlinge in Ägypten gewesen.

Du sollst den HERRN, deinen Gott, fürchten. Ihm sollst du dienen, an ihm sollst du dich festhalten, bei seinem Namen sollst du schwören. ER ist dein Lobgesang, ER ist dein Gott. Für dich hat ER all das Große und Furchterregende getan, das du mit eigenen Augen gesehen hast.

Als deine Vorfahren nach Ägypten zogen, waren sie nur siebzig an der Zahl; jetzt aber hat der HERR, dein Gott, dich so zahlreich gemacht wie die Sterne am Himmel.


„Das Wort des HERRN ist ganz nah bei dir“

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Deuteronomium 30,10-14:

Wenn du auf die Stimme des HERRN, deines Gottes, hörst
und auf seine Gebote und Gesetze achtest,
die in dieser Urkunde der Weisung einzeln aufgezeichnet sind,
und wenn du zum HERRN, deinem Gott,
mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele zurückkehrst.
 
Dieses Gebot, auf das ich dich heute verpflichte,
geht nicht über deine Kraft und ist nicht fern von dir.
Es ist nicht im Himmel, so daß du sagen müßtest:
Wer steigt für uns in den Himmel hinauf, holt es herunter
und verkündet es uns, damit wir es halten können?
Es ist auch nicht jenseits des Meeres, so daß du sagen müßtest:
Wer fährt für uns über das Meer, holt es herüber
und verkündet es uns, damit wir es halten können?
 
Nein, das Wort des HERRN ist ganz nah bei dir,
es ist in deinem Mund und in deinem Herzen,
du kannst es halten.
 
 

Der HERR will Dein Gott sein – und Du sollst auf seinen Wegen gehen

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Deuteronomium 26,16-19:

Heute, an diesem Tag, verpflichtet dich der HERR, dein Gott,
diese Gesetze und die Rechtsvorschriften zu halten.
Du sollst auf sie achten und sie halten mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele.
 
Heute hast du der Erklärung des HERRN zugestimmt.
ER hat dir gesagt: ER will dein Gott sein  –  und du sollst auf seinen Wegen gehen,
auf seine Gesetze, Gebote und Rechtsvorschriften achten und auf seine Stimme hören.
Und der HERR hat heute deiner Erklärung zugestimmt.
 
Du hast ihm erklärt:
Du möchtest das Volk werden,
das ihm persönlich gehört, wie ER es dir zugesagt hat.
Du willst auf alle seine Gebote achten;
ER soll dich über alle Völker, die ER geschaffen hat, erheben  – 
zum Lob, zum Ruhm, zur Zierde;
und du möchtest ein Volk werden,
das ihm, dem HERRN, deinem Gott, heilig ist, wie ER es verheißen hat.