Klarstellungen zu Gretas Schulstreiks, Klimawahn, Energiewende und Kernkraft

Von Jörgen Bauer

“Schüler übernehmen Verantwortung”  – unter solchen Überschriften wird, mit verhaltener Begeisterung, über die Freitags-Demonstrationen, schulschwänzender, Plakate schwenkender und Parolen skandierender Schülerinnen und Schüler, zugunsten der Rettung des Weltklimas berichtet. 

Um es vorweg zu sagen: Das CO2 hat keine Wirkung auf das Klima, weshalb es auch nichts zu retten gibt, dafür aber zu unnötig steigenden Kosten, Restriktionen und zur Erfindung neuer Steuern und Abgaben führt.

Was sehr nachdenklich und auch bedenklich machen muss, ist, dass eine unter dem Asperger-Syndrom, einer Form des Autismus, leidende 16jährige schwedische “Umweltaktivistin” namens Greta Thunberg einen solche Hype auslöst, was nur durch eine Förderung durch die Medien und die Aufmerksamkeit, die ihr durch diese zuteil wird, erklärt werden kann.

Nach einem mir vorliegenden Bericht soll es sich hier um eine seit längerem geplante Kampagne handeln, bei der Kinder und Jugendliche eingesetzt werden sollen. Und die Eltern von Greta Thunberg sind keinesfalls so unbedarft, wie es den Eindruck machen soll, sondern selbst recht aktiv. 

An sich führt Autismus dazu, dass sich davon Betroffene von ihrer Umwelt abkapseln, aber deshalb nicht minderbegabt sind, sondern sich  –  ganz im Gegenteil –  in einseitiger Weise auf bestimmte Themen mit fanatischem Eifer voll konzentrieren können.

Was aber noch bedenklicher stimmt, ist die Leichtgläubigkeit, mit der Schüler auf Greta Thunbergs Parolen abfahren. Das lässt befürchten, dass Verführer nach wie vor große Chancen haben.

Werden denn die Schüler nicht zum kritischen und analytischen Denken angeleitet? Dass die Lehrer hier Probleme haben könnten, ist allerdings kaum vorstellbar.

Wie ist das nun mit dem CO2 ? Es ist in der Atmosphäre zu 0,038% vorhanden. Also ein Spurengas, das für das pflanzliche Leben und damit auch für unser Leben unverzichtbar ist. 0,038% entsprechen einer Strecke von nur 38 Metern bezogen auf 100 Kilometer – oder der von 38 Einwohnern bezogen auf 100.000 Einwohnern.

Die “klimaschädliche” Wirkung des CO2 wird darauf zurückgeführt, dass die von der Sonne kommende Wärmestrahlung eine andere Wellenlänge, als die von der Erde reflektiere Wärmestrahlung hat, die vom CO2 zurückgehalten wird, wodurch es zu einem “Wärmestau” kommt. Hier muss aber berücksichtigt werden, dass die Atmosphäre kein Dach, wie ein Treibhaus hat, sondern warme Luft ungehindert noch oben strömen kann, wobei sie sich abkühlt. Man bezeichnet das als Konvektion.

Die Klimasensitivität des Kohlendioxyds beträgt nur 0,6°C, verursacht also keine Katastrophen. Im Enquete-Bericht 1988 des Bundestages ist zu lesen, dass die Infrarot-Absorption durch das Kohlendioxyd der Luft längst gesättigt ist. Noch mehr Kohlendioxyd in der Luft bringt deshalb nicht noch mehr Wärme. Aus den Daten des Deutschen Wetterdienstes ist ersichtlich, dass während der letzten 30 Jahre die Globaltemperatur nicht gestiegen ist. Das mit dem “Wärmestau” kann man deshalb “vergessen”.

Klima ist zudem etwas, was es so überhaupt nicht gibt. Was es gibt, ist Wetter. Die statistischen Mittelwerte, die sich hier rechnerisch ermitteln lassen, aber so in der Natur nirgendwo verwirklicht sind, ergeben das “Klima”. Und das ist eine sich ständig wandelnde rechnerische Größe, die als solche nicht geschützt werden kann.

Vor 1000 Jahren konnte man auf Grönland Weizen und Gerste anbauen. Weinanbau war bis in moderate nördliche Breiten möglich (Schweden, Finnland). Das Nordmeer war weitgehend eisfrei, weshalb die Wikinger auf ihre Erkundungsfahrten gehen konnten. Zur Zeit hat die Eisbärenpopulation wieder zugenommen. Nicht alle Gletscher gehen zurück. Zum Teil nehmen sie auch zu.

Der Warmzeit vor 1000 Jahren schloss sich zwischen 1300 und 1900 die “Kleine Eiszeit” mit Missernten an –  und jetzt wird es wieder wärmer, was aber in erster Linie mit der Sonnenstrahlung zusammenhängt.

Zur Energiewende:

Nimmt der Wind um die Hälfte ab, sinkt die Stromerzeugung auf ein Achtel. Deshalb müssen die Windräder immer höher werden und übersteigen im Einzelfall bereits den Turm des Ulmer Münsters.

Die Energiedichte und der Wirkungsgrad von Wind und Sonne sind zudem sehr gering. Und bei Nacht und Windstille wird ohnehin kein Strom produziert, und es ist bislang auch nicht möglich, Strom zu speichern. Es fehlt auch an Leitungen. Verluste treten auf, wenn umgewandelt werden muss. Zum Beispiel Gleichstrom in Wechselstrom. Energie ist tatsächlich nicht “erneuerbar”, sondern kann immer nur unter Verlusten von eine Form in eine andere umgewandelt werden.

Windräder und Solarzellen sind dazu der Schrott von Morgen, der entsorgt werden muss. Solarzellen erzeugen nur Strom, wenn sie mit speziellen hochgiftigen Stoffen dotiert sind, für die es sehr strenge Sicherheitsvorschriften gibt. Und wie gewinnt man diese wieder zurück?

Für Windräder musste bislang mehr Wald gerodet werden, als für den Braunkohleabbau im Hambacher Forst vorgesehen ist. Windräder erzeugen zudem unhörbaren Infraschall, der als gesundheitlich bendenklich gilt.

Kernfusion ist die Energie der Zukunft

Es gäbe mittlerweile auch völlig neue Kernkraftwerkstechnologien auf Thoriumbasis, kaum noch Radioaktivität, sehr wenig radioaktiver Abfall und sehr kurze Halbwertszeiten. Wurde in Deutschland entwickelt, aber wegen der German-Angst bei uns nicht angewendet. Auch entsprechende Forschungen sind verpönt. Dafür werden die entsprechende Anlagen in anderen Ländern gebaut.

Ich glaube, dass die Kernenergie (Kernfusion) die Energie der Zukunft ist und sich die Energiewende als ein großer Flopp erweisen wird, wobei die Idee “erneuerbare Energien” an sich eine gute Idee ist, die aber Grenzen hat.

Das hat sogar Greta Thunberg geschnallt, die jetzt folgendes getwittert hat: „Ich bin eigentlich gegen die Nuklearenergie. Aber laut Weltklimarat kann sie tatsächlich ein kleiner Teil einer großen, neuen CO2-freien Energielösung sein.“ –  Nämlich dann, so Thunberg weiter, wenn Länder keinen Zugang zu erneuerbaren Energien hätten: Wir sollten darüber debattieren.

Sie ist mit ihrer Haltung nicht allein: 446 aktive Atommeiler gibt es weltweit und noch einmal fast 150 befinden sich derzeit in Bau oder Planung. Die deutsche Energiewende hat weltweit wenig Nachahmer.

Um zwei kleine Atomreaktoren, die einen Flugzeugträger antreiben, durch Solarenergie zu ersetzen, bräuchte man eine sehr große Fläche von Solarzellen oder einen kleines Wäldchen voller Windräder. Beides würde auf kein Schiff passen.

Zu dieser Thematik hat der Physiker Dr. Gustav Krüger, sehr aufschlussreiche Broschüren verfasst: “Kernkraft – Kohle – Klima” – “Der große Betrug – Die Energiewende”, die ich über die Deutschen Konservativen e.V. bezogen habe.

Sehr aufschlussreich sind auch die Bücher des Diplom-Meteorologen Dr. Wolfgang Thüne, “Freispruch für CO2”, “Der Treibhausschwindel” u.a. Vor Jahren hatte er die Wetterberichte im ZDF moderiert.  Dafür dürfte er, als “Ketzer” jetzt aber nicht mehr “geeignet” sein.

BILD: Linksjugend „Solid“ protestiert im Hambacher Forst gegen  Braunkohleabbau

Wie ist das alles zu bewerten?

Was notwendig wäre, ist eine breite Aufklärung in Sachen Öko- und Klimawahn um die Dinge wieder auf das vernünftige und notwendige Maß zurückzuführen. Das Feld darf nicht den Ideologen überlassen werden. Deshalb muss der Öko- und Klimareligion mit ihrer Neigung zur Hysterie entgegengewirkt werden.

Von Greta Thunberg initiierte Schulstreiks ändern natürlich nichts am Klima, und irgendwann wird sich die Sache totgelaufen haben. Aber noch wird sie voll vermarktet, aber das wird sich legen. In der letzten Woche waren es laut Zeitungsbericht bei uns noch 800 Teilnehmer und jetzt waren es noch 100.

Wie soll unsere Jugend die Probleme der Zukunft bewältigen, wenn sie über die Zusammenhänge in der Natur nicht informiert ist, wobei man sich die notwendigen Informationen ohne weiteres beschaffen kann, die eigentlich schon Teil der schulischen Ausbildung sein müssten.

Der Öko- und Klimawahn kann aber auch schreckliche Blüten treiben, wie folgende Berichte zeigen. Wenn es um Umwelt und Klima geht, können Klimaaktivisten und Umweltschützer zu “Herrenmenschen” werden:

Der an der Universität Graz lehrende Musikprofessor Richard Parncutt forderte  im Oktober letzten Jahres auf den Internetseiten der Uni die Todesstrafe für  sogenannte „Klimaleugner“. Der Australier outete sich in einem längeren, inzwischen gelöschten Artikel als Gegner der Todesstrafe. Nicht einmal  Breivik möchte er hingerichtet sehen, nur Klimaleugner, denn die seien in  einer ganz anderen Kategorie und schuld (oder könnten schuld werden)  am Tod von Hunderten Millionen, wenn nicht an Milliarden von Menschen.

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen. Psalm 24,1

In maßloser Selbstüberschätzung wird immer wieder gern übersehen, dass es nicht wir Menschen sind, von denen die Existenz der Erde abhängt. Wir Menschen verkennen, dass wir weder die Welt noch das Leben geschaffen noch das Denken erfunden haben.

Auch wenn das nicht heißt, die Dinge gleichgültig schleifen zu lassen, denn es gäbe tatsächlich einiges zu tun. Trotzdem wäre es gut, sich immer wieder der eigenen Grenzen und Möglichkeiten bewusst zu werden und zu erkennen, dass Gott im Regiment sitzt, ohne dessen Willen nichts geschieht und der allen Dingen, ohne menschliches Zutun, einen Anfang und auch ein Ende setzt.

Es ist nicht unser Wesen, an dem die Welt genesen soll. Deshalb gilt es, sich auf das zu besinnen, was wirklich zählt und mit Gott zu rechnen, der sich in seinem Wort, der Bibel und in seinem Sohn Jesus Christus offenbart und real erfahrbar wird  – und der einen neuen Himmel und eine neue Erde verheißen hat.

Unser Autor Jörgen Bauer ist evangelischer Christ und lebt in Heidenheim

 

 

 


Weltklimagipfel contra Wetterwirklichkeit

Von Dr. Wolfgang Thüne

Es ist wieder soweit. Vom 1. bis 12. Dezember 2014 findet die Pilgerfahrt zum alljährlichen „Weltklimagipfel“ der Vereinten Nationen statt. Austragungsort ist diesmal Lima, die Hauptstadt Perus. Dr. Wolfgang Thüne

In Lima mit seinem tropischen Wüstenklima herrscht derzeit Sommer, was psychologisch sicher den Glauben an die Erde als „Treibhaus“ befördert. Doch da es sich inzwischen um den 20. Klimagipfel handelt und die Angst vor dem Klimawandel im Schwinden begriffen ist, musste schweres Geschütz aufgefahren werden, auch um die Weichen für „Paris 2015“ zu stellen.

Die UN-Klimagipfel-Konferenzen werden nach ganz bestimmten Ritualen zelebriert und folgen einer wohl durchdachten Aufmerksamkeits-Dramaturgie.

Um die Menschheit insgesamt emotional auf die Tragödie „Klimakatastrophe“ einzustimmen, müssen die Klimaregisseure als Produzenten des „Zeitgeistes“ ein Untergangsszenario entwickeln, das alle Menschen gleichermaßen anspricht, aufrüttelt und betroffen macht. Klima-Opfer und Klima-Täter müssen eins werden, sich schuldig fühlen und zur Sühne bereit sein.

Die Welt wird eigens dazu in ein globales Theater verwandelt, auf dessen Bühne das Stück „Klima-Apokalypse“ aufgeführt wird. Da es sich um keine Uraufführung handelt, müssen die „Klimaexperten“ wie die Filmproduzenten sich stets neue Reize ausdenken, um das Publikum in einen Zustand permanenter Angststarre zu überführen.

Die Angst muss so überwältigend „wirklichkeitsnah“ sein, damit eigenes Denken ausgeschaltet wird und man sich bedingungslos seinen „Klimarettern“ ausliefert.

Die Vorbereitung gleicht einem Trommelwirbel, der das Publikum fasziniert von den Sesseln reißt. Bereits im Vorfeld muss für eine entsprechende Stimmung, für ein „Gänsehaut-Feeling“, gesorgt werden, wie es in der modischen Wettersprache heißt.

Daher versammelte sich der Weltklimarat IPCC höchstpersönlich am 2. November 2014 in Kopenhagen, damit dem Lima-Gipfel das Scheitern des Kopenhagen-Gipfels 2009 erspart bliebe.

Doch was inszenierte IPCC? Die Angst vor der Zukunft und die Sucht nach dem Augenblick, dem Erhalt des Ist-Zustandes nach dem Motto: Wenn wir wollen, das alles bleibt, wie es ist, dann ist es nötig, dass alles sich ändert!

Sind wir zur Änderung nicht bereit, dann drohen schwerwiegende, unumkehrbare Folgen. „Alles, was wir brauchen, ist der Wille zur Veränderung“, so der IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri, denn „wir haben die Mittel, um den Klimawandel zu begrenzen“.

Quelle und Fortsetzung des Artikels von Dipl.-Meteorologe Dr. W. Thüne hier: https://conservo.wordpress.com/2014/11/28/klimawunschdenken-scheitert-an-der-wetterwirklichkeit/


Wetterwirklichkeit siegt über Klimaträumereien

Dr. Wolfgang Thüne

Ostern bot in diesem Jahr wie selten eine gute Gelegenheit für alle Medienschaffenden, sich am Wetter auszutoben und den Frust von der Seele zu schreiben. Am 27. März 2013 bediente sich die Süddeutsche Zeitung der Überschriften „Väterchen Frust“ und „Weißes Chaos in Europa“.

Die Wetterkapriolen waren mithin kein „germanisches“, sondern ein globales Problem. Am 1. April 2013 meldete Moskau eine Schneehöhe von 65 Zentimetern, die den bisherigen Rekord von 1895 sowie 1942 noch übertraf. Auch in der Ukraine sprach man von einer „Schneehölle“.

Dümmer kann man diese keineswegs so seltenen Wetterereignisse nicht kommentieren wie Friedrich-Wilhelm Gerstengabe vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Seine Antwort: „Das Auftreten von Extremwetterlagen ist typisch für ein instabiles Klima!“  – Nein, das Wetter richtet sich nicht nach dem Klima, das Wetter bestimmt das Klima! IMG_4454 - Kopie - Kopie

Ostern ohne „Frühlingswetter“ war die Stunde der großen Ausflüchte und Rechtfertigungen seitens der „Klimaexperten“, die wahrlich die Kunst beherrschen, mit der Unwissenheit der Öffentlichkeit zu spielen und die Journalisten an der Nase herumzuführen.

Extremwetterlagen gibt es seit Urzeiten, weil errechnete Mittelwerte keine „Norm“ für die Natur sind. Und das „Klima“ kann nicht instabil sein, weil in ihm als „mittlerem Wettergeschehen“ einer 30jährigen Periode die Extreme schon eingerechnet sind. Jeder Klimawert ist ein berechneter, ein historischer Wert, der bis in alle Ewigkeit unverändert gilt. Wo ist der freidenkende Journalist, der die „Klimaexperten“ auf solche Ungereimtheiten hinweist?

„Petition: Schweizer Klima als Weltnaturerbe“…

Dies ist kein Aprilscherz, auch keine Schnapsidee pubertierender Jugendlicher. Die Klimapetition an Frau Bundesrätin Leuthard stammt von den „Jungen Grünen Schweiz“. Sie fordern vom Bundesrat, sich dafür einzusetzen, dass das „Schweizer Klima“ in die Liste der „UNESCO Weltnaturerben“ aufgenommen wird. Ihre Argumentation: „Unser Klima ist schützenswert und unsere Kinder sollen in einer intakten Umwelt leben können. Es ist noch nicht zu spät, um den Klimawandel aufzuhalten und den Grundstein für die Umwelt der nächsten Jahrtausende zu legen.“ 

Es gibt sie in der Tat, die „UNESCO-Liste des Welterbes“. Sie umfasste Mitte 2012 insgesamt 962 Denkmäler in 157 Ländern, davon 745 als Kulturdenkmäler und 188 als Naturdenkmäler. Die „Welterbekonvention“ trat am 17. Dezember 1975 in Kraft. Leitidee ist die „Erwägung, dass Teile des Kultur- und Naturerbes von außergewöhnlicher Bedeutung sind und daher als Bestandteil des Welterbes der ganzen Menschheit erhalten werden müssen.“    dsc_01385.jpg

Der Begriff des „kulturellen Erbes“ geht auf Henri-Baptiste Grégoire (1750-1831) zurück und wurde in der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten vom 14. Mai 1954 kodifiziert: „Jede Schädigung von Kulturgut, gleichgültig welchem Volk es gehört, bedeutet eine Schädigung des kulturellen Erbes der ganzen Menschheit, weil jedes Volk seinen Beitrag zur Kultur der Welt leistet.“

So abwegig die Idee der „Jungen Grünen“ auf den ersten Blick auch scheinen mag, irgendwie ist sie grandios, um die immerwährende Neutralität der Schweiz zu sichern. Zuerst aber müssten die Grünlinge beweisen, welchen Beitrag das Schweizer Klima zum „Klima der Welt“ leistet. Vorher wäre noch das Besondere und kulturell Einzigartige des Schweizer Wetters am „Wetter der Welt“ zu zeigen. Gelänge dies, könnte jedes Land der Welt dieses auch behaupten und einen Antrag um Aufnahme in die „Welterbekonvention“ stellen.

Damit wäre auf einen Schlag die Kriegsgefahr auf der Erde gebannt, denn bei kriegerischen Auseinandersetzungen wird besonders viel des „Klimagases CO2“ emittiert. Jeder Angriff könnte als „Klimakrieg“ gewertet werden und damit als Anschlag auf das „kulturelle Erbe des ganzen Menschheit“. Über die UNESCO müssten die Vereinten Nationen sofort eingreifen, um entweder das „Naturgut Wetter“ oder das „Kulturgut Klima“ zu schützen, zum Wohle der gesamten Menschheit.

Doch dies wird ein utopischer Wunsch bleiben, zumal kein Land der Erde nachweisen kann, welchen Beitrag es speziell zum Wetter des eigenen oder eines fremden Landes beiträgt. Welchen Beitrag leistet das Wetter Deutschlands zum Wetter Grönlands? Wenn ja, könnte man „D“ für „schlechtes Wetter“ regresspflichtig machen, ob im Ausland oder Inland und seinen Frust beim Staat abladen. 

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto:  Bernd Pelz

Aber zum Klima könnten die Schweizer durchaus einen kulturellen Betrag leisten. Sie müssten ihren eigenen Wetterdienst anweisen, die Tagesmitteltemperaturberechnungen den internationalen „Mannheimer Stunden“  – 7, 14, 21 Uhr –  anzupassen und den bequemen Weg zu verlassen mit 7, 13 und 19 Uhr. Auf einen Schlag wäre man die „Klimaerwärmung“ los. Es gäbe eine Abkühlung, denn zwischen 19 und 21 Uhr am Abend sinken die Temperaturen besonders rasch und keine „Gegenstrahlung“ hindert sie daran, speziell bei wolkenlosem Himmel.

Was lehrt uns dies alles?  –  Das Wetter müssen wir so hinnehmen, wie es kommt und nicht, wie es vorhergesagt wird. Das Klima können wir jedoch jederzeit rechnerisch verändern. Man braucht dazu nur die Uhrzeiten und die Messstationen sowie die Berechnungsmethoden zu variieren.(…)

Wer am 4. April 2013 den Hessischen Rundfunk sah, konnte „Liebesgrüße aus der Arktis“ empfangen, einen „Winter-Thriller“ sehen. Die Werbung? „Die Kraniche rasten ausnahmsweise am Rhein… Die Lämmer bleiben im Stall, die Krokusse im Boden. Ostern fiel optisch mit Weihnachten zusammen in diesem Jahr. Und der Winter will und will und will nicht weichen.“  

Das ist so richtig herzerweichend. Doch woher weiß der HR, dass „in diesem Jahr“, 2013, Ostern und Weihnachten zusammenfallen? Hat er Geheiminformationen vom Deutschen Wetterdienst, wie Weihnachten das Wetter sein wird? –  Doch zur Erinnerung: Weihnachten 2012 war erheblich wärmer als Ostern 2013 nach der Bauernregel: „Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee!“


Ein Meteorit fiel auf Tscheljabarsk: „Der Tag, als der Himmel einstürzte“

Von Dr. Wolfgang Thüne  (ehem. ZDF-Wettermoderator)

Mit dieser Schlagzeile kommentierte die Welt am Sonntag vom 17. Februar 2013 den Einschlag eines Meteoriten nahe der russischen Millionenstadt Tscheljabarsk am Morgen des 15. Februar 2013. Er habe in dem 80 km entfernten Tschebarkulsee in der Eisschicht einen Krater „mit einem Durchmesser von acht Kilometern“ hinterlassen.

Die Mainzer Allgemeine Zeitung titelte am 16. Februar 2013 das Ereignis mit „Unheil aus dem All“ und berichtete von „einem etwa sechs Meter breiten Krater“. Die Süddeutsche Zeitung wählte am gleichen Tag die Überschrift „Zerstörerisches Schauspiel“ und sprach ebenfalls von einem „Krater mit einem Durchmesser von sechs Metern“.  IMG_4454 - Kopie - Kopie

Zwischen diesen Meldungen liegt nur ein Tag, an dem ein normales „Naturereignis“ zu einer „Naturkatastrophe“ hochstilisiert wurde und der Krater in der Eisschicht trotz gegenteiligen Fotos von 6 Metern explosionsartig auf 8 Kilometer ausgedehnt wurde.

Zunächst: Meteoriten-Einschläge sind zwar keine alltäglichen, aber erdgeschichtlich ganz normale Ereignisse. Was ist schon ein Abstand von 100 Jahren bei einem Alter der Erde von mehr als 4,5 Milliarden Jahren?  – Wäre der Einschlag nicht nahe einer Millionenmetropele erfolgt und wäre er nicht fotographisch festgehalten worden, wohl Niemand hätte davon Notiz genommen. Der Krater wäre schnell wieder vereist und von Schnee zugeweht worden.

Doch was war das Zerstörerische?  –  Das war nicht der Meteorit mit 15 bis 17 Metern Durchmesser und einem Gewicht von 7.000 bis 10.000 Tonnen. Es war die Geschwindigkeit des Meteoriten. Diese betrug nach Meinung der Süddeutschen „vielleicht 20 Kilometer pro Sekunde“, nach Angabe der Welt jedoch „64.000 Stundenkilometer“.  Diese unterschiedlichen Geschwindigkeitsangaben machen zuerst stutzig, aber umgerechnet auf km/h stimmen sie einigermaßen überein. Dagegen differiert die Angabe des Krater-Durchmessers um das 1333-fache zwischen 6 und 8000 Metern.

Die Atmosphäre erhitzte den Meteoriten

Die Luft der Atmosphäre ist nicht sichtbar. Was wir schauen,  sind Dunst, Nebel, Wolken. Wir sehen auch nicht die Masse der Atmosphäre und spüren nicht ihr Gewicht, da es von allen Seiten als Druck auf uns wirkt und uns sozusagen „zusammenhält“. Wir spüren das Gewicht der Luft erst dann, wenn sie sich bewegt und als Wind empfunden wird. Mit Zunahme der Windgeschwindigkeit steigt auch die Kraft der auf uns einwirkenden Luft, der wir bei orkanartigen Winden kaum widerstehen können.

Die Luft ist ein Gasgemisch, bestehend überwiegend aus 78 % Stickstoff und etwa 21 % Sauerstoff. Die Luft wird durch die Schwerkraft der Erde an diese gebunden und übt einen Druck aus. Da die Schwerkraft eines Körpers mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt, nimmt auch der Luftdruck mit der Höhe ab.

Damit nehmen ebenso die Dichte wie die Temperatur mit der Höhe über dem Erdboden ab. Wenn mithin die Temperaturen mit der Höhe abnehmen, und in 30 bis 50 km Höhe eisige Temperaturen herrschen, wie kann sich dann ein Meteorit erhitzen und verglühen?

Hier kommt ein ganz uraltes Prinzip zur Geltung, das jeder Mensch kennt und auch praktiziert. Beginnen die Hände zu frieren, dann reibt man sie aneinander und erwärmt die Finger nach dem Prinzip „Reibung erzeugt Wärme“.

Nach der griechischen Sage ist dieses Wissen von Prometheus, der das Feuer vom Himmel holte, den Menschen gebracht worden. Dem Mythos zufolge soll Prometheus sich mit einem trockenen Stock dem Sonnenwagen des Helios genähert, den Stock heimlich in Brand gesetzt und dann das Feuer zur Erde gebracht haben. Bald loderten überall auf der Erde brennende Holzstöße zum Himmel.

Dieses Prinzip setzte Benjamin Rumford (1753-1814) in physikalisches Wissen um anhand der Beobachtung, dass beim Bohren von Kanonenrohren Wärme entsteht. Er entwickelte die kalorische Wärmetheorie, die später zur kinetischen Wärmetheorie erweitert wurde. Die Reibungswärme ist somit die kinetische Energie von Atomen und Molekülen und damit Teil der inneren Energie eines Stoffes.

Die Wärme ist eine Art der Bewegung und das Maß für die kinetische Bewegungsenergie die Temperatur. Da alle Materie elektrischer Natur ist, senden alle Körper elektromagnetische Strahlung aus, deren Intensität mit Zunahme der Temperatur anwächst.

Was beim Eintauchen eines Meteoriten oder Satelliten in die Atmosphäre passiert

Eine Obergrenze der Atmosphäre lässt sich nicht definieren und jede Zahlenangabe, ob 200, 400 oder 800 km, ist subjektiv. Tatsache ist, dass in großen Höhen die Luft so dünn ist, die Abstände der Atome und Moleküle untereinander so groß sind, dass deren Stöße keine Energie übertragen und einen Körper erwärmen könnten. Folglich kann auch keine Lufttemperatur gemessen werden.

Bei der Temperaturmessung durch ein Quecksilberthermometer wird allerdings nicht die Temperatur der Luft gemessen, sondern die Wirkung der Stöße der Luftmoleküle auf das im Glas des Thermometers eingeschlossene Quecksilberkügelchen. Die Stoßwirkung hängt von der Zahl der Moleküle, ihrer Geschwindigkeit wie ihrer Masse ab.

Auch wenn wir immer von der Lufttemperatur sprechen, diese ist bisher noch nicht gemessen worden. Man bedient sich bei ihr der Annahme, dass ein Thermometer in einem Gasgemisch, das selbst keine Wärme erzeugt, in etwa die Temperatur des Mediums Luft wiedergibt. Daher dürfen niemals die Thermometer direkt in die Sonne gehängt werden, sind die Thermometer in weiß gestrichenen und gut ventilierten „Englischen Hütten“ untergebracht. Dies machte man auch deshalb, um vergleichbare „Lufttemperaturen“ zu erhalten.

Wenn also ein Körper, ob Meteorit oder Satellit, in das Schwerefeld der Erde eintaucht, ist der Abstand der Moleküle untereinander so groß, dass durch deren Stöße keine Reibungswirkung erzeugt und keine Erwärmung hervorgerufen werden kann. Erst in 66 km Höhe über der Erde ist die Luft so dicht, dass ein durchrasender Körper von ihr erhitzt und bis zur „Glut“ gebracht werden kann. Erst unterhalb dieser Höhe kann man „Lufttemperaturen“ messen.

Daher sind die Angaben verlässlich, dass in 50 bis 30 km über der Erdoberfläche der Meteorit durch die Reibungshitze auseinanderbrach und der Großteil seiner Bruchstücke verglühte. Der größte übriggebliebene Brocken riss das etwa 6 Meter große Loch in die Eisschicht des Sees.

Ein „Himmelskörper“ muss also zuerst in die Atmosphäre eintauchen, denn nur dort können sich Druck- und Dichtewellen ausbreiten. Eine Dichtewelle ist beispielsweise der Schall, der zu seiner Ausbreitung im Gegensatz zu den elektromagnetischen Wellen, die sich auch im luftleeren Raum ausbreiten, eines Mediums bedarf.

Der Schall in der Luft hat eine Ausbreitungsgeschwindigkeit von 343 m/sec oder 1235 km/h. Bewegt sich ein Körper mit einer höheren Geschwindigkeit durch die Luft, dann, so sagt man, durchbricht er die „Schallmauer“ und erzeugt einen ohrenbetäubenden Knall, verursacht durch seine Druckwelle.

Die Geschwindigkeit des in die Atmosphäre eintauchenden Meteoriten wird auf etwa 64.000 km/h geschätzt, was in etwa der 52-fachen Schallgeschwindigkeit entspricht. Entsprechend groß war der Lärm und Schalldruck, auf den allein die Zerstörungen in Tscheljabarsk zurückzuführen sind. Es war die Druckwelle, die Dächer beschädigte, Tausende von Fenstern zerbersten ließ und die vielen Schnittverletzungen bei den Menschen verursachte.

Meteorit widerlegt Treibhaus-Hypothese

Die Glasscherben fielen nicht vom Himmel, als die Meteoriten-Teile in sechs Kilometer Höhe die Glashülle um die Erde durchschlugen und zerstörten. Unterhalb dieser fiktiven Glasscheibe, die durch eine Konzentration der „Treibhausgase“, insbesondere des schweren Kohlenstoffdioxids, gebildet werden soll, soll sich nach einhelliger Meinung der weltweit führenden „Klimaexperten“, die meist promovierte wie habilitierte Physiker sind, ein physikalisches Wunder vollziehen.

Die von der -18° C kalten Erdoberfläche ausgesandte Wärmestrahlung, die in sechs Kilometer Höhe auf eine ebenso -18° C kalte „Treibhaus-Glasscheibe“ trifft, wird hier insgeheim transformiert, um als Wärmestrahlung von +15° C die -18° C kalte Erdoberfläche auf +15° C zu erwärmen.

Dieser Temperaturanstieg von ganzen „33° C“ wird von den „Klimaexperten“ als „natürlicher Treibhauseffekt“ bezeichnet. Dieser Wert wurde in den Rang eines Dogmas erhoben und ist ein Glaubenssatz der internationalen UN-Klimapolitik. Wer ihn anzweifelt, gar sich bemüht, seine Berechnung ad absurdum zu führen, der wird zum „Ketzer“ deklariert, der möglichst aus der gläubigen Klima-Wissenschafts-Gemeinde auszuschließen ist. (…)

Doch ohne Zweifel gäbe es keinen Fortschritt der Wissenschaften. Weil offensichtlich die Klimawissenschaft, die sich stolz „Klimaphysik“ nennt, als ob es in der Lufthülle der Erde außer dem „Wetter“ noch ein statistisches „Lebewesen“ namens „Klima“ gäbe, ein extrem schlechtes Gewissen hat, reagiert sie so nervös auf kritische Fragen.

Die einfachste Frage ist, wer hält die mit Lichtgeschwindigkeit, das sind 300.000 km/h, von der Erde ausgesandte IR-Strahlung so urplötzlich in 6 km Höhe auf? Wenn überhaupt eine Absorption stattfindet, dann dort, wo sich die Moleküle befinden. Die Annahme, alle Infrarot-absorbierenden Gase würden sich in 6 km Höhe sammeln und konzentrieren, ist völlig naturfern.

Selbst wenn dies der Fall sein könnte, lassen die „Treibhausgase“ aufgrund ihrer ganz spezifischen Absorptionseigenschaften ein „atmosphärisches Strahlungsfenster“ offen. Die lichte Breite des „Fensters“ reicht von 8 bis 13 Mikrometer, so dass alle Temperaturstrahlung von -50° C bis plus +100° C ungehindert durch das „Fenster“ entweichen kann.

Diesen physikalischen Vorgang demonstriert die Natur am augenfälligsten über den wolkenarmen Wüstenregionen Nordafrikas und Arabiens, wo die Bodentemperaturen am Mittag nicht selten mehr +60° C erreichen und bei Nacht bis zum anderen Morgen bis auf Minusgrade sinken können.

Fazit?  –  Man kann nicht von einem „Treibhauseffekt“ reden, wenn gar kein Treibhaus oder Gewächshaus vorhanden ist oder bei einem Haus die Fensterscheiben kaputt sind. Würde man die Leute in Tscheljabarsk, deren Fensterscheiben durch den Überschallknall zerborsten sind, fragen, ob sie sich einen „natürlichen Treibhauseffekt“ wünschen würden, sie würden mit Sicherheit Ja sagen. Aber dieser ihr Wunsch ist ganz unnatürlich und wird, solange die Naturgesetze wie das Newton’sche Abkühlungsgesetz gelten, nie und nimmer in Erfüllung gehen.

Daher erklärt der Gebietsgouverneur Michail Jurewitsch als primäre Aufgabe: „Bei Temperaturen von minus 18 Grad in Tscheljabarsk ist es jetzt am wichtigsten, dass die zertrümmerten Scheiben ersetzt werden.“

Hier könnte der „natürliche Treibhauseffekt“ von „33 Grad“ seine segensreiche Wirkung unter Beweis stellen. Das tut er aber nicht, weil es ihn gar nicht gibt, er nur ein aufgrund völlig unnatürlicher Randbedingungen errechneter Wert ist, der keinen Bezug zur Wirklichkeit hat. Er hat weder eine theoretische noch eine praktische Bedeutung und lässt sich auch nicht experimentell nachweisen.

Er ist ein reines Phantasieprodukt, denn kein Körper, der unentwegt Wärme abstrahlt, kann nie und nimmer mit der von ihm abgestrahlten Energie erwärmt werden, selbst dann nicht, wenn die „Rück- oder Gegenstrahlung“ am „Glasdach“ 100 % betrüge. Auch in unbeheizten Gewächshäusern wird es bei Frost frostig kalt, auch wenn der eisige Wind unterbunden ist.

In Anpassung an den „Zeitgeist“ und in dem progressiven Bestreben, die „Klimaschützer“ in Sachen „Klimaschutz“ zu übertrumpfen, haben ausgehend von Trier die christlichen Kirchen im Südwesten 1998 die Aktion „Autofasten“ ins Leben gerufen. 2001 schlossen sich das Bistum Mainz wie die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau an. Nach Fastnacht kommt bekanntlich der Aschermittwoch und mit ihm beginnt die Fastenzeit. Wer also bis Ostern kein Auto oder weniger Auto „isst“, der schützt das Klima für uns und die kommenden Generation, so das diesjährige Motto. Was haben sich die Verantwortlichen dabei gedacht? Offensichtlich nichts, denn die Parole „Autofasten“ ist an Dummheit nicht zu überbieten.

Auch wenn in Rheinland-Pfalz und Hessen ab sofort alle „autofasten“ würden und kein Auto mehr führe, es würde doch Frühling werden und Ostern würden die Osterglocken und Tulpen blühen. Der Gang der Temperaturen richtet sich nämlich gemäß Gottes Schöpfung nach dem Stand der Sonne wie der Länge der Tage. Am 21. März wird die Sonne den Äquator überqueren und dem nördlichen Wendekreis zustreben. Niemand wird sie daran hindern. Freuen wir uns nach dem kalten Winter auf die Sonne mit ihren wärmenden Strahlen!

Dipl.-Met. Dr. Wolfgang Thüne aus Oppenheim war von 1971 bis 1986 Fernseh-Meteorologe beim ZDF