Judenchrist Klaus Moshe Pülz: Fakten zu AfD und PEGIDA, Islam und Einwanderung

“Aus Liebe zu einem anderen Deutschland”

Die folgende Stellungnahme von Klaus Moshe Pülz (siehe Foto) äußert sich zur jüngsten Mitgliederbefragung in der AfD (Alternative für Deutschland). Der Autor ist christlicher Theologe, Publizist und “messianischer Jude” bzw. Judenchrikmpuelzst deutscher Herkunft mit israelischer Staatsbürgerschaft.
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Seine Erklärung erreichte uns aus Tel Aviv, wo sich Klaus M. Pülz mit seinem evangelistischen Team seit langem für die Verbreitung der Bibel (einschließlich des Neuen Testaments) unter Juden in Israel einsetzt. Der Verfasser bringt zudem schon seit Jahrzehnten die deutschsprachige Zeitschrift “Bote Neues Israel” (siehe Abbildung) heraus.
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Pülz gehört zu den ersten 20 Mitgliedern der AfD. Wir dokumentieren diese klare und gut begründete Wortmeldung mit ausdrücklicher Erlaubnis des Verfassers:
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“Als Parteigenosse mit der Nr. 18 schließe ich mich der Meinung von Prof. Lucke an, der in großer Sorge über den Zustand der AfD ist, wenn Flügelkämpfe dabei auch noch über die öffentlichen Medien ausgetragen werden. Es muß eine Selbstverständlichkeit sein, interne Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Partei auszutragen und zu einem Konsens zu kommen.
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Die öffentlichen Medien sind bedauerlicherweise gleichgeschaltet, was man inzwischen als “Mainstreaming” bezeichnet, was jedoch unserem Demokratieverständnis zuwiderläuft.
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Aus den Ausführungen von Prof. Lucke muß ich allerdings entnehmen, daß er allzu viel Rücksicht nimmt, was so alles in den Medien verbreitet wird.

“Ein gnädiges Schicksal bewahrte mich vor der Vernichtung”

Was These 1 angeht, so gilt nach wie vor das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, dessen Bürger ich seit meiner Geburt in Halle/Saale im Jahre 1936 bin. Ein gnädiges Schicksal bewahrte mich vor der Vernichtung durch das unselige NS-Regime. 
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Bezugnehmend auf die These 2 so hatte ich mich vor Jahrzehnten bei Frau Prof. Süssmuth als damalige Bundestagsabgeordnete in Bonn dafür eingesetzt, daß Volksbefragungen nach französischem und schweizerischem Vorbild durchgeführt werden. Sie antwortete mir seinerzeit, daß dies eine Entmachtung der Abgeordneten ware.
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Auch verabsäumte  der damalige Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, der für die Einführung der EURO-Gemeinschaftswährung verantwortlich ist, sein Volk zu befragen. Auch damals mußte das “schlechte Gewissen” des deutschen Volkes dafür herhalten. Hitlers Krieg diente ja nicht nur der Erweiterung des Lebensraumes nach Osten, sondern auch der “Korrektur” des Versailler Diktats vom Jahre 1918.

Deutschland als Zahlmeister für Schuldenstaaten

Daß dieser Fehler unter der Ägide von Frau Merkel insoweit nun wiederholt wird, wonach Deutschland in der EU mit 27 Prozent Anteil für die Schulden anderer Länder entgegen der Maastricht-Verträge aufkommen soll und muß, akzeptiert immer weniger die deutsche Bevölkerung, so daß die Wahlbeteiligungen nur noch die Hälfte der Wählerschaft wahrnimmt.
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Für die etablierten Parteien ist dies jedoch unmaßgeblich – Hauptsache ist, daß sie erneut gewählt wurden.
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Zur 3. These:
Es ist grundsätzlich unklug, sich die Denkweise hinsichtlich der Einstellung zum eigenen Volk vom Ausland her bestimmen zu lassen. Wenn also redliche Bürger der Bundesrepublik die AfD wählen, weil sie der (berechtigten) Ansicht sind, daß die etablierten Parteien nicht genügend deutsche Interessen vertreten, sondern gemeinschaftliche Europa betreffende, so kann man dies den Menschen nicht verdenken.
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70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges hat das deutsche Volk ein Recht auf sein nationales Bewußtsein. Es ist töricht, wenn Lucke von vornherein vorschreibt, eine Verbindung zur “Front National” von Marine Le Pen strikt und kategorisch abzulehnen, obschon Madame Le Pen sich sogar von ihrem Vater getrennt hat, der eindeutig antisemitisch den Holocaust verharmlost hat.
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Würden Wahlen in Frankreich stattfinden, würde die FN möglicherweise als Wahlsieger hervorgehen. Madame Le Pen lehnt ebenfalls den EURO ab, wenn Frankreich mit seiner hohen Arbeitslosenzahl auch noch anteilig für die Schulden der unseriösen griechischen Regierung aufkommen soll.

Politiker sollten dem Volk “aufs Maul schauen”

Die Politiker – und dazu gehört auch Bernd Lucke – sollten à la Luther dem “Volk auf’s Maul schauen”, denn im deutschen Volke brodelt es zusehends, wenn Deutschland zum Zahler für unseriöse Euro-Staaten wird, die ohnehin davon ausgehen, daß ihre offene Rechnungen von Brüssel, der EZB oder IWF beglichen werden und dabei Deutschland den Löwenanteil zahlt.  AFD_EU_Abgeordnete - Kopie
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Unruhe breitet sich darüber nicht nur in Fankreich aus, sondern auch in den Niederlanden oder Großbritannien; von den skandinavischen Ländern ganz zu schweigen.
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Es ist geradezu peinlich anzusehen, wenn sich Bernd Lucke (siehe Foto) im Fernsehen von Moderatoren und Vertretern etablierter Parteien im Rahmen von sog. Talk-Runden nur in einer Abwehrsituation befindet, anstatt selbst offensiv und energisch all das vorzutragen, was den deutschen Bürger an der desaströsen Wirtschafts- und Weltpolitik stört.
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Eine Führungspersönlichkeit muß forsch und dezidiert auftreten, um zu überzeugen. Dabei ist bei solchen Anlässen zu beobachten, wie armselig und inkompetent die Vertreter der etablierten Parteien argumentieren.
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Niemand hat von der AfD gefordert, Kontakte zu rechtsnationalen Bewegungen aufzunehmen. Aber wenn einzelne Personen sich um eine Mitgliedschaft bei der AfD bewerben, darf man dies nicht verweigern. Wir sind schließlich keine Richter, die das Gewissen eines jeglichen Menschen beurteilen können.
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Lesen Sie hierzu meinen Beitrag (Editoral) in der Zeitschrift “BOTE NEUES ISRAEL” Nr. 194 unter www.zelem.de. Denn wer einmal gesündigt hat und darüber Buße tat, darf nicht erneut der Sünde bezichtigt werden. Auch Menschen aus dem rechten Lager können eines Besseren belehrt werden, wenn diese einem Dialog zustimmen.
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Die AfD könnte sogar die Herrschaft der amtierenden CDU/CSU-Regierung stürzen, wenn  es ihr gelänge, all jene Kreise zu mobilisieren, die nicht mehr zur Wahl gehen. Die AfD muß endlich aus der “Schmuddelecke” heraustreten, ehe sie erneut unter 5 Prozent fällt!

Sollen Deutsche weiter im Büßerhemd herumlaufen?

Zu These 4:
Die Abgrenzung zwischen dem Europa-Parlament in Straßburg und einer Versammlung von Parlamentariern aus anderen EU-Staaten ist zu undeutlich. Wie weit gehen hier Legislative oder gar Exekutive? Geht es dabei nur um empfehlende 40323-90x80Gremien für die Länderparlamente der jeweiligen EU-Staaten?
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Zwar weist das vorliegende Manifest auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker hin, aber gleichzeitig bleiben Grenzen unveränderlich, d.h. doch im Klartext eine Rücknahme des Schengen-Abkommens. Warum wurde dies nicht klar und eindeutig formuliert?
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Was aber soll man über “überhöhte vaterländische Attribute” verstehen? Heißt dies, daß die Deutschen weiterhin im Büßerhemd und Asche auf dem Haupt herumlaufen sollen? Wie sollte man dies der Enkelgeneration beibringen, daß sie für die Schuld ihrer Großväter verantwortlich ware? Ist dies noch zeitgemäß und zumutbar?
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Immerhin schreibe ich diese Worte als israelischer Mitbürger, der genau weiß, was er niederschreibt. Denn genau diese Einstellung des Verfassers dieses “Mitgliederentscheids” wird zu einer Zunahme des Rechtsradikalismus führen! Man kann ein Volk nicht über viele Jahrzehnte knebeln. Jeder Soziologe wird mir hier beipflichten.
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Deutsche Politik muß nationale Interessen vertreten, wie es im Text auch heißt. Aber bedeutet dies, daß dem Volke ein Maulkorb zu verpassen ist? Haben wir nicht das Recht auf freie Meinungsäußerung?

Verzicht auf Nationalstolz ist unzumutbar

Denn zum Einen wehrt sich die AfD gegen diktatorische Ansätze, andererseits schreibt sie den Menchen vor, wie und was sie zu denken und zu bekennen haben. Bedeuten die “Empfindlichkeiten”, von denen im Mitgliederentscheid die Rede ist, daß nach 70 Jahren die neue deutsche Generation nur noch der Büttel anderer Staaten sein soll?  032_29A
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Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie viele Deutsche bedauern, daß sie ihren Nationalstolz gefälligst zu unterlassen haben. Dies ist unumutbar und wird genau das Gegenteil bewirken.
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Wir sehen dies ja auch an einer Kanzlerin (siehe Foto), die nicht dezidiert auftritt und farblos ist , aber zur Freude der Staatengemeinschaft sich mit dem Geld ihrer Steuerzahler als “Retterin Europas” outen möchte. Obschon sie wußte, daß der NSA die Bürger ihres Landes abhört, erhielt sie im Weißen Haus den höchsten amerikanischen Orden verliehen!
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Deutscher Patriotismus erschwert keineswegs die Durchsetzung nationaler Interessen. Amerikaner, Franzosen und Briten sind stolz auf die Leistungen ihrer Völker.

Deutsche Politik sollte ein neues Kapitel aufschlagen

Deutschland ist auch das Land der Dichter, Komponisten und Philosophen, auch wenn der Reformator Martin Luther ein handfester Antisemit war, wenn Julius Streicher als Herausgeber des “Stürmer” sich beim Nürnberger Kriegsverbrechertribunal auf Luther berief.
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Es gilt für die deutsche Politik, ein neues Kapitel aufzuschlagen, ehe nicht erneut ein Rechtsruck durch das Land geschieht.
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Zu den Thesen 6 und 7:
Deutschland ist kein klassisches  Einwanderungsland! Dies waren und sind die USA (die wohlgemerkt keine Mexikaner aufnehmen), Canada und Australien. Gerade jene Länder schreiben die Konditionen für eine Einwanderung vor, zu denen ein Arbeitsvertrag, ein sog. Sponser gehört, der als Bürge mit seinem Vermögen eintritt, wenn der Einwanderer Schulden macht.
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Keinesfalls wird der Staat mittels Sozialhilfe für die Integration einteten. Sprachkenntnisse sind eine Selbstverständlichkeit. Dafür leben vor allem junge Familien von geschiedenen Partnern und vor allem alte Menschen in Deutschland an der Armutsgrenze.

Flüchtlinge quotenmäßig auf EU-Länder verteilen

Es ist dem Gros der deutschen Bevölkerung nicht einsichtig, eine Flut von Flüchtlingen aufzunehmen, die gar keine Kriegsflüchtlinge sind, die sogar ihre Fingerkuppen anätzen, um nicht ihre wahre Identität feststellen zu können, wie ich aus Polizeikreisen erfuhr.

Foto: IGFM

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Manche werfen ihre Pässe weg, um sie nicht in ihre Heimat zurückschicken zu können. Darüber hinaus wäre es naheliegend, wenn diese Menschen quotenmäßig auch auf die anderen europäischen Staaten verteilt würden.
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Eine Anfrage an die arabischen Staaten mit muslimischer Religion sollten Auskunft geben, warum sie ihre muslimischen Glaubensgeschwister nicht in ihre Länder aufnehmen, wo mehr Platz zur Verfügung steht als in Europa?
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Einst rief der marokkanische König Hassan II. in Rabat anläßlich einer Islamischen Großkundgebung dazu auf, in die christlichen Staaten zu emigrieren und sich in die jeweiligen Parlamente wählen zu lassen, um auf diese Weise den jüdisch-christlichen abendländischen Charakter jener Staaten zum Vorteil des Islam zu kippen (Panislamismus).

Erdogan die Einreise nach Deutschland verbieten

Der türkische Präsident Erdogan fordert seine Landsleute von deutschem Boden sogar dazu auf, der islamischen Religion treu zu bleiben und sich NICHT in deutsche Kultur integrieren zu lassen. Diesem Manne müßte die Einreise nach Deutschland untersagt werden. Frau Merkel in ihrem Opportunismus hat Erdogan hingegen nicht einmal gemaßregelt. Köln-MoscheeDSC_0597_ShiftN
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Wer also soll die Moschee-Prediger kontrollieren, was sie in ihren Hinterzimmern mit ihresgleichen besprechen?
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“Pegida” zu verteufeln, nur weil dies die Medien tun, ist mehr als unklug. Ich stehe mit christlichen Akademikern in Verbindung, die mir glaubhaft versicherten, daß sie sich bei ihren Pegida-Demos “anständig” benahmen, von der Polizei eingekreist wurden und von den Linksautonomen und Muslimen mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen wurden.
Die Gewalt ging somit stets von den Gegendemonstranten aus, die genau wissen, daß die Politik und die “öffentliche Meinung” (…) auf ihrer Seite stehen!

Koran enthält Aufrufe zu strafbaren Handlungen

Ich habe den Koran studiert und habe bei einer Polizeitagung am 11. Sept. 2003 in Rheinland-Pfalz über das Thema zu sprechen gehabt “Die religiösen Hintergründe des islamistischen Terrorismus”. Dabei zitierte ich sämtliche Suren, die zu strafbaren Handlungen aufrufen bis hin zu Mord. f7e56f3557
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Da zudem Muslime den Koran über geltende Gesetze der “Ungläubigen” stellen, zu denen ihrer Ansicht nach auch Bernd Lucke gehört, scheren sie sich nicht um geltendes Recht, sondern tolerieren es in einem Gastland, bis diese aus einer Mehrheit aus Muslimen besteht.
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Inzwischen leben über 4,5 Millionen Muslime in Deutschland mit steigender Tendenz. Es vesteht sich, daß die Mehrheit der Bürger  diese”Willkommenskultur” nicht mitträgt. Ich habe Verständnis für diese Sorge der Bürger.
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Sicherheit ist ein kostbares Gut, das niemand garantieren kann. Aber diese Sicherheit nimmt in dem Grad ab, wenn die Flut von Muslimen in deutsche Lande nicht weiterhin zu einer Parallelgesellschaft führt, wie dies unsere französischen Nachbarn in unangenehmer Weise in den Großstädten erleben. 
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Aus Liebe zu einem anderen Deutschland habe ich diese Zeilen geschrieben. Da die CDU weiter nach links gerutscht ist, fehlt eine Partei, die in erster Linie an deutsche Interessen denkt. Die AfD ist ein Sammelbecken für diese Hoffnungsvollen. Sie zu verteufeln, ware töricht.
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Daher hoffe ich, daß dieser Mitgliederentscheid zu einer positiven Entwicklung in der politischen Landschaft führt, auch wenn mich Bernd Lucke auf meine vielen Voten noch niemals mit einer Antwort beehrt hat, weil er sooo beschäftigt ist. Man kann nicht auf zwei Hochzeiten tanzen: einmal als Professor in Hamburg und ein anderes mal als Parteivorsitzender.”
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Infoseite zu “Bote Neues Israel” (Herausgeber hiervon ist der Autor dieses Beitrags): http://www.zelem.de/start.html

Der israelische Präsident auf Staatsbesuch in Deutschland vom 10. bis 13. Mai 2015

Auf Einladung des Bundespräsidenten Joachim Gauck wird der Präsident des Staates Israels, Reuven Rivlin, in Begleitung seiner Gattin Nechama Rivlin, vom 10. bis zum 13. Mai 2015 Deutschland besuchen.  deutschland-israel-flag

Dies ist nicht nur der erste Besuch des israelischen Staatsoberhaupts in Deutschland, sondern steht auch im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Vor 50 Jahren, am 12. Mai 1965, haben Israel und Deutschland diplomatische Beziehungen aufgenommen.

Botschafter Yacov Hadas-Handelsman hierzu:
„Im Jahr 2015 wollen wir gemeinsam auf unsere Erfolge zurückblicken und gleichzeitig Perspektiven für die Zukunft entwickeln. Dabei bauen wir auf die junge Generation, die im Mittelpunkt dieses Jubiläumsjahres stehen soll.“

Israels Präsident Reuven Rivlin sagt:
“Mein Besuch in Deutschland ist für mich sowohl emotional als auch bedeutend. Gemeinsam mit den Menschen in Deutschland erleben wir eine große Reise. Eine Reise, die uns von dem unvorstellbaren Grauen der Vergangenheit zu den gemeinsamen Werten der Gegenwart brachte – und zwar in Zusammenarbeit und Freundschaft, die uns die Aussicht auf eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft bietet. accumulator_default_img

Ich freue mich darauf, mit Entscheidungsträgern und Bürgern Deutschlands über Wege zu sprechen, wie unsere beiden Völker eine sichere und vielversprechendere Zukunft für uns alle schaffen können.“

Am 11. Mai wird das Präsidentenpaar von Bundespräsident Joachim Gauck mit militärischen Ehren im Schloss Bellevue empfangen werden. Es folgt ein offizielles Programm, einschließlich der Begegnung mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller. Auch die Teilnahme von Präsident Rivlin an einer Gedenkzeremonie am „Gleis 17“ steht auf dem Programm.

Beide Präsidenten werden am Nachmittag gemeinsam an dem Jugendkongress des deutsch-israelischen
Koordinierungszentrums für Jugendaustausch ConAct teilnehmen, gefolgt von einem Staatsbankett.  120714022411-b1-

Am 12. Mai trifft Präsident Rivlin auf Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie auf Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und besucht gemeinsam mit dem Bundespräsidenten die Veranstaltung „LivingFuture!“ des Deutsch-Israelischen Zukunftsforums.

Am Abend laden die Präsidenten zu einem Empfang in die Philharmonie Berlin, bei dem zugleich der 67. Unabhängigkeitstag Israels gefeiert wird.

Am 13. Mai besuchen Präsident Rivlin und seine Frau verschiedene Stationen in Kiel und werden vom Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins, Torsten Albig, empfangen. Auch ein Austausch mit Studierenden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist Teil des Programms.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


CDU/CSU-Fraktion begeht 50. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen mit Israel

Am 12. Mai vor 50 Jahren haben Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen aufgenommen. Daran erinnerte die CDU/CSU-Fraktion mit einer Jubiläumsveranstaltung am vergangenen Dienstag und einem Koalitionsantrag, der am heutigen Donnerstag im Plenum diskutiert wird. 

Foto Markus Hammes

Foto Markus Hammes

Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder (siehe Foto):

“Deutschland und Israel teilen viele gemeinsame Werte. Dies hat vor 50 Jahren die Aufnahme diplomatischer Beziehungen ermöglicht – trotz des Holocaust, in dessen Verlauf das europäische Judentum nahezu ausgelöscht wurde.

Das einzigartige Verhältnis ist heute so wichtig wie damals, nicht nur um die Sicherheit des jüdischen Staates Israel zu garantieren, sondern auch um das kulturelle Erbe der jüdischen Menschen zu wahren, das für alle in Europa von unschätzbarem Wert ist.

Grundpfeiler der deutschen Außenpolitik und Teil der Staatsräson unseres Landes ist das Existenzrecht des jüdischen Staates.

Dieses Bekenntnis ist eine Verpflichtung für die deutsche Politik auch in der Praxis, etwa mit Blick auf die laufenden Atomverhandlungen mit dem Iran. Deutschland hat eine besondere Verantwortung für die Sicherheit Israels im internationalen Kontext, aber auch für die Sicherheit jüdischer Menschen in Deutschland und Europa. Antisemitismus darf in keiner Form geduldet werden.

Für die Zukunft gilt es, die Zusammenarbeit weiter auszubauen. Die seit 2008 jährlich stattfindenden Regierungskonsultationen bieten noch viel Potenzial für Vertiefung. Mit der soeben neu gebildeten israelischen Regierung sollte beispielsweise auch über eine verstärkte Zusammenarbeit im Hightech-Bereich beraten werden. Damit dies gelingt, sollte die CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit der neuen Regierung rasch Kontakt aufnehmen.”


FAZ: Wer einzelne Freiheiten verabsolutiert, gefährdet die Freiheit insgesamt

In der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Web-Ausgabe vom 4.5.2015) äußert sich FAZ-Autor Reinhard Müller betont kritisch zur Sicherheitslage und zum Mißbrauch des Asylrechts hierzulande.  zeitungen

Unter dem Titel “Deutschland setzt sich matt” erwähnt der –  in der FAZ für Innen- und Rechtspolitik zuständige  –  Redakteur, daß die demokratische Freiheit von einer Stärke zur Falle mutieren kann, wenn sich der Staat nicht mehr als wehrhaft  – auch gegen die “Feinde im Inneren”  –  erweist.

Das vielfache Sich-selber-Infragestellen könne so zu einer “Schwäche des freiheitlichen Staates” werden:

“Die Folge ist ein Tunnelblick. Die Verabsolutierung einzelner Freiheitsrechte etwa kann zum Ausverkauf der Freiheit insgesamt führen. So lässt sich die Erlaubnis für eine muslimische Lehrerin begründen, im Unterricht ein Kopftuch zu tragen – sie blendet aber die gesellschaftliche Realität, den größeren Zusammenhang, das gezielte Ausnutzen der großzügigen deutschen Religionsfreiheit aus.”fahne1

Unserem Land fehle es, so der FAZ-Autor,“an Gegenpropaganda angesichts der Verhöhnung der eigenen Werte”.  Er warnt vor einer “(Selbst-)Zerfleischung”, weil sie eine Gesellschaft schwächt, “die sich doch darin einig sein sollte, ihren Schutzraum der Freiheit in einer unübersichtlichen Welt zu bewahren”.

Zur Gleichsetzung der Hilfen für Asylbewerber mit denen von Hartz-IV-Empfängern merkt der Verfasser an, daß es zwar stets um Menschenwürde gehe: “Doch der Zweck ist grundverschieden – und vor allem wird bei solchen Leistungen die Lage Deutschlands als eines Landes mit offenen Grenzen vergessen.”

Reinhard Müller kritisiert jene, die “globale Anreize für einen Ansturm auf Deutschland” geben, “der das Gemeinwesen überfordert”. Deutschland müsse Einfluss darauf haben, wer ins Land kommt und wie sich die Bevölkerung zusammensetzt.”foto-dcubillas-www_freimages_com_

Es sollte klar sein, so der Autor, “dass es Zehntausende gutorganisierte Fanatiker gibt, die mit kriegerischen Mitteln auch gegen Deutschland kämpfen.”  – Er erinnert daran: “Gegen das Einsickern von Terroristen hilft vor allem ein Fremdenrecht, das diesen Namen verdient. Das reicht von der Asyl- und Flüchtlingspolitik bis zu Grenzkontrollen und Observationen.” 

Dabei reiche es schon, “sich einfach an das geltende Recht zu halten”, bei dem es um jene Flüchtlinge gehe, die von Verfolgung bedroht seien. Das bedeute aber keineswegs: “Jeder, der es bis hierher schafft, darf bleiben.” 

Der Verfasser kritisiert zudem eine “großzügige Verteilung deutscher Pässe, wie sie die Grünen fordern und Sozialdemokraten auch befürworten”.  Er bemängelt, daß damit wohl “die letzten Bänder durchschnitten werden”, welche in unserem Land “noch irgendetwas zusammenhalten”.PICT0191

Die Aussichten eines Staates, der sich nicht wirksam wehrt und seine Interessen nicht offensiv vertritt, sind denkbar düster, wie Reinhard Müller zu bedenken gibt. Er erinnert zum Beispiel an die massiven linksradikalen Randale unlängst in Frankfurt:

“Am Ende dieses Horrortrips, der alle Freiheiten und Institutionen negiert, von denen sich auch ihre Zerstörer nähren, stehen dann Straßenschlachten wie kürzlich bei der EZB-Eröffnung in Frankfurt und gerade bei der Weltausstellung in Mailand.”

Abschließend appelliert der Autor an jeden Einzelnen:

“Gegen einen solchen Feind im Innern wird es immer schwerer, die mühsam erkämpften Errungenschaften des freiheitlichen Verfassungsstaates zu verteidigen. Der Staat wird von seinen Bürgern getragen – deshalb ist es an jedem Einzelnen, für ihn einzustehen. So wie die Bürgerin in Oberursel, die den entscheidenden Hinweis gab. Es bedarf mitunter nur wenig, um viel zu retten.”

 


Basketball: eine gelungene Brücke für die deutsch-israelischen Beziehungen

Am Donnerstag, 9. April 2015, trafen Alba Berlin und Maccabi Tel Aviv in der 02-World aufeinander. Der Showdown zwischen ALBA und dem israelischen Rekordmeister war bereits das vierte Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison.

Das Spiel stand auch im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland.

Ein gutes Beispiel für die bilaterale Zusammenarbeit ist nämlich die seit 2010 bestehende gemeinsame Jugendarbeit der Teams. Daher begleitete eine U14-Mannschaft Maccabi Tel Aviv nach Berlin und besuchte dort ein ALBA U14-Team.

Auf dem Programm standen neben gemeinsamen Trainingseinheiten und Exkursionen auch ein Spiel in der Halbzeitpause vor großer Kulisse in der o2-World (siehe Foto).

Bei dieser Kooperation geht es nicht nur um einen sportlichen, sondern auch um einen kulturellen und sozialen Austausch zwischen den Clubs sowie zwischen Israel und Deutschland.

Dazu besuchen Jugendteams der Clubs regelmäßig ihre jeweiligen Pendants im anderen Land, wo sie vom Partnerclub betreut und untergebracht werden. Den nächsten Austausch unternimmt dann ALBAs JBBL-Team, das im August für eine Woche nach Tel Aviv reist.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Unionsfraktion würdigt Ägypten als wichtigen Partner Deutschlands

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, besucht derzeit zum fünften Mal innerhalb von fünf Jahren Ägypten. Am Montag traf er in Kairo mit Präsident Abdel Fattah Al-Sisi zu einem über zweistündigen Gespräch zusammen. Zu seinem Besuch erklärt der Fraktionsvorsitzende:CIMG0825

“Deutschland muss die Partnerschaft mit Ägypten in den nächsten Jahren unbedingt intensivieren. Ägypten ist im Nahen und Mittleren Osten ein Anker der Stabilität. Angesichts der Sicherheitslage in der Krisenregion hat Deutschland ein hohes Interesse daran, dass sich die Beziehungen zu Kairo erfolgreich entwickeln.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird dazu ihren Beitrag leisten. Das habe ich Präsident Al-Sisi in unserer Unterredung versichert. Ich habe den Präsidenten als einen Politiker erlebt, der eine klare Vorstellung hat, wie sich sein Land und seine Region entwickeln sollen.

In dem Gespräch ist auch deutlich geworden, dass Ägypten an einem engeren Verhältnis zu Deutschland stark interessiert ist. Dies gilt zunächst für die Kooperation im Wirtschaftsbereich. Die Regierung in Kairo möchte deutsche Investoren überzeugen, dass es sich lohnt, sich in Ägypten zu engagieren. Al-Sisi rechnet hier mit einem Volumen von 20 bis 30 Milliarden Euro.

Er äußerte außerdem die Erwartung, dass Deutschland mehr ägyptische Studenten aufnimmt und sich stärker in der Berufsausbildung engagiert.
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Ägypten strebt aber auch eine breite Sicherheitspartnerschaft an. Deutschland sollte sich meines Erachtens nicht zuletzt deshalb zu einem umfassenden Dialog mit Ägypten bereit erklären, um die demokratische Entwicklung des Landes zu unterstützen. Wichtig ist, dass in Ägypten in absehbarer Zeit freie Parlamentswahlen stattfinden und dass auch die Presse möglichst ungehindert arbeiten kann.

In dem Gespräch habe ich deutlich gemacht, dass ich die Bildung einer militärischen Eingreiftruppe, die die Arabische Liga am Sonntag am Roten Meer beschlossen hat, für einen sehr wichtigen Schritt halte. Eine solche Truppe kann dazu beitragen, die Region mehr als in der Vergangenheit zu stabilisieren.

Beeindruckend war das Bekenntnis des Präsidenten zur Religionsfreiheit. Es gebe nur Ägypter und keine Trennung zwischen Christen und Muslimen.

Hintergrund:

Der Besuch Kauders beim ägyptischen Präsidenten fand im Vorfeld des zu erwartenden Staatsbesuches Al-Sisis in Deutschland statt. Eine Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte ihm kürzlich Sigmar Gabriel überbracht.

Kauder interessiert sich seit langem für die politische Entwicklung in Ägypten. Auslöser war die bedrängte Lage der koptischen Christen. Diese waren insbesondere während der Regierung der Muslimbrüder immer stärker unter Druck geraten. Mittlerweile hat sich ihre Situation nach eigener Einschätzung verbessert.

Al-Sisi hat sich mehrfach demonstrativ zu der christlichen Minderheit bekannt, die eigentlich die Urbevölkerung des Landes darstellt, heute aber Schätzungen zufolge nur noch 15 Prozent der Bevölkerung ausmacht. Bei einem Besuch des koptisch-orthodoxen Kloster Bachomeus erklärten die Mönche am Sonntag, dass es ihnen so gut wie schon lange nicht mehr gehe. In einigen Regionen des Landes soll die Lage der Kopten aber nach wie vor kritisch sein.

In Luxor hatte sich Kauder am Sonntag mit dem dortigen Gouverneur über Möglichkeiten unterhalten, den Tourismus wieder anzukurbeln. Nach seinen Worten ist dafür eine stabile Sicherheitslage die Voraussetzung.


Deutsch-israelischer Schüleraustausch zwischen Flensburg und Rishon Le’Zion

“Du und ich, wir können die Welt verändern!”  –  Diese Verse aus dem berühmten Lied von Arik Einstein stehen als Motto dem Besuch israelischer Gastschüler am Alten Gymnasium Flensburg voran, der zur Zeit stattfindet.

Das Alte Gymnasium pflegt seit 2008 eine intensive Partnerschaft mit der Jigal Alon High School in Rishon Le’Zion, unweit von Tel Aviv. 

Bereits dreimal waren Jugendliche aus Flensburg und Umgebung in israelischen Familien zu Gast und haben die Schönheiten, aber auch Brennpunkte des Landes im Nahen Osten kennengelernt.

Nun sind die israelischen Schülerinnen und Schüler zum zweiten Mal nach Deutschland gereist. Da der Besuch der Israelis in der Fördestadt mit dem 50-jährigen Jubiläum der deutsch-israelischen Beziehungen zusammenfällt, besuchten die Israelis zunächst die Bundeshauptstadt, wo ihre deutschen Gastgeber sie in Empfang nahmen.

Das Programm der Woche in Deutschland führt die israelischen und deutschen Schüler in das ehem. Konzentrationslager Bergen-Belsen, nach Haithabu und zu einem Spiel der SG Flensburg-Handewitt. Ein besonderer Höhepunkt der Woche wird die gemeinsame Sabbatfeier mit der jüdischen Gemeinde sein, auf der auch der Rabbiner Shaul Nekrich erwartet wird.

Text/Foto: Altes Gymnasium Flensburg / Zur Seite des Alten Gymnasiums Flensburg »


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