Logo-Wettbewerb für Deutschland und Israel

Am 12. Mai 1965 haben Israel und Deutschland diplomatische Beziehungen aufgenommen. In den vergangenen 55 Jahren sind die Beziehungen zwischen beiden Ländern eng und vielfältig und zu wichtigen Säulen der jeweiligen Außenpolitik geworden.

Um diese enge und einzigartige Verbindung zu visualisieren, wollen die Botschaft des Staates Israel in Berlin und die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Tel Aviv ein gemeinsames Jubiläumslogo erstellen. Hierzu wird ein Logo-Wettbewerb ausgerufen.

Das Logo sollte die israelisch-deutschen Beziehungen mit kreativen Elementen verbildlichen und für beide Länder stehen. Das Logo wird im Jahr 2020 für offizielle Publikationen und Projekte sowie digital von beiden Botschaften genutzt werden.

Der Wettbewerb steht allen Interessierten in Israel und in Deutschland offen, auch eine Teilnahme im Team ist möglich. Unter dem Hashtag #IL55DE können Teilnehmer/innen bereits ihren Designprozess in den sozialen Netzwerken öffentlich dokumentieren.

Die Frist für Einsendungen endet am 6. März 2020. Eine Jury bestehend aus den Botschaftern beider Länder, S.E. Jeremy Issacharoff und I.E. Dr. Susanne Wasum-Rainer, sowie Experten zu den deutsch-israelischen Beziehungen wird am 16. März 2020 über das Gewinner-Logo entscheiden und es am 19. März verkünden.

Mehr Infos zu den Teilnahmebedingungen sind auf den Webseiten der beiden Vertretungen zu finden: https://tel-aviv.diplo.de/il-de/IL55DE bzw. www.bit.ly/il55delogo

  • Koordinationsbüro 55 Jahre Israel-Deutschland, Botschaft des Staates Israel, pr3@berlin.mfa.gov.il, Tel: +49 30 890 45 423
  • Pressereferat, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Tel Aviv, Pr-s1@tela.diplo.de, Tel.: +972 3 6931-328

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Litauen und Israel würdigen jetzt 25 Jahre diplomatische Beziehungen

Israel und Litauen begehen in diesem Jahr den 25. Jahrestag der Aufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen. Hierzu sagten der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin und die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaité in einer gemeinsamen Erklärung unter anderem:

„Während unsere Länder lediglich 25 Jahre diplomatischer Beziehungen als unabhängige Staaten teilen, haben das litauische und das israelische Volk eine jahrhundertealte gemeinsame Geschichte.

Trotz der Meinungsverschiedenheiten und Spannungen zwischen Religionen ist das jüdische Leben in Litauen über viele Jahre erblüht.

In Vilnius und anderen litauischen Städten und Gemeinden konnte man jüdische Gebete und Lernen in Synagogen und Akademien hören, die Kultur des modernen Jiddisch und Hebräisch erblühte, und viele Juden und Christen haben daran gearbeitet, für sich selbst ein besseres und friedlicheres Leben zu führen.

Nach der sowjetischen Besatzung zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, die tragischerweise die Unabhängigkeit Litauens beendete, brachte die darauffolgende Besatzung durch die Nazis großes Leid und riesige Verluste über die jüdische Gemeinde. In diese Zeit fallen die schrecklichsten Kapitel der langen Geschichte des jüdischen Volkes in Litauen.

Es ist unsere dringlichste Pflicht, durch Gedenken und Erziehung sicherzustellen, dass die unvergleichliche Tragödie des Holocaust, die Shoa, sich niemals wiederholt. Wir müssen der Vergangenheit gedenken, indem wir die unschuldigen Opfer und die Gerechten ehren, ebenso wie wir bilaterale Beziehungen aufbauen sollen, die auf Freundschaft und gegenseitigem Respekt beruhen.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin  –  Foto: GPO


Berlin: Ausstellung „Israelis & Deutsche“ ab dem 16. Oktober im Deutschen Bundestag

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft zeigt vom 16. Oktober bis 13. November 2015 im Paul-Löbe-Haus (Deutscher Bundestag) in Berlin die Ausstellung „Israelis & Deutsche“. blog1-205x130

Vor 50 Jahren nahmen Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf. Viele Brücken sind in den vergangenen fünf Jahrzehnten gebaut worden. Ein vielfältiges und feinmaschiges Beziehungsgeflecht zwischen den Bürgern beider Länder entstand. Doch wer sind die Brückenbauer? Welche Gedanken und Gefühle bewegten sie?

Dem geht die Deutsch-Israelische Gesellschaft in ihrer Wanderausstellung „Israelis & Deutsche: Die Ausstellung“ nach. Sie wird am 15. Oktober 2015 im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages in Berlin feierlich eröffnet und ist ab dem 16. Oktober dort zu sehen.

Die Ausstellung wird bis Ende 2016 in 13 weiteren Städten Deutschlands gezeigt. Eine hebräischsprachige Version der Ausstellung wird ab Oktober 2015 in vier israelischen Städten zu sehen sein. Ihre Premiere feiert sie Ende Oktober in Tel Aviv.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin