Schwere Sorgen der Grünen Jugend: Dorf Negernbötel soll sich umbenennen

Die Grüne Jugend Segeberg hat die Umbenennung des schleswig-holsteinischen Dorfes Negernbötel gefordert. „Der Ortsname N***rnbötel enthält das sehr verletzende und rassistische N-Wort“, lautete ein Kommentar von der Grünen Jugend, der mit der Forderung schloß: „N***rnbötel umbenennen!“

Die Bewohner des 1000-Seelen-Ortes reagierten auf den Vorstoß mit Unverständnis.

Die Sprecher der Grünen Jugend Segeberg, Marlene Jakob und Lennart Stahl, räumten gegenüber der Bild-Zeitung ein, daß der plattdeutsche Ortsname zwar keinen rassistischen Ursprung habe. Doch Plattdeutsch sei „keine sehr verbreitete Sprache mehr“.

Heute würde man den Namen jedoch „mit dem rassistischen, Jahrhunderte zur Unterdrückung von schwarzen Menschen genutzten N-Wort“ assoziieren. Sie schlugen den Negernbötelern vor, ihr Dorf stattdessen „Näherbötel“ zu taufen.

Negernbötel wurde laut Homepage der Gemeinde im 12. Jahrhundert gegründet. Das plattdeutsche Wort „Bötel“ bedeutet Siedlung, „Negern“ steht für näher. Damit wollten die Bewohner verständlich machen, daß die Siedlung Negernbötel näher am Kloster Segeberg lag, als die Siedlung Fehrenbötel. Die war weiter entfernt, was im Plattdeutschen mit dem Begriff „Fehren“ ausgedrückt wird.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/gruene-jugend-fordert-umbenennung-von-negernboetel/


Nigeria: Islamischer Terrorangriff auf christliches Dorf an Heiligabend

Mutmaßliche Anhänger der islamischen Terrormiliz Boko Haram haben am Heiligen Abend das Dorf Pemi im Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias angegriffen und mindestens fünf Menschen ermordet. Teilweise ist von bis zu elf Toten die Rede. Sieben Menschen, darunter ein Pastor, sollen entführt worden sein.

Die Angreifer brannten auch eine Kirche der evangelikalen Church of the Brethren nieder. Außerdem seien sieben Menschen entführt worden, darunter ein Pastor.

Der Überfall begann gegen 18 Uhr. Laut Sahara-Reporters dauerte es drei Stunden, bis das Militär eintraf. Außer der Kirche seien auch mehrere Geschäfte angezündet worden.

Pemi liegt nur rund 20 Kilometer von Chibok entfernt, wo im April 2014 insgesamt 276 Schülerinnen von Boko Haram entführt wurden. Gut 100 sind bis heute in Geiselhaft oder mittlerweile gestorben.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-12/nigeria-terroristenattacke-auf-dorf-am-heiligabend.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE


Kamerun: Christliche Frauen bei Angriff durch Terrorbande Boko Haram verstümmelt

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Am 29. Juli haben Angehörige der Terrormiliz Boko Haram ein Dorf im Norden Kameruns überfallen, das zum katholischen Bistum Yagoua gehört. Dies berichteten lokale Ansprechpartner gegenüber KIRCHE IN NOT.

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Demnach hätten die Terroristen bei diesem Übergriff eine Gewaltstrategie angewandt, die sich gegen Frauen richtet: „Sie kamen in der Nacht, gingen in die Häuser und entführten ausschließlich die Frauen“, erzählten die Ansprechpartner.

Die Entführten seien an eine zentrale Sammelstelle am Stadtrand gebracht worden. „Die Terroristen schnitten anschließend jeder Frau ein Ohr ab. Sie drohten ihnen, dass dies nur der erste Übergriff sei und sie zurückkommen würden.“

Die verstümmelten Frauen wurden vom Militär aufgegriffen und in ein 260 Kilometer entferntes Krankenhaus gebracht. Die Ohramputation sei ein neues Instrument von Boko Haram, um diejenigen zu bestrafen, „die auf die Regierung und die Stimmen derjenigen hören, die der extremistischen Ideologie nicht folgen“, so die lokalen Ansprechpartner.

Die Bevölkerung des Dorfes sei angesichts des Übergriffs traumatisiert. Flucht sei jedoch für viele Bewohner keine Option, so die anonymen Ansprechpartner: „Sie leben von der Landwirtschaft und warten gerade auf die Ernte. Wohin sollten sie gehen?“

Quelle: https://www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2019/08-01-kamerun-frauen-bei-angriff-von-boko-haram-verstuemmelt


Niederbayern: Weltenburg unter Wasser – das Dorf wurde teils evakuiert

Bundeswehrsoldaten halfen den Bewohnern heute Früh

Wie bereits gestern in unserem CHRISTLICHEN FORUM berichtet, konnte sich die weltberühmte Abtei Weltenburg bei Kelheim durch eine effektive Absicherung bislang relativ gut vor den Hochwasserfluten der Donau schützen.

Unweit dieser traditionsreichen3jtvx2eKvTc6uB0eIaChoLSSZRdIGYIiDXWxkgzZJAw Abtei St. Georg gibt es eine Ortschaft, die jetzt völlig unter Wasser steht. 12ku3sdA7EGVx0aB3-Lpyd76wP6JQbrnBJQIzPWyJsY

In der Nähe wurde massenhaft Kies aufgeschichtet (siehe Fotos), um die Fluten zurückzuhalten. arHVoybjIORHFLGXjW6nJSz13fGRWDcrTU50xBZsr-Y

Zudem sollen Strahlwände und Sandsäcke auf Mauern und Absperrungen das Hochwasser blockieren, das seit Tagen meterhoch angestiegen war. hb-vEqkXBke6rahlfTMP1Cvt3A241ldYRDGNCtNDcvwfLxHILYNvmGcSzs7UicbRFbpqQnON0s-Gjok2ZvRzyA

Alle Bewohner der Straße, die zur Benediktiner-Abtei führt (Asamstraße), wurden heute Nacht um 4,30 Uhr evakuiert.  mhjFZP5kX9u3MH_4GpAbXCR4W7LrdwpBXOmeZVUdemk

Die Erdgeschosse der Häuser stehen vielfach unter Wasser. Das Dorf hatte noch Glück, daß schon sehr früh am Morgen die Bundeswehr angerückt kam.

Da das Wasser jetzt nicht mehr weiter steigt, werden die improvisierten Maßnahmen der Überschwemmung vermutlich standhalten können.

In dem direkt an der Donau gelegenen, ebenfalls von der Überschwemmung bedrohten Kloster selber hält sich der Schaden durch hohe Mauern und eine moderne Hochwasserschutzanlage bislang in Grenzen. HFPHe1IS21p5bNqRDAxu1NBvcmYaN16tt3l_fAIp868

Allerdings steht das Wasser im Refektorium (Speisesaal der Abtei), das  – trotz drei Reihen Sandsäcken  – offenbar vom Garten hereinkommt, der völlig überflutet ist.

In den Kellerräumen inkl. der Gruft steht das Wasser einen halben Meter. Bei der Überschwemmung 1999 stand es bis zur Decke; damals besaß das Kloster seine heutige moderne Hochwasserschutz-Anlage noch nicht, die 2 Millionen Euro kostete.

Die Benediktiner in Weltenburg haben also nun „Glück im Unglück“, auch etwa im Vergleich zu ihren Mitbrüdern in Niederaltaich, die mit allen Bewohnern des Ortes in Sicherheit gebracht werden mußten. Näheres siehe hier.

Auf dem runden Hochformat-Foto rechts sehen wir eine etwas verwitterte Statue des „Brückenheiligen“ Johannes Nepomuk aus Böhmen (der bekannte Heilige des Beichtgeheimnisses).

Das Denkmal steht auf einem Sockel vor den Felswänden an der Donau (siehe links außen auf dem Foto). oIPTLgp3bxILXHIZLlF67aBhhuL-o9H9Kh_PPFkPfDc

Das „eckige“ und „grüne“ Hochformat-Foto zeigt den Versuch, das Hochwasser mit Sandsäcken zurückzudämmen.  nTyglOXCGkC6KecGNBm_Vr_q6adH1TuCVhBWhCn1Go8

Beim letzten Bild dürfte es sich um den Ortseingang handeln, wie es das große Einladungs-Schild für die hl. Messe nahelegt.

Die Idee für solche Auskunfts-Schilder, die über Gottesdienstzeiten informieren, stammt übrigens von dem bekannten Straßenprediger Pater Johannes Leppich SJ, der in Münster auf dem Jesuiten-Friedhof beigesetzt ist.

Wir danken dem Benediktiner-Kloster Weltenburg herzlich für die aktuellen Fotos!