Frankfurt: Morgen findet der Israel-Tag statt

Mit einem großen öffentlichen Fest wird in Frankfurt am Main am 5. Juni zwischen 12-und 19 Uhr an der Hauptwache das 70-jährige Bestehen des Staates Israel gefeiert.

Veranstalter ist der gemeinnützige Frankfurter Verein ILI – I Like Israel e.V. (ILI), der seit 2003 zu den jährlichen Israeltagen in Städten in Deutschland aufruft und als Koordinierungsstelle fungiert.

Die Schirmherrschaft für den bundesweiten Israeltag 2018 haben Botschafter Jeremy Issacharoff und Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, übernommen.

Lokaler Schirmherr des Frankfurter Israeltags ist Oberbürgermeister Peter Feldmann, moderiert wird das Israeltag-Programm von Autor, Schauspieler und Regisseur Gerd Buurmann.

Den ganzen Tag über wird es eine Tombola (Hauptgewinn: Flugreise nach Israel mit EL AL), Infostände von Organisationen und Institutionen, die im Bereich der deutsch-israelischen Beziehungen aktiv sind, kulinarische Angebote und Musik von Roman Kuperschmidt und Band geben.

Für Kinder gibt es ein spezielles Programmangebot beim Israeltag.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Evangelikaler ABC-Kreis in Bayern: Auch den Juden die Botschaft Christi bezeugen

Im Vorfeld der Tagung der EKD-Synode Anfang November wendet sich der Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC) gegen die Forderung nach einer strikten Absage an die sog. „Judenmission“. Der Begriff selbst sei aus verschiedenen Gründen problematisch und sollte im Kontext abendländischer Geschichte nicht weiter verwendet werden, sagte der ABC-Vorsitzende Till Roth bei einer Tagung des ABC in Nürnberg. 013_10a

Es gehöre jedoch unaufgebbar zum Wesen der Kirche, allen Menschen, und damit auch Juden, das Evangelium von Jesus Christus zu bezeugen. Dies sei auch Bestandteil eines aufrichtigen Dialogs der Religionen.

Zugleich unterstützt der ABC Initiativen, in denen die Evangelische Kirche deutlich ihre Stimme gegen latent vorhandene und neu aufkeimende antisemitische Haltungen und Vorurteile erhoben hat und immer wieder erhebt.

Ein entsprechendes Votum, das von den Mitgliedern des ABC-Rates einstimmig unterstützt wurde, wird der Leitung der EKD zur Verfügung gestellt sowie als Eingabe in die bayerische Landessynode eingebracht.

FOTO: Christus an einem (unsichtbaren) Kreuz mit einem jüdischen Gebetsschal in der St-Bernhard-Kirche von Münster

Hintergrund ist insbesondere die Forderung des Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, der von der Evangelischen Kirche im Vorfeld des 500-jährigen Reformationsjubiläums eine klare Absage an die „Judenmission“ gefordert hatte – und zwar „nicht nur wegen der deutschen Geschichte, sondern vor allem wegen der jüdischen Wurzeln des Christentums“.

Diese Forderung sei jedoch theologisch differenziert so sehen, erklärt der ABC-Vorsitzende Roth: Die Überzeugung von der bleibenden Erwählung Israels durch Gott dürfe jedenfalls nicht gegen den Glauben an das rettende Handeln Gottes in Jesus Christus ausgespielt werden. Die Kirche könne angesichts des klaren biblischen Zeugnisses die Heilsbedeutung von Jesus als Messias Israels nicht leugnen.

Ein solch differenziertes Votum erwartet der ABC auch von der EKD bzw. der bayerischen Landessynode. In diesem Zusammenhang unterstützt der ABC ebenfalls eine Eingabe der „Lebendigen Gemeinde München“ an die bayerische Landessynode, die vor allem die biblische Begründung dieser Sichtweise darlegt.

Im ABC Bayern haben sich Verantwortliche aus rund 20 kirchlichen Gemeinschaften, Verbänden und Werken zusammengeschlossen, so die landeskirchlichen Gemeinschaftsverbände, die Geistliche Gemeindeerneuerung und der CVJM. Erster Vorsitzender ist Dekan Till Roth aus dem unterfränkischen Lohr am Main.

Der ABC im Internet: http://www.abc-bayern.de
Kontakt: info@abc-bayern.de


Staat Israel wird bald 68: Die ILI-Tage 2016

Am 17. Mai 2016 feiert Israel seinen 68. Geburtstag  – und Freunde Israels von Aachen bis Welzheim feiern bundesweit mit.

Dabei sind die Veranstaltungen anlässlich der Geburtstagsparty so unterschiedlich wie originell. So variieren sie vom großen Israeltag-Straßenfest wie es bspw. in Berlin, Köln, München oder Stuttgart begangen wird, bis hin zu einer interessanten Lesung (Hamburg), einem tollen Konzert (Münster) oder gar einer Ausstellung zum Thema Israelis und Deutsche (Dresden).

Die Veranstaltungen erstrecken sich über einen Zeitraum von Anfang Mai bis Mitte Juni und finden mit dem Israelkongress am 19. Juni 2016 in Frankfurt ihren krönenden Abschluss. Das Programm der einzelnen Israeltage ist vielfältig, eine Teilnahme lohnt bestimmt!

Die bundesweiten Schirmherren der Israeltage (ILI = I like Israel) sind Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, und der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman.

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