Britischer Migrationsforscher übt scharfe Kritik an Merkels Asylpolitik

Deutliche Kritik an der deutschen Flüchtlingspolitik hat ein international renommierter Migrationsforscher geübt, der in Oxford lehrende Ökonom Prof. Paul Collier. Er macht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für die Flüchtlingskrise verantwortlich. 032_29A

In einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ sagte er, Deutschland gefalle sich offenbar in der Retterrolle: „Aber es grenzt an keines der Krisen- oder Kriegsländer.“

Deutschland habe keinen einzigen Syrer vor dem Tod gerettet: „Im Gegenteil: Deutschland hat trotz bester Absichten eher Tote auf dem Gewissen.“

Viele Menschen hätten Merkels Worte, dass Europas Türen offen seien, als Einladung verstanden, sich auf den gefährlichen Weg gemacht, ihre Ersparnisse geopfert und ihr Leben dubiosen Schleppern anvertraut. Laut Collier muss Europa klar sagen, dass Wohlstandsmigranten erst gar nicht aufzubrechen brauchten.

Flüchtlinge, die sich in Sicherheit bringen wollen, sollten dies nicht länger in Europa tun, sondern in den sicheren Nachbarstaaten, so wie es völkerrechtlich vorgesehen sei. Wenn wieder Frieden in ihrer Heimat herrsche, könnten sie „sehr einfach wieder zurück und beim Wiederaufbau helfen“, so Prof. Collier.

In der Diskussion werde oft vergessen, dass vor allem die vergleichsweise gut ausgebildeten und relativ Wohlhabenden nach Europa gekommen seien. Sie werden nach den Worten des Migrationsexperten nicht mehr zurückkehren, wenn sie einmal im Westen Fuß gefasst hätten. Den Krisenländern fehlten dann genau jene Menschen, die sie für eine stabile Zukunft am dringendsten brauchen.

Zum Einwand, dass die Nachbarländer Syriens die Last durch die Flüchtlinge kaum noch schultern könnten, sagte Collier, er habe sich ein Aufnahmelager in Jordanien angesehen: „Das Leben dort ist nicht großartig, aber erträglich.“ Man müsse den Menschen, die ihre Heimat nicht freiwillig verlassen haben, zwar helfen, „aber deshalb haben sie noch lange keinen Anspruch auf einen Platz im europäischen Wohlstandshimmel“.

Quelle: http://www.idea.de/menschenrechte/detail/kritik-an-fluechtlingspolitik-deutschland-hat-tote-auf-dem-gewissen-93537.html


Französische Familienverbände sind alarmiert – und hier in Deutschland?

Pressemeldung des Verband Familienarbeit:

Nach aktuellen französischen Pressemeldungen sank die „Zusammengefasste Geburtenziffer“ in Frankreich (durchschnittliche Kinderzahl pro Frau) zwischen 2014 und 2015 von 2,1 auf 1,96. Das war Anlass zu einem Aufschrei der dortigen Familienverbände mit großem Widerhall in den französischen Medien. Das sei Folge von verminderten Familienleistungen der Hollande-Regierung.

Unser Verband fragt: Wie ist der Vergleich zu Deutschland? Vermutlich von Odilia bekommen

Hier liegt die „Zusammengefasste Geburtenziffer“ schon seit 1975 unter 1,5, ohne dass der Aufschrei der Familienverbände ein wesentliches Echo gefunden hat. In Deutschland haben Eltern – im Gegensatz zu Frankreich – keine einflussreiche Lobby.

Auch hier ist die wirtschaftliche Benachteiligung der Familien als Hauptursache für die sinkende Kinderzahl anzunehmen – allerdings viel massiver als in Frankreich. Unter Wissenschaftlern, die sich mit der Lage der Familien in Deutschland beschäftigen, ist die wirtschaftliche Diskriminierung der Eltern unbestritten.

Schon der 5. Familienbericht (1994) beschrieb ausführlich eine „strukturelle Rücksichtslosigkeit der gesellschaftlichen Verhältnisse gegenüber den Familien“ (S. 21 des Berichts). Gemeint war, dass die Alterssicherung als wirtschaftlicher Ertrag der Kindererziehung vergesellschaftet worden ist (Stichwort: Rentenreform 1957), ohne die Eltern dafür angemessen zu entschädigen.

Dazu äußert sich Dr. Johannes Resch vom Verband Familienarbeit e.V.:

„Die Enteignung der Eltern durch unser Sozialrecht hat zu einer zunehmenden relativen Verarmung von Eltern und Kindern in einer sonst reicher werdenden Gesellschaft geführt, die besonders Eltern mehrerer Kinder und alleinerziehende Eltern trifft. Der gesamte `Familienlastenausgleich` gleicht nur etwa 30 % des Nachteils aus, der durch Renten- und Krankenversicherungsrecht zu Lasten der Eltern geschaffen wurde.

Das trug wesentlich zu dem bereits ab 1970 einsetzenden Geburtenrückgang bei. Die Pille mag ebenso dazu beigetragen haben, kann aber nicht den Rückgang des Kinderwunsches erklären, da sie nur unerwünschte Kinder vermeiden kann. Die grundgesetzwidrige Enteignung der Eltern hat inzwischen alle Wertvorstellungen, die sich mit Familie verbinden, verändert.“

Dr. Resch erklärt weiter: “In Deutschland vermissen wir Medien, die bei der Diskriminierung von Eltern vergleichsweise aufmerksam reagieren wie in Frankreich. Stattdessen nehmen sie kritiklos z.B. ein Elterngeldgesetz hin, das Eltern mehrerer Kinder systematisch benachteiligt und Eltern, die ihre Kinder länger als ein Jahr selbst betreuen wollen, regelrecht bestraft. Verschleiert wird diese Diskriminierung durch eine regierungsamtliche Gleichstellungsideologie, die für Eltern eine `Gleichstellung bei der Erwerbsarbeit` anstrebt, was nur bei Nichtbeachtung ihrer Erziehungsleistung möglich ist.

Übrigens: Aktuell soll der Deutsche Familienverband als einziger Vertreter der Familien aus der Versammlung der Medienanstalt in Niedersachsen ausgeschlossen werden – ein in Frankreich unvorstellbarer Vorgang. So soll den Familien der letzte Rest an Mitsprache genommen werden.”

 


Israel: Platz 1 bei Forschung/Entwicklung – Deutschland Platz 2 bei Gesamtwertung

Israel gehört zu den innovativsten Ländern weltweit. Das Land kommt im Bloomberg Innovation Index 2016, für den die Wirtschaft von über 200 Ländern in sieben Kategorien verglichen wurde, auf den 11. Gesamtplatz.

Allerdings ist Israel sowohl in der Kategorie „Forschung und Entwicklung“ als auch bei der „Forscherdichte“ weltweit auf Platz 1. Südkorea führt die Gesamtliste des Index an, gefolgt von Deutschland und Schweden.

Quellen: Bloomberg Business, israel. Botschaft


Österreichs sozialdemokratische Regierung baut einen Grenzzaun

Österreich will in diesem Jahr maximal 37.500 Asylbewerber aufnehmen. Dazu erklärt der stellv. AfD-Vorsitzende Alexander Gauland:

„In Österreich beschließt nun eine große Koalition die Obergrenze für die Einwanderung. Seit einigen Tagen unterstützt dort auch das Bundesheer die Grenzsicherung und ein Grenzzaun wird ebenfalls gebaut.   image001

Jetzt kommt sogar der sozialdemokratische österreichische Kanzler Faymann zur Vernunft. Dabei wird Österreich im wesentlichen nur als Transitland für die Einwanderung nach Deutschland genutzt und ist nicht primäres Ziel der Asyl-Einwanderung.

In Deutschland sind die Verhältnisse viel chaotischer. Die in Österreich anvisierte Zahl von 37.500 Einwanderern erreicht die Bundesrepublik in wenigen Wochen. Wann wird endlich unsere Bundesregierung zur Besinnung kommen?“


Israel: Deutsches U-Boot erreichte Haifa

Das in Kiel gebaute U-Boot INS Rahav hat am Dienstag, den 12. Januar 2016, seinen neuen israelischen Heimathafen in Haifa erreicht. An der Begrüßungszeremonie nahmen u.a. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Staatspräsident Reuven Rivlin teil.

Das U-Boot der „Dolphin 2“-Klasse wurde von dem Unternehmen ThyssenKrupp Marine Systems gebaut und war am 17. Dezember 2015 in See gestochen.

BILD: Ministerpräsident Netanyahu besucht das U-Boot Rahav (Foto: GPO)

Regierungschef Netanyahu erklärte in Haifa:

„Ich möchte der deutschen Regierung, Kanzlerin Merkel und Präsident Gauck, danken für ihren großartigen Beitrag zum Ausbau unserer Marine, durch die Lieferung dieses U-Bootes und andere wichtige Faktoren, über die wir diskutieren.

“Verteidigung in der stürmischen Realität des Nahen Ostens”

Ich möchte auch meine größte Wertschätzung für die Sicherheitsbeziehungen von Israel und Deutschland zum Ausdruck bringen, die für beide Länder wertvoll sind. Darüber habe ich lange mit Kanzlerin Merkel, Außenminister Steinmeier und anderen Repräsentanten der deutschen Regierung gesprochen.(…)

Unsere Marine  –  dies beinhaltet auch die U-Boote  –  ist eine wichtige Verteidigungskraft in der stürmischen Realität des Nahen Ostens. Bösartige Wellen überschwemmen weiterhin die Region und gefährliche Strudel umgeben sie zu jeder Seite.

Wir erkennen Gefahren rechtzeitig und wir sind gut vorbereitet, um sie abzuwehren. Die Aufgabe der gewissenhaften Führung bedeutet, dass man seinen Kopf nicht in den Sand stecken darf. Wir müssen eine klare Sicht auf das, was um uns herum passiert, haben.

Unsere Ziele sind eindeutig: unsere Sicherheit erhalten, unsere Souveränität gewährleisten und die Entwicklung und den Wohlstand unseres Landes voranbringen.“ 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israelkongreß am 19. Juni 2016 in Frankfurt

Der 4. Deutsche Israelkongress findet am 19. Juni 2016 in Frankfurt am Main statt.

Der Israelkongress wurde 2010 von ILI (I Like Israel e.V.) gegründet und fand bislang dreimal statt, zuletzt 2011 in Frankfurt und 2013 in Berlin mit je 3000 Teilnehmern und 200 unterstützenden Organisationen. Damit ist der Deutsche Israelkongress die größte Konferenz dieser Art in Europa.

Ziel des Kongresses ist es, die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel zu intensivieren und die Erfolge, Herausforderungen und das Potential dieser Freundschaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auf der Internetseite des Kongresses finden Sie demnächst neben dem Archiv der bisherigen Kongresse weitere Infos zur diesjährigen Veranstaltung. Aktuelle Neuigkeiten erhalten Sie auch über die offizielle Facebook-Seite und den Twitter-Account des Kongresses.

Quellen: ILI / Israelische Botschaft


VW und israelische Firma Mobileye wollen in Europa exklusiv kooperieren

Volkswagen und die israelische Firma Mobileye wollen eine strategische Partnerschaft bilden. Am Mittwoch, den 6. Januar 2016, unterzeichneten Vertreter beider Unternehmen eine entsprechende Absichtserklärung auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas.

Mobileye ist ein Technologieführer im Bereich der automatisierten Bildverarbeitung. Im Mittelpunkt der Kooperation steht die kamerabasierte Echtzeit-Bildverarbeitungs-Technologie die, in Verbindung mit hochpräzise digitalisierten Karten, als Schlüssel für das automatisierte Fahren gilt. 

Ziel der für Europa exklusiven Zusammenarbeit ist es, dem digitalen Wandel in der Automobilindustrie zu begegnen und intelligente Umfelderkennungs-Technologien zu entwickeln.

Unterzeichnet wurde die Erklärung von Prof. Amnon Shashua, Technischer Direktor sowie Vorsitzender von Mobileye, und von Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen.

Das Technologieunternehmen Mobileye entwickelt optische Sensorensysteme, die in Frontkameras bei Volkswagen künftig zum Einsatz kommen werden. Diese Systeme erkennen in Echtzeit Umgebungsdetails, die zur fortlaufenden Verbesserung der Umfeldkarten verwendet werden.

Aufgrund der hohen Anzahl entsprechend ausgerüsteter Fahrzeuge entstehen hochpräzise und aktuelle Informationen. Diese Umfeldkarten bieten die Grundlage für das automatisierte Fahren, aber auch für die Weiterentwicklung diverser Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


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