München: CDL und ALFA protestierten gegen Stapfs Abtreibungs-Klinik

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Zum zweiten Mal kamen über 120 Lebensrechtler in der Hans-Stützle-Str. 20 in München zusammen, um vor der Praxis des Abtreibungsprofis Friedrich Stapf auf das Unrecht der Abtreibung und die mangelnde Hilfe für Mutter und Kind aufmerksam zu machen.Foto von Elstrud Consoir
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Zu der Veranstaltung hatten die beiden großen Lebensrechtsorganisationen Christdemokraten für das Leben Bayern (CDL) und Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) aufgerufen.
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„Die Zahl 400, die wir mit den Kerzen gebildet haben, steht für die 400 Mädchen und Jungen, die in jedem Monat hier abgetrieben werden. Das ist eine ganze Schule“, erklärte die CDL-Landesvorsitzende Christiane Lambrecht bei ihrer Begrüßung.
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Mehrere Redner aus Österreich und Deutschland berichteten von persönlichen Erfahrungen mit einer Abtreibung, von der Situation der Ärzte, daran mitwirken zu müssen, und über verschiedene Möglichkeiten, positiv für das Leben zu werben.
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Herr Steffan, der Ehrenvorsitzende des EAK (Evangelischen Arbeitskreises) der CSU in München, wies darauf hin, dass die Vermietung der Räume an Stapf durch den CSU-Politiker Hammer bisher zu keiner Konsequenz innerhalb der CSU geführt habe. Dies, so der Tenor auch der Lebensrechtler, sei angesichts der ethischen Grundlagen der Partei ein Skandal.  embryofoto
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Weiteres Thema der Mahnwache war die steigende Zahl der Abtreibungen in Deutschland: „Spätestens jetzt muss jedem klar sein, dass die Regelung des § 218 gescheitert ist. Den Frauen wird nicht wirklich geholfen, den Kindern schon gar nicht, und selbst die unvollständige Bundesstatistik verzeichnet steigende Zahlen“, sagte Alexandra Linder, die Bundesvorsitzende der ALfA; sie fügte hinzu:
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„Wenn man alle nicht erfassten Abtreibungen hinzuzählt, sieht die Bilanz noch erschreckender aus. Wir brauchen einen gesellschaftlichen Wandel, der Kinder nicht als Katastrophe und Lebensende für die Frauen, sondern als Zukunft und Lebensbereicherung betrachtet.“
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Die Christdemokraten für das Leben (CDL) sind eine von Mitgliedern der CDU/CSU vor über 30 Jahren gegründete, parteiunabhängige, bundesweit politisch tätige, gemeinnützige Organisation. Zu den Mitgliedern zählen zahlreiche Verantwortungsträger, die auf bundesdeutscher und europäischer Ebene tätig sind.
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Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) ist mit rund 11.000 Mitgliedern eine der größten Lebensrechtsorganisationen in Europa und beteiligt sich seit Jahrzehnten auf vielfältige Weise am politischen Meinungsbildungsprozess.
Beide Organisationen sind Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL)
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Alexandra M. Linder, Bundesvorsitzende der ALfA e.V., alexandra.linder@alfa-ev.de; Tel.: 02724/288944
Christiane Lambrecht, Landes-Vorsitzende der CDL Bayern, Tel.: 0171/3810057. Mail: ct.lambrecht@t-online.de
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München: Evangelischer CDU-Kreis forderte Amtsenthebung Hammers – fehlgeschlagen

Auf Kritik von Mitgliedern des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) München und von christlichen Lebensrechtlern ist die einstimmige Entscheidung des Bezirksvorstands der CSU München gestoßen, ihren umstrittenen Schatzmeister – den Immobilienunternehmer Hans Hammer – im Amt zu belassen.  luitgard5

EAK-Mitglieder hatten eine Abberufung beantragt. Der CSU-Funktionär geriet in die Kritik, weil er an den Abtreibungsmediziner Friedrich Stapf in München-Freiham Räumlichkeiten vermietet hat. Hammer sei seines Amtes zu entheben, weil er gegen die Satzung der CSU verstoßen habe, hieß es in dem Antrag.

Die Partei vertrete das christliche Menschenbild. Das verbiete Abtreibungen. Außerdem setze sich die CSU für eine Verringerung von Abtreibungen ein. Hammer wiederum trage dazu bei, sie durch seine vermieteten Praxisräume zu erhöhen.

Die Mitglieder werfen Hammer außerdem parteischädigendes Verhalten vor. Die CSU werde in ihrer Glaubwürdigkeit „stark beeinträchtigt, wenn ein CSU-Amtsträger sich durch Mieteinnahmen an einer Tötungseinrichtung bereichert und damit das Grundsatzprogramm der CSU der Lächerlichkeit preisgibt“.

Der Bezirksvorstand der Münchner CSU hingegen vertrat die Ansicht, es handle sich um eine Privatangelegenheit des Schatzmeisters. Laut Bezirksgeschäftsführer Frank Gübner ist kritisch darüber diskutiert worden, dass Hammer eine Immobilie an einen Abtreibungsarzt vermietet. „Aber das rechtfertigt keine Parteiordnungsmaßnahme“, zitiert das „Oberbayerische Volksblatt“  den CSU-Mann. Ungeachtet der Entscheidung, an Hammer festzuhalten, „habe sich natürlich an der Grundhaltung der CSU zum Schutz des ungeborenen Lebens nichts geändert“, so der Bezirksgeschäftsführer.400px-Csu-logo.svg

Der Ehrenvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CSU München, Jürgen Steffan (München), bedauerte die Entscheidung. Er sagte gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA: „Den Verlust an Glaubwürdigkeit muss der CSU-Bezirksverband München verantworten.“

Auch die Vorsitzende des bayerischen Landesverbandes der „Christdemokraten für das Leben“ (CDL), Christiane Lambrecht, kritisierte den Bezirksvorstand: „Die Ablehnung der Amtsenthebung von Hans Hammer verwundert und enttäuscht“, sagte sie IDEA. Die Parteimitglieder handelten entgegen den Grundsätzen der CSU und beschädigten dadurch die Glaubwürdigkeit der Partei.

Auch die CSU-Bundestagsabgeordnete Julia Obermeier und ihr Parteikollege, Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer aus München, hatten die Vermietung durch Hammer zuvor kritisiert. Anfang Juli protestierten vor der Abtreibungsklinik Stapfs rund 150 Lebensrechtler von CDL und ALfA.

Quelle: http://www.idea.de/nachrichten/detail/csu-schatzmeister-vermietet-an-abtreibungsarzt-keine-amtsenthebung-97651.html

 


EAK pocht auf christdemokratische Inhalte bei Koalitionsverhandlungen im „Ländle“

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„CDU darf sich nicht selbst verleugnen“

Im Vorfeld der Sondierungsgespräche zwischen CDU und Grünen fordert der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU Baden-Württemberg die CDU-Verhandlungsführer dazu auf, Kernpunkte christdemokratischer Politik zur Voraussetzung für eine mögliche Regierungskoalition mit den Grünen zu machen.
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„Wir anerkennen das erschütternde Wahlergebnis der CDU vom 13. März und akzeptieren im Interesse des Landes und seiner Menschen die Notwendigkeit, Gespräche mit den Grünen aufzunehmen. Die Wähler dürfen von uns erwarten, dass wir dazu beitragen, eine stabile Regierung aufzubauen, um Baden-Württemberg Neuwahlen zu ersparen“, räumt die EAK-Landesvorsitzende Sabine Kurtz ein (siehe Foto) ein.
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Allerdings lege der EAK-Landesvorstand Wert darauf, dass sich die CDU dafür nicht selbst verleugnen dürfe. Daher müssten die anstehenden Gespräche ergebnisoffen geführt werden.

Die Landtagsabgeordnete macht deutlich, dass sie durchaus Schnittstellen mit den Grünen erkennen könne: „Bei vielen Sachthemen halte ich Kompromisse für möglich. Die beiden stärksten demokratischen Parteien im Land können durchaus Gemeinsamkeiten finden.“ 

Probleme sehe sie jedoch in Politikbereichen, die besonders in den privaten Bereich der Menschen hineinwirkten, mit starken Emotionen verbunden seien und das Wertefundament der Mehrheit der Bevölkerung berührten. Hier müssten „auch die Grünen Kröten schlucken, wenn sie mit uns zusammenarbeiten wollen“.

EAK: Schutz von Ehe, Familie und Elternrecht

Der EAK fordert daher als Voraussetzung für Koalitionsgespräche das deutliche Bekenntnis zum besonderen Schutz von Ehe und Familie. Der EAK definiert die Ehe – wie auch von den Vätern und Müttern des Grundgesetzes selbstverständlich angenommen – als Partnerschaft von Mann und Frau. Scannen0010

„Es bedeutet keine Diskriminierung von nicht-heterosexuellen Menschen, wenn man die überzogene Gender-Ideologie in Frage stellt, die auch die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger kritisch sieht“, betont Kurtz.

Daher müsse der mögliche künftige Koalitionspartner Abstand nehmen vom Aktionsplan „Für Akzeptanz und gleiche Rechte“ des derzeitigen Sozialministeriums und einer Überarbeitung des Bildungsplanentwurfs des Kultusministeriums zustimmen.

„Wir fordern ein uneingeschränktes Bekenntnis zum Erziehungsauftrag der Eltern, zu dem auch die sexuelle Aufklärung ihrer Kinder gehört. Daher müssen die Inhalte der Aufklärung in Kindergarten und Schule mit den Eltern sorgfältig abgesprochen werden“.

Um die Erziehungsarbeit der Familien zu würdigen, halte der EAK auch an dem Versprechen der CDU fest, ein „Familiengeld Baden-Württemberg“ einzuführen. Auch die Wahlfreiheit hinsichtlich der außerschulischen Kinderbetreuung ist dem EAK weiterhin ein wichtiges Anliegen. (…)

Nur auf Grundlage der genannten Positionen halte der EAK eine Koalition der CDU mit den Grünen für möglich, betont Sabine Kurtz und fordert die CDU-Verhandlungskommission auf, diese mit „Mut zum christlichen Standpunkt“ in den Gesprächen zu vertreten.


EAK der CDU/CSU zur Causa Volker Beck

„Denn sie säen Wind  –  und werden Sturm ernten“ (Hosea 8,7). Mit diesem alttestamentlichen Bibelvers kommentiert der Bundesgeschäftsführer des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU/CSU, Christian Meißner, die Affäre um den Grünen-Politiker Volker Beck.  159481-3x2-teaser296

Meißner schreibt in einem am 5. März von „kath.net“ veröffentlichten Gastkommentar, wie kein anderer habe Beck in seiner Partei „das Idealbild des selbstgerechten Alt-Linken“ verkörpert, „der im strengen Duktus seiner höheren Moralgewissheit andere im politischen Meinungsspektrum gnadenlos in der Öffentlichkeit bloßzustellen verstand“.

So habe Beck beim Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart von den „Idioten“ und „Schwachköpfen der CDU“ schwadroniert. Aus eigener Anschauung könne er sagen, so Meißner: Den fairen und respektvollen Umgang, den Becks Parteifreundin Claudia Roth „mit ihm (zu Recht) einfordert, hat er jedenfalls selten dem politischen Gegner, am allerwenigsten den Vertretern von CDU oder CSU, gewährt“.

Und die „Häme“, die man jahrelang über andere ausgieße, „holt einen dann eben irgendwann selbst ein“. Im Blick auf die Person Becks seien jetzt aber christliches Mitgefühl und Verständnis angebracht: „Man kann ihm nur wünschen, dass er von dieser schlimmen Sucht loskommt.“

Quelle und vollständige IDEA-Nachricht hier: http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/affaere-beck-denn-sie-saeen-wind-und-werden-sturm-ernten-83724.html


EAK der CSU kritisiert Deutschen Ethikrat in puncto Inzest-Liberalisierung

Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CSU teilt die Kritik an der Forderung des Deutschen Ethikrates, das Inzestverbot in bestimmten Fällen aufzuheben. DSC00254

Der Ethikrat will den einvernehmlichen Geschlechtsverkehr erwachsener Geschwister sowie von Personen über 14 Jahren mit erwachsenen Geschwistern erlauben  –  vorausgesetzt, dass diese nicht mehr in der gleichen Familie leben.

Dies sei ein „individualistischer und Lust orientierter Gesellschaftsentwurf“, kritisierte der bayerische EAK-Landesvorsitzende, Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt.

Es werde übersehen, „dass wir auch für die nach uns lebenden Generationen Verantwortung tragen“. Bei Beischlaf unter Geschwistern ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass daraus behinderte Kinder hervorgehen.

Schmidt zufolge diskriminiert das Inzestverbot niemanden, „sondern es begrenzt begründet“.  

Quelle: http://www.idea.de

Bild: Evita Gründler


Baden-Württemberg: CDU uneins über grün-roten „Bildungsplan 2015“

In der baden-württembergischen CDU wird der umstrittene „Bildungsplan“ der grün-roten Landesregierung unterschiedlich beurteilt. Der Entwurf sieht vor, dass Themen wie Homo-, Bi- und Transsexualität im Schulunterricht intensiver und fächerübergreifend behandelt werden. IMG_1061

Diesem Anliegen stimmt der Stuttgarter CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Kaufmann zu. Zusammen mit Parlamentariern anderer Parteien hatte er einen parteiübergreifenden Aufruf gegen die kritische Online-Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ organisiert. Zu Toleranz und Weltoffenheit gehörten „auch die Akzeptanz sexueller Vielfalt und selbstbestimmter Lebensentwürfe“, heißt es darin.

Dieser Ansicht widerspricht der stellv. Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU, Pfarrer Johannes Bräuchle (Stuttgart).

Toleranz gegenüber verschiedenen Lebensentwürfen dürfe nicht mit Akzeptanz von sexueller Vielfalt gleichgesetzt werden. Jede auf Gleichwertigkeit mit „bunten Lebensentwürfen“ zielende Relativierung des Leitbildes von Ehe und Familie sei entsprechend dem biblischem Zeugnis und der Verfassung abzulehnen.

Zudem sei nicht definiert, wo sexuelle Vielfalt ende: „Angesichts der offenen Debatten in Kreisen der Grünen zum Beispiel um Pädophilie ist hier Vorsicht geboten.“

Jugendliche brauchten eine Ermutigung zu verbindlichen Treuebeziehungen, aus denen Familie entstehen könne, „aber keine Bestärkung im Ausreizen und Ausprobieren aller sexuellen Varianten und Orientierungen“.

Auch der EAK-Kreisverband Stuttgart fordert, dass in der Schule Ehe und Familie weiterhin Leitbild sind. Die Landesregierung solle einen „Runden Tisch“ einberufen, um mit den Kritikern des Bildungsplans und den Initiatoren der Petition „auf Augenhöhe und in gegenseitigem Respekt“ Gespräche zu führen.

Die erwähnte Petition gegen den Bildungsplan 2015 der grün-roten Landesregierung unterstützen bisher ca. 166.000 Bürger.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Konrad Ruprecht


Baden-W.: Evangelischer Arbeitskreis der CDU/CSU erinnert grün-rote Landesregierung an versprochene Bürgernähe

EAK: Kretschmann soll Wahlkampfaussagen einhalten

Die Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Baden-Württemberg, die Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz (siehe Foto), erinnert Ministerpräsident Winfried Kretschmann daran, dass die „neue Politik des Gehörtwerdens“ auch für Initiativen zu gelten habe, deren Positionen den Anschauungen der Landesregierung nicht entsprechen.  

In einem Brief fordert Christoph Scharnweber, Kreisvorsitzender des EAK Heilbronn, dass der Ankündigung von mehr Demokratie und Bürgerbeteiligung entsprechende Taten gegenüber allen Bürgern folgen müssten. Von homosexuellenfeindlichen Kommentaren und Beiträgen, die im Umfeld der Online-Petition aufgetaucht seien, distanziere sich der EAK der CDU Baden-Württemberg ausdrücklich, erklärte die Landesvorsitzende.

„Vollmundig wurde ein anderer Politikstil angekündigt

„Schluss mit der Basta-Politik”, “Mehr Bürgerbeteiligung”, “eine neue Kultur des politischen Dialogs mit den Menschen”  –  in einem Brief an den Ministerpräsidenten erinnert Christoph Scharnweber, Mitglied im EAK-Landesvorstand, an diese und ähnliche Versprechen aus dem Landtagswahlkampf 2011:

„Vollmundig wurde ein anderer Politikstil angekündigt. Doch wer die vergangenen Jahre grün-roter Politik betrachtet und in diesen Tagen die Berichterstattung über die Online-Petition zum neuen Bildungsplan verfolgt, kann sich als Einwohner Baden-Württembergs nur wundern, was aus den Plänen zur angeblich so erwünschten Bürgerbeteiligung geworden ist“, so der Heilbronner in seinem Schreiben an Kretschmann. bildungsplan_bw_petition_logo13_e7fe0bc824

Er erläutert weiter: „Die Landesregierung möchte den Bildungsplan ändern. Das ist ihr gutes Recht. Ein Lehrer aus dem Nordschwarzwald, der ja durch seinen Beruf unmittelbar von derartigen Veränderungen betroffen ist, formuliert zu den Vorschlägen eine kritische Petition und veröffentlicht diese im Internet.

Damit handelt er, wenn man den Ankündigungen von Grün-Rot Glauben schenkt, genau im Sinne derer, die doch alle Bürger eingeladen haben, sich an der weiteren politischen Gestaltung unseres Bundeslandes aktiv zu beteiligen.

Grün-Rot reagiert mit „Basta-Politik“

Nachdem nun immer mehr Menschen unterschreiben und damit zum Ausdruck bringen, dass sie in die Diskussion über die Inhalte des zukünftigen Bildungsplans eingebunden werden wollen, reagiert die Landesregierung mit der einstmals so gescholtenen „Basta-Politik“. Wer wird in Zukunft noch Petitionen schreiben, wenn er als Antwort darauf von einem Landesminister in der Öffentlichkeit verunglimpft wird?“

„Welche Rolle hat nach dem Demokratieverständnis dieser Regierung eigentlich der Petitionsausschuss, wenn eine Initiative schon verworfen wird, bevor sie dort überhaupt vorliegt?“, fragt auch die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz mit Hinweis auf die Zuständigkeit des Landtags für Petitionen.

Forderungen an die Landesregierung:

Aufgrund der oben beschriebenen Situation fordert der Vorstand des EAK Baden-Württemberg Ministerpräsident Winfried Kretschman dazu auf:

  • Das Anliegen zehntausender Baden-Württemberger ernst zu nehmen und mit den Verfassern der Petition in den Dialog zu treten.
  • Ein Machtwort innerhalb der Landesregierung zu sprechen, so dass die Verfasser der Petition durch diese nicht weiterhin öffentlich diskreditiert und in eine demokratiefeindliche Ecke gedrängt  werden.
  • In der vorliegenden Sachfrage einen Diskussionsstil zu ermöglichen, der den Austausch von Argumenten zulässt und eine sachliche Diskussion ermöglicht.
  • Ein Ministerpräsident zu werden, der Bürgerbeteiligung nicht nur zu Wahlkampfzwecken versprochen hat, sondern diese auch als Politikstil pflegt und fördert.

Sabine Kurtz MdL begrüßt die gemeinsame Erklärung der evangelischen und katholischen Kirchen in Baden-Württemberg. Darin wird gefordert, dass der Bildungsplan auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes zu entwickeln sei, das der Landesverfassung und den Schulgesetzen zugrunde liegt.

Kontakt-Daten:
EAK-Landesverband Baden-Württemberg
Rutesheimer Str. 30/1 in 71229 Leonberg
Telefon: 07152 700652-0
marcoliverkrueger@gmail.com
http://www.eak-badenwuerttemberg.de/

 


EAK beklagt einseitige rot-grüne Ausrichtung der Evangelischen Kirche

„Kirche muss eine Heimat für alle bleiben“

Eine einseitige Politisierung der Kirchen befürchten führende hessische CDU-Politiker. Die Kirchen dürften sich nicht „vor den Karren von Parteien spannen lassen“, sagte der Vorsitzende des hessischen Evangelischen Arbeitskreises der CDU (EAK), Staatsminister Axel Wintermeyer (siehe Foto), am 5. September bei einem Redaktionsbesuch der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA in Wetzlar. wintermeyer_axel_pr12_01_6f450c6950

„Mit großer Besorgnis“ sehe er, dass die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt (Berlin), ihre kirchlichen Spitzenämter während des Bundestagswahlkampfs lediglich ruhen lässt.

Sie hätte sie laut Wintermeyer aufgeben sollen, weil die Kombination der beiden Funktionen nicht kompatibel mit der wünschenswerten überparteilichen Ausrichtung der Kirche sei. Frau Göring-Eckardt ist nach dem Ratsvorsitzenden, Nikolaus Schneider (Berlin), die zweithöchste Repräsentantin der EKD.

„Kirche muss eine Heimat für alle bleiben“, erklärte Wintermeyer. Wo dies nicht beherzigt werde, sei ein weiterer Mitgliederschwund vorprogrammiert, weil eine Trennung zwischen der spirituellen Funktion von Kirchen und politischer Parteinahme nicht mehr möglich sei.

Kirchen sollten sich „entpolitisieren“

Zunehmend ist, wie Staatsminister Wintermeyer sagte, bei gesellschaftlichen und politischen Äußerungen der evangelischen Kirchen damit das christliche Wertefundament oft kaum noch zu erkennen. Er nannte Beispiele dafür, dass sich ihre Stellungnahmen oftmals einseitig mit Forderungen von SPD und Grünen beschäftigten. (…)

Laut Wintermeyer müssen die Kirchen selbst für eine „Entpolitisierung“ ihrer Strukturen sorgen. Sonst gingen ihnen noch mehr Mitglieder verloren. Bürgerliche und Liberale seien nicht in erster Linie interessiert an politischen Diskussionen in der Kirche. Sie fühlten sich eher von geistlichen und seelsorgerlichen Predigten angesprochen. Wo dies praktiziert werde, seien die Kirchen voller.

Quelle: http://www.idea.de


EAK kritisiert „grünen“ Fleischverbots-Tag für öffentliche Kantinen

Scharfe Kritik an der Forderung von Bündnis 90/Die Grünen, einen fleischfreien Tag pro Woche in öffentlichen Kantinen einzuführen, hat der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU/CSU geübt. 1148855_656287451066182_480058002_n

„Die Grünen werden immer mehr zur Verbotspartei“, erklärte der EAK-Bundesvorsitzende, der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel, am heutigen 7. August.

FOTO:  Plakat der CDU Thüringen (Draufklicken – und das Bild wird größer!)

Im Blick auf die evangelische Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, fügte er hinzu: Sie „sollte doch eigentlich wissen, dass es unter Christen bereits eine freiwillige, seit Jahrhunderten geübte Fastentradition auch des regelmäßigen Fleischverzichtes gibt, und zwar bevorzugt am Freitag der Woche oder am Vortag großer Feste des Kirchenjahres.“

Ihm gehe „die Umerzieherei der grünen Partei“ zunehmend auf die Nerven, so Rachel. Göring-Eckardt hatte ihren Vorstoß damit begründet, dass weniger Fleischkonsum gut für die Gesundheit, den Tier- und den Klimaschutz sei.

Quelle: http://www.idea.de


EAK der CDU in Baden-Württemberg kritisiert Kirchenferne der Grünen und das „Familienpapier“ der EKD

Pressemitteilung des EAK (Evangelischer Arbeitskreis):

Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU Baden-Württemberg hat sich in seiner jüngsten Vorstandssitzung mit dem Verhältnis der Grünen zu den christlichen Kirchen in Deutschland befasst.

Das Fazit der EAK-Landesvorsitzenden und CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz (siehe Foto) lautet: „Die Grünen sind eine Partei, die dem Christentum und den Kirchen zutiefst skeptisch gegenüber steht“.   Kurtz_Portrait_01

Mit Blick auf die sogenannte „Orientierungshilfe“ der EKD (Evangelischen Kirche Deutschland) zur „Familie“ warnte die CDU-Politikerin die Kirchen, sich nicht von innen heraus aushöhlen zu lassen: „Sie sägen an dem Ast, auf dem sie sitzen“.

Ausdrücklich begrüßte der EAK-Landesvorstand die differenzierte und kritische Kommentierung der EKD-Schrift durch die Evangelische Landeskirche in Württemberg.

Grüne: kirchenkritische bis kirchenfeindliche Agenda

„Die Grünen verfolgen eine kirchenkritische, wenn nicht sogar kirchenfeindliche Agenda“, warnte der EAK-Landesvorstand Baden-Württemberg nach einer ausführlichen Befassung mit dem „Faktencheck zur Bundestagswahl: Die Grünen und ihr Verhältnis zur Kirche“¹.

Besonders kritisierte der Landesvorstand, dass die Grünen bundesweit offensichtlich keine Notwendigkeit sehen, die christlichen Feiertage zu schützen. Andererseits arbeiteten sie darauf hin, christliche Feiertage durch solche aus anderen Religionen zu ersetzen.

Mit Unmut stellte der EAK-Landesvorstand fest, dass die Grünen die Entfernung christlicher Symbole aus der Öffentlichkeit fordern und den prägenden Einfluss, den das Christentum auf unsere Kultur und Gesellschaft genommen hat, missachten. Zum christlichen Religionsunterricht nähmen sie in allen Bundesländern unterschiedliche Positionen ein.

Grüne gegen Religionsunterricht

Tendenziell zielen sie offensichtlich auf die Abschaffung des bekenntnisgebundenen Religionsunterrichts und plädieren für einen neutralen Ethikunterricht. Mit Sorge nahm der EAK-Landesvorstand zur Kenntnis, dass die Grünen in Berlin die Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, sich zwischen Ethikund Religionsunterricht zu entscheiden, als „Wahlzwang“ bezeichnet haben.

Auch die Abschaffung der Kirchensteuer stehe auf ihrer Agenda, denn sie betrachten die gültigen und langjährig bewährten Verträge zwischen den Ländern und den Kirchen, als „einseitige Privilegien“. „Für Baden-Württemberg wie für Deutschland lehnen wir diese Vorhaben entschieden ab“, betonte Sabine Kurtz.

EKD-Familienpapier: Inhalt und Titelblatt rot-grün

Mit Besorgnis stellte der EAK-Landesvorstand fest, dass es Anhängern von Grünen und SPD zunehmend gelänge, die EKD von innen heraus zu vereinnahmen. Nicht nur das Titelblatt des sog. Orientierungspapiers „Familie als verlässliche Gemeinschaft“ sei rot-grün gehalten, sondern auch der Inhalt, so erklärte die CDU-Politikerin Kurtz.

Um eine schlüssige und zusammenhängende theologische Argumentation hätten sich die Verfasser nicht bemüht: „Hier wird eine Bestandsanalyse weiter Teile der heutigen Gesellschaft geleistet, ohne über den Ist-Zustand hinauszuweisen“.  – Das Positionspapier verkenne, dass junge Menschen Ehe und Familie weiterhin als Ideal betrachten und bewusst nach lebenslangen Beziehungen streben. „Die klassische Familie zwischen Mann und Frau mit Kindern ist kein Auslaufmodell“, so die EAK-Landesvorsitzende.

Sie verdiene Unterstützung durch die Politik und Ermutigung durch die Kirche. Die EKD forderte die Landespolitikerin auf, den Menschen nicht den Mut zu nehmen, sondern ihnen im Fall des Scheiterns tröstend, verständnisvoll und hilfreich zur Seite stehen.

„Die EKD hat sich ganz offensichtlich von ihren Mitgliedern entfernt und völlig von ihrer Basis abgehoben“, bedauerte Sabine Kurtz MdL. Die Erwartung von Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July nach einem innerkirchlichen Diskussionsprozess unterstützt die CDU-Politikerin: „Ein solches Papier sollte nicht per ordre de Mufti veröffentlicht, sondern ausführlich intern diskutiert werden“, empfahl sie.

¹ „Die Grünen und ihr Verhältnis zur Kirche“, Evangelischer Arbeitskreis der CDU/CSU, 2013: http://www.eakcducsu.de/contentsystem/upload/material/6_5_2013-11_06_21-EAKWahlbroschuere %20web.pdf

Evangelischer Arbeitskreis der CDU/ CSU  –  Landesverband Baden-Württemberg
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