Aufwachsen in homosexuellen Partnerschaften für Kinder ungünstiger

Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aufwachsen, sind in vielerlei Hinsicht benachteiligt gegenüber solchen, die bei ihren leiblichen, verheirateten Eltern leben.

Zu diesem Ergebnis kommt der wissenschaftliche Mitarbeiter im Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft, Jeppe Rasmussen, nach Auswertung zahlreicher internationaler Studien zu dem Thema.

„Wie dieser Studienüberblick zeigt, können – was das Kindeswohl betrifft – zwei Männer oder zwei Frauen nicht gewährleisten, was ein verheiratetes Paar, das seine gemeinsamen, leiblichen Kinder aufzieht, leistet“, schreibt er im Bulletin des Instituts mit dem Titel „Leibliche Elternschaft – Relevanz und Bedeutung für das Kinderwohl“.

Untersucht wurden etwa die Auswirkungen auf die Bindungsfähigkeit, die Leistungen in der Schule und die Wahrscheinlichkeit von Depressionen. Fast alle Studien, die nach eigenen Angaben keine Unterschiede zwischen den Familienformen feststellen konnten, zeigten „erhebliche methodische Schwächen, verwenden keine repräsentativen Daten und ziehen häufig unzulässige Schlussfolgerungen“.

Die jüngsten Untersuchungen, die auch mit den größten Datensätzen arbeiteten und repräsentative Stichproben nutzten, zeigten allesamt auf, dass das Kindeswohl in gleichgeschlechtlichen Familien gefährdeter ist als in anderen Familienformen – seien es die klassische Familie, zusammenlebende heterosexuelle Paare ohne Trauschein oder Alleinerziehende. Der größte Unterschied bestehe zwischen Kindern in homosexuellen Haushalten und solchen, die bei ihren gemeinsamen, leiblichen Eltern aufwachsen, schreibt Rasmussen.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.idea.de/gesellschaft/detail/kinder-in-homo-partnerschaften-sind-benachteiligt-92877.html

Foto: Dr. Edith Breburda