CDU-Vize-Chefin Julia Klöckner widerspricht Bundeskanzlerin Merkel betr. Islam

Die stellv. CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner hat der Auffassung widersprochen, der Islam gehöre zu Deutschland.

In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagsausgabe) sagte sie: „Es gibt nicht den einen Islam, es gibt verschiedene Ausprägungen.“  Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

Dazu gehörten auch extremistische Strömungen, die den Einsatz von Gewalt gegen Nicht- und Andersgläubige befürworteten, eine Gleichberechtigung von Mann und Frau ablehnten oder antisemitisch und homophob seien.

„Muslime, die unsere Grundordnung eines aufgeklärten Landes teilen, die gehören zu Deutschland, aber nicht fundamentalistisch-extremistische Ausprägungen des Islam“, erklärte die CDU-Politikerin.

In der Vergangenheit hatten mehrere Politiker pauschal betont, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Darunter waren Bundeskanzlerin Angela Merkel und der frühere Bundespräsident Christian Wulff sowie der grüne Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Plattform für deutsche und israelische Firmen

Umwelttechnologien und Hightech-Manufakturen aus Israel stoßen auch bei mittelständischen Unternehmen und Privatinvestoren aus Deutschland auf immer mehr Interesse.  GettyImages_AB04019-s

Die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens ist für beide Seiten attraktiv, da es zahlreiche Fördermöglichkeit für Technologie-Betriebe gibt.

Das Ressourcenforum der Leonhard Ventures bietet israelischen und deutschen Unternehmern die Chance, miteinander in Kontakt zu treten.

Es findet am 26. März in Berlin statt. Zur Homepage »

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Leipziger Buchmesse: Schwerpunkt sind die deutsch-israelischen Beziehungen

Aufgrund des Jubiläums „50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Deutschland“ widmet auch die Leipziger Buchmesse diesem Thema einen Schwerpunkt. deutschland-israel-flag-300x214

Vom 12. bis 15. März 2015 reisen rund 40 Autoren aus Israel und Deutschland zu insgesamt 74 Lesungen, Paneldiskussionen und Lesepartys nach Leipzig. Sie präsentieren unterschiedliche Facetten des deutsch-israelischen Verhältnisses und spiegeln das Leben der jeweils anderen Gesellschaft.

Am Stand der Botschaft in Halle 4, D 400 können Messebesucher aktuelle israelische Literatur kennenlernen und das Reiseland Israel entdecken.

In einem speziellen Forum neben dem Messestand sind Gesprächsrunden und Podiumsdiskussionen mit Autoren und Experten geplant. Die Zeichnerin Merav Salomon und die Autoren Hila Blum, Fredy Gareis, Carlos Strenger und Chaim Noll freuen sich am Donnerstag auf die Begegnung mit dem Messepublikum in Leipzig. israeltag2

Am Freitag sind Prof. Dan Diner, Lizzie Doron, Amichai Shalev, Norbert Kron, Meir Shalev und Fania Oz-Salzberger zu Gast am Stand der Botschaft.

Den Samstag nutzen die Schriftsteller Ron Segal, Yishai Sarid, Ayelet Gundar-Goshen, Anat Talshir und der Filmhistoriker Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann zur Vorstellung ihrer Bücher.

Am Sonntag schauen Sebastian Engelbrecht und Johannes Reichert am Stand vorbei.

Am Donnerstagabend gibt es außerdem die „Lange Nacht der deutsch-israelischen Literatur“ und den „Club Tel Aviv“ im Schauspiel Leipzig. Die Lange Nacht ist eine gemeinsame Veranstaltung von Deutschlandradio Kultur/Deutschlandfunk, dem Bertelsmann Club und der Botschaft des Staates Israel. Der Club Tel Aviv wird gemeinsam von der WELT, dem Bertelsmann Club und der Botschaft des Staates Israel in Berlin veranstaltet.

Ein E-Book mit Leseproben aller am Messeschwerpunkt beteiligten 40 Autoren ist kostenfrei auf allen gängigen Plattformen downloadbar.


Israel: Bahnbrechende Unterkiefer-Operation in Haifa gelungen

Dr. Leiser besuchte zuvor eine Fortbildung in Deutschland

Ärzten am Rambam-Krankenhaus in Haifa ist es mit einer revolutionären Technik gelungen, den Kiefer eines syrischen Patienten  wiederherzustellen.

Der 23-jährige Landwirt gelangte im November nach Israel, nachdem ein Projektil seinen Unterkiefer komplett zerstört hatte. Er konnte weder essen noch sprechen.

Die Ärzte des Rambam-Krankenhauses erstellten mittels eines 3D-Druckers einen neuen, individuell abgestimmten, Kieferknochen für den Mann. Dieser wurde ihm implantiert. Schon einen Tag nach der OP konnte der Patient wieder essen und sprechen.

„Uns ist es gelungen, seine menschlichen Züge wiederherzustellen“, sagte Dr. Yoav Leiser über den Patienten.

Dr. Leiser, der die Operation gemeinsam mit Professor Adi Rachmiel durchführte, hatte kurz vor dem Eingriff eine Fortbildung in Deutschland besucht, in der er in der Rekonstruktion von Augenhöhlen, Kiefern und Wangenknochen geschult wurde.

Der syrische Landwirt ist voll des Lobes für seine Ärzte und will in sechs Monaten nach Haifa zurückkehren, um sich neue Zähne einsetzen zu lassen.

In den vergangenen zwei Jahren wurden rund 1500 syrische Patienten in Israel behandelt, 20 Prozent von ihnen im Rambam-Krankenhaus.

Zur Homepage des Rambam Krankenhauses »
Zum Artikel der BBC »

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Berlin-Neukölln: SPD-Politiker Buschkowsky widerspricht Merkels Islam-Aussage

Der Bürgermeister des Berliner Problembezirks Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), hat scharfe Kritik an der Islampolitik in Deutschland geübt. Daß der Islam zu Deutschland gehöre, sei „so was von falsch“, sagte er der Zeitschrift Stern. Leh - Buschkowsky mit Buch schn 1 DSC_0034 Kopie

„Wenn der Satz einen Beitrag zur Entstehung der Werteordnung in unserem Land testieren soll, dann ist er Blödsinn. Der Beitrag des Islam zu Reformation, Aufklärung und zum Humanismus ist mir nicht präsent“, erklärte der SPD-Politiker.

BILD: Buschkowsky mit seinem Buch “Die andere Gesellschaft” (Foto: Michael Leh)

Er bedauerte, daß Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sich diese Äußerung zu eigen gemacht habe:

“Dieser Satz war so schön beerdigt. Gras darüber gewachsen. Wie heißt es in dem Sprichwort: Irgendwann kommt ein großes Höckertier und frißt das Gras wieder ab. Diesmal kam kein großes Höckertier, es kam unser aller Mutti. Und meinte, sie müsse ihn als Notärztin reanimieren.“

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Historiker Wolffsohn übt scharfe Kritik an Griechenlands linker Regierung

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Das “Handelsblatt” veröffentlichte am 9.2.2014 online eine Kolumne des deutschjüdischen Schriftstellers und Historikers Dr. Michael Wolffsohn in der Rubrik “Professor Tacheles”.
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“Wer H wie Hitler sagt”, heißt es dort im Titel, der müsse  – so das Wirtschaftsblatt weiter  -  “auch die eigene Geschichte berücksichtigen”:
“Doch Griechenland schwingt die Moralkeule gegen Deutschland. Und dabei nimmt es Finanzminister Yanis Varoufakis mit der Wahrheit nicht immer genau.”  foto2019-leh
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Prof. Wolffsohn (siehe Foto) erklärt eingangs, dem griechischen Ministerpräsidenten und vielen Griechen passe das EU-Finanzsystem nicht, genauer: “Es passt ihnen nur, solange sie etwas bekommen.”
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Der Historiker aus München kritisiert besonders den griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis; dieser bediene derzeit die “(Pseudo-)Moralkeule” gegen Deutschland, verweise auf den Versailler Vertrag, der sich nicht bewährt habe  – und schlußfolgere hieraus, daß man denselben Fehler in der Griechenlandpolitik nicht wiederholen solle.

Prof. Wolffsohn stellt dazu den wesentlichen Unterschied klar: “Der Versailler Vertrag sollte Deutschland schwächen. Die Griechenlandpolitik der EU und Deutschlands will Griechenland helfen.”

Entschädigungs-Forderungen Griechenlands bislang gescheitert

Zur Forderung der griechischen Regierung nach  “Entschädigungen für Nazi-Kriegsverbrechen” schreibt der Geschichtswissenschaftler:

“Schon frühere griechische Regierungen haben seit Jahrzehnten mehrfach diese Forderungen gestellt. Auch vor internationalen Gerichtshöfen. Stets waren sie gescheitert, denn, anders als im Versailler Vertrag nach dem Ersten Weltkrieg, sollte (West-)Deutschland nicht zusätzlich geschwächt, sondern in seiner Erneuerung gestärkt werden. Wie wir wissen, war diese Entscheidung für alle segensreich.”

Diesen guten Geist habe die EU und Deutschland bislang auch gegenüber Griechenland angewandt, wie Prof. Wolffsohn betont: “Sie taten das, obwohl sich seinerzeit die ebenfalls schamlose Linksregierung von Andreas Papandreou den Eintritt in die Eurozone durch gefälschte Zahlen verschafft hatte.”

Der Historiker erwähnt zudem in seinem Beitrag, daß “im Zuge der deutschen Wiedervereinigung” zwischen Europa, USA und Sowjetunion darüber Einigkeit erzielt worden sei, auf ein “Schuld- und Schuldenabkommen” zu verzichten  – und dies nicht zuletzt deshalb, weil “die Alt-BRD auch ohne Reparationen oder ähnliche Strafen anderen Staaten von 1949 bis 1989/90 enorm großzügige und großherzige Finanz- sowie andere Hilfen hatte zukommen lassen”.

Außerdem weist Dr. Wolffsohn abschließend darauf hin, bei einer Debatte über die deutsch-griechische Geschichte im Kontext der NS-Diktatur müsse auch über die “Kollaboration von Griechen mit Nazis, SS und Wehrmacht” gesprochen werden: “So klein war diese Mitarbeit nicht. Und gar nicht groß war das Mitleid mit den jüdischen Opfern.”

Foto: http://www.wolffsohn.de

 


Unionsfraktion bejaht sicherheitspolitische Führungsrolle Deutschlands

Bilanz der 51. Sicherheitskonferenz aus Sicht von CDU/CSU

Am vergangenen Wochenende wurden auf der 51. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) aktuelle Themen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik debattiert.

Teilnehmer der dreitägigen Konferenz war auch der der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Henning Otte. Er erklärt:  159481-3x2-teaser296

“Die Sicherheitslage in der Welt hat sich im letzten Jahr rasant verändert. Deutschland stellt sich seiner Verantwortung und übernimmt auch in der Sicherheitspolitik eine Führungsrolle. Wir tun dies aus der Mitte unserer Partner und Bündnisse heraus.

Bei der diesjährigen Sicherheitskonferenz in München hat sich damit ein Kreis geschlossen. Im vergangenen Jahr stand die Forderung nach mehr deutscher Verantwortung im Mittelpunkt. Diesen Ruf der Partner hat Deutschland beantwortet – zuletzt mit der Unterstützung im Kampf gegen die Terroristen des ‘Islamischen Staates‘ im Irak.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat die neue deutsche Verantwortungsübernahme als ‘Führung aus der Mitte‘ bezeichnet. Damit trifft sie den Kern. Deutschland gehört zu den führenden Wirtschaftsnationen der Welt und muss daher auch bereit sein, sich in der Sicherheitspolitik an vorderster Stelle zu beteiligen.

In der NATO übernehmen wir diese Verantwortung durch unsere führende Rolle beim Aufbau der VJTF-‘Speerspitze‘. Damit erhöhen wir den Sicherheitsdeich an der Ostgrenze der NATO und reagieren auf die offensive Außenpolitik Russlands.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Rede bei der Sicherheitskonferenz den Charakter der NATO als Wertegemeinschaft betont. Für diese Werte werden wir einstehen. Richtig ist, dass Waffenlieferungen an die ukrainischen Streitkräfte die Bemühungen um eine nicht-militärische Lösung konterkarieren würden.

Künftig sollte der stärkeren Rolle Deutschlands in der Sicherheitspolitik auch mit einer Erhöhung des Verteidigungshaushalts Rechnung getragen werden.”


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