Ehem. gesetzestreuer Jude wollte seinen „Platz im Himmel“ per Ebay verkaufen

Der amerikanische Jude Ari Mendel hat bei der Internet-Handelsplattform Ebay seinen „Platz im Himmel“ angeboten. Der Einstiegspreis war 99 Cent; doch er stieg schon bald auf 100.000 US-Dollar, worüber die jüdisch-orthodoxe Webseite Kikarhashabat berichtete.

„Ich bin vom geraden Weg abgekommen und habe viel im Leben falsch gemacht. Aber zuvor habe ich als orthodoxer Jeschiwa-Schüler viele Gebote gehalten“, schrieb Mendel in seinem Angebot und fügte hinzu:  IMG_0758

„Auch wenn ich heute als säkularer Jude betrachtet werde, so diene ich keinen fremden Göttern und versuche, bedürftigen Menschen zu helfen. Daher bin ich mir sicher, dass mein Platz im Himmel sehr wertvoll ist. Nicht wenige Gesetze und Gebote habe ich bis zu meinem 20. Lebensjahr gehalten. “

Daher erlaube er sich, seinen Platz im Himmel zu verkaufen: „Seid nicht geizig, liebe Juden, und gewinnt für den von euch gebotenen Preis einen Platz im Himmel.“

Der Käufer erhalte einen Vertrag, unterzeichnet von Mendel: er verspricht dem Käufer, daß er auch in Zukunft die jüdischen Gebote und Verbote halten werde, damit der Käufer den Platz im Himmel nicht verliert.

Wer Mendel schließlich einen Strich durch die Rechnung machte, war Ebay: Das Versteigerungs-Portal stellte fest, daß die kommende Welt im Himmel nicht faßbar sei und daher nicht verkauft werden könne.

Quelle: http://www.israelheute.com


US-Auktionsweb „Ebay.com“ verbietet demnächst Angebote zu Hexerei, Zauberei und Magie

Konnten bislang per „Ebay“ neben Sachwerten auch Dienstleitungen angeboten, versteigert und erstanden werden, so schränkt die englischsprachige Plattform Ebay.com dies demnächst ein und verbietet u.a. Angebote, die sich um Zauberei, Hexenkunst und das Paranormale drehen.

Wie das US-Unternehmen in seinem Update der Richtlinien für Verkäufer für Herbst 2012 mitteilt, die am 30. August 2012 in Kraft treten, dürfen zukünftig keine Flüche, Zaubersprüche, Hexerei, Magie, auch keine angeblichen Zaubertränke oder Künste von „Heilern“ angeboten werden.

Den bisherigen Anbietern entsprechender Dienstleistungen gibt das Auktionshaus bis innerhalb der ersten Septemberwoche 2012 die Möglichkeit, ihre Restbestände anzubieten. Entsprechende Auktionen danach werden von Ebay gelöscht. 

Ob und wann entsprechende Regeln auch für die deutschsprachigen Ebay-Portale (.de/.at /.ch) eingeführt werden, bleibt abzuwarten.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/08/ebaycom-verbietet-zauberei-magie-und.html