Afrikanische Drogenhändler machen den Kölner Ebertplatz zur No-go-Area

Der Bürgermeister des Bezirks Köln-Innenstadt, Andreas Hupke (Grüne), hat vor der steigenden Kriminalität am Ebertplatz gewarnt. Die Polizei habe den Bereich aufgegeben, sagte Hupke im Boulevardblatt Express: „So darf es nicht weitergehen. Die Probleme sind dort mit polizeilichen Mitteln allein nicht zu lösen.“

Der zentrale Platz, der den Eigelstein, das Kuniberts- und das Agnes-Viertel verbindet, ist schon länger als Kriminalitätsbrennpunkt bekannt. Die Stadt stuft ihn offiziell als „Angstraum“ ein.

Junge Männer aus Nord- und Schwarzafrika handeln dort mit Drogen, wodurch die Straftaten vor Ort rasant in die Höhe schnellten. Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sind laut Polizeiangaben von 257 Fällen im Jahr 2016 auf 372 Delikte im laufenden Jahr gestiegen.

Kürzlich mußte die Produktionsfirma „Sony Pictures“ ihre Filmarbeiten am Ebertplatz abbrechen. Bei den Dreharbeiten zur ZDF-Serie „Heldt“ kam es zu Übergriffen durch Dealer und Junkies.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/kriminalitaet-am-koelner-ebertplatz-geraet-ausser-kontrolle/