Nordirland: Gewalt gegen Journalisten durch Paramilitärs der probritischen Ulster-UDA

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Reporter ohne Grenzen (RSF) ist extrem besorgt aufgrund der Bedrohung von Journalisten in Nordirland. Laut Polizei soll eine Terrorgruppe konkrete Anschlagspläne gegen Mitarbeitende der Zeitungen Sunday Life und Sunday World verfolgt haben.
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Kaum eine Gruppe von Medienschaffenden in Großbritannien ist so gefährdet wie jene, die über paramilitärische Aktivitäten und organisierte Kriminalität in Nordirland berichten.

Über die Risiken für Journalisten und die Lage der Pressefreiheit in Nordirland allgemein hat RSF kürzlich einen Länderbericht auf Grundlage einer Recherchereise in die Region veröffentlicht. 

„Die Behörden in Nordirland und in ganz Großbritannien müssen diese Drohungen ernst nehmen und dringend Maßnahmen ergreifen, um weitere Gewalttaten wie den Mord an Lyra McKee im vergangenen Jahr zu vermeiden“, sagte der Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen, Christian Mihr.

Bei den jüngsten Bedrohungen handelt es sich um konkrete Anschlagspläne gegen Mitarbeitende der Zeitungen Sunday Life und Sunday World, die zum irischen Verlag Independent News and Media gehören. Die Polizei suchte die Betroffenen am 8. Mai auf und informierte sie über die Pläne, hinter denen Paramilitärs von der South East Antrim Ulster Defense Association (UDA) stecken sollen.

Die loyalistische UDA kämpft für den Fortbestand der Einheit Nordirlands mit Großbritannien.
In mindestens einem Fall habe die Terrorgruppe eine Autobombe platzieren wollen. Die Drohungen können laut Polizei als koordinierte Einschüchterungskampagne zur Vergeltung gegen Berichte der Zeitungen über Morde und paramilitärische Aktivitäten der Gruppe angesehen werden.

Diese Einschüchterungsversuche sind nur die jüngsten einer langen Reihe von Attacken auf Journalisten in Nordirland. Anlässlich des ersten Jahrestages der Ermordung der Journalistin Lyra McKee hat eine Abordnung des RSF-Büros London auf einer Ländermission im Frühjahr 2020 das besorgniserregende Klima der Pressefreiheit in Nordirland unter die Lupe genommen.

Dabei wurden Journalistinnen, Anwälte und Vertreterinnen der Zivilgesellschaft in Belfast und Derry interviewt. Auch besuchten die RSF-Vertreterinnen den Ort, an dem Lyra McKee am 18. April 2019 erschossen wurde.
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Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/nordirland-gewalt-gegen-journalisten-beenden/

 

 


Erneut Journalistin in Mexiko ermordet

Reporter ohne Grenzen (RSF) verurteilt den Mord an der mexikanischen Journalistin Maria Elena Ferral. Die Reporterin der Lokalzeitung Diario de Xalapa und Chefin der Online-Zeitung Quinto Poder starb am Montag im Krankenhaus, nachdem sie in Papantla im Bundestaat Veracruz niedergeschossen worden war.

Zwei Personen auf einem Motorrad sollen das Feuer auf sie eröffnet haben, als sie gerade in ihr Auto steigen wollte. Ferral hatte vor ihrem Tod mehrfach Morddrohungen aus der Lokalpolitik angezeigt

Im linkssozialistisch regierten Mexiko werden mehr Medienschaffende ermordet als in jedem anderen Land der Welt, in dem kein Krieg herrscht.

Im vergangenen Jahr wurden dort zehn Journalist/innen wegen ihrer Arbeit getötet. Die Verstrickung von Politik und organisiertem Verbrechen macht es lebensgefährlich, über sensible Themen wie Korruption oder Drogen- und Menschenhandel zu berichten.

Medienschaffende werden systematisch bedroht, verschleppt oder ermordet. Der Bundestaat Veracruz ist eine der gefährlichsten Regionen Mexikos.

Beinahe alle Journalistenmorde in Mexiko bleiben unbestraft. Deshalb ist es als wichtiges Signal zu werten, dass Mitte März im Mordfall Miroslava Valducea ein Mitglied einer kriminellen Bande schuldig gesprochen wurde. Es war der erste Schuldspruch nach einem Journalistenmord in Mexiko überhaupt.

Vollständige Meldung hier: www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/journalistin-in-mexiko-ermordet/


Grüne Künast will mehr Staatsknete für Antifas

Die grüne Politikerin Renate Künast hat eine dauerhafte Finanzierung der ultalinken Antifa gefordert: „Ich bin es leid, wie wir seit Jahren darum kämpfen, daß NGOs und Antifa-Gruppen, die sich engagieren, um ihr Geld ringen und nur von Jahr zu Jahr Arbeitsverträge abschließen können. Sie müssen eine verläßliche Finanzierung haben“, sagte sie im Bundestag.

Weiter beklagte sie, daß diesen Organisationen immer wieder Gelder gestrichen würden.

In der Vergangenheit hatte sich Künast gegen eine Beobachtung der Linkspartei durch den Verfassungsschutz ausgesprochen.

BILD: Typischer Antifa-Spruch, in Münster seit Jahrzehnten bekannt

Antifa-Gruppen hatten durch Anschläge und Angriffe auf AfD-Politiker immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. In Berlin kann die Partei derzeit wegen Drohungen der Antifa keine Räume für ihren Landesparteitag finden.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/kuenast-verlangt-dauerhafte-finanzierung-von-antifa-gruppen/


„Reporter ohne Grenzen“ listet weltweit Zensur und „Feinde des Internets“ auf

Zum Welttag gegen Internetzensur am 12. März 2020 veröffentlicht Reporter ohne Grenzen (RSF) eine Liste der 20 größten Feinde des Internets.

Sie umfasst Behörden, Unternehmen und informelle Netzwerke, die Journalist/innen mit Hilfe digitaler Technologien einschüchtern, bedrohen, überwachen oder zensieren und damit die Informationsfreiheit im Internet gravierend beeinträchtigen.

„Autoritäre Regierungen kennen keine Skrupel, wenn es darum geht, die Möglichkeiten der digitalen Welt zur Sicherung ihrer Macht zu nutzen“, sagt der Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen, Christian Mihr:

„Aber zur Wahrheit gehört auch: Die Feinde des Internets haben viele Komplizen, und einige davon arbeiten mitten in demokratischen Staaten. Wer sich glaubhaft gegen despotische Regime stellen will, muss auch dafür sorgen, dass diese nicht aus Deutschland und anderen westlichen Staaten mit Instrumenten zur Überwachung und Zensur versorgt werden.“

Die Feinde des Internets bedrohen die Medienfreiheit im digitalen Raum auf viele verschiedene Arten: Sie identifizieren, lokalisieren und überwachen Medienschaffende, die den Mächtigen lästig sind. Sie schüchtern unliebsame Redakteure durch systematische Online-Belästigung, Verleumdung und Drohungen ein. Sie bringen kritische Medien durch vielerlei Arten von Zensur zum Schweigen. Und manche Feinde des Internets versuchen, demokratische Staaten zu destabilisieren, indem sie absichtlich Desinformation verbreiten.

Diese Liste ist nicht erschöpfend, aber diese 20 Feinde des Internets stehen stellvertretend für die größten aktuellen Bedrohungen der Meinungs- und Pressefreiheit im digitalen Raum: Online-Belästigung, staatliche Zensur, Desinformation und Überwachung.

Unter den Feinden des Internets sind neben staatlichen Stellen auch privatwirtschaftliche Unternehmen und informelle Netzwerke wie „Troll-Armeen“ repressiver Regierungen z.B. in Russland, Saudi-Arabien oder den Philippinen.

Einige Feinde des Internets arbeiten von repressiven Staaten aus, deren Regierungen ohnehin als Feinde der Pressefreiheit bekannt sind. Andere sind Unternehmen aus demokratisch regierten Ländern wie Deutschland, Spanien, den USA oder Israel, die ihr Geld mit hochspezialisierter digitaler Überwachungstechnologie verdienen.

Die vollständige Liste der Feinde des Internets finden Sie hier.


Linksradikale verhindern Lebensrechts-Vortrag des Gynäkologen Dr. Kiworr

Muslimischer Gastronom von Ultralinken bedroht

Linke Randalierer haben einen für den 8. Mai geplanten Vortrag des Mannheimer Gynäkologen Dr. Michael Kiworr in Göttingen durch massive Störungen verhindert. Das berichtet die evangelische Nachrichtenagentur IDEA.

Dem Bericht zufolge sollte Kiworr, der auch Mitglied der „Ärzte für das Leben“ ist, auf Einladung der christlichen Hochschulgruppe „Reformatio 21“ über das Thema „Ein Baby im Bauch – ein Recht auf Leben?“ sprechen.

Wie ein Sprecher der Hochschulgruppe, Friedhelm Appel, IDEA mitteilte, habe es bereits im Vorfeld Proteste gegeben. So habe die „Alternative Linke Liste Göttingen“ die Universität aufgefordert, keinen Raum für den Vortrag zur Verfügung zu stellen.

Wie IDEA weiter berichtet, lehnte die Präsidentin der Universität Göttingen, Prof. Ulrike Beisiegel, eine Raum-Anfrage der christlichen Gruppe mit der Begründung ab, sie gehe davon aus, dass es bei der Veranstaltung „vornehmlich um persönliche Wertungen, Vorstellungen und Sichtweisen des Referenten“ gehe.

Reformatio 21 schrieb daraufhin in einem Offenen Brief, es sei problematisch, „wenn bestimmte Gruppen einer Universität auf dem einen oder anderen Auge blind sind und dann entsprechend ihrer Ideologieversessenheit Rundumschläge austeilen“. Reformatio 21 biete darüber hinaus Veranstaltungen zu vielen Themen an, etwa zu Flucht und Migration und zur Finanzwirtschaft.

Auch Kiworr wandte sich mit einem Offenen Brief an die Universitätspräsidentin und verwies darauf, dass „der Einsatz für einen besseren Lebensschutz noch nicht geborener Kinder Verfassungsauftrag ist und zukunftsgewandt“.

Angesichts des großen öffentlichen Drucks habe Reformatio 21 nach der Absage der Universität zunächst keinen Raum für die Veranstaltung gefunden. Ein muslimischer Gastronom habe schließlich seine Bar zur Verfügung gestellt.

Obwohl der Ort erst kurz vor Veranstaltungsbeginn bekanntgegeben wurde, hätten laut Appel etwa 80 Aktivisten in und vor der Bar „blockiert, geschrien und randaliert“. „Wir haben die Veranstaltung dann abgesagt, auch aus Rücksicht auf den Wirt.“Wie IDEA weiter berichtet, sei der muslimischer Wirt im Vorfeld der Veranstaltung telefonisch bedroht worden.

Quelle: ALFA-Newsletter


Anrufung mit absurden Verheißungen: Das Kreuz-Gebet vom Hl. Grab in Jerusalem

Von Felizitas Küble

Unter dem Titel „Gebet, welches am Hl. Grab in Jerusalem“ gefunden wurde, bringt ein User des erscheinungsbewegten Portals Gloria-TV eine besonders wirkkräftige und verheißungsstarke Anrufung, wie sie dem naiven Lager auf den Leib geschnitten ist: https://gloria.tv/article/yG6mpvjkRJwM4dcpLLgYkyEiP

Dazu wird uns ohne jeden Beweis folgende Legende wie eine Tatsache mitgeteilt:

„Dieses kräftige und für alle Menschen heilsame Gebet zum hl. Kreuz Christi wurde im Jahre 1505 auf dem Grabe unseres Herrn gefunden. Als Kaiser Karl zu Felde zog, erhielt er es vom Papst zum Geschenke und schickte es nach St. Michael in Frankreich, wo es auf einem Schilde in goldenen Buchstaben wunderschön ausgedruckt zu lesen ist.

Sodann heißt es geradezu abenteuerlich und geprägt vom wildesten Aberglauben: 

„Wer dieses Gebet täglich betet oder beten hört, oder bei sich trägt, oder wer täglich 5 Vater unser und ebenso viele Ave Maria zu Ehren des bitteren Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesu Christi betet, wird nicht des jähen Todes sterben, in keinem Wasser ertrinken, in keinem Feuer verbrennen, in keiner Schlacht umkommen, und von keinem Gift Ungemach haben.

Eine Frau in Kindesnöten, wenn sie dieses Gebet betet oder beten hört, wird sogleich entbunden und eine fröhliche Mutter sein und das neugeborene Kind wird, wenn man ihm dieses Gebet in die rechte Seite legt, von vielen Unglücken befreit sein. Wer dieses Gebet bei sich trägt, wird von keiner fallenden Krankheit geplagt sein. Seht ihr einen mit St. Johannes- oder Cornelius-Krankheit behafteten Menschen auf der Straße fallen und legt ihm dieses Gebet in die rechte Seite, so wird er gleich aufstehen und sich seiner Genesung freuen.
Wer dieses Gebet von Haus zu Haus bringt, wird von mir gesegnet; wer aber darüber spottet, wird von mir verflucht. Das Haus, worin sich dieses Gebet befindet, wird von Blitz keinen Schaden leiden. Wer dieses Gebet täglich betet oder beten hört, wird 3 Tage vor seinem Tod ein Zeichen von Gott sehen, nämlich: Dieser ist mein Sterbetag.“

Typisch für die Falschmystik ist schon diese Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche: Für die Jasager gibt es zahlreiche Versprechungen, für Kritiker bzw. „Spötter“ wird gleich der Fluch Gottes bereitgestellt. Primitiver gehts nimmer!

Allein schon dieser Zug an dieser schein-frommen Geschichte ist gotteslästerlich, denn der Name des Höchsten wird für faulen Zauber bzw. magisches Denken mißbraucht.

Sodann folgt die „Anrufung zu Gott und dem heiligen Kreuz Christi“, wobei man Christus selbstverständlich anrufen kann, aber sein „heiliges Kreuz“ ist keine Person, sondern ein Gegenstand, wenngleich ein besonderer. Der göttliche Erlöser sollte bei Gebeten im Zentrum stehen, weniger das Kreuzesholz, an dem er starb.

Danach gibt es eine Art Litanei, z.B. „O hl. Kreuz Christi, wend‘ ab von mir alle feindlichen Waffen. O hl. Kreuz Christi, entferne von mir alle Übel….O hl. Kreuz Christi, bewahre mich vor aller körperlichen Not….“ usw.

Hier fällt die Betonung der eigenen Interessen auf (feindliche Waffen fernhalten, alle Übel entfernen, vor körperlicher Not bewahren…), wogegen die geistlichen Anliegen weniger stark im Vordergrund stehen.

Sodann heißt es in abergläubischer Manier u.a.:  „So wahr, wie die hl. 3 Könige am 13. Tag Geschenke gebracht“ –  dabei waren es keine „drei Könige“ (das ist nur Volksglaube), sondern – wie die Bibel bezeugt – drei Weisen aus dem Morgenland – und ob es der 13. Tag oder sonst einer war, spielt überhaupt keine Rolle.

Die Anrufung als solche ist theologisch nicht seriös – und die „Verheißungen“ sind erst recht hochgradig absurd und vermessen.

 


Linksradikale „Autonome“ in Berlin terrorisieren Politiker, Beamte und Bürger

Die Politiksendung „Report aus München“ (ARD) berichtete am 11. September 2018 über die noch weiter zunehmenden linksextreme Randale, Einschüchterungen Drohungen in der berüchtigten Rigaer-Straße im Berliner  Bezirk Friedrichshain.

Dort haben sog. „Autonome“ rechtswidrig mehrere Häuser besetzt. Unlängst wurden sogar SPD-Bürgerbüros von der staatsfeindlichen Antifa attackiert. 

Markus Rosch schildert gleich eingangs die Lage:

„Linksradikale bedrohen mitten in Berlin Justizbeamte, Politiker, Polizisten und auch ganz normale Bürger. Erst vor wenigen Tagen drangen sie in die Justizverwaltung ein, wollten einen Beamten einschüchtern. Das Zentrum der Autonomen: Die besetzten Häuser in der Rigauer Straße. Für viele mittlerweile eine No-Go-Zone – die Angst geht um.“

Abgefackelte Autos sind dort längst an der Tagesordnung – sogar „brutale Straßenschlachten“, wie Report aus München erwähnt. Dadurch entsteht ein „Klima der Angst“, das Markus Rosch mit einigen beklemmenden Beispielen dokumentiert.

Näheres hier: https://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/videos-und-manuskripte/autonome-berlin-100.html

 

 


„Reporter ohne Grenzen“ über Mord und Drohungen gegen Journalisten in Kolumbien

Gewalt durch Drogenkartelle, Mafia und linke Rebellen

Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die jüngsten Morde und Morddrohungen gegen Journalisten in Kolumbien und fordert die Regierung des am heutigen Dienstag ins Amt eingeführten Präsidenten Iván Duque auf, konsequent gegen die Täter vorzugehen.

Vergangene Woche wurden in der Region Valle del Cauca zwei Lokalreporter erschossen, seit Mitte Juli wurden mehr als ein Dutzend prominente Journalisten mit dem Tode bedroht.

Die beiden Taten sind die ersten Journalistenmorde in Kolumbien in diesem Jahr. Lange war Kolumbien eins der gefährlichsten Länder der Welt für Journalisten, in den vergangenen Jahren sank die Zahl der Journalistenmorde aber. Zwischen 2000 und 2015 wurden 58 Journalisten aufgrund ihrer Arbeit getötet, danach gab es bis zu den aktuellen Fällen nur einen Mord im Jahr 2017.

Ende März dieses Jahres hatte jedoch eine abtrünnige FARC-Untergruppe einige Kilometer hinter der Grenze zu Ecuador den ecuadorianischen Reporter Javier Ortega, den Fotografen Paul Rivas und ihren Fahrer Efraín Segarra entführt und kurze Zeit später ermordet. Die Zeitungsjournalisten hatten über die andauernden Zusammenstöße zwischen ecuadorianischen Regierungstruppen und bewaffneten Gruppen in der Region berichten wollen. 

Im dritten Jahr nach dem Friedensabkommen der Regierung mit der linksradikalen FARC-Guerrilla sind die Arbeitsbedingungen für Journalisten in der Hauptstadt Bogotá grundsätzlich gut.

Doch in den ländlichen, über Jahrzehnte umkämpften Regionen des Landes ist kritische Berichterstattung noch immer schwierig und gefährlich. Verschiedene bewaffnete Gruppen versuchen, Journalisten zum Schweigen zu bringen, die über ihre Aktivitäten berichten.

Gefahr droht nicht nur von Abspaltungen der FARC, sondern auch von den paramilitärischen Bürgerwehren AUC, der Nationalen Befreiungsarmee ELN, Drogenkartellen und vielen lokalen Mafiagruppen.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/morde-und-morddrohungen-konsequent-verfolgen/


Wie das Prinzip „Zuckerbrot und Peitsche“ in den Schio-Botschaften funktioniert

Von Felizitas Küble

Es gibt bestimmte Kennzeichen, die sich durch fast alle falschmystischen Erscheinungen ziehen, die gleichsam den „roten Faden“ jener irrgeistigen Phänomene darstellen. Dazu gehört das Prinzip „Zuckerbrot und Peitsche“.

Es bedeutet in diesem Zusammenhang, daß in den angeblichen Botschaften des Himmels die Erscheinungsgläubigen besonders gelobt und ihnen große Verheißungen in Aussicht gestellt werden, hingegen die Skeptiker quasi in den Boden gestampft und als Bösewichter herabgesetzt werden.

Auf diese Unart und Weise sichern sich die „Erscheinungsmacher“ (wer immer es sei) vor jedweder Kritik ab, denn diese ist ja sowieso des Teufels, sie selber hingegen stehen im Lichte….

Dieses Merkmal erkennen wir auch in den Botschaften der  – kirchlich nicht anerkannten  –  Marienerscheinungen von Schio.

Dem bereits verstorbenen italienische Seher Renato Baron hatte sich die „Madonna“ als „Königin der Welt und der Liebe“ vorgestellt. Die Schio-Welle ist längst nach Deutschland übergeschwappt, es gibt sogar eine regelmäßige Zeitschrift in deutscher Sprache mit dem Titel „Königin der Liebe“. (Näheres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2018/08/03/warum-die-marienbotschaften-von-schio-nicht-vom-himmel-stammen-koennen/)

Auch in diesen Botschaften wird dem Visionär zu verstehen gegeben, was die fromme Schar hören will: Sie selber steht auf der „richtigen“ Seite, die Kritiker sind üble Gottesfeinde, zudem werden die Erscheinungsgläubigen vor dem künftigen Strafgericht verschont  – ja, was will man mehr?!

So schreibt Herausgeber André Castella in der Einleitung zum Buch „die Botschaften der Königin der Liebe“ (siehe Foto): „Maria will ihren Kindern die Schrecken der drohenden Reinigung ersparen.“

Hier wirken „Zuckerbrot und Peitsche“ in einem Wort: Dem Rest der Welt droht das Strafgericht, die Botschaftsgläubigen bleiben davor bewahrt.

Schon im ersten Jahr der Erscheinungen winkt die „Madonna“ mit besonderen Segnungen für ihre Anhänger, indem sie ihnen versichert, daß sie „allezeit die gewaltigen Wunder erleben und die Freude kosten werden, die der Vater euch allen bereitet hat“. (20.9.1985)

Weitere Beispiele verdeutlichen dieses Schema:

„Man bete, damit der Vater das, was einzufallen droht, aufhalte. Und euch sage ich: ich werde euch retten, weil ihr an der Rettung teilnehmt und Maria liebt euch.“ (8.12.85)

Kurz vor Weihnachten heißt es kryptisch (verborgen-untergründig): „Aber ihr, meine Lieblinge, müht euch damit ab, den Unrat zu stoppen, den Weihnachten in der Welt verbreitet. Es könnte eine der letzten Weihnachten sein, die der Vater euch zum Leben schenkt.“ (22.12.85) –  Man beachte das Wörtchen „könnte“, so daß sich der Text nicht wirklich festlegt, aber doch bedrohlich-spannend erscheint. Zudem hätte man gerne gewußt, welchen Unrat denn ausgerechnet „Weihnachten“ in der Welt verbreitet…

Ende des Jahres gibts weitere Zuckerstücke für den Seher und seinen Fanclub: „Deine Gebete und alle Gebete deiner Brüder und Schwestern sollen die Welt retten. Der Vater will euch sein Ohr leihen…Alle, die mit dir arbeiten, werden dafür belohnt werden.“ (29.12.85)

Das neue Jahr läßt die Erscheinungsbewegten wissen, daß sie es sind (das „Gottesvolk“), welche die Kirche (das „Volk Gottes“) überhaupt erst einmal bekehren: „Eure Zeit ist gekommen. Das Gottesvolk wird das Volk Gottes bekehren. Die Überheblichkeit des Menschen wird untergehen….Gottes Reich wird kommen, aber es kommt durch euch.“ (16.1.86)

Die Welt wird gerettet, so heißt es weiter, wenn die Botschaftsgläubigen von Maria erzählen: „In der Tat werdet ihr mit Maria den Großteil der Menschen für eure Sache gewinnen; gemeinsam werdet ihr der Welt von Maria erzählen und so die Welt retten.“ (5.2.86)

Dem Seher wird erklärt, daß die Seinen auf dem rechten Weg sind, die „Stolzen“ werden es noch bereuen:

„Die ein zartes Herz haben, sind dir gefolgt. Die harten Herzen, die stolzen, sie sehen zu, aber sie werden es bereuen. Gemeinsam mit deinen engsten Freunden werdet ihr die Heiligkeit suchen und finden“ (29.8.86). – Hier wird ebenfalls ein häufiges Kennzeichen falschprophetischer Kundgaben erkennbar, nämlich die sichere Zusage des ewigen Heils (was dem katholischen Dogma widerspricht), hier sogar einer Heiligkeits-Gewißheit für den Visionär und seine Getreuen. 

Ähnlich heißt es am 1.12.1986: „Selig seid ihr, meine Kinder, denn ihr seid demütig geworden und habt euch mit dem Guten erfüllt. Ihr werdet euren Platz im Licht finden, wo euch der Vater belohnen wird.“ – Auch das „reine Herz“ befindet sich natürlich in der Schar der Erscheinungsbewegten: „Hier an diesem Ort, der euch lieb ist, bringe ich den Heiligen Geist…Mit reinem Herzen werdet ihr das Licht des Vaters sehen.“ (31.1.87)

Neben reichlich Zuckerbrot kommt auch ab und zu die Peitsche, wobei die „Madonna“ meist von sich selbst in dritter Person spricht: „Arbeitet mit Maria, jetzt, um dem Bösen und seinen Werken Einhalt zu gebieten, denn er mäht einen großen Teil der Menschheit nieder.“ (28.2.87)  – Auch ein paar Monate später klingt die Botschaft wieder sehr dramatisch: „Reicher Segen in der Zeit dieser Gnade, die aber auch zugleich die schwerste Zeit seit der Gründung der Kirche ist. Hört meinen Aufschrei, Kinder!“ (29.6.87)

Schlimm steht es freilich mit der Kirche, da sie doch nicht auf die Marienerscheinungen zu Schio hört, wie die Erscheinung bitter beklagt. Wie gut, daß es noch die Treuen aus der Schio-Szene gibt: „Ihr sollt lebendige Kirche sein, wahre Kirche. Meine Kirche, die zu mir rief und mich als Mutter und Königin im Triumph trug, sie nimmt jetzt meine Rufe nicht an, hört nicht mehr auf meine Stimme….Meine Kinder, niemals habe ich so viele Tränen vergossen wie in diesen Zeiten…“ (6.7.87)

Erstens kann zwar Christus den Ausdruck „Meine Kirche“ verwenden, denn ER ist das Haupt der Kirche, sie ist sein Werk. Aber Maria kann nicht rechtmäßig von „ihrer“ Kirche reden; sie ist selbst ein Teil der Kirche (das edelste Glied des Gottesvolkes).

Zweitens befindet sich die wahre Gottesmutter in der himmlischen Vollendung, wo es bekanntlich keine Tränen und kein Leid gibt, sondern ewige Glückseligkeit. Von daher ist auch die Tränendrüse theologisch unsinnig, aber typisch für den mitleidserweckenden Sermon vieler Botschaften.

Bald darauf kommt freilich wieder die obligatorische Drohkeule dazu: „Rasch wird die Zeit der Bestrafung kommen, die auf die Stolzen und Gleichgültigen herabstürzen wird. Sie wird die Diener Satans treffen, die frechen Betrüger des Volkes Gottes.“ (26.7.87)

Kurz und (un)gut: In der ganzen Kette hunderter von Botschaften wird das Prinzip von „Zuckerbrot und Peitsche“ sichtbar, Kitsch wechselt mit Panik, Sentimentales wird mit Dramatischem verknüpft, alles klingt ganz prima im Ohr der einfältigen bis sensationsgierigen Anhängerschar.

Damit kein „Mistverständnis“ entsteht: Natürlich gibt es auch ein berechtigtes Lohn- und Straf-Prinzip des Himmels, nämlich der biblisch bezeugte klarsichtige Grundsatz: Gott belohnt den Glauben und das Gute, er bestraft den Unglauben und das Böse. – Dies ist aber eine andere Ebene als  Aberglaube und Schwarmglaube, es hat nichts zu tun mit Süßholzraspeln einerseits, Panikmache und Drohkulissen andererseits. 

 


Hamburg: Linksradikale beleidigen, bedrängen und bedrohen Polizeibeamte

Bei einem Einsatz gegen Drogenhändler am Wochenende in Hamburg wurden Polizisten von Linksradikalen bedrängt und beleidigt; sie hatten sich am Samstag vor einem Lokal an der Hafenstraße im Stadtteil St. Pauli versammelt.

Als Polizisten vorbeikamen, begleiteten sie diese mit Schmäh-Schildern, berichtete das Hamburger Abendblatt.

Unter anderem stand darauf:  „Ich bin dumm. Ich bin häßlich, trage aber eine schöne Uniform“. Zudem ertönten linksextreme Lieder mit Textpassagen wie „Gebt den Bullen die Straße zurück. Stein für Stein“.

Weil die Beamten dem Bericht zufolge auch bedrängt wurden, mußten sie die Straßenseite wechseln. Passanten, darunter auch einige Schwarzafrikaner, hätten Sirenengeräusche gegrölt und mit ihren Handys gefilmt. Zudem sei der Hafenrand touristisch „sehr gut besucht“ gewesen. „Die Leute bekamen diese Szenen ebenfalls mit und lachten darüber.“

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/linksradikale-verhoehnen-und-beleidigen-polizisten-im-einsatz/