Tschechischer Kulturminister besuchte den Sudetendeutschen Tag in Nürnberg

Seehofer: „Bayern ist das Schirmland der Sudetendeutschen“

Ministerpräsident Horst Seehofer hat anläßlich des 67. Sudetendeutschen Tages gefordert, die europäische Idee neu zu begründen: „Ein funktionierendes Europa ist im Interesse aller europäischen Staaten, insbesondere auch Deutschlands und Tschechiens. Das ist die Realität und auch für die Zukunft gültig. Europäische Fragen brauchen europäische Antworten.“   Seehofer_Sudetendeutschland_0ab0a82a12

Zum ersten Mal nahm mit Kulturminister Daniel Herman ein offizieller Vertreter der tschechischen Regierung an dem traditionellen Pfingsttreffen teil. Seehofer: „Das ist eine Sternstunde in den bayerisch-tschechischen Beziehungen und eine Sternstunde für Bayern, das Schirmland der Sudetendeutschen. Bayern und Tschechien sind heute Freunde und Nachbarn im Herzen Europas!“

Der Ministerpräsident stellte die Vorbildfunktion der Sudetendeutschen in Europa heraus: „Versöhnung statt Vergeltung – das war und ist die Botschaft der Sudetendeutschen. Wie kaum eine andere Volksgruppe in Europa stehen die Sudetendeutschen für die Kultur der Verständigung und des Dialogs.“

Der Freistaat Bayern hat seit 1954 die Schirmherrschaft über die Sudetendeutschen übernommen. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs konnte die grenzüberschreitende Kultur- und Versöhnungsarbeit der Sudetendeutschen weiter ausgebaut werden.

Der 67. Sudetendeutsche Tag in Nürnberg stand unter dem Motto „Sudetendeutsche und Tschechen – Dialog verbindet“.

Quelle für Text und Foto: CSU


Schottland: Höflicher Muslim wegen Ostergruß von einem Islamisten ermordet

Wie die britische Tageszeitung „Daily Mail“ berichtet, wurde ein 40-jähriger Muslim in Schottland von einem fanatischen „Glaubensbruder“ ermordet, nachdem er auf503 Facebook seinen „geliebten christlichen Mitbürgern“ ein „frohes Osterfest“ gewünscht hatte. Er schrieb außerdem: „Lasst uns dem echten Weg des geliebten, heiligen Jesus Christus folgen, um den wahren Erfolg in beiden Welten zu haben.“

In der Nacht auf Karfreitag wurde er mit über dreißig Messerstichen getötet.

Asad Shah (siehe Foto) war ein aus Pakistan stammender Kaufmann im schottischen Glasgow, der einen Laden mit Zeitschriften und Tabak betrieb. Er hatte sich auf Facebook freundlich über  Christen und Juden geäußert.

Nach dem Terroranschlag in Brüssel hatte er ein Video gepostet, in welchem er feststellte: „Wir sind nicht dazu da, um mit anderen Menschen zu kämpfen oder um Blutvergießen auszulösen.“

Dabei galt er durchaus als gläubiger Muslim, der aber mehrfach Interesse am Dialog zwischen den Religionen zeigte.

Nach BBC-Angaben wurde inzwischen ein tatverdächtiger 32-jähriger Muslim verhaftet, der ebenfalls aus Pakistan stammen soll. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf ein religiös motiviertes Haßverbrechen. Viele Bürger in Glasgow trauern mit Kerzen und Blumen um das Opfer und sammeln Spenden für seine Familie.P1020947 - Kopie

Die christliche Webseite „Kopten ohne Grenzen“ kommentiert  das entsetzliche Ereignis folgendermaßen:

„Er ist im wahrsten Sinne Opfer seiner eigenen Religion geworden. Mit Sicherheit hat er aus dem eigenen Lager Anfeindungen über längere Zeit erdulden müssen, weil er persönlich Interesse an interreligiösen Dialogen gezeigt hat und respektvoll vom Christen- und Judentum gesprochen hat.

Solche Muslime sind uns herzlich willkommen. Er war offen für andere Religionen und hat ihnen Respekt bezeugt, wohl eine Todsünde im Islam. Denn ein Muslim, der den Koran und seinen Glauben wohl wörtlich, eben buchstabengetreu befolgt hat, hat diesen wertvollen Menschen umgebracht. Der Hass, mit dem er dies getan hat, bezeugen die über 30 Messerstiche.  (Quelle: https://koptisch.wordpress.com/2016/03/27/moslem-wuenschte-frohe-ostern-und-wird-dafuer-ermordet/)


EAK der CDU/CSU zur Causa Volker Beck

„Denn sie säen Wind  –  und werden Sturm ernten“ (Hosea 8,7). Mit diesem alttestamentlichen Bibelvers kommentiert der Bundesgeschäftsführer des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU/CSU, Christian Meißner, die Affäre um den Grünen-Politiker Volker Beck.  159481-3x2-teaser296

Meißner schreibt in einem am 5. März von „kath.net“ veröffentlichten Gastkommentar, wie kein anderer habe Beck in seiner Partei „das Idealbild des selbstgerechten Alt-Linken“ verkörpert, „der im strengen Duktus seiner höheren Moralgewissheit andere im politischen Meinungsspektrum gnadenlos in der Öffentlichkeit bloßzustellen verstand“.

So habe Beck beim Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart von den „Idioten“ und „Schwachköpfen der CDU“ schwadroniert. Aus eigener Anschauung könne er sagen, so Meißner: Den fairen und respektvollen Umgang, den Becks Parteifreundin Claudia Roth „mit ihm (zu Recht) einfordert, hat er jedenfalls selten dem politischen Gegner, am allerwenigsten den Vertretern von CDU oder CSU, gewährt“.

Und die „Häme“, die man jahrelang über andere ausgieße, „holt einen dann eben irgendwann selbst ein“. Im Blick auf die Person Becks seien jetzt aber christliches Mitgefühl und Verständnis angebracht: „Man kann ihm nur wünschen, dass er von dieser schlimmen Sucht loskommt.“

Quelle und vollständige IDEA-Nachricht hier: http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/affaere-beck-denn-sie-saeen-wind-und-werden-sturm-ernten-83724.html


Das christliche Weihnachtsfest und der Islam

Von Peter Helmes

Unsere Gefühlsduselei Richtung Islam scheint keine Grenzen zu kennen. „Wir“  –  gemeint sind die Gutmenschen und Kirchen  –  üben selbst zu Weihnachten den engen Schulterschluß mit den Religionsgeschwistern, die angeblich ebenfalls einer monotheistischen Religion mit einem einzigen Gott huldigen. peter-helmes-227x300

Mir sträubt sich immer wieder die Feder, wenn ich einen solchen Unsinn niederschreiben muß, denn unser Gott ist ein gütiger, liebender und dreifaltiger Gott mit Jesus, seinem Sohn, und dem Hl. Geist. Allah ist kein Gott, schon gar kein dreieiniger. Sein Prophet ist Mohammed und er verkündet Haß gegen alle Nichtgläubigen. Wo also liegt die vermeintliche Gemeinsamkeit zwischen Islam und Christentum?

Völlig unverständlich sind mir die vielen Annäherungs- und Verkleisterungs-Klimmzüge der christlichen Kirchen unseres Landes (siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2015/08/01/kapitulation-der-christlichen-kirchen-vor-zeitgeist-und-islam/ sowie: https://conservo.wordpress.com/2015/09/10/darf-ein-bischof-in-einem-islamzentrum-mitwirken/ und: https://conservo.wordpress.com/2015/08/28/kardinal-woelki-mal-so-mal-so-boeser-islam-guter-islam-oder-was/ etc).

Emsdetten: Fest der Hl. Familie auch für Muslime

Daß diese Entwicklung nun auch die Basis der Kirche ergriffen hat, mag das folgende Beispiel aus der „Emsdettener Volkszeitung“ vom 22.12.2015 belegen:

„St. Pankratius lädt ein – Menschen die Hand reichen“  – Mit diesen Worten ist ein ausführlicher Artikel überschrieben, mit dem das Blatt auf die nachweihnachtlichen Segnungen hinweist:

„Das Fest der Heiligen Familie feiert die katholische Kirche immer am Sonntag nach Weihnachten. Warum denn nur einen Gottesdienst mit Christen feiern?, dachten sich Mitarbeiter der Gemeinde St. Pankratius und haben das Fest kurzerhand zu einem Fest der Begegnung erkoren, zu dem auch Angehörige anderer Religionen und ganz besonders Flüchtlinge eingeladen sind. (…)Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

Pastoralreferentin Silvana Döring kam bei der Besprechung die Idee, aus dem Fest der Heiligen Familie ein Fest der Begegnung zu machen: „Da sind nicht nur Katholiken und Familien, die schon vorher in Emsdetten gelebt haben, eingeladen, sondern explizit auch Angehörige anderer Religionen wie Muslime, die jetzt hier mit uns leben“, sagt Döring.“  (http://www.ev-online.de/lokales/emsdetten_artikel,-Menschen-die-Hand-reichen-_arid,542366.html)

BILD: Große Moschee mit Minarett in Köln-Ehrenfeld (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Eigentlich schön. Doch vermutlich haben sich die braven Christen ein wenig verplant. Denn „im Islam ist das Weihnachtenfeiern verboten. Dieser Fakt wird uns von der Islam-Lobby und den Kirchenbeauftragten für „interreligiösen Dialog“ arglistig verschwiegen.

Nach einem islamischen Rechtsgutachten vom einflussreichen „Europäischen Rat für Fatwa und Forschung“ (ECFR) dürfen Koran-Gläubige zwar den Christen zu Weihnachten gratulieren. Allerdings sind sich alle vier klassischen Rechtsschulen des Islam darin einig, dass die Teilnahme an Feierlichkeiten von Christen für die Anhänger Mohammeds verboten ist.“ (Quelle: http://www.pi-news.net/2015/12/ist-unser-christliches-weihnachtsfest-gefaehrdet/#more-495948)

Diese Feststellung ist aber nicht ausreichend; denn sie sollte auch auf die (möglichen) Folgen hinweisen. Wie halten wir´s denn mit den „Segnungen“ (modern: „benefits“) christlicher Feiertage gegenüber Moslems? Geld stinkt zwar nicht, aber dürfen Muslime überhaupt Weihnachtsgeld von ihrem Arbeitgeber annehmen? Und was ist mit der Arbeit an solchen christlichen Hochtagen? Dürfen Muslime an christlichen Feiertagen der Arbeit fernbleiben?

So oder so steht zu befürchten, daß der Tag kommen wird, an dem Weihnachten nicht mehr gefeiert werden darf  –  zumindest wird es eine Selbstverpflichtung aller Islamversteher geben, um die Muslime nicht in ihren religiösen Gefühlen zu verletzen.

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist und ehem. Bundesgeschäftsführer der JU (Jungen Union, CDU-Jugend); zudem betreibt er die liberal-konservative Webseite www.conservo.wordpress.com

 


Zum Berliner „Marsch für das Leben“: Humanistenverband kritisiert Proteste

Fairer Dialog statt pöbelnder Gegendemonstrationen

Anlässlich des „Marsches für das Leben“ in Berlin haben zahlreiche säkulare Verbände, aber auch Gewerkschaften und Verbände zum Protest aufgerufen. In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Zwischenfälle gegeben, weil vor allem linke Demonstranten übergriffig wurden und die Veranstaltung vornehmlich christlich orientierter Organisatoren störten.
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Auch 2015 kursierten bereits im Vorfeld Aufrufe in sozialen Netzwerken und in Veröffentlichungen, die eine Blockade des Marsches forderten.

Der Sprecher der „Humanistischen Alternative Bodensee“ (HABO), Dennis Riehle (siehe Foto), verurteilt diese Aufforderungen:

„Es ist legitim, eine andere Meinung als die der Teilnehmenden des ‚Marsches für das Leben‘ zu haben – und diesen auch auf die Straße zu tragen. Die Erfahrungen zeigen aber, dass die geplanten Aktionen gegen die Kundgebung von aufgehetzten Stimmungen getrieben sind, aus denen leicht auch Aggression werden kann. Das ist nicht zu tolerieren.

Im Übrigen ist die Zuschreibung des ‚Fundamentalismus‘ an die Mitwirkenden am Demonstrationszug, an dem gegen Sterbehilfe und Abtreibung protestiert wird, völlig haltlos. Wer seine Werte friedlich verteidigt, hat das Anrecht hierzu – und es gibt keinen Grund dafür, diesen Anspruch in Frage zu stellen“.

Riehle erklärt weiter:
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„Wer eine humanistische Denkweise vertritt, muss nach meinem Verständnis für eine demokratische Gesinnung stehen. Das bedeutet auch, sich mit anderen Positionen kritisch, aber gewaltlos auseinanderzusetzen und jedem Mitbürger dieselben Freiheiten zuzugestehen.

Überdies irritiert mich ohnehin, wie unreflektiert die Mitwirkenden an der Gegendemonstration ihre eigene Überzeugung offenbaren: Genauso radikal, wie es linke Gruppierungen dem ‚Marsch für das Leben‘ anlasten wollen, ist deren eigene Sicht.

Das Recht auf Leben für Sterbenskranke oder Ungeborene steht dem der Selbstbestimmung gegenüber. Beide Seiten haben für ihre Position Argumente. Ich persönlich kann mit der als ‚säkular‘ verkauften Haltung nicht konform gehen: Es braucht nicht den Glauben an einen Gott, um der Schönheit, aber auch den Krisen, Herausforderungen und Tiefen des Lebens etwas abzugewinnen.

Gerade als Humanist ist es mir wichtig, die Würde des Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Für mich bedeutet das auch, ihn manches Mal vor eigenen Entscheidungen schützen zu müssen“.

Der HABO-Sprecher zeigt sich zudem besorgt, dass Anlässe wie der jetzige zeigten, wonach es zwischen Christen und Religionsfreien neue Gräben gebe: „Diese Entwicklung ist bedenklich. Glaubensfreiheit bedeutet in jedem Fall, den Dialog zu suchen – statt zu pöbeln“.

VIDEO der Lebensrechts-Kundgebung in Berlin: http://kathtube.com/player.php?id=38517


Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin besuchte Rom und den Vatikan

Der israelische Präsident Reuven Rivlin reiste am Mittwoch zu seinem ersten offiziellen Besuch in Rom und in den Vatikan. Papst Franziskus hatte ihn eingeladen.

Bei seiner Abreise in Israel sagte der Staatspräsident:

„Ich verlasse Israel nun, um mich mit einem Führer zu treffen, der ein wahrer Freund des Staates Israel und des jüdischen Volkes ist. Papst Franziskus ist ein inspirierender Führer, der an den Dialog zwischen verschiedenen Religionsgemeinschaften glaubt. Seine Handlungen und Erklärungen zielen darauf ab, diesen Dialog voranzutreiben.

In seinen Bemühungen für die Menschheit ist er ein Bote der Versöhnung und der Barmherzigkeit.

Ich freue mich sehr auf unser bevorstehendes Treffen. Ich habe keinen Zweifel, dass dieses Treffen – genauso wie das Treffen mit dem italienischen Präsidenten – ergiebig und produktiv sein wird, einen wichtigen Schritt im Ausbau der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen uns darstellen wird und die solide Beziehung zwischen unseren beiden Ländern stärken wird.“

Am Donnerstagmorgen wird der Präsident bei einer offiziellen Willkommenszeremonie im Vatikan empfangen werden. Daraufhin wird ein privates Treffen mit dem Präsidenten folgen.

Die beiden werden über die Notwendigkeit des Dialoges zwischen den Völkern im Nahen Osten und zwischen verschiedenen Glaubensgemeinschaften sprechen. Der Präsident wird dem Papst mitteilen, welche große Bedeutung der Staat Israel der Erhaltung der Religionsfreiheit von den verschiedenen Glaubensgemeinschaften in Israel beimisst.

Außerdem wird er den Papst darüber informieren, dass er letzte Woche christliche Stätten im Jordantal besucht hat. Diese Stätten stehen im Zentrum einer gemeinsamen Initiative der israelischen Sicherheitskräfte und der Naturschutzbehörde, welche das Gebiet um die Taufstätte von Jesus erhalten und entwickeln soll. Damit soll es für Pilger und Besucher besser erschlossen werden.

Später am Donnerstag wird der Präsident den italienischen Präsidenten treffen. Danach wird er bei einem Treffen mit Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in der großen Synagoge in Rom eine Rede vor über 700 Gästen halten.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Dialog ohne Grenzen: „Reformkatholiken“ streben eine immerwährende Synode an

Mathias von Gersdorff

In einem Offenen Brief an die deutsche Delegation für die Familiensynode im Oktober 2015 (Kardinal Marx, Bischöfe Bode und Koch) stellt die linkskatholische Basisbewegung „Wir sind Kirche“ ihre üblichen modernistischen Forderungen hinsichtlich der Sexualmoral: Akzeptanz von künstlichen Verhütungsmittel, Neubewertung der Zivilehe, moralische Unbedenklichkeit des außerehelichen Geschlechtsverkehrs usw.  Podium5

Neu allerdings ist die vorgeschlagene Strategie hinsichtlich der Familiensynode, die am 4. Oktober 2015 beginnt: Man solle keine „vorschnellen Entscheidungen“ mit der Brechstange zu erreichen versuchen, denn dies könnte zu erheblichen Spannungen und Kämpfen führen.

Vielmehr solle man in der nächsten Synode einen Dialogprozess beginnen. In zwei oder drei Jahren sollte eine neue Synode abgehalten werden. In diesem Zeitraum sollten alle wesentlichen Aspekte der Sexualmoral sowie der Lehre über die Ehe und die Familie durchdiskutiert werden. Auf diese Weise solle man die Lehre der Kirche gemäß dem „heutigen Erkenntnisstand aktualisieren“:

„Bevor durch vorschnelle Entscheidungen der Weg in die Zukunft verbaut wird, muss ein grundlegender theologischer Diskurs über die anstehenden Themen im Lichte des Evangeliums stattfinden.

Dazu gehören eine unvoreingenommene historisch-kritische Analyse der biblischen Voraussetzungen, ein Konzept von Sexualität, das einem zeitgemäßen (auch wissenschaftlich-empirisch erarbeiteten) Wissensstand entspricht, sowie eine offene Aufarbeitung der lehramtlichen und pastoralen Aspekte der anstehenden Fragen mit einer kritischen Differenzierung des Sakramentsbegriffs und einer Neujustierung des Verständnisses von Unauflöslichkeit.

Deshalb werden sich die Verschiebung mancher Beschlüsse und die Anberaumung einer weiteren Synodenversammlung in zwei oder drei Jahren als notwendig erweisen.“

„Wir sind Kirche“ fordert im Grunde die Einführung des Parlamentarismus in der Kirche in der Form einer „immerwährenden Synode“.

Ein solcher Zustand wäre für den Linkskatholizismus ideal, denn er will gar keine Definitionen und Entscheidungen, sondern eine nie endende theologische Diskussion. So entstünde eine Art „Pseudo-Lehramt im Dialog“, der sich ständig verändert. Mit dieser Methode würde man versuchen, allmählich das rechtmäßige Lehramt zu demontieren.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Initiative „Kinder in Gefahr“ und die Webseite „Kultur und Medien online“


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