Europawahl: EF-Magazin-Chef André Lichtschlag empfiehlt die AUF-Partei

Der Chefredakteur der politischen Monatsmagazins „eigentümlich frei“, André F. Lichtschlag, empfiehlt die Wahl der christlichen AUF-Partei bei der Europawahl am 25. Mai. Christa Meves

Deren Spitzenkandidatin, die „nimmermüde Publizistin“ Christa Meves (siehe Foto), habe „Feminismus, Gender Mainstreaming und andere staatliche Großexperimente an Kindern und Familien bereits scharf und tiefschürfend kritisiert, als das Europaparlament als angemessene Feindbühne dafür noch gar nicht erfunden“ gewesen sei, schreibt Lichtschlag in der Mai-Ausgabe seiner Zeitschrift.

Dort könne sie bald „den Homo- und Frauenrechtlern wortmächtig als Alterspräsidentin Paroli bieten“ und sich „für das Wohl und die Geborgenheit der Kinder, ihr großes Anliegen, einsetzen“.

Lichtschlag betont die Chance der AUF-Partei, nach dem Wegfall der Drei-Prozent-Hürde schon mit 0,5 Prozent der Stimmen einen Sitz zu erhalten. „Das wird knapp, ist aber zu schaffen“, analysiert der mit dem Gerhard-Löwenthal-Preis ausgezeichnete Journalist.

Die Alternative für Deutschland (AFD) werde „mit Bernd Lucke, Hans-Olaf Henkel und Beatrix von Storch ohnehin in Straßburg gut vertreten sein“ fährt Lichtschlag fort. Seine Empfehlung: „Deshalb im Zweifel Christas Meves (und deshalb die AUF-Partei) wählen.“

Die Empfehlung Lichtschlags ist nach Ansicht der AUF umso bemerkenswerter, als zu den regelmäßigen Autoren des libertären „eigentümlich frei“ Persönlichkeiten wie etwa Hans- Olaf Henkel (AFD) oder Frank Schäffler (FDP) zählen

Kontakt-Daten:
AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie
Vorsitzender: Dieter Burr, Im Neuenbühl 7 in 71287 Weissach, Telefon: 0 70 44 / 93 15 – 1 10
Pressesprecher: Michael Ragg, Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37, buero@raggs-domspatz.de

Sexualisierung und Anti-Familien-Politik führen zum Niedergang unserer Zivilisation

Professorenteam diagnostiziert die Spätfolgen der 68er

„Wir glauben, dass unsere Zivilisation kurz vor dem Zusammenbruch steht.“  –  Mit diesem Bekenntnis eröffnen zehn wissenschaftlich und wirtschaftlich erfolgreiche christliche Professoren ihr gerade erschienenes Kollektiv-Werk „Höllensturz und Hoffnung.“

Es handelt sich dabei (…) um eine durchaus umsichtige und seriöse Krisendiagnose durch Mediziner, Wirtschafts-Wissenschaftler, Physiker, Informatiker, Juristen und Theologen.

Die Professoren wollen nicht einfach die Unmäßigkeit der modernen Menschen anprangern, sondern die inneren Zusammenhänge aufdecken, die dazu führen, dass es den Westen schon bald nicht mehr geben wird, während das Leben auf dem Planeten weiter geht.

Die Hauptursache des Niedergangs unserer Zivilisation sehen sie in einer Abwärts-Spirale des Selbsthasses bzw. der Lust am Untergang, die auf das schwache Selbstwertgefühl vom Wohlfahrtsstaat verwöhnter Menschen zurückgeht.

Es gebe in unserer Gesellschaft keinen Konsens mehr über Richtig und Falsch. Der damit verbundene Vertrauensverlust führe zu einer Verrohung der Sitten, stellen die Professoren fest.

Das hänge mit dem Einfluss der 1968er zusammen, die Werturteile nur aus einer individualistischen Perspektive treffen wollen und dabei die Einzelnen maßlos überfordern und in neue unbewusste Abhängigkeiten bringen.

Sie verweisen auf eine vergleichende Untersuchung des britischen Ethnologen und Anthropologen Joseph Daniel Unwin über den Zusammenhang zwischen Beschränkung des Sexuallebens und kulturellem Aufstieg beziehungsweise zwischen sexueller Freizügigkeit und kulturellem Niedergang an insgesamt 100 Völkern und Volksgruppen. media-374460-2

Keine sexuell freizügige Gesellschaft könne ihren Zerfall länger als eine Generation aufhalten, schloss Unwin daraus. Die Professoren sehen darin eine Bestätigung des von Sigmund Freud postulierten Zusammenhangs zwischen Triebregulierung und Kulturentwicklung. (…)

Besondere Aufmerksamkeit widmen die Professoren der Familienpolitik, die im heutigen Westeuropa mehr und mehr zur Antifamilienpolitik werde. Sie sehen Westeuropa auf dem Weg zur vollkommen promiskuitiven, bindungslosen Gesellschaft. Zum ersten Mal in der Geschichte wachsen hier Generationen heran, die nicht mehr in der Familie gelernt haben, wie Gemeinschaft funktioniert.

Die nur noch über wachsende Schulden finanzierbare staatliche Sozialpolitik mache die Menschen abhängig und sei grundsätzlich nicht in der Lage, familiäre Lernprozesse zu ersetzen.

Die frühe Zwangs-Sexualisierung der staatlichen Kindererziehung entsprechend der Ideologie des Gender Mainstreaming tue ein Übriges, um den Nachwuchs jeglicher konstruktiven Orientierung zu berauben.

Quelle und vollständiger Text im freiheitlichen, liberalkonservativen EF-Magazin: http://ef-magazin.de/2013/12/25/4778-krisendiagnose-unsere-zivilisation-vor-dem-hoellensturz

Buchbestellung hier: http://www.amazon.de/H%C3%B6llensturz-Hoffnung-Hans-Joachim-Hahn/dp/3789281972


André F. Lichtschlag über den unfairen Seitenhieb von ARD-Moderator Plasberg gegen Martin Lohmann

André F. Lichtschlag, der Herausgeber des intelligenten und inhaltlich libertären EF-Magazins, äußert sich in einem Offenen Brief an einen „Kollegen im Mainstream“ u.a. auch zur kürzlichen Talksendung „Hart, aber fair“; er kritisiert vor allem die Attacke Plasbergs gegen den katholischen Journalisten und Autor Martin Lohmann (siehe Foto). Chefredakteur Lichtschlag schreibt hierzu:  Lohmann5

Vorgestern diskutierte Frank Plasberg im Fernsehen über das Adoptionsrecht für Homosexuelle. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Meine Position ist auch hier auf keiner Seite der TV-Barrikaden zu finden.

Ich bin davon überzeugt, dass es gute homosexuelle Ersatzeltern gibt, bei denen Waisenkinder im Zweifel besser aufgehoben sind als in der Kinderverwahranstalt oder manchmal auch bei schlechten „normalen“ Eltern. Aber Homosexualität ist sicher kein besonderer Qualitätsfaktor für Eltern. Es geht am Ende immer um den Einzelfall, weshalb die typisch politische Fragestellung auch wieder einmal daneben ist.

Mir geht es hier aber nicht um die Sendung, sondern um Eure Berichterstattung über dieselbe, die allzu typisch ist. (…) In ausnahmslos allen Berichten der großen Blätter über die Plasberg-Sendung werden die beiden katholischen Teilnehmer und Kritiker des Adoptionsrechts wie Vollidioten dargestellt.

Dabei ahnt Ihr und weißt Du, dass sie sich gut geschlagen haben und im übrigen nur sagten, was die Mehrheit denkt.

Alle Eure Verrisse, die ich gelesen habe, erwähnen zynisch frohlockend, ja geradezu triumphierend, dass der Moderator den erzkatholischen Gast, für den, wie er sagte, Sexualität und Verantwortung zusammengehören, fragte: „Sie haben ein Kind, heißt das, sie haben nur einmal mit ihrer Frau geschlafen?“

Narrhallamarsch!

Kein einziger Eurer Rezensenten erwähnt dann aber die entwaffnende Antwort von Martin Lohmann, um den es hier geht, nach der sich Moderator Plasberg für diese unverschämte Bemerkung bei seiner, Lohmanns Frau doch bitte entschuldigen solle.

Im übrigen hätten beide nach zehn Jahren unerfüllten Kinderwunsches  –  ein schweres Problem auch für Millionen andere Paare, wie er hinzufügte  – bereits begonnen, sich intensiv mit der Möglichkeit einer Adoption zu beschäftigen, bevor ihr inniger Wunsch und großes privates Glück dann doch„auf natürlichem Weg“ in Erfüllung ging.

Keiner Eurer Hassschreiber erwähnt die herzergreifende Antwort auf die von allen zitierte böse Frage. Wundert Dich das?“

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://ef-magazin.de/2012/12/05/3889-offener-brief-lieber-kollege-im-mainstream