Zur neuen Doppel-Spitze der Linkspartei

Am heutigen Samstag wurde die neue Doppelspitze der Linkspartei bestimmt: Ein Online-Parteitag wählten Janine Wissler und die Thüringer Fraktionschefin der Linken Susanne Hennig-Wellsow.

Wellsow hatte für Schlagzeilen gesorgt, nachdem sie im vergangenen Jahr dem frisch gewählten Ministerpräsidenten von Thüringens, Thomas L. Kemmerich, statt der üblichen Gratulation einen Strauß Blumen vor die Füße warf.

Dazu erklärt der Vize-Bundesssprecher der AfD, Stephan Brandner, der Hennig-Wellsow als Abgeordneter des Thüringer Landestags noch kennengelernt hatte:

„Wieder hat die Linke auf ihrem Parteitag klar gemacht, dass es ihr um einen radikalen Umbau unseres Staates und ein ganz anderes System geht. Mit radikalen Figuren wie Hennig-Wellsow und ihren Sturmtruppen der Antifa ist nicht zu spaßen – das haben wir in Thüringen spätestens gesehen, als ein demokratisch gewählter Ministerpräsident durch massiven Druck gezwungen wurde, zurückzutreten und stattdessen ein Linker eingesetzt wurde. Die Radikalisierung der Linksparstei setzt sich mit der Personalie Hennig-Wellsow fort!“

Weiterer Artikel zu diesem Thema hier auf PP: https://philosophia-perennis.com/2021/02/27/blumenstrauss-werferin-hennig-wellsow-neue-vorsitzende-der-sed-3-0/

Kommentar des Historikers Dr. Hubertus Knabe: https://hubertus-knabe.de/neue-linken-vorsitzende/


AfD wählte heute eine neue Doppelspitze: Prof. Dr. Jörg Meuthen und Dr. Alexander Gauland

Beim heutigen Bundesparteitag der „Alternative für Deutschland“ in Hannover wurde am Abend der Parteivorstand neu gewählt, nachdem die vorige Co-Vorsitzende Dr. Frauke Petry direkt nach der Bundestagswahl zurückgetreten und aus der Partei ausgetreten war.

Die neue Doppelspitze besteht aus dem bisherigen Parteichef Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto) aus Baden-Württemberg sowie dem AfD-Fraktionsvorsitzenden Dr. Alexander Gauland. Meuthen erhielt 72 % der Delegiertenstimmen.

Bei der Wahl zum zweiten Vorsitzenden scheiterte der Berliner Landeschef Georg Pazderski in zwei Wahlgängen. Seine Gegenkandidatin, die schleswig-holsteinische Landeschefin Doris von Sayn-Wittgenstein, kam ebenalls nicht zum Zuge, da sie unter 50% blieb. 

Danach entschied sich der 76-jährige Gauland zur Kandidatur, was offenbar zunächst nicht geplant war. Der frühere CDU-Kommunalpolitiker wurde mit 67,8 % gewählt.

Foto: Felizitas Küble


Dr. Alice Weidel und Alexander Gauland leiten die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

Pressemeldung der AfD:

Mit großer Mehrheit wurden heute auf der konstituierenden Sitzung der AfD-Bundesfraktion Dr. Alice Weidel (siehe Foto) und Alexander Gauland als Fraktionsvorsitzende gewählt. 80 der 93 AfD-Abgeordneten votierten für die Doppelspitze.

Die Fraktionssitzung verlief insgesamt konstruktiv und zielorientiert. Die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur Arbeitsfähigkeit der Fraktion wurden heute bereits getan.

Alice Weidel und Alexander Gauland dankten den Abgeordneten für das Vertrauen.

Die Fraktion blickt mit großer Zuversicht und Freude auf die nun kommenden Aufgaben und Herausforderungen.