Österreich: Wiener Skandalklinik für Billig-Abtreibungen geschlossen

Weitere Enthüllungen über völlig unhaltbare Zustände in einer großen Wiener Abtreibungsklinik reißen nicht ab.

Hierzu erklärte die Patientenanwältin Sigrid Pilz im ORF: “Die Gebärmutter wurde durchstoßen. Die Patientinnen haben schwere Blutungen erlitten. Manchen mussten innere Organe entnommen werden. Sie sind für ihr Leben gezeichnet.”

300 Euro kostete eine Billigabtreibung in jener Groß-Klinik, die hygienische Zustände waren unbeschreiblich, die gesundheitlichen Schäden für die betroffenen Frauen nicht vorhersehbar und mitunter katastrophal. nodstartbild_program_13_14

Die Klinik ist mittlerweile behördlich geschlossen, doch die Aufarbeitung der fatalen Vorgänge befindet sich erst am Anfang; die Aufdecker des Skandals standen drei Jahrzehnte lang vor den verschlossenen Toren der Justiz. Alle Anzeigen gegen die Klinik wurden unter den Tisch gekehrt.

Beispiel: der Gesundheitspsychologe (ein vom österreichischen Bundeskanzler verliehener Berufstitel) Dr. Josef Preßlmayer zeigte einige Details der Vorgänge bei der Staatsanwaltschaft Wien am 14. Juli 2013 an. Er berief sich dabei auf eine Faktendarstellung des ORF. Zur Prüfung übermittelte er die Anzeige ans Gesundheitsministerium. Der Eingangsstempel trägt das Datum 18. Juli 2013.

Dr. Josef Preßlmayer erhielt für Anfang September eine Einladung zu einer Verhandlung. Dabei wird über das Vorhaben des Ministeriums entschieden, ihm den Titel „Gesundheitspsychologe“ zu entziehen.

Vorsichtshalber kontaktierte Dr. Preßlmayer einen Anwalt. Dieser stellte fest: „Für mich nicht einschätzbar ist der Umstand, dass auch ein Amtssachverständiger  –  offenbar aus dem Bereich Medizin/Psychologie  –  bei der Verhandlung dabei sein wird.“


Österreich: Sozialisten diskriminieren Lebensrechtler Dr. Josef Preßlmayer

Dem Lebensrechtler Dr. Josef Preßlmayer wurde vom österreichischen Gesundheitsministerium (derzeit SPÖ-geführt) der Berufstitel „Gesundheitspsychologe“ entzogen, der ihm vom Bundeskanzleramt (derzeit ebenfalls SPÖ-geführt) verliehen worden war. 

In diesem Zusammenhang ist es aufschlußreich, daß der Gesundheitspsychologe Dr. Preßlmayer seit Jahren gegen die Mißstände in einer Wiener Abtreibungsklinik informiert. Er drang mit seinem Anliegen bisher nicht durch.
 
In der von Dr. Preßlmayer immer wieder angezeigten Klinik herrschten skandalöse Zustände. Frauen wurden gesundheitlich schwerstens geschädigt. Durch die Berichterstattung der Medien kam es zu einer Hausdurchsuchung. Die Klinik ist inzwischen behördlich geschlossen.
 
Dr. Josef Preßlmayer wehrt sich gegen den Entzug des Berufstitels „Gesundheitspsychologe“. Anfang September findet im Gesundheitsministerium eine Verhandlung statt. Preßlmayers Anwalt spricht davon, daß das Gesundheitsministerium im Entzugsbescheid unzutreffende Tatsachenfeststellungen traf, das ganze Entzugsverfahren mangelhaft war und auch die Beurteilung der Vorhänge rechtlich völlig unrichtig  gewesen sei.