Über die “passenden” Methoden zugunsten einer raschen “Ehe für alle”

Satire von Dr. David Bergerpressefotoberger11

Ganz viele Länder haben sie schon: Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Zuletzt hat der Oberste Gerichtshof der USA beschlossen, dass das Recht auf Ehe in keinem der Bundesstaaten Schwulen und Lesben verweigert werden darf.

Nur in Deutschland scheint alles ins Stocken geraten, sind Homosexuelle in diesem Punkt noch nicht komplett mit Heterosexuellen gleich gestellt. Was können wir daran ändern? Eine Satire von David Berger

Acht Vorgehensweisen, wie wir das möglichst rasch und unkompliziert ändern können:

1.) Äußert sich ein Kritiker der „Ehe für alle“ öffentlich zu dem Thema, werden wir in den sozialen Netzwerken möglichst heftig ausfallend, beschimpfen ihn zum Beispiel als geisteskrank oder Nazi, der kein Recht habe sich zu der Sache zu äußern. Zu der Sache, über die man generell nicht mehr zu diskutieren bereit sei, alles sei doch schon gesagt. Schon als Kinder haben wir gelernt, dass Bockigkeit und „Blöde-Sau“-Rufe unsere Eltern und Lehrer besonders rasch überzeugen, unseren Wünschen nachzukommen. Und auch bei Politikern ist das der beste Weg, damit sie ihre Positionen doch noch einmal überdenken. DSC_1185-3

2.) Wir zeigen, wie schlecht es Homosexuellen in Deutschland geht – indem wir ihren tragischen Leidensweg in unserer Gesellschaft  zum Beispiel mit Juden im Dritten Reich oder mit Schwarzen in Zeiten der Apartheit vergleichen. So ein unübertriebener, sachlicher Blick auf die Realitäten, den alle werden nachvollziehen können, bewegt die Gesamtgesellschaft nachhaltig. 

3.) Wir drohen mit Gewalt, sollte es nicht umgehend zu einer Öffnung der Ehe kommen: „Ehe für alle, sonst gibt’s Krawalle!“ Wenn auch nur verbal gewalttätigen Menschen nimmt man leichter ab, dass es ihnen nur darum geht, der Liebe Recht zu verschaffen.

4.) Wir arbeiten nur mit Parteien zusammen, die an der gegenwärtigen Situation etwas ändern können. Also SPD und Linken. Bei diesen Parteien ist auch davon auszugehen, dass sie den nächsten Kanzler stellen und spätestens dann die Ehe für alle öffnen. Eine Zusammenarbeit mit den Unionsparteien, besonders mit den Schwulen und Lesben in der Union (LSU), verteufeln wir. Denn diese Parteien haben sowieso nichts zu melden

5.) Wir sagen ganz offen, dass wir die Öffnung der Ehe eigentlich nur wollen, um damit die Ehe als verhasste, spießige und „heteronormative“ Institution letztlich abzuschaffen. Das überzeugt besonders die Menschen, die sich wegen ihrer Sorge um die klassische Ehe und Familie, einer Eheöffnung entgegenstellen. 

Grafik: PI-News

Grafik: PI-News

6.) Wir verharmlosen Kindesmissbrauch und Pädophilie, indem wir auf den Christopher Street Days und beim „Bund lesbischer und schwuler Journalisten“  Preise vergeben, die nach bekannten Autoren benannt sind, deren Werk pädophile Straftaten genüsslich verherrlicht. So etwas ist perfekt geeignet, um auch das unangenehme Bauchgefühl zu beruhigen, dass viele Menschen beim gleichgestellten Adoptionsrecht für Homosexuelle haben.

7.) Jemanden, der die Ehe ablehnt und Pädophilie verharmlost, machen wir zum Sprecher einer Initiative der „Ehe für alle“. So können wir sicherstellen, dass die “größte konzertierte Aktion der LGBT-Geschichte” auch außerhalb unserer Ghetto-Medien entsprechend wahrgenommen und gewürdigt wird.

8.) Auf öffentlichen Homo-Kundgebungen wie CSD und Pride-Paraden treten wir möglichst angemessen auf. Zwei Lesben, die sich barbusig gegenseitig mit einem großen Dildo auf einem CSD-Wagen befriedigen oder Schwule, die einander wie Hunde an der Leine führen und sich auspeitschen, erreichen in positiver Weise genau das Publikum, das sich noch nicht so recht mit einer „Homo-Ehe“ anfreunden kann. Welcher Konservative, der nach solchen Bildern nicht umgehend unsere Anliegen mit all seinen Kräften unterstützen wird?

Quelle: http://www.gaystream.info/#!8-Methoden-mit-denen-wir-m%C3%B6glichst-rasch-zu-einer-%C3%96ffnung-der-Ehe-f%C3%BCr-Schwule-und-Lesben-kommen/cjds/559bb58d0cf23c3562fc6154


Causa “Homo-Ehe”: Bekenntnisbewegte KSBB widerspricht dem EKD-Chef

Die evangelische “Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern” (KSBB) wendet sich in einer Pressemeldung gegen Äußerungen des EKD-Vorsitzenden, Landesbischof Bedford-Strohm, der sich für eine Öffnung der “Ehe für alle” aussprach und sich hierbei auf die “Goldene Regel” (Was Du willst, das die anderen dir tun, das tue auch ihnen) berief.

Dem widerspricht der theologisch konservative, evangelikale KSBB-Verband folgendermaßen: b (8) - Kopie

Vier Thesen der KSBB zur Behauptung des EKD-Ratsvorsitzenden, das zentrale biblische Gebot der Goldenen Regel gebiete eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften.

1.) Die Nutzung der Goldenen Regel als Aufruf zum Bruch der Gebote ist ein Missbrauch.

1.1) Jesus fasst das Gesetz und die Propheten nicht in der Goldenen Regel, sondern im Doppelgebot der Liebe zusammen (Mt 22,37-39).
1.2) Dieses, abgeleitet aus dem Glaubensbekenntnis Israels, stellt über alles die Liebe zu Gott (5 Mo 6,4-7).
1.3) Danach folgt die Liebe zum Nächsten, die der Selbstliebe gleichgestellt ist.
1.4.) Die Liebe zu Gott drückt sich in der Nachfolge Christi aus und diese im Halten der Gebote (Mt 10,38; Joh 14,21).
1.5.) Die Theologie kennt diese Folgerung als usus tertius, den dritten Gebrauch des Gesetzes. Er ist Teil des lutherischen Bekenntnisses, auf das alle Pfarrer und damit Bischöfe, die gemäß der Kirchenverfassung Pfarrer sind, ordiniert sind.
1.6) Wer der opponenten Argumentation folgt, verliert die Nachfolge aus dem Blick.

2.) Die Behauptung, die Ehe verlöre nichts durch eine Öffnung für gleichgeschlechtliche Partnerschaften, irrt in mehrfacher Hinsicht:

2.1) Die Exklusivität der Ehe als Institut zwischen Mann und Frau wird erweitert. Dadurch verliert sie ganz klar an Exklusivität.P1020947
2.2) Zudem kommt es zu einem Verlust der Präzision in der Sprache. Wer Begriffe erweitert, macht sie unbrauchbar. Konsequent angewendet, führt diese rückwärtsgewandte, entdifferenzierende Art des Sprachgebrauchs zum Sprach- und damit zum Kulturverlust.
2.3) Wenn der Begriff „Ehe” sowohl die Verbindung zwischen Mann und Frau, Frau und Frau, Mann und Mann umfasst, wären neue Begriffe nötig, um diese Verbindungen zu diskriminieren (unterscheiden!), denn jede dieser Verbindungen ist offensichtlich ungleich zu den anderen.
2.4) Wer das Argument, die Ehe verlöre nichts, als zentral betrachtet, vergisst, dass es für Christen in erster Linie um die Nachfolge Christi und nicht um den Ehe-Begriff geht. Die Nachfolge und wahrhaftiges Jünger sein jedoch hängen am Wort Gottes (Joh 8,31).

3.) Wer sich auf die opponente Argumentation einlässt, kann, gleich einem Lotto-Spiel, in dem es nur Nieten gibt, nur verlieren.

3.1) Er verliert das Wort Gottes aus dem Auge und damit den, der es gesprochen hat.
3.2) Er verliert eine präzise Sprache. DSC06228
3.3) Er verliert das Institut der Ehe.
3.4) Er verliert die rechte Nachfolge, die Christus über alles eigene Begehren stellen soll (Mt 16,24).
3.5) Er verliert seine Geschwister in Christus, denn er diskriminiert sozial diejenigen, die von Homosexualität betroffen sind, aber enthaltsam Jesus und seinem Wort nachfolgen wollen. Das geschieht auf dem ev. Kirchentag, der diese Christen ausschließt, während Nicht-Christen herzlich willkommen sind.
3.5.1) Er trägt damit zur Spaltung der Gemeinde Christi sichtbar bei. Auch ökumenisch ist die Belastung überdeutlich.
3.5.2) Er redet Sündern ein, ihr Verhalten sei keine Sünde, und gefährdet damit ihre Beziehung zu Jesus und letztlich ihr Heil. Denn Vergebung folgt aus der Sündenerkenntnis, dem Sündenbekenntnis und der Reue des Herzens.

4) Von der Teilnahme an einer solchen Lotterie, die keine Gewinne, aber einen Totalverlust bietet, kann nur abgeraten werden.

Infos über die KSBB: www.ksbb-bayern.de


Warum die Einführung der Homo-Ehe zur Religionsunterdrückung führen würde

Mathias von Gersdorff

Wer der Meinung war, das Zeitalter der Ideologien sei mit dem Untergang des Sowjet-Kommunismus beendet, wird eines Besseren bzw. Schlechteren belehrt: 0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

Einer Verbindung von zwei Menschen gleichen Geschlechts den Namen Ehe zu geben, was seit eh und je etwas ganz anderes bedeutet hat, ist schlichtweg ideologische Verblendung.

Mehr noch, es ist ein ideologisch gesteuerter Wille, eine grundlegende Institution  –  die Familie  – , die von Anbeginn der Menschheit existiert und die grundlegend für das normale Zusammenleben der Menschen ist, mutwillig zu zerstören.

Erstaunlich in dieser Hinsicht ist, wie sich die beiden großen Kirchen in Schweigen hüllen. (Die Deutsche (katholische) Bischofskonferenz hat sich immerhin in einer Pressemitteilung dagegen ausgesprochen, aber nicht weiter versucht, Einfluss in der öffentlichen Debatte zu gewinnen). Sie scheinen die Gefahren für sich nicht zu sehen oder nicht sehen zu wollen  – und diese sind durchaus groß. b (8) - Kopie
Käme es nämlich zu einer Öffnung der Ehe, würde dies zwangsläufig zu einer Unterdrückung oder gar Verfolgung von Kirche und Religion führen. Das wäre unvermeidlich, denn der Abschluss einer Ehe hat Folgen in vielen Rechtsgebieten, wie etwa Familienrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht usw. Falls die Öffnung der Ehe für Homosexuelle durchgesetzt wird, würde es dazu führen, dass ein einziges Wort (Ehe) zwei völlig unterschiedliche Dinge meint, je nachdem, ob man die zivile oder die kirchliche Bedeutung des Wortes annimmt. Es würde also ein Druck auf die Kirchen entstehen, sich der zivilen Bedeutung anzupassen.

Doch nicht nur das: Die Öffnung der Ehe für Homosexuelle hätte die Änderung von Hunderten, wenn nicht gar Tausenden von Gesetzen zur Folge. Alle Gesetze, in denen die Ehe irgendeine Rolle spielt, würden automatisch eine völlig neue Bedeutung erhalten, wie etwa Adoptionsrecht, Krankenversicherung, Erziehungsrechte, Altersversorgung usw.

Kirchliche Einrichtungen würden vor einem Dauerdilemma stehen. Kölner Dom 12-2010

Noch konnten die Kirche bislang ihre Sonderstellung in Deutschland verteidigen, so dass zum Beispiel Angestellte im kirchlichen Bereich besonderen Regelungen unterworfen sind. Doch die Offensive gegen diese Kirchenprivilegien wird immer stärker. Ihre (partielle) Abschaffung wird inzwischen von Grünen, Linken und FDP gefordert.

Abgesehen davon, schwindet in der Gesellschaft das Verständnis für diese kirchliche Sonderstellung. Selbst bei unveränderten rechtlichen Bestimmungen würde es den Kirchen zunehmend schwer fallen, Akzeptanz zu finden. 

Eine Zusammenarbeit zwischen kirchlichen und staatlichen Einrichtungen in etlichen Feldern wird sowieso nicht mehr möglich sein, es sei denn, die christlichen Kirchen passe sich den Umständen noch mehr an, als bislang schon geschehen  – und geben ihr christliches Profil endgültig preis.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und die Webseite “Kultur und Medien online”


“Homo-Ehe” und Kindeswohl: Berliner CDU weicht auf eine Mitgliederbefragung aus

Von Michael Leh

SPD, FDP, Grüne und die Partei „Die Linke“ trommeln mit starker Unterstützung überwiegend linker Medien für die „Ehe für alle“ einschließlich vollem Adoptionsrecht für Homosexuelle. image

Die Führung des Berliner CDU-Landesverbandes versteckt sich hinter einer Mitgliederbefragung; sie steht damit exemplarisch für die Standpunktlosigkeit großer Teile der Union, die das Kindeswohl nicht ernsthaft thematisieren.

Heftig gekracht hat es vor einer Woche in der rot-schwarzen Koalition an der Spree. Anlass war die von den links regierten Bundesländern beantragte Abstimmung im Bundesrat über eine Entschließung zur „Ehe für alle“. In der Resolution wurde die Bundesregierung aufgefordert, eine vollständige Gleichbehandlung der Ehe von gleich- und verschiedengeschlechtlichen Paaren im gesamten Bundesrecht herzustellen.

Ausdrücklich heißt es in der Entschließung, dies umfasse auch „die Schaffung eines vollen gemeinschaftlichen Adoptionsrechts für gleichgeschlechtliche Paare“.

Die Sozialdemokraten in Berlin, wo alljährlich am Christopher Street Day auch an öffentlichen Gebäuden die Regenbogenflagge gehisst wird, drängten ihren Koalitionspartner vehement, der Entschließung zuzustimmen.

Der CDU-Landesvorsitzende und Innensenator Frank Henkel pochte jedoch auf den Koalitionsvertrag, wonach sich das Land der Stimme im Bundesrat enthält, wenn man sich bei einem Thema nicht einig ist. Bezeichnenderweise argumentierte er allerdings nicht inhaltlich, sondern verwies nur noch auf eine im Juli geplante Befragung der Berliner CDU-Mitglieder zu diesem Thema.

BILD0222Wozu die Befragung?  – Bei anderen Themen, etwa der „Euro-Rettung“ oder ob die Berliner Polizei weiter auch unter Henkels Verantwortung systematisch die Herkunft von Tätern in ihren Pressemeldungen verschweigen soll, werden die CDU-Mitglieder auch nicht befragt.

Im Jahre 2008, als Henkel noch in der Opposition war, hatte er das Hissen der Regenbogenflagge, des Symbols der Homosexuellen, am Berliner Polizeipräsidium scharf kritisiert. Unter dem Innensenator Henkel und seinem Polizeipräsidenten Klaus Kandt (CDU) wird die Flagge ebenfalls am Polizeipräsidium hochgezogen.

Die Befragung der 12.500 Berliner CDU-Mitglieder zur Homo-Ehe dürfte ein taktisches Manöver sein in der Erwartung, dass die Zustimmung überwiegt. Was genau gefragt wird  –  ob auch nach dem Adoptionsrecht  –  ist noch nicht heraus. Den Unterlegenen könnte bedeutet werden, Mehrheit sei eben Mehrheit.

Geht sie anders aus, kann sie früher oder später als „Momentaufnahme“ still beiseitegelegt werden. Rechtliche Bedeutung hat sie sowieso nicht, die Thematik betrifft Bundesrecht. Das inhaltliche Schweigen, das Fehlen einer ernsthaften Erörterung wird jetzt als Respekt vor der Basis ausgegeben, während gleichzeitig neben anderen der CDU-Generalsekretär Kai Wegner Winke mit dem Zaunpfahl erteilt.

Fortsetzung des Artikels von Michael Leh hier: http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/taktische-manoever-statt-aufklaerung.html


Afrikanische Bischöfe wollen auf der Synode konsequent die kirchl. Ehelehre verteidigen

Mathias von Gersdorff0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

Der afrikanische Katholizismus ist entschlossen, hinsichtlich der vatikanischen Familiensynode entschlossenen Widerstand zu leisten gegen anmaßende Forderungen vor allem aus Deutschland; deren Delegation bestehet aus Kardinal Marx, Erzbischof Koch und Bischof Bode.

Dies berichtet der bekannte italienische Vatikanist Sandro Magister

Vom 8. Bis zum 11. Juni fand in Accra (Ghana) eine Tagung mit wichtigen afrikanischen Kirchenvertretern statt, darunter die Kardinäle Robert Sarah, Christian Tumi (Kamerun), John Njue (Kenia), Polycarp Pengo (Tanzania) und Berhaneyesus D. Souraphiel (Äthiopien). Ebenso waren weitere Bischöfe aus allen afrikanischen Ländern vertreten. Veranstalter war das „Symposium der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar“ (SECEAM).

Kurienkardinal Robert Sarah (siehe Foto), ein deutlicher Kritiker der “Reform”-Vorschläge von Kardinal Kasper, erklärte unumwunden:1b5b8-cardinal_robert_sarah

1) Die Kirche muß ohne Furcht die Lehre Christi über die Ehe verkündigen.
2) Auf der Familiensynode sollen die Bischöfe Afrikas mit einer Stimme und mit Klarheit sprechen.
3) Die Synode muß die Familie vor zerstörerischen Ideologien und politischen Strategien schützen.

Sehr kritisch äußerte sich Edouard Ade, Generalsekretär der Westafrikanischen katholischen Universität, zum großen Einfluss Deutschlands in der Familiensynode. Ausdrücklich nannte er Kardinal Kasper und seine Rede vor dem Konsistorium Anfang 2014.

Im Schlusscommuniqué werden die Synodenväter aufgerufen, sich nicht von den irreführenden Lehren hinsichtlich der Familie beeindrucken zu lassen, welche zur Verwirrung beitrügen.

Mit großer Sorge beobachtet man in Afrika die Krise von Ehe und Familie in manchen westlichen Nationen, vor allem in Ländern wie Deutschland, Frankreich und der Schweiz, und die Bereitschaft einiger Bischöfe, Änderungen hinsichtlich der geschieden-Wiederverheirateten und der Homosexuellen einzuführen, die nicht der katholischen Lehre entsprechen.

Unser Autor Mathias v. Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und die Webseite “Kultur und Medien online”


Als Christen setzen wir uns auch für die klassische Zivilehe ein

Mathias von Gersdorff

Der Bundesrat hat in einer Resolution gefordert, das Eherecht für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen. Man fragt sich, ob sich die Volksvertreter im Klaren sind, was sie da fordern. Podium5

Die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare käme einer Neudefinition der Ehe gleich. Anders ausgedrückt: Die Mehrheit, also die, welche gerade die politische Macht besitzt, würde die Begriffe, die das politische und gesellschaftliche Leben bestimmen, umdeuten können.

Auf diese Weise könnte es dazu kommen, dass in Deutschland nach jeder Bundestagswahl, also je nach vier Jahren, eine neue Definition von Ehe gültig wäre. So etwas nennt man Willkür.

Was der Bundesrat hinsichtlich der Ehe wünscht, nämlich die grundsätzliche Umdeutung des Begriffs, könnte bald von anderen Rechtsgütern wie dem Eigentum, der Würde, dem Recht auf Leben, der Freiheit, der Religionsfreiheit und weiteren gefordert werden.

Wer meint, das könne nicht passieren, hat nichts aus der Geschichte gelernt.

Kardinal Robert Sarah, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst, schreibt in seinem Buch „Gott oder nichts” (Dieu ou rien): BILD0222

„Die wichtigsten Maßnahmen revolutionärer Regierungen betrafen immer die Familie. Aus diesem Grund handelten alle Hirtenbriefe meiner ersten fünf Jahre als Erzbischof (im kommunistischen Guinea) von der christliche Familie, um sie zu schützen“.

Um eine solche Situation zu verhindern, haben sich die Väter des Grundgesetzes dazu entschlossen, den Grundrechten große Bedeutung zu geben. Diese sollten nie wieder der Willkür ausgeliefert werden.

Doch genau das ist dabei, zu geschehen.

In der öffentlichen Debatte kündigt sich diese Situation schon lange an. Wer sich irgendeiner der absurden politischen Forderungen der Homo-Lobby widersetzt hat, wurde rasch Opfer einer Schmutzkampagne.

Zuletzt geschah das mit der Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer, und mit der Kolumnistin des Westfalen-Blatts, Barbara Eggert. Letztere wurde gekündigt, weil sie einem Ehepaar empfahl, ihre Tochter nicht als Blumenmädchen bei einer Verpartnerung von zwei Homosexuellen einzusetzen.

Werden in der öffentlichen Meinung die Grundrechte nicht mehr respektiert und geschätzt, ist es bloß eine Frage der Zeit, bis die Gesetze auch den Einzelnen nicht mehr schützen. Deshalb müssen wir uns für die Zivilehe zwischen Mann und Frau einsetzen.

Nehmen wir an dieser wichtigen Initiative des Aktionsbündnisses „Demo für Alle“ teil und unterschreiben diese Petition: http://www.citizengo.org/de/24468-ehe-bleibt-ehe


Rom: Kurienkardinal Robert Sarah will sich inhaltlichen “Neuerungen” widersetzen

Präfekt der Gottesdienstkongregation fährt klaren Kurs

Kardinal Robert Sarah (siehe Foto) ist seit November 2014 Präfekt (Chef, Vorsitzender) der vatikanischen Gottesdienstkongregation in Rom. Sein neuestes Buch „Gott oder nichts“ (Original auf französisch. „Dieu ou rien“) ist ein Bestseller im religiösen Literaturspektrum geworden.
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Im Zusammenhang mit dem Dauerbrenner um kirchliche Ehelehre und Sakramentenpastoral (u.a. Kommunionempfang) vertritt der afrikanische Würdenträger eine theologisch konservative Position  – und auch allgemein den Standpunkt, daß die Kirche das Evangelium zwar gerne mit den “Mitteln von heute” verkünden könne und solle, doch müsse sie es inhaltlich “in Festigkeit” tun.
Er betont hinsichtlich der “Richtungsdebatte” über Ehe und Familie, die “Kirche Afrikas” habe beschlossen, sich “jeder Rebellion gegen die Lehre Jesu und des Lehramtes zu widersetzen“.  
Schließlich, so Sarah, sei diese Botschaft nicht jemandes Eigentum, sondern die Lehre Gottes selbst – und daher dem Menschen unverfügbar. Tatsächlich sind auch kirchliche Amtsträger nicht Herren, sondern Diener jenes Glaubens, der von Christus und den Aposteln überliefert wurde.
Deshalb müsse die Kirche auch heute “mutig und hoffnungsvoll gegen den Strom schwimmen”, wie sie dies durch zweitausend Jahre hindurch praktiziert habe.
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Zugleich wendet sich der afrikanische Kardinal eindeutig gegen die Gender-Ideologie, welche wesentliche Unterschiede zwischen Mann und Frau leugnet und die göttliche Schöpfungsordnung infrage stellt.

Außerdem berichtet unser Autor Mathias von Gersdorff, daß sich der vatikanische Präfekt laut einer Meldung des US-amerikanischen Infoportals Lifesitenews auf einer Buchpräsentation des Päpstlichen Instituts Johannes Paul II. in Rom ablehnend zu den Vorstößen von Kardinal Kasper in puncto “Kommunion für geschieden Wiederverheiratete” äußerte.

Kardinal Sarah gab dort erneut bekannt, die afrikanischen Bischöfe würden sich allen Neuerungen à la Kasper widersetzen.
Der Kurienkardinal kritisierte zugleich jene katholischen Oberhirten, die den Empfang der hl. Kommunion durch geschieden Zivilverheiratete in ihren Diözesen dulden. Dies sei eine Beleidigung Christi und eine Entweihung seines Leibes, erklärte der Präfekt der Gottesdienstkongregation.
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Zugleich betonte er, Barmherzigkeit stehe in Verbindung mit einer Aufforderung zu Reue und Umkehr. Jede Erlaubnis zum Weitersündigen mißbrauche die göttliche Barmherzigkeit.
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Foto: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

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