Königreich Bhutan und Israel kooperieren

​Das fernasiatische Königreich Bhutan und Israel haben am Samstag (12.12.) eine Erklärung über die Aufnahme uneingeschränkter diplomatischer Beziehungen unterzeichnet. Die Zeremonie fand in der Residenz des israelischen Botschafters in Indien, Dr. Ron Malka, statt.

Malka hielt mit seinem Kollegen, dem Botschafter von Bhutan in Indien, Generalmajor Vetsop Namgyel, eine offizielle Zeremonie ab.

Der israelische Außenminister Gabi Ashkenazi erklärte:

„Ich möchte dem Königreich Bhutan danken und Ihnen zu ihrer Entscheidung gratulieren, vollständige diplomatische Beziehungen zu Israel aufzunehmen. Dies ist ein Meilenstein in der Vertiefung der Beziehungen Israels zum asiatischen Raum.

Ich lade meinen Freund, Außenminister Dorji, ein, Israel zu besuchen, um die Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern voranzutreiben. Ich hoffe aufrichtig, dass wir im kommenden Jahr den König von Bhutan in Jerusalem zu einem einzigartigen königlichen Besuch empfangen werden.“

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Aufnahme-diplomatischer-Beziehungen-mit-Koenigreich-Bhutan.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+14.12.2020


Trump erreicht neuen Durchbruch in Nahost: Marokko anerkennt Israel

Präsident Donald Trump hat soeben einen neuen Etappensieg in seiner Nahost-Friedenspolitik errungen:

Nach den von Trump vermittelten Abkommen zwischen Israel und den VAE (Vereinigten Arabischen Emiraten), danach mit Bahrain und kürzlich sogar mit dem Sudan will nun auch Marokko die Beziehungen zu Israel normalisieren und den jüdischen Staat diplomatisch anerkennen.

BILD: Trump mit dem israelischen Regierungschef Netanjahu

Der amerikanische Präsident schrieb hinsichtlich der neuen Vereinbarung auf Twitter von einem „historischen Durchbruch“. Im Gegenzug wollen die USA Marokkos Hoheitsrecht über die Westsahara anerkennen.

„Unsere beiden großartigen Freunde Israel und das Königreich Marokko haben sich auf volle diplomatische Beziehungen geeinigt – ein massiver Durchbruch für den Frieden im Nahen Osten!“, erklärte Trump.

Die amerikanische Regierung teilte mit, dass Trump mit Marokkos König Mohammed VI. telefoniert habe. In dem Gespräch habe der König zugesagt, die diplomatischen Beziehungen zwischen Marokko und Israel wieder aufzunehmen, erläuterte ein Sprecher des Weißen Hauses.

Trump hatte mehrfach erklärt, das Friedensabkommen mit den VEA werde noch weitere Nachfolger finden, womit er recht behalten sollte.


Auch der Golfstaat Bahrain will diplomatische Beziehungen zu Israel aufnehmen

Israel dankt US-Präsident Trump für seinen Erfolg

Nach den Vereinigten Arabischen Emiraten wird nun auch Bahrain diplomatische Beziehungen zu Israel aufnehmen.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sprach am Freitag (11.9.) mit Bahrains König Hamad bin Isa al-Chalifa über die Pläne:

„Es war ein sehr warmes Gespräch. Wir haben darin Frieden zwischen Bahrain und Israel vereinbart, einen offiziellen Friedensschluss mit vollen diplomatischen Beziehungen.“

Außenminister Gabi Ashkenazi erklärte:

„Ich danke dem Bürgern Bahrains und seiner Regierung und freue mich sehr darauf, weiterhin zusammenzuarbeiten.

Die Beziehungen zwischen den beiden Nationen sind strategisch und wirtschaftlich bedeutsam, und ich bin sicher, dass wir unsere Bemühungen zur regionalen Stabilität und zur Erreichung von Errungenschaften für unsere beiden Länder und das Wohl unserer Bürger weiter vereinigen können... Wir werden weiterhin engagiert daran arbeiten, herzliche diplomatische Beziehungen zwischen anderen Ländern und Israel herzustellen.

BILD: Die Regierungschefs Trump und Netanjahu

Ich möchte Präsident Trump und seiner Regierung für die unerschütterlichen Bemühungen danken, die zu diesem Erfolg geführt haben. Dank der Beteiligung der US-amerikanischen Regierung können wir dramatische und strategische Veränderungen in der Region bewirken, und dafür sagen die Bürger Israels Danke.

Die heutige Ankündigung von Präsident Trump, vollständige diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Bahrain zu etablieren, ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in den Bemühungen, die Normalisierung zwischen Israel und den Nationen der Region zu fördern.“

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Diplomatische-Beziehungen-mit-Bahrain.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+14.09.2020


Vorreiter: Serbien und Kosovo wollen ihre Botschaft nach Jerusalem verlegen

Der Präsident Serbiens, Aleksandar Vucic, kündigte am Freitag (4.9.20) an, dass Serbien seine Botschaft nach Jerusalem verlegen werde. Dies ist das erste europäische Land, das eine Botschaft in Jerusalem eröffnet.

Der israelische Außenminister Gabi Ashkenazi erklärt dazu:

„Ich begrüße diese Entscheidung der serbischen Regierung. Dies ist ein wichtiger und mutiger Schritt, der die Tiefe der Beziehungen zwischen Israel und Serbien belegt und zur Stärkung der Freundschaft zwischen den beiden Nationen führen wird.

Zugleich würdigt Ashkenazi die Regierung Trump:

„Die US-Regierung führt weiterhin zu bedeutenden diplomatischen Durchbrüchen, sowohl in unseren Beziehungen zu Serbien und Kosovo als auch bei der Förderung der Normalisierung und des historischen Friedensabkommens zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten.“

Er dankte den USA für ihre regionale und internationale Führungsrolle.

In Bezug auf die Entscheidung der israelischen Regierung, diplomatische Beziehungen zum Kosovo aufzunehmen, und der Ankündigung des Kosovo, eine Botschaft in Jerusalem zu eröffnen, sagte Außenminister Ashkenazi:

„Wir sehen die Entscheidung Serbiens und des Kosovo, Botschaften in Jerusalem zu errichten, als symbolischen Schritt zur Förderung des Friedens zwischen diesen Ländern. Die Stadt Jerusalem, die ewige Hauptstadt des Staates Israel, wird eine Brücke des Friedens für die ganze Welt bilden.

Ich fordere andere Länder auf, in ihre Fußstapfen zu treten und ihre Botschaften nach Jerusalem zu verlegen.“

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Botschaft-Serbiens-nach-Jerusalem-verlegt,-diplomatische-Beziehungen-mit-Kosovo.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+07.09.2020


Konrad Adenauer und David Ben Gurion: ihre erste historische Begegnung vor 60 Jahren

Am 14. März 1960 begegneten sich in New York der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der israelische Ministerpräsident David Ben Gurion erstmals persönlich.

Bei diesem historischen Aufeinandertreffen der beiden Staatsmänner, die sich zur Aufgabe machten, eine zunächst pragmatische Annäherung zwischen Deutschland und Israel nach der Zäsur der Shoah einzuleiten, hatte sich noch nicht absehen lassen können, ob und wann es auch diplomatische Beziehungen zwischen beiden Ländern würde geben können.

Wenn auch die Zeit für volle diplomatische Beziehungen noch nicht reif war, wurde bei dem sog. „Waldorf-Astoria-Gespräch“ über wirtschaftliche Hilfe für Israel sowie Unterstützung auf dem Gebiet der Sicherheit gesprochen.

Tatsächlich jedoch entwickelte sich eine Verbundenheit zwischen Ben Gurion und Adenauer, die das Fundament für die deutsch-israelischen Beziehungen wurde.

Die letzte persönliche Begegnung fand 1966 statt, als beide keine Regierungschefs mehr waren. Adenauer besuchte David Ben Gurion im Rahmen seiner Israelreise im Kibbutz Sde Boker (siehe auch Bilanz einer Reise).

In den ersten Jahren der Annäherung wurde wegen der außergewöhnlichen Persönlichkeiten von Adenauer und Ben Gurion Erstaunliches erreicht. Es besteht bis heute ein gemeinsamer Imperativ, diese Erfolge herauszustellen und an der Stärkung dieses einzigartigen Bundes zu arbeiten.

Anlässlich des 60. Jubiläums dieser Begegnung und dem 55. Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel hat Dr. Michael Borchardt (Konrad-Adenauer-Stiftung) ein Buch im Herder-Verlag verfasst, das gesammelte unterschiedliche Perspektiven, Einblicke und Anekdoten aus dem Umfeld der beiden Regierungschefs unter dem Titel „Eine unmögliche Freundschaft“ zusammenstellt.

Quelle: http://www.botschaftisrael.de/2020/03/16/adenauer-und-ben-gurion-eine-historische-begegnung-vor-60-jahren/

BESTELLUNG beim Herder-Verlag: https://www.herder.de/geschichte-politik-shop/eine-unmoegliche-freundschaft-gebundene-ausgabe/c-34/p-15558/

 


Wettbewerb für Lokaljournalisten: Recherche-Reise nach Israel zu gewinnen

Vor 70 Jahren wurde der heutige Staat Israel gegründet. Damals gab es kaum Kontakt zwischen Israelis und Deutschen. Erst im Jahr 1965 nahmen Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf. Seitdem hat sich viel geändert. Täglich steigen Israelis und Deutsche ins Flugzeug um sich gegenseitig zu besuchen. 

Befreundet sind nicht nur viele Menschen in Israel und Deutschland, sondern auch Städte untereinander. In den 60er Jahren wurden aus freundschaftlichem Austausch in Städten, Gemeinden und Bezirken offizielle Partnerschaften. Heute sind es fast 90.

Doch wie sieht das Leben der Menschen in unseren Partnerstädten aus? Was verbindet sie mit Deutschland? Der 70. Unabhängigkeitstag Israels ist ein guter Anlass für eine Recherche vor Ort.

Wer die beste Idee für eine Geschichte hat, gewinnt eine mehrtätige Recherche-Reise nach Israel.

Dieser Wettbewerb richtet sich an Journalisten bei lokalen Medien, die im Einzugsgebiet der jeweiligen Partnerstädte erscheinen. Bewerbungen werden bis zum 15.7 angenommen.

In diesem Jahr haben Ideen bei unserer Jury die besten Chancen, die einen Bezug zur Staatsgründung vor 70 Jahren haben und trotzdem in der Gegenwart spielen. Gesucht werden Ideen, die innerhalb von drei bis vier Tagen in Israel umgesetzt werden können. Konzepte mit Menschen im Mittelpunkt haben die besten Chancen. Möglich sind viele Formate: Print, Audio oder Crossmedia – you name it!

Die drei Gewinnerexposés erhalten ein Reisebudget. Die Botschaft des Staates Israel übernimmt Reise- und Übernachtungskosten. Dafür erwarten wir, dass die eingereichte Idee umgesetzt wird. Ansonsten gilt journalistische Unabhängigkeit. Für Recherchen in Israel reichen in der Regel gute Englischkenntnisse.

Der Wettbewerb Twincities findet bereits zum zweiten Mal statt. Die Geschichten der drei Gewinnerinnen von 2017 finden Sie auf twincities.de/#Gewinner.

Weitere Infos: https://www.twincities.de/#top

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Die Abschieds-Erklärung des israelischen Botschafters in Deutschland

„Deutschland steht heute an der Spitze der westlichen Welt“

Am 27. August 2017 endet nach über fünf Jahren die Amtszeit des israelischen Botschafters in Deutschland, Yakov Hadas Handelsman (siehe Foto). Sein eigener Vater sowie der Vater seiner Frau Ida überlebten jeweils als einzige in ihrer Familie die nationalsozialistische Vernichtungspolitik gegen die Juden . In seiner öffentlichen Abschiedserklärung heißt es daher:  

„Wer hätte vor diesem Hintergrund jemals gedacht, dass ich einmal als israelischer Botschafter nach Deutschland kommen würde? Für mich werden jedenfalls die positive Entwicklung und die heutige Dynamik der israelisch-deutschen Zusammenarbeit und Freundschaft niemals zu einer Selbstverständlichkeit werden.“

Danach schreibt der scheidende Diplomat:

„Was nehme ich mit aus Deutschland? Neben dem Wissen, dass unsere Beziehungen heute auf politischer Ebene sowohl einzigartig als auch strategisch sind, auch die Überzeugung, dass sie diesen Status ebenso in der Zukunft behalten werden.

Ich habe den Wandel, den Deutschland in den vergangenen Jahren durchlaufen hat, aufmerksam verfolgt. Deutschland steht heute an der Spitze der westlichen Welt und übernimmt auch über Europa hinaus immer neue Führungsaufgaben.

Es bleibt nicht aus, dass sich Deutschlands neue außenpolitische Machtposition auch auf die deutsch-israelischen Beziehungen auswirkt. Was jedoch nicht vergessen werden darf, ist, dass sich Deutschland nur eine neue Identität aufbauen und einen Platz in der internationalen Gemeinschaft erarbeiten konnte, indem es sich zu seiner Vergangenheit bekannte und die notwendigen Konsequenzen zog. In andern Worten: Einen „Schlussstrich“ unter die Shoa kann und wird es nicht geben.“

Der israelische Botschafter würdigt besonders das Jubiläumsjahr 2015 (50 Jahre diplomatische Beziehungen Deutschland-Israel); er berichtet zudem, daß er von März 2012 bis August 2017 in so viele Städte und Orte in Deutschland gereist sei, wie er nur konnte:

„Ich habe versucht, auch die Seiten meines Landes zu zeigen, die nicht so bekannt sind und Verbindungen zwischen Akteuren auf beiden Seiten zu knüpfen, die unsere florierenden Beziehungen gemeinsam weiter voranbringen können. Mir werden die vielen Begegnungen mit engagierten Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft in sehr guter Erinnerung bleiben, für die aus der Vergangenheit ganz offensichtlich Verantwortung erwächst.“

Der Abschiedsbrief von Yakov Hadas Handelsman endet mit den Worten:

Heute möchte ich mich nun mit einem herzlichen Dankeschön für die Unterstützung, das Vertrauen, die kreative Zusammenarbeit und die Freundschaft verabschieden. Lehitraot – auf Wiedersehen!“

Quelle: Israelische Botschaft in Deutschland – Foto: Boaz Arad


Arabischer Diplomat aus dem Irak besucht Israel und ist beeindruckt

Hamad Al-Sharifi, der für die irakische Regierung bereits als Diplomat in Jordanien und in Kuwait entsandt wurde, ist gestern zu einem Besuch in Israel eingetroffen. Dabei gilt er bei seinem Besuch als offizieller Gast des Außenministeriums und Al-Sharifi hofft darauf, eines Tages als irakischer Botschafter nach Israel entsandt zu werden.  COLLAGE-BLUSP2

Sein Besuch gilt als Durchbruch, denn Israel und der Irak führen bis heute keine diplomatischen Beziehungen. Al-Sharifi wird somit zusammen mit seinen israelischen Partnern einige Barrieren brechen. Während seines Besuchs trifft Al-Sharifi auf Israelis irakischer Herkunft, auf Mitglieder der Knesset sowie auf religiöse Vertreter der drei abhrahamitischen Religionen. Außerdem wird er mehrere historische Stätten besuchen wie z.B. die Gedenkstätte Yad VaShem.

Vor dem Abflug nach Israel sagte Al Sharifi, dass er sich wünsche, eines Tages Botschafter des Iraks in Israel zu sein und bedankte sich für die Einladung, das „wahre Israel“ zu sehen, welches im irakischen anti-israelischen Fernsehen nicht zu sehen sei.

„Ich verstehe mich als Freund Israels. Die Menschen müssen verstehen, dass es keinen Konflikt zwischen Arabern und Israelis gibt, sondern dass der Konflikt primär israelisch-palästinensischer Herkunft ist. Ich hoffe, dass dies bald ein Ende hat und Frieden regiert“, fügte Al-Sharifi hinzu.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Norderstedt würdigte das Jubiläum „50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen“

Mit einem Konzert würdigten die Stadt Norderstedt und der Verein „Chaverim – Freundschaft mit Israel“ am Samstag, den 7. November, den 50. Jahrestag der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Die israelische Cellistin Hila Karmi musizierte gemeinsam mit dem Symphonischen Blasorchester Norderstedt.

Zum anschließenden Empfang im Rathaus erschienen neben Norderstedter Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Mitgliedern jüdischer Gemeinden aus Hamburg auch der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig.

BILD v. l. n. r.: Oberbürgermeister Grote, Botschafter Hadas-Handelsman, Ministerpräsident Albig und Ayala Nagel von Chaverim (Foto: Stadt Norderstedt)

Oberbürgermeister und Gastgeber Hans-Joachim Grote erklärte, die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland 20 Jahre nach dem Holocaust sei ein historischer Meilenstein gewesen. Gleichzeitig betonte er, dass Freundschaft auch vor Ort gelebt werden müsse.

„Unsere Freundschaft basiert auf der Vergangenheit, der Shoah, aber auch auf der heute facettenreichen Zusammenarbeit“, sagte Botschafter Hadas-Handelsman. Zum Erfolg habe die Art beigetragen, wie Deutschland sich seiner Verantwortung gestellt habe. Bei einer Schlussstrich-Politik wäre die Freundschaft nie zustande gekommen, sagte der Botschafter.

Quelle: Israelische Botschaft/Chaverim/Hamburger Abendblatt