Bischof Voderholzer für dunkelhäutigen König in Krippen und bei Sternsingern

Einen der Hl. Drei Könige als Schwarzen darzustellen sei keine Verunglimpfung von Menschen mit dunkler Hautfarbe, sagte der Regensburger Oberhirte Dr. Rudolf Voderholzer (siehe Foto) in einer Predigt am Dreikönigstag in der Wallfahrtskirche Maria Vesperbild.

Seiner Erfahrung nach sei der dunkelhäutige König meist sogar die schönste Figur in einer Krippe. Da die Botschaft der Geburt Christi die Menschen in aller Welt betreffe, würden die Darstellungen der Sterndeuter die drei damals bekannten Kontinente repräsentieren.

Sollte es misslungene Darstellungen von dunkelhäutigen Menschen in Krippen geben, wie etwa in Ulm, könne man das korrigieren, sagte der Bischof weiter. Die Universalität der Krippe dürfe jedoch nicht angetastet werden.

Voderholzer gilt als Krippenliebhaber, was er selbst auf seine familiären Wurzeln in Böhmen zurückführt, „wo die Krippe gleichsam zuhause sei“.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2021-01/voderholzer-krippe-bischof-dunkel-schwarz-koenig-blackfacing.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE

Foto: Bistum Regensburg


Wachsende Kritik an latentem „grünem Rassismus“ in der FFF-Klimabewegung

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Die Ökonomin Tonny Nowshin hat der Klimabewegung ein latentes Rassismusproblem vorgehalten; sie und andere dunkelhäutige Menschen würden absichtlich nicht auf Fotos gezeigt.
„Ich werde in der Klimaszene geduldet, solange ich sie mir nicht so zu eigen mache wie die weißen Aktivisten“, kritisierte die aus Bangladesch stammende Frau in der Tageszeitung taz.

Sie selbst sei nach dem Protest gegen das Steinkohlekraftwerk Datteln 4 auf den Bildern nicht gezeigt worden, ihre weißen Mitstreiter hingegen schon. Sie habe sogar neben Luisa Neubauer  gestanden, doch das von Greenpeace hochgeladene Foto habe bei Neubauer geendet.

Das Gleiche sei der ugandischen Klimastreikerin Vanessa Nakate passiert. Die Nachrichtenagentur AP hatte sie aus einem Bild mit ansonsten nur weißen Demonstranten wie Greta Thunberg rausgeschnitten. Die nicht-weiße Frau sei wegen ihrer Hautfarbe „unsichtbar gemacht“ worden, beklagte Nowshin. Es gebe einen „grünen Rassismus“.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/242856/