Wie der spanische Einsiedler Ramón Pané als erster die „Indianer“ evangelisierte

Im April 1493 kehrte Kolumbus von seiner ersten Reise nach Amerika zurück und traf die spanische Königsfamilie im Kloster „Cenobio de La Murtra”.

Dort lebte ein junger Einsiedler namens Ramón Pané. Kolumbus berichtete von seinen Entdeckungen und vor allem von den indigenen Stämmen in Tainos, die damals von ihm als „Indianer“ bezeichnet wurden, weil er glaubte, in Indien gelandet zu sein.

Als er von diesen Menschen in weiter Ferne erfuhr, nahm Ramón Pané Gottes Ruf wahr, ihnen das Evangelium zu verkünden.

Ramón Pané war daher bei der zweiten Reise von Kolumbus dabei, als dieser am 28. November 1493 in Puerto Plata in der heutigen Dominikanischen Republik ankam, wo die erste christliche Kirche gebaut wurde.

Er nahm am 6. Januar 1494 an der ersten hl. Messe auf dem Kontinent teil. Ramón freundete sich mit dem Eingeborenen Guaticaba und seiner Familie an und erlernte ihre Sprache.

Nach zweieinhalb Jahren, am 21. September 1496, erhielt Guaticaba zusammen mit 16 Mitgliedern seiner Familie die Taufe unter dem Namen Juan Mateo; er war fortan Ramons treuer Begleiter bei der Evangelisierung des Landes.

Juan Mateo und seine ganze Familie wurden wegen ihrer Bekehrung ermordet. Ramon erzählt in seinem kurzen Buch vom Martyrium von Juan Mateo, und berichtet, dass dieser sagte, als sie ihn umbrachten: „Ich bin der Diener Gottes“.

Johannes Paul II. bezeichnete ihn und seine Angehörigen im September 1994 in einem Schreiben zum 500. Jahrestag der ersten Taufe als „die ersten Märtyrer für den christlichen Glauben in Amerika“.

Der Persönlichkeit von Ramón Pané widmete die nach ihm benannte Stiftung einen Dokumentarfilm mit dem Titel „Der erste Evangelisierer Amerikas: Ramón Pané“. Der Film wurde am 10. Dezember bei YouTube, Facebook und Twitter (Ramón Pané Foundation) veröffentlicht.

Trailer zum Dokumentarfilm -> https://bit.ly/3gxQxg4
Quelle: Fidesdienst


Linz (Österreich): Fünf Polizisten verletzt – Polizistin mit Faustschlag niedergestreckt

Pressemeldung der Landespolizeidirektion Linz:

Am 15. April 2018, gegen 16:30 Uhr, ereignete sich vor einer Polizei-Inspektion in Linz ein Vorfall, bei dem eine Polizistin von einem 27-jährigen Mann aus Linz durch einen Faustschlag schwer verletzt wurde.

Beamte der Polizei-Inspektion hatten zuvor den Beschuldigten angehalten, da dieser vor ihrer Dienststelle laut schrie und sich aggressiv verhielt. Im Zuge der Amtshandlung kam es zu einer Rangelei zwischen dem Linzer und den Beamten, bei der bereits zwei Polizisten durch Schläge und Fußtritte verletzt wurden.

Auch der Einsatz von Pfefferspray zeigte keine Wirkung. Als weitere Kräfte zu Hilfe eilten, riss sich der aggressive Mann los und flüchtete. Dabei traf er auf die herbeieilende Polizistin. Er streckte sie ohne Vorwarnung mit einem Faustschlag nieder, wodurch sie bewusstlos zu Boden stürzte.

Erst durch das Einschreiten weiterer Kollegen konnte der Beschuldigte zu Boden gebracht und fixiert werden. Der Beschuldigte wurde festgenommen und wird über Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz in die Justizanstalt Linz eingeliefert.

Beim Vorfall wurden insgesamt fünf Polizisten und Polizistinnen verletzt, eine davon schwer.

Quelle: http://polizei.gv.at/ooe/presse/aussendungen/presse.aspx?prid=5A654C2B786938676C4F513D&pro=0

Ergänzende Information: Laut Zeitung Wochenblick handelt es sich bei dem Schläger um einen Mann aus der Dominikanischen Republik: https://www.wochenblick.at/linz-schwarzer-randaliert-und-pruegelt-polizistin-halbtot/


Tageszeitung „Die Welt“ betreibt unseriöse Stimmungsmache gegen den Vatikan

Von  Felizitas Küble

Am gestrigen Samstag, den 23. August, veröffentlichte die Tageszeitung „Die Welt“ online einen Artikel über Mißbrauchstaten des polnischstämmigen Ex-Vatikandiplomaten und Ex-Erzbischofs Weselowski.
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Im Laufe des Berichts erfährt man zwar, daß der mutmaßliche Kinderschänder vom Vatikan als Botschafter in der Dominikanischen Republik amtenthoben und darüber hinaus aus dem Priesterstand entlassen wurde, doch im Titel der Zeitung ist durchaus nicht vom „Ex-Erzbischof“  oder „ehemaligen“ Erzbischof die Rede, wie dies logisch und korrekt wäre.  zeitungen
Noch schlimmer: Es heißt schon in der Einleitung, Weselowski laufe frei in Rom herum, vom Vatikan geschützt“. 
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Ebenso tendenziös und schlichtweg falsch ist der Schlußsatz des reißerischen Artikels: „Dass der Vatikan jetzt einen mutmaßlichen Täter in einem der dramatischsten Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche schützt, wird für etliche Gläubige mehr als ernüchternd sein.“
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Für das angebliche „freie Herumlaufen“ beruft sich die Verfasserin Constanze Reuscher auf eine einzige und noch dazu anonym bleibende , angebliche Zeugenaussage.
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Daß der Mißbrauchstäter „vom Vatikan geschützt“ werde, weil er nicht der Justiz der Dominikanische Republik überstellt wird, stellt eine billige und dümmliche Stimmungsmache gegen die katholische Kirche dar, denn der Ex-Vatikan-Diplomat ist nun einmal Bürger des Vatikanstaates  – und daher entspricht es dem üblichen und international gängigen Recht, daß er in seinem Heimatstaat verurteilt wird, nicht in seinem Gastland.
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Dazu kommt, daß das Urteil der Glaubenskongregation gegen den Ex-Erzbischof noch nicht rechtskräftig ist , weil die Einspruchsfrist des Beschuldigten noch nicht abgelaufen ist  –  und es entspricht den üblichen rechtlichen Standards, einen Angeklagten erst zu verhaften, wenn ein rechtskräftiges Urteil vorliegt.
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Die Einhaltung rechtsstaatlicher Kriterien wird folglich in diesem streckenweise unseriösen Artikel als Hebel für haltlose und unfaire Seitenhiebe gegen den Vatikan verwendet.
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Es wird unterschlagen, daß der Vatikan sich als Staat in dieser Causa rechtskonform verhält und keineswegs einen Mißbrauchstäter „schützt“; vielmehr ihn bereits vorweg kirchenrechtlich bestraft (amtsenthoben, suspendiert, laiisiert) und zudem durch die Glaubenskongregation verurteilt hat.