A. Weidel kritisiert Doppelmoral der Genossen

„Herr Schulz sollte bei der Empörung über hohe Bonuszahlungen an Deutsche-Bank-Manager den Ball flach halten“, empfiehlt die Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag, Dr. Alice Weidel (siehe Foto).

Die Bürger hätten noch nicht vergessen, dass vor einem Jahr die ehem. SPD-Ministerin Christine Hohmann-Dennhardt nach nur 13 Monaten als Ethik-Vorstand beim Volkswagen-Konzern eine Abfindung von mehr als 12 Millionen Euro nebst üppiger Pension kassiert habe – mit Zustimmung weiterer SPD-Mitglieder im Aufsichtsrat.

Schulz‘ Behauptung, die hohen Deutschbanker-Boni schadeten „unserer Solidargemeinschaft“, ist nach Ansicht Weidels ein Ablenkungsmanöver. Millionen-Boni trotz hoher Verluste seien zwar unanständig, schreibt sie, doch sie würden vor allem der Bank und ihren Aktionären schaden; sie fügt hinzu: „Schaden für die Solidargemeinschaft entsteht, wenn Politiker verantwortungslos mit dem Geld der Bürger umgehen, sich Posten zuschieben und auf Kosten der Steuerzahler bereichern.“

Auch hier könne Schulz bei den eigenen Genossen schnell fündig werden: Im neuen „Spiegel“ könne der SPD-Chef nachlesen, wie sich die angeblich ehrenamtliche „Internetbotschafterin“ Gesche Joost von der Bundesregierung ordentlich bezahlen ließ und ihre Position clever nutzte, um eigene Geschäfte voranzubringen. Von seinen eigenen fürstlichen Bezügen als EU-Parlamentspräsident  –  sechsstellige steuerfreie Tagegelder im Jahr inbegriffen  –  ganz zu schweigen.

Quelle: Pressemeldung der AfD / Deren Webseite in Münster: https://afd-muenster.de/


Dr. Alice Weidel: Türkischer Kauf der Deutschen Bank ist ein Treppenwitz

Zum Statement von Erdogans Wirtschaftsberater, die Türkei solle die Deutsche Bank kaufen, um aus ihr eine türkische Bank zu machen, erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Dr. Alice Weidel: afd_-300x298

„Die Deutsche Bank ist durch mannigfaches eigenes Verschulden, aber auch durch ein aggressives Vorgehen der USA gegen den ungeliebten Global Player aus Deutschland, in schwerer Schieflage.

In dieser Situation wittert nun das Erdogan-Regime in Ankara offenbar die Chance, seinen Einfluss in Deutschland über einen Kauf des größten deutschen Bankhauses auszubauen.

Schon die diesbezügliche Äußerung des Wirtschaftsberaters von Erdogan, Yigit Bulut, klingt nach einem Anflug von türkischem Größenwahn. Die Türkei erhält aus Deutschland Milliarden für Merkels wackeligen Flüchtlingsdeal, die dann aber wohl zum Aufkaufen deutscher Unternehmen bereitgestellt werden. Deutsche Zahlungen an die Türkei sollten umgehend eingestellt werden, denn ganz offensichtlich hat die Türkei genug überschüssige finanzielle Mittel.

Ein großer Fehler ist das mittlerweile tägliche Reden von Staatshilfen und staatlichen Notfallplänen für die Deutsche Bank. Das bringt den Aktienkurs weiter unter Druck und befeuert auch groteske Ideen, wie nun die des türkischen Wirtschaftsberaters Bulut.“