Deutscher Presserat: Beschwerde gegen „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) ist begründet

Karikatur der SZ verstößt gegen Ziffer 12 des Pressekodex

Wir haben Anfang Juli in diesem Webmagazin eine Karikatur aus der linksgerichteten „Süddeutschen Zeitung“ vom 2.7. scharf kritisiert, weil sie Israel als gehörntes Monster darstellt und damit Juden  –  zumindest die in Israel lebenden Juden  –  beleidigt und verunglimpft.sz_zion

Dieser skandalöse Vorgang kommt nicht von ungefähr, denn die SZ fährt seit Jahrzehnten einen israelfeindlichen Kurs.

Mit Datum vom 2. Oktober 2013 teilte Referentin Edda Kremer vom Deutschen Presserat in Berlin unserem Christoferuswerk eV. in Münster folgende Entscheidung mit, die bereits am 10. September gefallen war:

„Ihre Beschwerde vom 8.7.2013
./. SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
 
Sehr geehrte Frau Küble,
der Beschwerdeausschuss des Deutschen Presserats ist zu dem Ergebnis gekommen, daß Ihre oben genannte Beschwerde begründet ist im Sinne der Beschwerdeordnung. Er verzichtete aber auf das Aussprechen einer Maßnahme. Die Gründe hierfür können Sie der beiliegenden Entscheidung entnehmen.“

Dem Schreiben liegt eine dreiseitige Sachverhaltsdarstellung und Begründung bei, bezogen auf den Beschluß des Presserats vom 10. September:

„Ergebnis: Beschwerde begründet, keine Maßnahme, Ziffer 12″

Auf das „Aussprechen einer Maßnahme“ verzichtet der Presserat deshalb, weil sich die SZ in dieser Causa bereits entschuldigt habe.

Freilich ändert dies nichts am Vorgang selber  – und daran, daß unsere Beanstandung berechtigt ist.

Im wesentlichen heißt es zur Begründung hierfür:

„Der Beschwerdeausschuss gelangt menrheitlich zu dem Ergebnis, dass die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG mit der Veröffentilchung der Karikatur die Ziffer 12 des Pressekodex verletzt hat. (…) Die Zeichnung bedient sich antisemitischer Klischees aus der Nazi-Zeit und ist dazu geeignet, Vorurteile

gegen Juden und Israel zu schüren. Nach Ziffer 12 darf niemand wegen seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden. Die antisemitische Darstellung überschreitet die Grenzen zur diskriminierenden Berichterstattung.

Der Beschwerdeausschuß kommt zu dem Ergebnis, dass die Beschwerde im Sinne der Beschwerdeordnung begründet ist.“

Sodann wird mitgeteilt, daß auf eine „Maßnahme“ nach Paragraph 12 der Beschwerdeordnung „verzichtet“ werde „aufgrund der selbstkritischen Auseinandersetzung und Entschuldigung der Redaktion“.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Ausführlicher ARTIKEL auf der SZ-kritischen Webseite SÜDWATCH: http://www.suedwatch.de/blog/?p=11477

 


Berlin: Linke Zeitung „taz“ muß Thilo Sarrazin hohe Entschädigung zahlen

Die linksalternative Tageszeitung “ taz“ muß Thilo Sarrazin eine Entschädigung in Höhe von 20.000 Euro zahlen. Das Berliner Landgericht entschied am vergangenen Donnerstag, daß das Blatt im November 2012 in einer Kolumne die Persönlichkeitsrechte des ehem. Berliner Finanzsenators verletzt hatte.

„taz“-Redakteurs Deniz Yücel hatte damals in Anspielung auf die kurdischstämmige Journalistin Mely Kiak geschrieben, man könne den „leider erfolgreichen Buchautors Thilo S.“ durchaus „eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen“, auch wenn man wisse, daß dieser infolge eines Schlaganfalls derart verunstaltet worden sei. Und man könne ihm nur wünschen, „der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten“.

Das Landgericht verbot es nun der „taz“, die Äußerungen Yücels weiter zu verbreiten oder zu veröffentlichen. Bereits im Dezember hatte der Deutsche Presserat der „taz“ wegen des Textes eine Mißbilligung ausgesprochen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Deutscher Presserat mißbilligt Artikel der linksalternativen „taz“ gegen Thilo Sarrazin

Unter dem Titel „Kolumne verletzt Menschenwürde von Thilo Sarrazin“ berichtet der Deutsche Presserat in einer Pressemitteilung vom 6. Dezember 2012 hinsichtlich eines Artikels von Deniz Yücel in der linken Berliner „Tageszeitung“ (taz) folgendes:

„25 Beschwerden lagen dem Presserat gegen die Kolumne „Der Ausländerschutzbeauftragte“ vor, erschienen auf TAZ-online.

Diese enthielt eine Äußerung über die Person „Thilo S.“:[…] dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten.“

Der Ausschuss hält es für unvereinbar mit der Menschenwürde, jemandem eine schwere Krankheit oder Schlimmeres zu wünschen. Dies geht über eine kritische Meinungsäußerung weit hinaus. Der Ausschuss sprach wegen einer Verletzung der Ziffer 1 eine Missbilligung aus.

Ziffer 1: Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.“

Quelle: http://www.presserat.info/inhalt/dokumentation/pressemitteilungen/pm/article/fotos-von-opfern-gezeigt.html


Deutscher Presserat erteilt der Zeitschrift „Titanic“ eine öffentliche Rüge wegen Papst-Beleidigung

Der Deutsche Presserat, der über die journalistische „Berufsethik“ wacht, hat jetzt gegen das Satireblatt Titanic eine öffentliche Rüge wegen eines Anti-Papst-Titelbilds ausgesprochen.

Eine „Rüge“ ist die schärfste von drei Formen einer Mißbilligung seitens des Presserats.

Die Darstellung von Papst Benedikt XVI. als inkontinent und mit Fäkalien beschmiert sei entwürdigend und ehrverletzend, urteilte das Gremium bei seiner Sitzung am gestrigen Donnerstag in Berlin.

Insgesamt gingen 182 Beschwerden beim Dt. Presserat ein, darunter auch jene des Christoferuswerks eV. in Münster, das dieses Webmagazin CHRISTLICHES FORUM betreibt.

Das Selbstkontroll-Gremium der deutschen Presse erklärte im aktuellen Fall, Satire beinhalte zwar die die Freiheit, Kritik an gesellschaftlichen Vorgängen mit den ihr eigenen Stilmitteln wie Übertreibung und Ironie darzustellen.

Im Titanic-Fall sei die Obergrenze der Meinungsfreiheit jedoch überschritten worden, zumal jeder Sachbezug  –  etwa zur Causa „Vatileaks“ –  fehle.

Die Person Joseph Ratzinger werde von der Zeitschrift als „undichte Stelle“ tituliert und durch die befleckte Soutane der Lächerlichkeit preisgegeben.