Bistum Rottenburg: 22 Ermittlungsverfahren gegen katholische Priester eingestellt

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Die Staatsanwaltschaft (StA) Tübingen hat 22 Ermittlungsverfahren gegen Geistliche des Bistums Rottenburg-Stuttgart wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs eingestellt.
Dabei handelte es sich um 22 Akten, die zuvor überwiegend Gegenstand der Aufarbeitung durch die kirchlich-diözesan Kommission „sexueller Missbrauch“ waren.
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Die süddeutsche Diözese habe alle wichtigen Akten übergegen und volle Kooperationsbereitschaft signalisiert, lobte die StA das Verhalten des bischöflichen Ordinariats. Die Auswertung der Akten habe ergeben, dass in keinem Fall ein strafrechtlich verfolgbares Verhalten gegeben sei.
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Im Oktober hatten sechs Juristen in allen deutschen Bistümern Strafanzeigen wegen Missbrauch gestellt. Für Rottenburg-Stuttgart wurden nun sämtliche Ermittlungen eingestellt.
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Pfarrer Spätling fordert Bischof Genn auf, nicht an der Jugendsynode in Rom teilzunehmen

Von Felizitas Küble

Der katholische Geistliche Paul Spätling aus Emmerich hat seinen Bischof Dr. Felix Genn (Münster) in einer öffentlichen Stellungnahme aufgefordert, nicht  – wie geplant – an

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der Jugendsynode teilzunehmen, die im Oktober 2018 in Rom durchgeführt wird, sondern bewußt hierauf zu verzichten.

FOTO: Pfr. Spätling (Dritter von rechts) beim Lebensrechts-Gebetszug 2015 in Münster

Der theologisch konservative Pfarrer, in dessen Familie sich selber ein Opfer sexuellen Mißbrauchs durch einen Priester befindet, erinnert den Oberhirten des Bistums Münster an den „Mut“ des US-amerikanischen Kardinals Tobin und des niederländischen Weihbischofs Musaerts, die eine Einladung zu dieser Synode abgesagt hatten:

„Die Begründung: Bei soviel Mißbrauch von Jungen bis hin zu Bischöfen und Kardinälen verbiete sich zu diesem Zeitpunkt eine Teilnahme.“

Der Priester bemängelt, daß „Papst Franziskus für solche Begründungen leider gänzlich unempfänglich“ sei.

Pfarrer Spätling übt sodann deutliche Kritik an einigen Vorgängen in der Diözese Münster: Aus seiner Sicht laufen die vor vier Jahren von Bischof Genn (siehe Foto) angeordneten Präventionsmaßnahmen zum Schutz von Kindern „ins Leere“:

Er erinnert zum Beispiel an den Fall des Pastors Norbert Happe in Beelen, der pro-homosexuelle Romane in die Pfarrbücherei seiner Gemeinde eingestellt und sie Jugendlichen ausdrücklich empfohlen hat: „Der Bischof verweigert dazu jede Stellungnahme. Und der Pfarrer macht fröhlich weiter“, beklagt Pfr. Spätling. (Näheres über diese Causa in unserem CHRISTLICHEN FORUM: https://charismatismus.wordpress.com/2018/09/17/pfarrer-happe-schenkte-katholischer-buecherei-schwule-sexromane-zum-verleihen/)

Der Autor stellt daher grundsätzlich die Frage:

„Was bewirken des Bischofs Präventionsmaßnahmen? Sind sie nur Show? So habe ich es damals empfunden, als Genn mit viel Presseaufwand Priester und bezahlte Laienkräfte der Diözese in die große „Halle Münsterland“ zusammentrommelte. Wollte er der beste unter den deutschen Bischöfen in dieser Angelegenheit sein? Eine Kampagne fürs Image?“

Im Bistum Münster seien, so Pfr. Spätling weiter, „Klamaukmessen  mit Nebel- und Lichtwerfern“ in Mode, nicht jedoch das biblisch orientierte Predigen über Sexualität und Gottes Gebote, z.B über 1 Kor 6,9, wo der Apostel Paulus schreibt: „Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener noch Ehebrecher noch Weichlinge noch Knabenschänder, weder Diebe noch Habgierige, nicht Säufer, nicht Lästerer, nicht Räuber werden das Reich Gottes erben.“

Der Verfasser übt außerdem Kritik an Bischof  Genns Schlagwort vom „Klerikalismus“, der angeblich die Ursache für die Mißbrauchskrise in der Kirche sei. 

Pfarrer Spätling schreibt dazu wörtlich: „Stattdessen gibt Bischof Genn vor, daß für diesen Mißbrauch angeblich der Klerikalismus in der Kirche verantwortlich sei – ganz nach Franziskus.“

Er verweist als Kontrapunkt auf Kardinal Gerhard Müller, „den zwangsemeritierten Präfekten der Glaubenskongregation“. Der vatikanische Würdenträger (siehe Foto) habe der Ablenkungs-Floskel „Klerikalismus“ am 15.9.2018 in Rom eine klare Absage erteilt:

„Nicht der Klerikalismus, „was immer das sein mag“, sondern die Abkehr von der Wahrheit und die moralische Zügellosigkeit seien die Wurzel des Übels. Die Korruption der Lehre ziehe immer die Korruption der Moral nach sich und manifestiere sich in ihr: „Die schwere Versündigung an der Heiligkeit der Kirche ohne Gewissensbisse ist die Folge der Relativierung des dogmatischen Fundaments der Kirche.“

Pfr. Spätling fügt hinzu: „Das heißt im Klartext: Die Ursache für alle diese sittlichen Verfehlungen ist der Glaubensverlust.“

Abschließend äußert sich der Geistliche skeptisch über Werbefeldzüge des Bistums, über „großangelegte Pressekampagnen unseres Bischofs von Münster – Stichwort: „Markenentwicklung – Marketing“ – so diese Millionen an Geldern verschlingende Kampagne. Unser Glaube wird nicht „vermarktet“…

Der Glaube hat ein Fundament. Aber gerade diese Grundlagen des Glaubens werden seit mindestens 50 Jahren von den deutschen Bischöfen sträflich vernachlässigt.“

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet hauptamtlich den KOMM-MIT-Verlag in Münster sowie ehrenamtlich das Christoferuswerk, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Ergänzender und aktueller Artikel zu Kardinal Müller: https://charismatismus.wordpress.com/2018/08/30/wurde-mueller-als-glaubenspraefekt-entlassen-weil-er-die-weiche-welle-verweigerte/


Madison: Homo-Aktivisten in den USA fordern den Rücktritt von Bischof Morlino

Von Dr. med. Edith Breburda

Papst Franziskus soll Bischof Morlino aus Madison im US-Bundesstaat Wisconsin seines Amtes entheben; das fordern Anhänger der Homoright-Movements (Bewegung für Homosexuellen-Rechte).

Heraufbeschworen hatte dies eine vertrauliche E-Mail des Generalvikars der Diözese an seine Priester, die einen Tag später in der Tageszeitung veröffentlicht wurde.

Innerhalb 24 Stunden hatten sich 2500 Unterschriften aus der Lesben- and Gay-Right-Gesellschaft gefunden, die einen Rücktritt des Oberhauptes der St.-Raphaels-Diözese in Madison verlangen (siehe 1. und 3. Foto).

Monsignore James Bartylla, der Generalvikar des Bistums, hatte eine vertrauliche E-Mail an seine Priester geschrieben, in der er darauf hinwies, dass Homosexuellen, die zuvor nichts mit dem katholischen Glauben zu tun haben wollten, keine katholische Beerdigung gewährt werden kann, wenn sie sich vor ihrem Tod nicht zurückbesonnen haben und zur Kirche zurückkehrten.

Die Mail wurde am nächsten Tag im Wisconsin State Journal veröffentlicht, einer Tageszeitung, die den ganzen US-Bundestaat Wisconsin mit Nachrichten versorgt.

Generalvikar Bartylla, ein Spätberufener, der in seinem früheren Leben Jurist und Top-Geschäftsmann in New York war, hat daraufhin nicht nur ein dreiseitiges Statement herausgegeben, sondern predigte auch selber in seiner Dienstagsmesse über die Anschuldigungen.

Wörtlich schrieb er in der E-Mail, die sein Bischof genehmigt hatte: “Beerdigungen sollten verstockten Sündern vorenthalten werden, um einen öffentlichen Skandal zu vermeiden.“

BILD: Generalvikar Bartylla beim Austeilen der hl. Kommunion

Brent King, der Sprecher der Diözese, weist darauf hin, dass der Mailbrief nur eine Empfehlung war, wie sich die Priester im gegebenen Fall verhalten sollten; er war keine Anweisung, der man unbedingt Folge leisten musste. Die einzige Bitte des Generalvikars war, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken.

Mitglieder der katholischen Gay und Lesbian, Bisexuell und Transgender-Vereinigung waren da anderer Meinung.

Marianne Duddy-Burke, die Direktorin von Dignity-USA, sagte:  

„Die Aussage zeigte, Bischof Morlino glaubt daran, dass homosexuelle Leute, welche einen tiefe Verbindung zu ihrem Partner haben, verdammt werden sollten und das bis über ihren Tod hinaus. Ihren Familien wird es verboten, die Sakramente zu empfangen, während sie sich in der schwierigsten Lage ihres Lebens befinden.“

Man fragt sich, seit wann eine Beerdigung ein Sakrament ist?

Die Diözese kritisiert die Veröffentlichung einer vertraulichen E-Mail, die vor allem durch den progressiven Blogger Pray Tell aus Minnesota vorangetrieben wurde.

Sie schreibt: „Leute, die einen vertraulichen Austausch zwischen einem Bischof und seinen Priestern unterminieren, schaden der Kirche unermesslich. Sie handeln so, wie es bereits in der Hl. Schrift heisst: ihre Werke sind finster.“ (Engl: those who place at risk the ability of the bishop to communicate with his priests confidentially do a grave harm to the Church and perform, indeed, what Sacred Scripture calls ‘a work of darkness’”, the statement said.)

Bischof Morlino sagte in seiner Bistumszeitung, die Anschuldigungen seien wie so oft aus dem Zusammenhang gerissen. Was den Gegnern unsere Kirche die Möglichkeit eröffnet, sofort negative Statements loszutreten, ohne genauer nachzufragen, was überhaupt gesagt wurde.

Bischof Morlino erklärte an 30. Oktober 2017 in einer Stellungnahme in seiner Bistumszeitung:

„Jeder weiß, dass in unserer Kirche alle und jeder willkommen ist und das so lange, bis wir von unserem Auferstandenen Herren heimgerufen werden. Desweitern habe ich so oft gesagt, dass Homosesuelle, die aufrecht unserem Herrn folgen und ihr Kreuz wie ein Simon von Cyrene tragen, nicht von uns abgewiesen werden.

Wir müssen ihnen auf ihrem Weg helfen. Wenn Du ein Jünger Christi bist und das hier liest, musst Du Dich fragen, welcher Deiner Mitmenschen unter bestimmten Umständen leidet. Wer braucht besonders meine Hilfe? Und wenn Du, der das liest, Jesus folgen willst, höre nicht auf, Jesus besser kennen zu lernen.

Sprich mit Deinem Priester und frage ihn, wie Du ihm besser folgen kannst. Wenn Dich Umestaende daran hindern, bitte Gott selber darum, Dir zu helfen. Das Verlangen, Dein Leben auf Christus auszurichten, wird einem meist nicht erst in den letzten Sekunden seines Lebens gegeben. „Wer mir nachfolgen will, verleugne sich selbst…“ (Lk 9,23) Doch wenn wir die Gnade haben, uns erst am Ende unseres Lebens Christus zuzuwenden, wird Christus uns mit offenen Armen aufnehmen (vgl. Lk 15,7).“

Wenn Sie der Auffassung sind, die Kirche hätte Sie nicht aufgenommen, bitte ich Sie darum, dies mit ihrem Pfarrer zu besprechen. .. Christus sagt: Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen. (Joh 8,32)   

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA.

Dr. Edith Breburda’s Buch “Felix the Shrine Cat wurde am 23. Juni 2017 von der Catholic Press Association der USA und Kanda als drittbestes bookcoverimageKinder-/Teenager-Buch ausgezeichnet. Rezensionen hier: https://www.amazon.com/Felix-Shrine-Cat-Edith-Breburda/dp/0692772057/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1493171747&sr=8-1&keywords=felix+the+shrine+cat

Die deutsche Ausgabe „Felix der Wallfahrtskater“ ist 2008 beim FE-Verlag erschienen (http://www.fe-medien.de/Felix-der-Wallfahrtskater) und auch als Kindle E-Book erhältlich.

Über Ediths bioethisches Sachbuch REPRODUKTIVE FREIHEIT: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses fundierte und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html


Bistum Augsburg: Nach Kirchenschändungen vollzog der Bischof einen Bußritus

Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat am 31. März 2017 in den Pfarreien Vöhringen und Bellenberg den kirchlichen Bußritus vollzogen. Diese besondere Form der Liturgie war erforderlich geworden, nachdem vor einigen Wochen die Kirchenräume und Statuen teilweise großflächig beschmiert worden waren.

In „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“ Bellenberg wurde dabei auch der Altarraum nicht verschont und mit satanistischen Parolen geschändet. Das Kirchenrecht sieht für solche Fälle einen Bußritus durch den Diözesanbischof vor.

In  seiner Predigt betonte der Oberhirte des Bistums Augsburg vor den Gläubigen in Bellenberg, der Bußritus sei „ein ausdrückliches Bekenntnis unserer Entschlossenheit, dass wir nicht einfach hinnehmen werden, wenn unser Glauben und unser Glaubensleben verspottet, geschmäht, ausgegrenzt und angegriffen werden.“

Der Bußritus sei ein Zeichen, das ebenso gut und gern als unser Aufschrei übersetzt und verstanden werden sollte.

Weitere Infos und eine Bildergalerie gibt es auf den Seiten der Pfarreiengemeinschaft Vöhringen.

Quelle: https://bistum-augsburg.de/Nachrichten/Nach-Kirchenschaendungen-Bischof-Konrad-hat-gestern-in-Voehringen-und-Bellenberg-den-Bussritus-vollzogen_id_159521

Foto: Roland Furthmair


Kirchensterben im Bistum Münster geht weiter: Zwei Kirchen in Greven betroffen

In der westfälischen Mittelstadt Greven unweit von Münster werden in den nächsten Jahren zwei Kirchen aufgegeben bzw. umfunktioniert:

Bei der St- Josefs-Kirche bleibt nur der Turm erhalten, das eigentliche Gebäude soll abgerissen werden und dann für die Errichtung eines „multifunktionalen“ Hauses Platz schaffen, das teils sozial, teils liturgisch bzw. für Gruppen-Aktivitäten genutzt werden könnte.   100_1512

Das ist vor allem für jene Katholiken  –   darunter viele Bauern und katholische Handwerker  –  sehr bitter, die nach dem 2. Weltkrieg ehrenamtlich jahrelang am Bau dieser Kirche mitgeholfen haben – natürlich hängt dann erst recht ihr Herzblut an diesem Gotteshaus!

BILD: Bischof Felix Genn (Münster) bei einem Domfest im Gespräch mit Teilnehmern (Foto: Cordula Mohr)

Die Marienkirche (Pfarrei Maria Himmelfahrt) findet beim Oberhirten von Münster, Bischof Dr. Felix Genn, gleich gar keine Gnade und soll komplett aufgegeben werden – und dies in Zeiten sprudelnder Kirchensteuereinnahmen!

Die Trauer und Enttäuschung unter den katholischen Gläubigen ist groß, aber die Resignation ebenso:

Immerhin weiß man aus anderen ähnlichen Fällen des Kirchensterbens (etwa ausgerechnet im altbewährten Marienwallfahrtsort Telgte), daß Bittschriften, Proteste, Leserbriefe, Unterschriftensammlungen und Kundgebungen für den Erhalt des Gotteshauses das Ordinariat zu Münster völlig unberührt gelassen haben. Demonstranten, die zum Bischofshaus zogen, weil sie sich für ihre Pfarrei-Kirche einsetzen, wurde die kalte Schulter gezeigt.

Die gezielte Vernichtung oder Profanierung von Gotteshäusern wird in diesem großen Bistum beinhart weiter durchgezogen, ob das den betroffenen Pfarrern, Kirchenvorständen und Gemeinde-Christen gefällt oder nicht  – es gefällt ihnen natürlich fast immer ganz und gar nicht! 

Viele Katholiken fragen sich: Degradiert sich die Kirche im Bistum Münster immer mehr zu einem Abbruchunternehmen?

Weitere Berichte über das KIRCHENSTERBEN im Münsterland hier: https://charismatismus.wordpress.com/?s=kirchensterben


Bistum Rottenburg: Generalvikar Stroppel leugnet die einzigartige Würde der Ehe

Zum Thema Jugendgottesdienste erklärte der diözesane Jugendpfarrer Stefan Karbach, es fehle Jugendlichen „vielerorts eine eigene Form der Spiritualität, losgelöst von Form und Uhrzeit einer traditionellen Eucharistiefeier am Sonntagmorgen.“  0022

Mitentscheidend sei dabei eine Musik, welche junge Leute „anspreche“  –  und eine Liturgie, „in der sie ihre Lebenswelt wiederfinden“. Bischof Fürst wolle „prüfen“, so der amtliche Bericht weiter, ob man eine eigene Ansprechstelle „für Jazz- und Popmusik“ im Amt für Kirchenmusik einrichte. 

Hier stellt sich die Frage, ob der Sinn der hl. Messe darin besteht, daß die jeweiligen Teilnehmer oder Gruppen dort „ihre Lebenswelt wiederfinden“. Sollen sie nicht beim Gottesdienst gerade in einer andere „Welt“ eintauchen, nämlich in die Welt des Ewigen?

Dient die hl. Messe oder sonstige liturgische Feiern etwa nur als Spielwiese für eigene „kreative Ideen“ und Experimente  – samt der anscheinend unvermeidlichen Krachmusik?! Und warum sollen Jugendgottesdienste von der „Form und Uhrzeit“ der Sonntagsmesse „losgelöst“ sein?!

„Homophile Verbindungen“ nicht abwerten gegenüber der Ehe?

Generalvikar Clemens Stroppel äußerte sich sodann zum Gesprächsforum „Sexuelle Vielfalt und Lebensformen“. Auf den Einwand, Kirche lehne gleichgeschlechtliche Partnerschaften ab, entgegnete er, „dass sich eine homophile Beziehung nicht gegen die Institution Ehe richte: „Wo es um Liebe, Verantwortung und Treue geht, hat Kirche kein Recht, den Wert einer homophilen Verbindung gegenüber der Ehe abzuwerten“.DSC05485

Laut beständiger Lehre der Kirche, die auf dem Alten und dem Neuen Testament beruht, gehört die menschliche Sexualität allein in die Ehe zwischen Mann und Frau, wobei die Ehe unter Getauften sogar ein heiliges Sakrament darstellt, also besondere Gnaden Gottes verleiht.

Es gibt daher überhaupt keine andere Lebenspartnerschaft (sei sie homo, bi- oder heterosexuell orientiert), die mit der Ehe vergleichbar wäre, zumal die christliche Ehe sowohl zur guten Schöpfungsordnung Gottes wie auch zur erlösenden Heilsordnung Christi gehört. 

Es ist daher schlichtweg ein Skandal, wenn der Generalvikar von Bischof Fürst behauptet, die Kirche habe „kein Recht“, eine gleichschlechtliche Partnerschaft „gegenüber der Ehe abzuwerten“. Vielmehr hat er, Clemens Stroppel, kein Recht, die kirchliche Lehre gegenüber diesen Jugendlichen abzuwerten – und damit auch die Einzigartigkeit und Würde des Ehe-Sakramentes!

Quelle für die Zitate: http://www.drs.de/service/presse/a-jugendliche-sind-gegenwart-und-zukunft-00005920.html

HINWEIS auf einen Bericht, wonach Generalvikar Stroppel sowie Bischof Fürst die hl. Kommunion für evangelische Ehepartner wünschen: http://www.kath.net/news/40390