Israel: Fünf deutsche Partnerstädte in Haifa

Gleich fünf deutsche Partnerstädte hat die israelische Hafenstadt Haifa  –  und deren Oberbürgermeister waren vom 18. bis zum 21. Juni zu Gast in der Küstenstadt. 

Die Gäste aus Mainz, Düsseldorf, Mannheim, Bremen und Erfurt erwarteten drei spannende Tage: Gespräche mit Bürgermeister Yona Yahav und Vertretern der Industrie- und Handelskammer standen ebenso auf dem Programm wie Besuche in einem Kindergarten und einem Kinderkrankenhaus, Treffen im Technion und vieles mehr.

Auch der deutsche Botschafter in Israel, Dr. Clemens von Goetze, ließ es sich nicht nehmen, die Gäste aus Deutschland willkommen zu heißen.

Die Stadt Haifa hat einen zehnminütigen Film zu den Beziehungen mit ihren deutschen Partnerstädten produziert, der in hebräisch und deutsch zu sehen ist. Dabei wird die deutsch-israelische Freundschaft und Verbundenheit anhand des Beispiels Haifa gewürdigt.

Der Film ist flott aufgemacht, zwei deutsche Grundschulmädchen hüpfen gleichsam fröhlich durch die Sendung.

Quellen: Israelitische Botschaft in Deutschland und Deutsche Botschaft in Israel, Felizitas Küble


S-Bahn der Städtefreundschaft in Frankfurt

Am Donnerstagnachmittag, den 9. Juli, wurde im Betriebshof Ost der Verkehrsgesellschaft Frankfurt eine ganz besondere Straßenbahn vorgestellt: eine moderne, dreißig Meter lange Straßenbahn des Typs „S“ mit Bildern und den Wappen der Städte Frankfurt und Tel Aviv sowie dem Wort Freundschaft in Deutsch und Hebräisch.

Sie fährt seit dem 10. Juli durch Frankfurts Straßen. Oberbürgermeister Peter Feldmann nahm die Bahn in Betrieb.

„Es ist eine besondere Geste der VGF, eine Straßenbahn als sichtbares Symbol für die Freundschaft zu Tel Aviv und Israel durch die Straßen unserer schönen Stadt fahren zu lassen“, so Feldmann und war sich mit allen anwesenden Gästen einig darüber.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Deutsch-hebräisches Sprachlern-Tandem läuft erfolgreich per Facebook

Sprechensprechensprechen. Das ist der Lieblingstipp von Sprachlehrern. Früher mußte man motivierte Muttersprachler zum Austausch umständlich über Uni-Pinnwände suchen, heute genügt für Deutsch- und Hebräischlerner ein Post in der Facebook-Gruppe „Tandem Deutsch-Hebräisch“.  

Sie wurde im Juli 2013 als Gemeinschaftsprojekt der Israelischen Botschaft in Berlin und des Goethe-Instituts in Israel eingerichtet und hat mittlerweile mehr als 3700 Mitglieder.

Der Vorteil: Bevor man sich zum Kaffee oder im Skype-Video das erste Mal sieht, kann man schon mal vorsichtig das Profil des Partners checken  –  und nach Sympathie entscheiden, ob man mit einem Kommentar oder per Privatnachricht Kontakt aufnehmen möchte.

Neben Tandem-Gesuchen werden Tips zu deutsch-israelischen Veranstaltungen geteilt  –  oder auch mal ein Nena-Musikvideo, um grammatikalische Partizip-Formen zu üben.

Manchmal verstehen sich die Sprach-Tandems so gut, daß echte Freundschaften entstehen…

Quelle und Fortsetzung hier: https://www.de50il.org/de/topic/kultur/im-tandem-lernen


Sprach-Tandempartner „Deutsch-Hebräisch“ auf Facebook

Goethe-Institut und israelische Botschaft arbeiten zusammen

Die Botschaft des Staates Israel und das Goethe-Institut Israel haben gemeinsam eine Facebook-Seite eingerichtet, mit deren Hilfe interessierte Deutsch- beziehungsweise Hebräisch-Muttersprachler Sprach-Tandempartner finden können.

Die Mitglieder der Gruppe sind eingeladen, sich auf der Pinnwand vorzustellen – gern auch mit Fotos oder Videos – um ihren Wunsch nach einem Tandempartner zu bekunden. Interessenten können dann über die Kommentarfunktion oder durch eine persönliche Nachricht Kontakt aufnehmen.

Wie die Tandempartnerschaft danach weitergeht, ob per Mail, Skype oder sogar persönliche Treffen, liegt natürlich an den Tandempartnern selbst.

Um Mitglied der Gruppe zu werden, wird ein Profil bei Facebook benötigt. Die Gruppe ist unter folgender URL zu finden: http://bit.ly/TandemDeutschIvrit