Jerusalem: Israelisches Forum zur Bekämpfung der Ebola-Seuche geplant

Am kommenden Sonntag (26.10.) wird im israelischen Außenministerium in Jerusalem ein Treffen stattfinden, bei dem in Anwesenheit des stellv. Außenministers Tzachi Negbi und unter Leitung der Organisation für Entwicklungszusammenarbeit MASHAV das „Israel Forum to Combat Ebola“ in Leben gerufen werden soll. 1403634115528

Ebenfalls an der Initiative beteiligt ist SID-Israel, die israelische Abteilung der Society for International Development, einem weltweiten Forum von Personen und Organisationen, die sich für nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung einsetzen.

Mithilfe des neuen Forums soll die bereits stattfindende Hilfe für die afrikanischen Länder bei deren Kampf gegen Ebola noch verstärkt und besser koordiniert werden.

Bereits jetzt sind israelische Experten und Helfer in den betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone im Einsatz. Die Regierung stellt dort Feldlazarette zur Verfügung, die mit den notwendigen Isolationseinheiten und Schutzvorrichtungen ausgestattet sind, um es den medizinischen Einsatzkräften zu ermöglichen, die Patienten in Quarantäne zu behandeln.


Sierra Leone: Ebola-Waisen wegen Hexenwahn ausgegrenzt / Kirche hilft ihnen

In Westafrika werden Ebola-Waisen von ihren Angehörigen nicht selten aufgrund des weit verbreiteten Hexenglaubens vernachlässigt oder gar ausgegrenzt. Nach Angeben der Regierung gibt es bereits 310 Kinder verwaiste Kinder die nicht infiziert sind, weitere 600 bis 700 befinden sich in Quarantäne.  Bsp-7

Der Salesianerorden in Sierra Leone eröffnete vor einer Woche in Monrovia das erste Haus für Ebola-Waisen. In der ehem. Grundschule werden derzeit 60 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 2 und 17 Jahren betreut. Viele wurden von entfernten Verwandten dorthin gebracht.

Im Zentrum arbeiten fünf Ordensmitglieder der Salesianer, zwei Krankenpfleger, zwei Sozialhelfer, zwei Lehrer, eine Ärztin und eine Therapeutin. Dabei gelten in der Einrichtung strenge Sicherheitsstandards zur Vorbeugung gegen eine Ansteckung. 

Quelle: Fidesdienst