Bistum Rottenburg: Generalvikar Stroppel leugnet die einzigartige Würde der Ehe

Zum Thema Jugendgottesdienste erklärte der diözesane Jugendpfarrer Stefan Karbach, es fehle Jugendlichen „vielerorts eine eigene Form der Spiritualität, losgelöst von Form und Uhrzeit einer traditionellen Eucharistiefeier am Sonntagmorgen.“  0022

Mitentscheidend sei dabei eine Musik, welche junge Leute „anspreche“  –  und eine Liturgie, „in der sie ihre Lebenswelt wiederfinden“. Bischof Fürst wolle „prüfen“, so der amtliche Bericht weiter, ob man eine eigene Ansprechstelle „für Jazz- und Popmusik“ im Amt für Kirchenmusik einrichte. 

Hier stellt sich die Frage, ob der Sinn der hl. Messe darin besteht, daß die jeweiligen Teilnehmer oder Gruppen dort „ihre Lebenswelt wiederfinden“. Sollen sie nicht beim Gottesdienst gerade in einer andere „Welt“ eintauchen, nämlich in die Welt des Ewigen?

Dient die hl. Messe oder sonstige liturgische Feiern etwa nur als Spielwiese für eigene „kreative Ideen“ und Experimente  – samt der anscheinend unvermeidlichen Krachmusik?! Und warum sollen Jugendgottesdienste von der „Form und Uhrzeit“ der Sonntagsmesse „losgelöst“ sein?!

„Homophile Verbindungen“ nicht abwerten gegenüber der Ehe?

Generalvikar Clemens Stroppel äußerte sich sodann zum Gesprächsforum „Sexuelle Vielfalt und Lebensformen“. Auf den Einwand, Kirche lehne gleichgeschlechtliche Partnerschaften ab, entgegnete er, „dass sich eine homophile Beziehung nicht gegen die Institution Ehe richte: „Wo es um Liebe, Verantwortung und Treue geht, hat Kirche kein Recht, den Wert einer homophilen Verbindung gegenüber der Ehe abzuwerten“.DSC05485

Laut beständiger Lehre der Kirche, die auf dem Alten und dem Neuen Testament beruht, gehört die menschliche Sexualität allein in die Ehe zwischen Mann und Frau, wobei die Ehe unter Getauften sogar ein heiliges Sakrament darstellt, also besondere Gnaden Gottes verleiht.

Es gibt daher überhaupt keine andere Lebenspartnerschaft (sei sie homo, bi- oder heterosexuell orientiert), die mit der Ehe vergleichbar wäre, zumal die christliche Ehe sowohl zur guten Schöpfungsordnung Gottes wie auch zur erlösenden Heilsordnung Christi gehört. 

Es ist daher schlichtweg ein Skandal, wenn der Generalvikar von Bischof Fürst behauptet, die Kirche habe „kein Recht“, eine gleichschlechtliche Partnerschaft „gegenüber der Ehe abzuwerten“. Vielmehr hat er, Clemens Stroppel, kein Recht, die kirchliche Lehre gegenüber diesen Jugendlichen abzuwerten – und damit auch die Einzigartigkeit und Würde des Ehe-Sakramentes!

Quelle für die Zitate: http://www.drs.de/service/presse/a-jugendliche-sind-gegenwart-und-zukunft-00005920.html

HINWEIS auf einen Bericht, wonach Generalvikar Stroppel sowie Bischof Fürst die hl. Kommunion für evangelische Ehepartner wünschen: http://www.kath.net/news/40390


Kath. Priester Jacques Hamel rief kurz vor seiner Ermordung: „Geh weg, Satan!“

Von Dr. David BergerDavidBergerPM

Der kürzlich von fanatischen Muslimen hingerichtete katholische Priester Jacques Hamel war lange Zeit ein Freund des christlich-islamischen Dialogs. Kurz vor seiner Hinrichtung scheint er umgedacht und den Exorzismus dem Appeasement vorgezogen zu haben.

Nachdem wie üblich erst möglichst harmlose Einzelheiten zu der „Allahu-Akbar“-Hinrichtung eines katholischen Priesters in der Normandie von den Medien bekannt gegeben wurden, kann man sich nun nach und nach ein realistischeres Bild von dem Geschehen machen, wenn man vereinzelte Randmeldungen verfolgt. 

Klar ist jetzt: der Priester wurde brutal gefoltert, musste sich dann vor dem Altar hinknien. Noch im schwerverletzten Zustand und während ihm die beiden fanatischen Muslime die Kehle durch- und den Kopf abschnitten, hat der von Islamisten ermordete Priester, so lange es ging, diese Worte nach den Aussagen der anwesenden Ordensschwestern mehrfach gesagt:  „Vade retro, Satana – Geh weg, Satan!“

Offensichtlich hat der Priester in dieser Situation  –  voll Gnade und Niedertracht zugleich –  erkannt, was der real existierende Islam tatsächlich bedeutet. Und nun mit dieser bekannten Formel die Teufelsaustreibung dem leider häufig von einer gewissen freundlichen Naivität getragenen interreligiösen Dialog vorgezogen. foto 31.5.2010a - Kopie

Denn nach den bisher vorliegenden Kenntnissen soll der Priester sich ganz intensiv um eine enge Zusammenarbeit mit den vielen Muslimen in der stark von Migranten geprägten Gemeinde Rouen bemüht haben. Dieses Verhalten zeigt den ehrenwerten Versuch, den Geist des Evangeliums auch in schwierigen Situationen zu leben.

Allerdings stößt das Gute eben an seine Grenzen, wenn es auf das aggressive Böse trifft. Und gerade auch bei Religionen kann das Böse die Oberhand gewinnen, ja gar Programm werden, wie wir es am Satanismus sehen. 

Wenn man sich die Bilder und Videoaufzeichnungen des „Allahu-Akbar-Terrors“ weltweit betrachtet, verwundert es nicht, dass selbst dieser offensichtlich sehr optimistische und dialoggläubige Priester am Ende einsehen musste, dass uns hier eine Form der Religion begegnet, die ganz anders ist als Christen- und Judentum.

Vielleicht hatte er sogar die vor wenigen Wochen für Furore sorgenden Worte  des bekannten spanischen Jesuitengelehrten Manuel Carreira gelesen: „Der Islam ist die schlimmste Seuche, die die Menschheit je gesehen hat“.

Quelle und vollständiger Artikel von Dr. Berger hier:

Katholischer Priester bei Hinrichtung durch Islamisten: „Geh weg, Satan!“

 


Philippinen: Christen und gemäßigte Muslime von Islamisten bedroht

Ein Christ wurde getötet, andere von radikalen muslimischen Gruppen in Jolo, einer kleinen Insel im Süden der Philippinen, bedroht. Dies berichtete der Missionar Pater Sebastiano D’Ambra vom Päpstlichen Missionswerk für die Auslandsmissionen gegenüber dem Fidesdienst; er lebt in Zamboanga auf der Insel Mindanao, nahe bei Jolo. 4077304320

Er ermahnt „alle guten Muslim-Führer, die auf der Insel leben, nach Lösungen zu suchen und diejenigen zu isolieren, die im Namen des Islam solche Verbrechen begehen“.

Der Missionar fügt hinzu: „Viele Menschen auf Jola leben jetzt in Angst; haben Angst zu reden, Angst, in die Kirche zu gehen trotz des Militärs vor der Kathedrale in der Stadtmitte“.

Der kath. Priester wendet sich an all jene, die das von ihm gegründete Dialog-Zentrum “Silsilah” besuchen, „denn wir alle nehmen uns Jolos an: Wir tragen dazu bei,  für Jolo eine Zukunft des Friedens aufzubauen, in der alle geachtet sind und frei, ihrer eigenen Religion entsprechend zu beten.“

Pater D’Ambra klagt darüber, dass einige Islamisten auch Muslime getötet hätten, nur weil sie Anhänger von Dialog und friedlicher Zusammenarbeit waren.

Quelle: Fidesdienst


Israel und Ägypten bekräftigen ihren Friedensvertrag und gemeinsame Ziele

Der ägyptische Außenminister Sameh Shoukry hat am gestrigen Sonntag Israel besucht. Vor seinem Treffen mit Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärte dieser: 

„Zwischen unseren beiden Nationen besteht Frieden, seitdem wir vor 37 Jahren unseren historischen Friedensvertrag geschlossen haben. Die Friedensverträge zwischen Israel und Ägypten und zwischen Israel und Jordanien sind die Eckpfeiler der Stabilität in der Region und für unsere Länder von großem Vorteil. Sie sind auch die Eckpfeiler eines weitreichenderen regionalen Friedens und einer weitreichenderen Stabilität, die wir zu erreichen hoffen.

Daher begrüße ich das jüngste Angebot des [ägyptischen] Präsidenten al-Sisi, für die Bemühungen, den Frieden mit den Palästinensern und eines weitergehenden Friedens in der Region die Führung zu übernehmen.

Ich rufe heute nochmals die Palästinenser auf, dem großartigen Beispiel Ägyptens und Jordaniens zu folgen und für direkte Verhandlungen zu uns zu kommen. Dies ist der einzige Weg, wie wir all die ungeklärten Probleme zwischen uns klären können und die Vision eines Friedens basierend auf zwei Staaten für zwei Völker in Realität verwandeln.

Herr Außenminister, ich möchte Sie in Jerusalem herzlich begrüßen, und ich freue mich auf unser Gespräch.“

Der ägyptische Außenminister Shoukry sagte:

„Mein heutiger Besuch in Israel findet an einer für den Nahen Osten kritischen Wegscheide statt. Der palästinensisch-israelische Konflikt wütet nun seit mehr als einem halben Jahrhundert, er hat Tausende Opfer gefordert und sowohl die Hoffnungen und Sehnsüchte von Millionen von Palästinensern zerstört, ihren unabhängigen Staat basierend auf den Grenzen von 1967 mit Ostjerusalem als seiner Hauptstadt zu errichten, als auch die Sehnsucht von Millionen von Israelis, in Frieden, Sicherheit und Stabilität leben zu können.

Die Lage im Nahen Osten wird immer unbeständiger und gefährlicher, besonders, da das Phänomen des Terrorismus wächst und sich stark vermehrt und eine existentielle Bedrohung für die Menschen in der Region und die Welt insgesamt darstellt. Kein Mensch, keine Gruppe ist ausgenommen, niemand ist vor dieser Bedrohung gefeit. Bewaffnete Konflikte und Auseinandersetzungen breiten sich ebenfalls in der Region aus und führen zu alarmierendem humanitären Leid und bedrohen die Stabilität des Nahen Ostens.

Mein heutiger Besuch in Israel steht in der Tradition der dauerhaften ägyptischen Verantwortung für Frieden für Ägypten selbst und alle Völker in der Region, besonders die Palästinenser und Israelis, die seit so vielen Jahrzehnten aufgrund des anhaltenden Konflikts zwischen ihnen leiden…“


EKD distanziert sich von Luthers scharfer Ablehnung des Islam und wünscht „Dialog“

Die reformatorischen Abgrenzungen gegenüber dem Islam können nicht ohne weiteres in die Gegenwart übertragen werden. Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

Diese Ansicht vertritt die Konferenz für Islamfragen der EKD  (Evangelischen Kirche in Deutschland) in einem Impulspapier „Reformation und Islam“. Es wurde im Vorfeld des 500-jährigen Reformationsjubiläums 2017 veröffentlicht.

Wie es darin heißt, müsse das Verhältnis zwischen evangelischer Kirche und Islam neu bestimmt werden.

BILD: Große Moschee mit Minarett in Köln (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

So müsse mit Blick auf das protestantische Kernwort „solus Christus“ (allein Christus) gefragt werden, „wie die darin zum Ausdruck gebrachte Exklusivität Jesu Christi in einer religiös pluralen Gesellschaft so zum Ausdruck gebracht werden kann, dass sie im Dialog nicht als anmaßend oder überheblich wahrgenommen wird“.

Martin Luthers Bewertung des Islam wirke aus heutiger Sicht vielfach polemisch und einseitig; sie stehe damit „in einer deutlichen Spannung zu gegenwärtigen dialogischen Ansätzen, die dem Selbstverständnis und der Eigenständigkeit des muslimischen Glaubenszeugnisses Respekt und Achtung entgegenbringen möchten“. Das bedeute nicht, dass Fehlentwicklungen im Islam nicht auch benannt werden dürften.

Quelle: http://www.idea.de


Tschechischer Kulturminister besuchte den Sudetendeutschen Tag in Nürnberg

Seehofer: „Bayern ist das Schirmland der Sudetendeutschen“

Ministerpräsident Horst Seehofer hat anläßlich des 67. Sudetendeutschen Tages gefordert, die europäische Idee neu zu begründen: „Ein funktionierendes Europa ist im Interesse aller europäischen Staaten, insbesondere auch Deutschlands und Tschechiens. Das ist die Realität und auch für die Zukunft gültig. Europäische Fragen brauchen europäische Antworten.“   Seehofer_Sudetendeutschland_0ab0a82a12

Zum ersten Mal nahm mit Kulturminister Daniel Herman ein offizieller Vertreter der tschechischen Regierung an dem traditionellen Pfingsttreffen teil. Seehofer: „Das ist eine Sternstunde in den bayerisch-tschechischen Beziehungen und eine Sternstunde für Bayern, das Schirmland der Sudetendeutschen. Bayern und Tschechien sind heute Freunde und Nachbarn im Herzen Europas!“

Der Ministerpräsident stellte die Vorbildfunktion der Sudetendeutschen in Europa heraus: „Versöhnung statt Vergeltung – das war und ist die Botschaft der Sudetendeutschen. Wie kaum eine andere Volksgruppe in Europa stehen die Sudetendeutschen für die Kultur der Verständigung und des Dialogs.“

Der Freistaat Bayern hat seit 1954 die Schirmherrschaft über die Sudetendeutschen übernommen. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs konnte die grenzüberschreitende Kultur- und Versöhnungsarbeit der Sudetendeutschen weiter ausgebaut werden.

Der 67. Sudetendeutsche Tag in Nürnberg stand unter dem Motto „Sudetendeutsche und Tschechen – Dialog verbindet“.

Quelle für Text und Foto: CSU


Schottland: Höflicher Muslim wegen Ostergruß von einem Islamisten ermordet

Wie die britische Tageszeitung „Daily Mail“ berichtet, wurde ein 40-jähriger Muslim in Schottland von einem fanatischen „Glaubensbruder“ ermordet, nachdem er auf503 Facebook seinen „geliebten christlichen Mitbürgern“ ein „frohes Osterfest“ gewünscht hatte. Er schrieb außerdem: „Lasst uns dem echten Weg des geliebten, heiligen Jesus Christus folgen, um den wahren Erfolg in beiden Welten zu haben.“

In der Nacht auf Karfreitag wurde er mit über dreißig Messerstichen getötet.

Asad Shah (siehe Foto) war ein aus Pakistan stammender Kaufmann im schottischen Glasgow, der einen Laden mit Zeitschriften und Tabak betrieb. Er hatte sich auf Facebook freundlich über  Christen und Juden geäußert.

Nach dem Terroranschlag in Brüssel hatte er ein Video gepostet, in welchem er feststellte: „Wir sind nicht dazu da, um mit anderen Menschen zu kämpfen oder um Blutvergießen auszulösen.“

Dabei galt er durchaus als gläubiger Muslim, der aber mehrfach Interesse am Dialog zwischen den Religionen zeigte.

Nach BBC-Angaben wurde inzwischen ein tatverdächtiger 32-jähriger Muslim verhaftet, der ebenfalls aus Pakistan stammen soll. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf ein religiös motiviertes Haßverbrechen. Viele Bürger in Glasgow trauern mit Kerzen und Blumen um das Opfer und sammeln Spenden für seine Familie.P1020947 - Kopie

Die christliche Webseite „Kopten ohne Grenzen“ kommentiert  das entsetzliche Ereignis folgendermaßen:

„Er ist im wahrsten Sinne Opfer seiner eigenen Religion geworden. Mit Sicherheit hat er aus dem eigenen Lager Anfeindungen über längere Zeit erdulden müssen, weil er persönlich Interesse an interreligiösen Dialogen gezeigt hat und respektvoll vom Christen- und Judentum gesprochen hat.

Solche Muslime sind uns herzlich willkommen. Er war offen für andere Religionen und hat ihnen Respekt bezeugt, wohl eine Todsünde im Islam. Denn ein Muslim, der den Koran und seinen Glauben wohl wörtlich, eben buchstabengetreu befolgt hat, hat diesen wertvollen Menschen umgebracht. Der Hass, mit dem er dies getan hat, bezeugen die über 30 Messerstiche.  (Quelle: https://koptisch.wordpress.com/2016/03/27/moslem-wuenschte-frohe-ostern-und-wird-dafuer-ermordet/)