Wir trauern um Wolfram Ellinghaus

Von Felizitas Küble

Leider haben wir erst mit einiger Verspätung erfahren, daß unser Leser und Mitstreiter, der evangelische Familienvater Wolfram Ellinghaus, am 12. September dieses Jahres in Harsewinkel (Westfalen-Lippe) verstorben ist.
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Auch wenn ich den einsatzfreudigen Pädagogen persönlich leider nicht kennenlernen konnte, so waren wir jahrzehntelang schriftlich und telefonisch in einem guten ubuchtitelnd anregenden Kontakt  –  dies umso mehr, als der Kirchenchorleiter, Buchautor und Zeitgeistkritiker der katholischen Kirche vor allem in moralischer Hinsicht, aber teils auch hinsichtlich theologischer Themen sehr nahe stand, etwa im zentralen Punkt der „Rechtfertigungslehre“.
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Kein Wunder also, daß er sich über unsere Rundsendungen und Artikel im CHRISTLICHEN FORUM gefreut hat und sich immer wieder positiv dazu äußerte. Er pflegte auch guten Kontakt mit katholischen Priestern, z.B. mit dem Jesuitenpater und Publizisten Lothar Groppe, der zudem auf seinen Tagungen referierte.
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BILD: eines der Bücher von Wolfram Ellinghaus
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Wolfram Ellinghaus war Gründer und jahrzehntelang Vorsitzender bzw. Geschäftsführer des LDEZ (Lernen für die Deutsche und Europäische Zukunft e. V.), zudem der Leiter des Kuratoriums. Vermutlich auf seine Anregung hin wurde ich voriges Jahr in den Beirat des LDEZ aufgenommen, der heute von Josef Kraus, dem Präsidenten des Deutschen Lehrerverbands, geleitet wird. Den Verein selbst führt Prof. Dr. Walter Schweidler aus Eichstätt.
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Der LDEZ verbreitet pädagisch wertvolle Schriften und hat mehrfach geeignete Schulbücher mit dem „Deutschen Schulbuchpreis“ ausgezeichnet, darunter auch katholische, unterrichts-geeignete Literatur, zB. von Weihbischof Dr. Andreas Laun aus Salzburg.
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Der evangelikal geprägte Verstorbene hat sich unermüdlich für Schulgesetze und Lehrpläne eingesetzt, die mit unserer christlich-abendländischen Kultur und Ethik vereinbar sind. Aber Ellinghaus übte nicht nur Kritik an Fehlentwicklungen, sondern wollte vor allem das Gute fördern, daher die Schulbuchpreise für lobenswertes Unterrichtsmaterial. Näheres dazu hier: http://www.schulbuchpreis.de/index.html
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Möge der Ewige ihn in sein himmlisches Reich aufnehmen: R.I.P.

 


Der „Deutsche Schulbuchpreis 2013“ geht an Weihbischof Andreas Laun

Am 3. Oktober findet die Verleihung des „Deutschen Schulbuchpreises 2013“ in München statt. Den Preis stiftet der Verein LDEZ (Lernen für die deutsche und europäische Zukunft). Der Preis besteht aus einer Urkunde und 5000 € und ist bislang zwölf Mal jeweils in einem Festakt vergeben worden.

Diesjähriger Träger ist der Salzburger Weihbischof Andreas Laun für sein herausragendes Buch „Der Christ in der modernen Welt“.  

Das Werk erschien 2009 in der Serie „Glaube und Leben“; es ist für die 8. Klasse konzipiert, eignet sich aber allgemein für Oberschüler, junge Erwachsene und alle Interessierten.

Zu den früheren Preisträgern zählen zB. der Philosoph Prof. Dr. Robert Spaemann, der deutsch-jüdische Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn und Michaela Freifrau v. Heeremann (für „Youcat“).

Die Preisverleihung wird im Festsaal des Münchner Künstlerhauses (Lenbachplatz 8) veranstaltet und beginnt um 11 Uhr.

Prof. Klaus Berger und Christa Meves werden die Laudatio auf den Preisträger halten.  Die musikalische Begleitung gestaltet der Kammerchor Vox Nova.

Die Einladung ergeht an alle Interessenten, der Eintritt ist frei.

Anmeldung ist erwünscht unter Tel. 05247-4502 beim LDEZ-Geschäftsführer Wolfram Ellinghaus in 33428 Harsewinkel.  – Fax: 05247-405449.  –  Mail: Ldez.e.v@web.de

Nach der Preisverleihung lädt der von Christa Meves gegründete Verein „Verantwortung für die Familie eV.” zu einem kleinen Umtrunk mit geselligem Beisammensein ein.

Infos: http://www.schulbuchpreis.de