Landgericht Hamburg erließ einstweilige Verfügungen gegen FAZ, Deutschlandradio etc.

Pressemeldung der Gemeinschaft „Das Werk“:

In den letzten Monaten haben zahlreiche Medien Vorwürfe verbreitet, die Frau Doris Reisinger (ehemals Wagner) gegen zwei Priester unserer Gemeinschaft erhebt. Viele dieser Berichte waren vorverurteilend.
Unsere Mitbrüder haben sich deshalb entschlossen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Das Landgericht Hamburg hat mittlerweile einstweilige Verfügungen gegen das Deutschlandradio (Az. 324 O 64/19), gegen die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Az. 324 O 68/19) und gegen ARTE-GEIE (Az. 324 O 117/19) erlassen.
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Durch diese ohne mündliche Verhandlungen ergangenen gerichtlichen Beschlüsse wurden auf Frau Reisinger zurückgehende Anschuldigungen untersagt, die von den genannten Medien ohne ausreichende Recherche kolportiert worden waren.
Bis auf ein von der FAZ anerkanntes Teilverbot sind diese Entscheidungen noch nicht rechtskräftig. Unsere Mitbrüder sind entschlossen, in anschließenden Klageverfahren Beweisaufnahmen über unwahre Vorwürfe der Frau Reisinger zu erzwingen.
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Die vom Deutschlandradio und ARTE angekündigten Rechtsmittel sind unseres Wissens aber noch nicht eingelegt worden.
P. Georg Gantioler FSO, Pressesprecher
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Siehe ergänzend hierzu: FREISPRUCH des obersten Vatikangerichts für P. Geissler: https://charismatismus.wordpress.com/2019/05/17/freispruch-vom-obersten-vatikanischen-gericht-fuer-pater-hermann-geissler-fso/

„Freie Presse“: Keine Hetzjagd in Chemnitz

Von Dr. David Berger

Ein unscheinbar daher kommendes Interview bei „Deutschlandradio Kultur“ hat es in sich. Dort deckt der Chefredakteur der Chemnitzer „Freien Presse“ auf: Die angeblichen Hetzjagden auf Ausländer in Chemnitz waren frei erfunden.

Thorsten Kleditzsch hat in einem Interview mit dem Deutschlandradio die zahlreichen Berichte, nach denen es in Chemnitz regelrechte Hetzjagden auf Ausländer gegeben habe, zurückgewiesen. Mehrere Journalisten der sächsischen Lokalzeitung waren vor Ort. Tatsächlich habe es vereinzelte Attacken auf Polizisten und Gegendemonstranten mit linkem oder mit Migrationshintergrund gegeben.

Aber: „Das waren aber sehr vereinzelte Fälle aus dieser Demonstration heraus und das hatte mit einer Hetzjagd im wörtlichen Sinne nichts zu tun.“

Von Hetzjagden war das, was sich in Chemnitz ereignete, weit entfernt: „Wir hatten hier auch keine Zustände wie in Hamburg G20. Im Moment wenn man jetzt durch die Stadt geht, werden Sie nichts spüren“.

Offensichtlich hat die gesamte Presse von einem kleinen, der Antifa nahestehenden Twitter-Account kritiklos abgeschrieben. Daraus hat man jenen Fakeskandal produziert, der derzeit die Republik in Atem hält. „Am Anfang wurden sehr viele Erzählungen weiter geschrieben, das heißt, auch in einer übertriebenen Art und Weise“, so Kleditzsch.

„Ohne Umschweife“ kommentiert: „Es zeichnet sich ein Medienskandal ohnegleichen ab. Was kritische Leser wussten oder längst geahnt haben, ist Realität in Deutschland. Medien und Politik haben das Propagandamittel Nr. 1 für sich entdeckt: Fakenews!“

Die sog. Leitmedien hätten ihre Erkenntnisse z. B. beim linksradikalen Twitter-Account „Zeckenbiss“ abgeschrieben.

Quelle und vollständiger Artikel von Dr. Berger hier: https://philosophia-perennis.com/2018/08/30/angebliche-hetzjagden-auf-migranten-in-chemnitz-frei-erfunden/

Weitere Infos: https://www.publicomag.com/2018/09/sachsens-generalstaatsanwaltschaft-widerspricht-merkel/


Autorin Gabriele Kuby erfolgreich gegen Zitat-Fälschung des Deutschlandradios

Gabriele Kuby, katholische Buchautorin und bekannte Kritikerin der Gender-Ideologie hat sich erfolgreich gegen Falschdarstellungen des Deutschlandradios gewehrt und eine Unterlassungserklärung vom Kölner Sender erwirkt. Dies teilte der Hamburger Rechtsanwalt und Medienexperte Nikolaus Steinhöfel mit, der Frau Kuby vertritt.

Das Deutschlandradio verbreitete am 18. Januar 2016 in einem Beitrag von Thomas Klug manipulierte Zitate der Schriftstellerin.

Der Sender läßt Falk Richter, Regisseur des ultralinken Theaterstückes FEAR zu Wort kommen. Richter präsentierte zusammengeschnittene „Zitate“ aus FEAR, als handle es sich hierbei um Original-Aussagen von Gabriele Kuby (siehe Foto).

Das Deutschlandradio übernahm diese gefälschten „Zitate“ mit dem Satz: „Falk Richter setzt die stärkste Waffe gegen jene ein, die Ängste schüren und Hass predigen. Er zitiert sie.“

Die gefälschen Kuby-Zitate lauten: „…was wir vor allem brauchen, sind Faschisten und Faschistinnen“ und „Es braucht einen totalitären Staat, der das in den Griff kriegt.“

Hier die tatsächliche Äußerung der Publizistin: „Wir müssen sagen „Bürger und Bürgerinnen“, „Zuhörer und Zuhörerinnen“, „Blindenhunde und Blindenhündinnen“. Wir dürfen allerdings nicht sagen „Faschisten und Faschistinnen.“

Gabriele Kuby stellt zum FEAR-Machwerk folgendes klar:

„Es ist beschämend, dass Deutschlandradio Falk Richter Gelegenheit gegeben hat, mit manipulierten Zitaten Rufmord zu betreiben. In seinem Stück FEAR werden fünf Frauen, darunter ich, als ‚Zombies’ mit ausgestochenen Augen dargestellt, welche mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs untergegangen seien, nun aber als Untote wieder ihr Unwesen treiben. Diese Zombies sollen vernichtet werden und zwar so: ‚Der Zombie stirbt nur, wenn man ihm direkt ins Gehirn schießt und sein Gehirn auslöscht. Das ist die einzige Möglichkeit.’ Hier zeigt sich der totalitäre Geist, vor dem ich warne.“

Weiterer Bericht dazu: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2016/verfaelschte-zitate-kuby-setzt-sich-gegen-deutschlandradio-durch/


Lettischer Regisseur Alvis Hermanis sagt Inszenierung in Hamburgs Thalia-Theater ab

Von Peter Helmes

Es ist eine kleine Kultursensation. Kürzlich berichten wir über Aktionen des Staatstheaters Mainz gegen die AfD (https://conservo.wordpress.com/2015/11/28/politische-aechtung-der-afd-unter-beifall-von-links-recht-und-gesetz-missachtet/) und zeigten auf, daß die sog. „Kulturszene“ sich als Bühne der selbsternannten Gutmenschen versteht. Nun zeigt ein lettischer Regisseur ausgerechnet im linksversifften Hamburger Thalia Theater ein anderes Gesicht: peter-helmes-227x300

Alvis Hermanis ist ein mehrfach ausgezeichneter Theaterschauspieler, -Regisseur und -Intendant des Jaunais Rigas Teatris (Neues Theater Riga). Fast auf der ganzen Welt, z. B. in Russland, USA, Kanada, Polen, Finnland Frankreich und vielen Orten mehr konnte Hermanis schon sein Können auf bekannten Bühnen unter Beweis stellen. 2012 inszenierte er Verdis Troubadour mit Anna Netrebko und Plácido Domingo bei den Salzburger Festspielen.

Fürs kommende Frühjahr war die Inszenierung „Russland. Endspiele“, eine Zusammenführung von Werken der Dramatiker und Schriftsteller Dostojewskij, Tolstoi und Gorki am Hamburger Thalia- Theater geplant. Nun sagte der 50-jährige Künstler mit Rückgrat dem Theater ab. Denn für ihn ist seit Beginn des Asylunfugs die Zeit der Political Correctness vorbei, und das Engagement vieler deutscher Theater für sog. „Flüchtlinge“ ist dem Letten ein Dorn im Auge, damit wolle er nichts zu tun haben.

Diese klare Sicht Hermanis ist aus Sicht des Thaliatheaters natürlich ein Skandal.  „Deutschlandradio Kultur“ – ein politisch stets korrekter Sender – zeigt sich denn auch entsetzt. Unter Überschrift „Eklat am Thalia Theater“ lesen wir dort am 4.12.15:

„Flüchtlinge sind potentielle Terroristen, meint Alvis Hermanis. Und weil sich das Hamburger Thalia Theater für Geflüchtete engagiert, sagt er dort nun eine Inszenierung ab. Auf so einen Regisseur kann das Haus gut verzichten“, kommentiert Michael Laages und fährt fort:

„So rabiat und brutal geht hierzulande nicht mal die auch schon nicht sehr zimperliche AfD zur Sache. Die deutsche „Begeisterung“, alle Grenzen zu öffnen, gefährde ganz Europa; so äußert sich der Lette Alvis Hermanis zur akuten Flüchtlingsproblematik. Und warum? Weil – jetzt kommt’s knüppeldick! – zwar nicht jeder Flüchtling ein Terrorist sei, aber jeder Terrorist ein Flüchtling…“ (http://www.deutschlandradiokultur.de/eklat-am-thalia-theater-ist-alvis-hermanis-noch-bei-trost.1013.de.html?dram:article_id=338878).

S. Gabriel kommentiert auf „PI-News“:

„Viele, vor allem deutsche, Theater haben sich in letzter Zeit mit dem Thema „Flüchtlinge“ auf die gewohnt propagandistische Art auseinandergesetzt, auch das Thalia-Theater in Hamburg. Schon zur Spielsaison im Herbst 2013 tat sich die Bühne mit dem Stück „Die Schutzbefohlenen“, wo u. a. auch Lampedusa-Invasoren ihren Auftritt bekamen, hervor.

Hermanis hat sich Gedanken gemacht. Er kann diesem im Grunde gefährlichen Gutmenschentum nichts abgewinnen, sondern erkennt glasklar: Wir befinden uns im Krieg. Deutschlandradio Kultur schreibt:

„Die deutsche Begeisterung, die Grenzen für Flüchtlinge zu öffnen, sei extrem gefährlich für ganz Europa, weil unter ihnen Terroristen seien“, sagte Hermanis demnach. Die Anschläge von Paris zeigten, dass wir mitten im Krieg seien. In jedem Krieg müsse man sich für eine Seite entscheiden, er und das Thalia Theater stünden auf entgegengesetzten. Die Zeiten der Political Correctness seien vorbei.

Alvis Hermanis ist wohl eine Ausnahme im linken Künstlersumpf. Ein Theatermacher, der sich offenbar weder durch den gutmenschlichen Gruppenzwang der Szene verbiegen oder den Erfolg korrumpieren lässt. Wir wünschen ihm viel Durchhaltevermögen, denn der Hass der asylaffinen Kunst- und Medienszene wird ihn leider schon bald treffen.“  (Quelle: http://www.pi-news.net/2015/12/p493489/)

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist und ehem. Bundesgeschäftsführer der JUNGEN UNION; er betreibt die liberal-konservative Webseite www.conservo.wordpress.com


WELT-Redakteur: Die „Homo-Ehe“ ist ein Widerspruch in sich selbst

EHE steht für „Ewigkeit, Recht und Gesetz“

Am 29. Juli 2015 veröffentlichte das Feuilleton (Kulturteil) des Deutschlandradios eine Stellungnahme von Günter Lachmann zur Debatte um eine Einführung der „Ehe“ für Homosexuelle. IMG_1426

Der Buchautor und Redakteur der WELT-Verlagsgruppe betont, daß zur Ehe „schon seit Jahrtausenden“ die Fortpflanzung gehöre. 

Er plädiert für Klarheit auch beim Ehe-Begriff und erläutert:

„Sprachlich kommt das Wort Ehe aus dem Althochdeutschen und steht für „Ewigkeit, Recht und Gesetz“. (…)

Der heute nur noch selten verwendete Begriff der Ehegatten bezeugt den tieferen Sinn und Zweck der Ehe: die Begattung, also die geschlechtliche Vereinigung von Mann und Frau zur Fortpflanzung. Zur Ehe gehören folglich auch Kinder.“

Die Familie sei, so der Verfasser weiter, deshalb die „Keimzelle der Gesellschaft und genieße eine „besondere Stellung“, weil nur sie in der Lage sei, Nachkommen zu sichern. Daher proklamiere das Grundgesetz: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“Scannen0009 - Kopie

Der Autor fügt hinzu: „Politisch betrachtet, ist die Ehe die wertvollste Form menschlicher Gemeinschaft. In der Theologie ist sie eines der sieben Sakramente, in dem die Wirklichkeit Gottes offenbar wird.“

Günter Lachmann beklagt sodann, heute werde der Ehebegriff in der politischen Diskussion auf seine „fiskalische und versorgungsrechtliche Bedeutung reduziert“: „Wir tun so, als sei die Ehe lediglich eine von vielen sozialgesetzlichen Regelungen.“

Der Verfasser schreibt weiter, eine „gleichgeschlechtliche Lebenssgemeinschaft“ sei „keinesfalls“ mit der Ehe gleichzusetzen, wenngleich sie „gesetzlich geregelt und geschützt“ werden müsse.

Ein Adoptionsrecht für „Homo-Ehen“ lehnt der Autor ebenfalls ab, denn „Kinder brauchen Vater und Mutter.“  – Er fügt hinzu: „Kinder sollten in einem möglichst natürlichen Umfeld aufwachsen, und dazu gehören nun einmal beide Geschlechter.“

Abschließend betont Günter Lachmann, die Homo-Ehe sei „ein Widerspruch in sich“, denn Homosexualität schließe die „tiefere Bestimmung der Ehe“ aus, nämlich die Fortpflanzung: „Und diesen Widerspruch kann auch der Gesetzgeber beim besten Willen nicht auflösen.“


Jutta Ditfurth beklagt „geringe“ Zahl der Abtreibungen und beleidigt Lebensrechtler als „sexistische A…löcher“

Von Felizitas Küble

Die frühere grüne Politikerin Jutta Ditfurth erklärte bereits 1988 im Alter von 36 Jahren, ihre zwei Abtreibungen seien für ein „lustvolles, knapp zwanzigjähriges Geschlechtsleben relativ wenig.“  

1991 verließ sie die Grünen, deren Bundessprecherin sie in den 80er Jahren war, und beklagte eine angebliche csm_20140512_MfL_One_of_us_2014_01_3cccf472a8„Rechtsentwicklung“ der Partei. Ditfurth war sodann einige Zeit als ehrenamtliche Funktionärin der Gewerkschaft „IG Medien“ aktiv.

25 Jahre nach der Einführung des reformierten §218 beschwert sich die ultralinke Publizistin darüber, daß es in Deutschland  – wie sie meint – so „wenige“ Abtreibungen gäbe; sie spricht gar von einer „auf verrückte Weise niedrigen Zahl“.

Dabei geht sie von der ohnehin unrichtigen Zahl von rd. 100.000 Abtreibungen aus (aber selbst dies wären eben 100.000 zuviel!), die sich aufgrund der Daten des Statistischen Bundesamtes ergeben; die tatsächliche, weitaus höhere Abtreibungszahl würde auf den Abrechnungen der Krankenkassen beruhen, welche die vorgeburtlichen Kindestötungen entweder direkt oder indirekt (über staatliche Fonds) finanzieren.

In einem am heutigen Dienstag (30.6.2015) veröffentlichten Gespräch mit dem „Deutschlandradio“ verdeutlicht Ditfurth, daß ihr die derzeitige Abtreibungsfreiheit noch lange nicht weit genug geht; vielmehr seien die minimalen gesetzlichen Rest-Bestimmungen zugunsten des Lebensschutzes eine „Giftquelle“ und der §218 ein „verfluchter Paragraph“, weil er den Frauen die „Entscheidung über ihre Sexualität und über ihre sexuelle Reproduktion“ nicht selbst überlasse. 

Abgesehen davon, daß der §218 sich in keiner Weise in die „Sexualität“ als solche einmischt, bleibt die Entscheidung über die sogenannte „sexuelle Reproduktion“  – also die Fruchtbarkeit   – ebenfalls der Frau überlassen, allerdings vor der Zeugung menschliches Lebens; der Staat nimmt lediglich (in einem bedauerlich geringen Ausmaß) eine Art Restverantwortung für das Lebensrecht des ungeborenen Kindes wahr, wie es das Bundesverfassungsgericht von ihm ausdrücklich verlangt hat.

Ditfurth erklärt außerdem, die zweifachen Abtreibungen seien ihr nicht schwergefallen: Die Entscheidung „war einfach klar“, sagt sie und beschwert sich sodann über den angeblich wachsenden „Einfluß“ der Lebensrechtler, die sie nicht nur als „rechtspopulistische Bewegung“ bezeichnet, sondern öffentlich als „sexistische Arschlöcher“ beleidigt.  

Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.


Kurien-Kardinal Cordes zum Thema Limburg: „Viel Verleumdung im Spiel“

„Nicht nur Transparenz, sondern auch Transzendenz

Am 1. November wurde im „Deutschlandradio“ ein aufschlußreiches Interview mit dem deutschen Kurien-Kardinal Paul Josef Cordes ausgestrahlt.

Der ehem. Präsident des Päpstlichen Rates Cor Unum (welcher die sozialen Aktivitäten des Vatikan koordiniert) äußerte sich im Gespräch mit dem katholischen DLR-Redakteur Jürgen Liminski zur monatelangen Debatte um den Limburger Bischof Tebartz-van Elst (siehe Foto).

Foto: PRO

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Auf die Liminski-Frage „Muss die Kirche nicht umdenken und sich mit kleineren Bauten begnügen?“ antwortete der Vatikanvertreter, in der Causa Limburg sei „nicht nur Übertreibung, sondern auch viel Verleumdung im Spiel“ gewesen; man könne streckenweise „sogar von Hass sprechen“, so der Kardinal, der zudem daran erinnerte:

„Die Kampagne setzte an, lange bevor die Finanzen entdeckt wurden. Sie hatte für jemanden, der schon länger die Geschicke in Deutschland im Blick hat, ganz andere Gründe.

Bischof Tebartz versuchte, die Bindung der Diözese an die katholische Weltkirche zu verstärken. Die hatten ja durch verschiedenen Praktiken und auch Personen doch sehr gelitten, und es hatten sich auch Strukturen eingestellt, die, nicht einmal nach dem Kirchenrecht vertretbar sind.

Da entsteht ein Klima, das sehr problematisch ist. Und wie viel noch zu tun bleibt, zeigt die jüngste Äußerung des Frankfurter Stadtpfarrers, der dem Heiligen Vater – jedenfalls nach Zeitungsnotizen – öffentlich Maulschellen erteilt.“

„Wer predigt heute noch über das ewige Leben?“

Der aus dem Bistum Paderborn stammende Kurien-Kardinal empfiehlt sodann den „geistlichen Mitbrüdern aus Deutschland“ neben der „Transparenz“ etwas weiteres: „Unbedingt mehr Transzendenz.“

Hinsichtlich der transzendenten, der übernatürlichen Themen erwähnt Cordes ein Beispiel:

„Wer predigt heute noch – ich denke jetzt vor allen Dingen an Deutschland – über das ewige Leben? Wie viele alte Menschen begehen Selbstmord, weil sie das vergessen haben?“

Es ist erfreulich, daß nach Kurien-Erzbischof Gerhard L. Müller, der sich bereits seit Monaten sehr deutlich zur „Medienkampagne“ in puncto Limburg äußert, nun endlich ein weiterer Vertreter des Vatikan das Wort ergreift,  um einige Stühle in diesem diffamierenden Kesseltreiben geradezurücken.

Felizitas Küble