Kritik am deutschen Bundespräsidenten und am sephardischen Oberrabbiner in Israel

Von Klaus Moshe Pülz

Längst überfällig war der Besuch eines deutschen Bundespräsidenten in der Gedenkstätte „Jad Waschem“. „Jad“ bedeutet „Hand“ und „wa-Schem“ bedeutet „und der Name des HERRN“; „ha-Schem“ ist eine der vielen Gottesbezeichnungen.

Nachdem wir vor längerer Zeit dem Bundespräsidenten meine Bücher „Schalom für Israel“, „Brennpunkt Israel“ und „Antisemitismus – gestern und heute“, warten wir noch heute auf wenigstens eine Empfangsbestätigung. Dies haben wir auch der israelischen Presse zur Kenntnis gegeben.

Wie glaubhaft sind solche „Pflichtübungen“ des Herrn Steinmeier, wenn er anläßlich des Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 75 Jahren all der vielen Opfer gedachte, deren Schuld allein darin lag, dem jüdischen Volk anzugehören?!

Es geht schließlich nicht nur um die Anerkennung der deutschen Schuld am Genozid des jüdischen Volkes im Herzen des vermeintlichen christlichen Abendlandes, sondern es geht vor allem darum, daß die Täter getaufte Christen waren und zu schäbigen Mördern wurden. Auch geht es um die vier großen Einsatzgruppen der Waffen-SS, die hinter den Frontlinien in Rußland jüdische Menschen exekutierten, sogar mit abgetrennten Köpfen jüdischer Kinder Fußball spielten.

Vor allem geht es dabei auch um die Glaubwürdigkeit der neutestamentlichen Liebesbotschaft, die auf diese Weise konterkariert wurde. Wie glaubhaft kann diese Botschaft in den Augen jüdischer Menschen noch sein, wenn getaufte Christen solchen Barbarismus betrieben, angestiftet von einem ungebildeten Österreicher, der sich von Deutschen als „Heil-and“ hat huldigen lassen?

Und nun keimt erneut ein Antisemitismus inmitten unserer Gesellschaft auf und zwar von vornehmlich jungen Menschen, die den Horror des Dritten Reiches niemals kennengelernt haben.

Der Zuzug von Muslimen aus dem nahöstlichen Kriegsgebiet sowie afrikanische Wirtschaftsflüchtlinge befeuern noch diese unselige Entwicklung.

Unverständlich sind daher die Entgleisungen des sephardischen Oberrabbiners Itzchak Joseph in Israel, der im Januar diesen Jahres die Einwanderer aus der einstigen Sowjetunion als Nichtjuden bzw. als „go’im“ (Heiden) bezeichnete, obschon sie einer geregelten Arbeit nachgehen und den obligatorischen Militärdienst ableisten, was die ultraorthodoxen Juden eben nicht tun, die sich hinter ihrem Talmud verstecken und sich vom israelischen Steuerzahler ernähren lassen.

Nein, die Einwanderer aus Rußland in den 90er Jahren sind keine Kommunisten, Feinde der Religion, Hasser der Religion und jüdische Unpersonen, wie sich Israels Oberrabbiner Itzchak Joseph publikumswirksam ausdrückte und einen Sturm der Entrüstung im Lande Zions auslöste.

Es scheint, daß kein Land der Erde gefeit ist vor religiösem Fanatismus und Rassismus. Dies aber dient nicht zur Entschuldigung für die Untaten der Nazis, die mit der systematischen Ermordung der europäischen Judenheit einen historischen Kulturkollaps schufen.

Doch wie glaubhaft die Worte des deutschen Bundespräsidenten sein werden, erweist erst die Zukunft, denn der wachsende Antisemitismus  hierzulande verheißt wahrlich nichts Gutes, auch wenn insbesondere messianische Juden (Judenchristen) schon immer vor einer solchen Entwicklung gewarnt haben. Daher beten wir um jenen Weltfrieden, der nach Jesaja 2,2-5 von Zion ausgehen soll!

Klaus Mosche Pülz ist ein deutsch-israelischer Autor und Judenchrist sowie Leiter des „Instituts für Israels universale Berufung“; Näheres dazu hier: http://www.zelem.de


Deutsch-israelischer Araber und Islam-Experte gegen Denkverbote über Migration

Der deutsch-israelische Islam-Experte Ahmad Mansour fordert eine offene Debatte ohne Denkverbote über Migration und Integration. Der Umgang mit Gleichberechtigung, dem Existenzrecht Israels oder Antisemitismus stellten immer wieder Probleme beim Integrieren dar.

Wenn Ahmad Mansour über Integration spricht, nimmt der deutsch-israelische Psychologe und Islam-Experte kein Blatt vor den Mund:

„Integration ist in erster Linie die Bringschuld der Zugewanderten“ – für diese These aus seinem Buch „Klartext zur Integration: Gegen falsche Toleranz und Panikmache“ sei er attackiert und diffamiert worden.

Doch er spricht auch aus eigener Erfahrung. Der Autor erlebte, wie schwer es ist, sich in eine andere Kultur zu integrieren und was es bedeutet, in einer „Parallelgesellschaft“ zu leben.

Vor 15 Jahren kam der arabische Israeli, der seit zwei Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft hat, für das Studium in die Bundesrepublik.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/veranstaltungen/integration-ist-in-erster-linie-bringschuld-der-zugewanderten/


SPD-nahe Stiftung lädt jüdischen Schriftsteller Chaim Noll wegen unliebsamer Ansichten aus

Von Felizitas Küble

Der deutsch-israelische Schriftsteller und Universitäts-Dozent Chaim Noll (siehe Fotos) wurde kürzlich von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung ohne Angabe von Gründen ausgeladen.

Lag es vielleicht daran, dass er öffentlich geäußert hatte, die AfD sei doch relativ judenfreundlich (jedenfalls stärker als die anderen Parteien)?

Immerhin hatte sich die AfD als einzige Fraktion im Deutschen Bundestag für die Verlegung der Deutschen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem ausgesprochen, was zweifellos im Sinne des Staates Israel wäre.

Auch wir waren zum Beispiel reichlich enttäuscht darüber, daß z.B. die früher betont pro-israelische CSU sich nicht für eine Botschaftsverlegung nach Jerusalem stark machte.

Auch in anderen Themenbereichen hat sich die AfD auf die Seite des jüdischen Staates gestellt, etwa bei ihren Protesten gegen skandalöse Hilfsgelder aus Deutschland und der EU für radikal-palästinensische Gruppen und Projekte.

Die nahostpolitischen Vorstellungen der SPD bzw. des von Maas geführten Außenministeriums sind hingegen einseitig pro-arabisch, teils sogar iranfreundlich. Auch in den Vereinten Nationen stellt sich die deutsche Regierung bei entsprechenden Resolutionen leider nur selten auf die Seite des jüdischen Staates.

Statt daß die SPD samt ihrer Stiftung endlich in sich geht und ihre abweisende Haltung gegenüber Israel überdenkt, „bestraft“ sie den Autor, der auf diese Fakten hinweist.

Chaim Noll schreibt regelmäßig in der liberal-konservativen Infoseite „Achse des Guten“;  in einem Kommentar schreibt er  jetzt darüber, daß die „Friedrich-Ebert-Stiftung eine seit Monaten verabredete Lesung mit mir im Ariowitsch-Haus in Leipzig abgesagt“ habe  – und dies wohlgemerkt „drei Tage vor dem geplanten Termin“.

Ja, dies geschah sogar „ohne Angabe von Gründen“. Die Krönung des dreisten Treibens kommt noch: Auf der Website des Ariowitsch-Hauses wurde die plötzliche Absage so formuliert, dass der Eindruck entstehen konnte, sie ginge von mir aus. Was ich besonders schäbig finde.“

Sind wir auf dem Weg zur Meinungsdiktatur?

Der in der „DDR“ geborene und vom SED-Regime verfolgte Schriftsteller Noll macht sich über die heutigen Zustände in Deutschland anscheinend keine Illusionen:

„Früher, als die Bundesrepublik Deutschland noch eine Demokratie war, als es noch so etwas wie Meinungsfreiheit gab und Pluralität, haben mich parteinahe Stiftungen zu ihren Veranstaltungen eingeladen, auch wenn ich dort kritische Gedanken vortrug.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt offenbar nur noch Gäste ein, die sich im Sinn ihrer Partei-Linie äußern. Es ist reine Heuchelei, wenn die dahinter stehende Partei die Bedrohung demokratischer Werte durch die AfD beklagt.“

Damit bringt Noll die Sachlage exakt auf den Punkt.

Am 6. November 2018 nahm ich in Krefeld an einer Lesung des israelischen Publizisten im Jüdischen Gemeindezentrum teil.

Nach seinem Referat, das mit Buch-Auszügen gespickt war (siehe Fotos), fragte ich Chaim Noll, ob die Regierung Netanjahu den Migrationspakt  – der damals in aller Munde war  –  unterzeichnen werde. Der Autor antwortete mit einem klaren Nein.

Am nächsten Tag brachten wir – unter Berufung auf Noll – eine Meldung hierüber im CHRISTLICHEN FORUM: https://charismatismus.wordpress.com/2018/11/07/israel-unterschreibt-den-migrationspakt-nicht/

Der Publizist behielt recht: Einige Wochen später war es nämlich amtlich, daß Israel nicht zu den Unterzeichnerstaaten gehört – ebenso wie die USA und viele mittel- und osteuropäische Länder.

Gut zwei Wochen vor der Krefelder Veranstaltung mit Noll im Rahmen seiner Deutschlandtour hatte der Schriftsteller in unserem CF einen ausführlichen Artikel über die jüdischen und „jiddischen“ Zusammenhänge mit der deutschen Sprache veröffentlicht: https://charismatismus.wordpress.com/2018/10/22/warum-deutsch-eine-juedische-sprache-ist/

Und kurz zuvor erschien in unserem CHRISTLICHEN FORUM eine Buchbesprechung des deutsch-israelischen Autors, worin er sich nicht scheute, einige handfeste politische Probleme deutlich zu durchleuchten: https://charismatismus.wordpress.com/2018/10/14/gehoeren-juden-noch-zu-deutschland/

Der früher in der „DDR“ unter dem Namen Hans Noll bekannte Bürgerrechtler fiel während der SED-Diktatur in Ungnade; er lebte danach in Westdeutschland und Rom; 1995 wanderte er nach Israel ein und lebt seitdem mit seiner Familie in der Wüste Negev.

Inhaltlich beziehen sich die literarischen Erzählungen in seinen Büchern meist auf die Lebensverhältnisse im heutigen Israel; sie schildern sehr anschaulich und bisweilen humorvoll den Alltag in den Städten und Kibbuzsiedlungen; sie berichten z.B. von den Konflikten zwischen ultrareligiösen und eher säkularen Juden, von jungen Soldaten und uralter Tradition, von den Besonderheiten der Negev-Wüste etc.

Dieser unabhängige Denker ist damals wie heute denjenigen ein Dorn im Auge, die sich lieber mental gleichschalten lassen und bequem dem rotgrünen Zeitgeist unterordnen, wie das skandalöse Beispiel der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt.

Der prominente Namensgeber Friedrich Ebert  –  aufrechter Sozialdemokrat und einstiger Reichspräsident  –  käme heute garantiert aus dem Kopfschütteln über seine Partei nicht mehr heraus.

Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Zwischenruf eines deutsch-israelischen Judenchristen zur absurden Causa „Sami A.“

Von Klaus Moshe Pülz

Kann es in diesem Land der Leisetreter und Opportunisten angesichts der Affäre Sami A. noch abwegiger zugehen?!

Man stelle sich vor, daß seit vielen Jahren der Leibwächter des Massenmörders Osama bin Laden und Propagandist eines gewalttätigen Islams, Sami A., endlich von der Stadt Gelsenkirchen in seine ursprüngliche Heimat nach Tunesien abgeschoben wurde.

Doch das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen setzt nun deshalb die Stadt Bochum nach der umstrittenen Abschiebung dieses berüchtigten Islamisten mit einem beispiellosen Schritt unter Druck.

Diese dubiosen Richter haben tatsächlich die Ausländerbehörde unter Androhung eines Zwangsgeldes von 10.000 Euro aufgefordert, den nach Tunesien abgeschobenen Gefährder  zurückzuholen, weil dem „Ärmsten“ in seinem Heimatland Folter drohen könnte.

Dessen Chef und Freund Osama bin Laden ist für den schrecklichen Anschlag vom 11. September 2001 auf das New Yorker World-Trade-Center mit fast 4000 Toten verantwortlich. Dabei sieht Tunesien keinen Grund, Sami A. nach Deutschland zurückzuschicken.

Statt um die Sicherheit der deutschen Bürger besorgt zu sein, sorgt man sich um Wohl und Wehe dieses Islamisten, der gewiß auch Blut unschuldiger Menschen an seinen Fingern hat.

Wo bleibt hier der deutsche Rechtsstaat? Eigentlich müßte man diese famosen deutschen Richter hinter Schloß und Riegel bringen, wenn sie so sträflich mit der Sicherheit deutscher Bürger umgehen!

Wären die Funktionäre der AfD nicht so ungeschickt, könnte diese Partei unter solchen Umständen zur stärksten Partei im Deutschen Bundestag mutieren. Es ist einfach erschütternd, daß überhaupt ein solcher Gedanke der Rückführung eines hochkarätigen Gewaltverbrechers aufkommen konnte.

Daß US-Präsident Trump auf die sog. Migrationspolitik der deutschen Regierung mit völligem Unverständnis reagiert, ist allzu verständlich.

Ich persönlich bedaure nur das allzu frühe Ableben meines einstigen Freundes Axel C. Springer, der stets meine Eindrücke voll teilte. Selbst Franz-Josef Strauß hätte der Schwesterpartei CDU längst den Rücken gekehrt!

Unser Autor, der judenchristliche Publizist Klaus M. Pülz, wirkt als Schriftsteller und Prediger in Deutschland und Israel; er leitet den Verein “Zelem” (www.zelem.de) und bringt seit Jahrzehnten den “Bote Neues Israel” heraus. 

 


Offener Brief des deutsch-israelischen Autors Klaus Moshe Pülz an CSU-Chef Seehofer

Sehr geehrter Herr Bundesinnenminister Seehofer,

es ist ein handfester Skandal, daß das „Forschungsinstitut“ FORSA u.a. behauptet, die Mehrheit der Bevölkerung nehme Abstand von den Forderungen der CSU. Wir selbst, die wir seit Jahrzehnten publizistisch tätig sind, hatten vor längerer Zeit Herrn Güllner von FORSA angefragt, wo er seine Zahlen herhole, zumal wir noch niemals befragt wurden. Auf eine Antwort warten wir bis heute!

Tatsache ist, daß ich niemanden kenne, der diesen ganzen Migrationsschwachsinn gutheißt! Darüber hinaus ist es skandalös, daß die Medien durchgängig solche manipulierten Fake-News übernehmen und verbreiten.

Die schwarzen Horden, die aus Afrika in Schiffen Deutschland zu erobern trachten, sind nichts anderes als Wirtschaftsflüchtlinge, die von der idiotischen „Willkommenskultur“ der einstigen DDR-Funktionärin Merkel erfahren haben, wonach man hier sofort mit finanziellen Hilfen, kostenloser medizinischer Versorgung, Unterkunft, Sprachunterricht, Integrationskurse, Nachzugsmöglichkeit, Arbeitsplatz etc. versorgt wird. Daß es sich dabei meist um ungelernte, unkultivierte, oftmals Drogenabhängige und unbeherrschte Kerle handelt, die auf junge weiße Mädchen stehen, wird tunlichst verheimlicht.

Daher empfehle ich Ihnen, sozusagen stellvertretend als „vox populi“ diesen Spuk zu beenden und die Gelegenheit zu ergreifen, sich von dieser fragwürdigen „Schwesterpartei“ zu trennen, wo Sie als CSU nur der Appendix sind.

Es wäre demzufolge ratsam, wenn die CSU bundesweit wählbar wäre, denn ich bin sicher, daß dann wirklich nach dem Willen des deutschen Volkes verfahren würde.

Frau Merkel genießt ihre Popularität, weil sie es ist, die sich mit dem Geld des deutschen Steuerzahlers international Meriten verschafft hat, denn ohne den allzu großzügigen Geldgeber aus Deutschland wäre die unproduktive Europäische Union längst zerfallen!

Ohne hier Prophet sein zu wollen, dessen theologisches Spezialgebiet Eschatologie ist, sage ich Ihnen voraus, daß sich diese Politik der Frau Merkel letztendlich katastrophal für unser Volk und seinen Wohlstand auswirken wird.

Merkels Führungsschwäche zeigt sich auch an ihrer Auffassung, daß der Italiener und EZB-Präsident Mario Draghi im Rahmen seines Mandats nun jahrelang den deutschen Sparer um seine Sparzinsen bringt, was in der Geschichte der Bundesrepublik einmalig ist, wonach ein Ausländer über die Finanzen der deutschen Bürger bestimmt. Schließlich ist es kein Geheimnis, daß die deutschen Sparer jährlich dadurch 50 Milliarden Euro an Privatvermögen verlieren. Dabei werden wir über das Maß der Inflation ebenfalls belogen, das offiziell mit zwei Prozent angegeben wird.

Ein Betrug am deutschen Sparer, wobei vornehmlich die 21 Millionen Senioren in unserem Lande betroffen sind, die nicht an den Börsen spekulieren. Laut der „Allianz“ beträgt das Minus sogar insgesamt rund 75 Milliarden Euro. Geld, mit dem sich Pleite-Staaten wie Griechenland, Italien, Spanien oder Portugal ihre Haushaltslöcher sanieren.

Dieser extreme Ausfall bei den Zinsguthaben führt zu einer gewaltigen Umverteilung zwischen Sparern und Schuldnern, klagt Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise; nur die Politik ignoriert diesen Umstand zum Nachteil der Bundesbürger, obschon es die Pflicht und Schuldigkeit der maßgebenden Politiker wäre, Schaden vom deutschen Volke fernzuhalten. Dabei ist ein Ende der desaströsen Finanzpolitik zum nachgewiesenen Schaden der Wähler nicht in Sicht.

Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten, die sich anschicken, den Leitzins 2018 zum vierten Mal zu erhöhen, möchte der eigenwillige und wie ein Diktator herrschende Italiener Draghi den Leitzins auf dem aktuellen Niveau belassen – und niemand hindert ihn daran, auch nicht Bundesbankpräsident Weidmann, den Frau Merkel quasi entmachtet hat.

Grund von alledem ist die weitere unsichere Wirtschaftslage im Euro-Raum, für die der deutsche Michel mit seinem Vermögen den Kopf hinhalten muß. Man fragt sich demzufolge, wo für das deutsche Volk überhaupt ein Vorteil dieses EU-Ungeheuers liegt. Denn auch das unselige Schengen-Abkommen beschert uns nachweisbar eine rasant angestiegene Kriminalität an Verbrechen aller Art.

Summa summarum wäre es endlich an der Zeit, daß die CSU aus ihrer Deckung heraustritt und offensiv diese Mißstände in die Öffentlichkeit bringt und der CDU sowie SPD, Grünen und Linken ihre politischen Versäumnisse vor Augen führt. Genug ist  genug!

Zeigen Sie nun endlich Führungsstärke, Herr Seehofer und Herr Söder!

Mit sehr besorgten Grüßen
Klaus Mosche Pülz

Unser Autor, der judenchristliche Publizist Klaus M. Pülz, wirkt als Schriftsteller und Prediger in Deutschland und Israel; er leitet den Verein “Zelem” (www.zelem.de) und bringt seit Jahrzehnten den “Bote Neues Israel” heraus. 

Berlin: Literatur-Festival für den deutsch-israelischen Jugendaustausch am 25. Juni

„Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen“. Dieser knappe Satz bringt es auf den Punkt – die gleichzeitige Bedeutung von Geschichte und Gegenwart, wenn (junge) Menschen aus Deutschland und Israel zusammen kommen.

Aktuell haben junge Menschen unter diesem Label ihre Erlebnisberichte und fiktive Geschichten von Begegnungen in Deutschland oder Israel aufgeschrieben: humorvoll, nachdenklich, erschütternd, lebenslustig, bewegend.

Die markantesten Geschichten werden an diesem Abend, organisiert von ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch, vorgestellt, diskutiert und prämiert – mit namhaften Autor/innen aus Deutschland und Israel: Norbert Kron, Amichai Shalev, Katharina Hacker und Liat Elkayam.
Moderation: Shelly Kupferberg. Musik: Amir Darzi.

Der Abend, der von Familienministerin Franziska Giffey und dem israelischen Botschafter Jeremy Issacharoff eröffnet wird, findet statt am: 25. Juni von 18 – 21 Uhr in der Kalkscheune (Johannisstraße 2 in 10117 Berlin)

Zur Anmeldung

Das Projekt und alle Geschichten auf Deutsch und Hebräisch unter: www.dont-forget-dance.org


Gaza-Unruhen: Widerlegung israelfeindlicher Vorurteile in deutschen Medien

Pressemitteilung der judenchristlichen ZELEM-Bewegung:

Im Zusammenhang mit den von der Terror-Organisation „Chamas“ (Hamas) im Gazastreifen angezettelten Gewaltausbrüchen gegen israelische Bürger im Süden Israels stellen wir fest, daß in den deutschen Medien behauptet wird, Israel sei ursächlich für diese Unruhen verantwortlich. Um dies zu untermauern, wird ferner geschrieben, die Israelis hätten 1948 anläßlich ihrer Staatsgründung die palästinensischen Bewohner vertrieben, so daß sie heimatlos wurden.

Der von der „Chamas“ initiierte „Marsch der Rückkehr“ dient nur dem Ziel, Israel in der Weltöffentlichkeit als Unrechtsstaat zu diskreditieren und Haß gegen die Heimstätte des jüdischen Volkes zu schüren.

Jeder Staat hat das Recht, seine Grenzen zu schützen, zumal die Horden aus dem Gazastreifen das eindeutige Ziel verfolgen, die Zivilbevölkerung im Süden Israels zu liquidieren.

Tatsache ist, daß am 14.Mai 1948 der Völkerbund (die heutige UNO) die Gründung eines Staates Israel beschlossen hat und zeitgleich David Ben-Gurion diesen Staat in Tel Aviv ausgerufen hat.

Dies wiederum führte zum Fanal bei arabischen Anrainer-Staaten, Israel im Rahmen des Unabhängigkeitskrieges (milchemet ha-azma’ut) sofort militärisch anzugreifen. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen behauptete die arabische Propaganda, daß die Israelis die verbleibenden Palästinenser massakrieren würden und forderte diese zur Flucht auf.

Es ist unzutreffend, wenn deutsche Medien nunmehr behaupten, Israel habe die Palästinenser vertrieben hätten, denn ein großer Teil von ihnen sind in Israel verblieben und machen 20 Prozent der israelischen Bevölkerung aus; sie genießen die Privilegien eines freiheitlich demokratischen Rechtsstaates und damit verbunden sämtliche sozialen Vergünstigungen, von der Krankenversicherung bis hin zur Altersversorgung.

Diese historischen Tatsachen werden in den deutschen Medien nicht korrekt thematisiert, was erneut zu Antisemitismus und Anti-Israelismus führt. Gerade Deutschland sollte sich um eine korrekte Berichterstattung bemühen, denn der Holocaust dezimierte das Weltjudentum um ein Drittel seines Bestandes.

Dieses Phänomen ist einmalig in der Menschheitsgeschichte und sollte gerade deutsche Politiker und Medien dazu veranlassen, sich an Tatsachen zu halten und sich nicht an einer verlogenen Berichterstattung der Palästinenser zu orientieren.

Wir werden dies auch in der heimischen Presse in Israel thematisieren und daran erkennen, wie brüchig und oftmals heuchlerisch Sympathiebezeugungen gegenüber Vertretern Israels durch deutsche Repräsentanten sind.

Klaus Mosche Pülz, deutsch-israelischer Vereinsleiter und Buchautor: http://www.zelem.de