Bei GOTT ist Vergebung, damit man ihm in Ehrfurcht dient

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 130 (129),1-2.3-4.5-6ab.6c.7a.8.

Aus der Tiefe rufe ich, HERR, zu dir:
Höre meine Stimme!
Wende dein Ohr mir zu,
achte auf mein lautes Flehen!

Würdest du, HERR, unsere Sünden beachten,
wer könnte bestehen?
Doch bei dir ist Vergebung,
damit man in Ehrfurcht dir dient.

Ich hoffe auf den HERRN, es hofft meine Seele,
ich warte voll Vertrauen auf sein Wort
Meine Seele wartet auf den HERRN
mehr als die Wächter auf den Morgen.

Mehr als die Wächter auf den Morgen
soll Israel harren auf den HERRN.
Ja, ER wird Israel erlösen


Petition gegen ehrfurchtslosen Wettbewerb „Ein Kleid für Maria“ im Dom von Aachen

Das Domkapitel Aachen lobte anlässlich der Feierlichkeiten zu „40 Jahre UNESCO Welterbe Aachener Dom“ den Gestaltungswettbewerb „Ein Kleid für Maria“ aus (bit.ly/2v22pQi). Dabei soll ein neues „Kleid“ für die Gottesmutter und freiwillig auch ein „Gewand“ oder „Schmuck“ für das Jesuskind entworfen werden. 

In der Pressemitteilung des Aachener Doms wurde dazu verlautbart, dass das Ziel des Wettbewerbs sei „die sinnliche Gestaltungsqualität von Liturgie und Kirchenraum zu steigern und die Verehrungsformen zu modernisieren – dies in der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst.“

Weiter heißt es dort:

> „Anders als bei den bisherigen Gewändern soll es sich nicht um ein Festtagsgewand handeln. Gewünscht ist ein modernes Gewand für den Alltag.“ (www.aachener-domschatz.de/wp-content/uploads/2018/07/180703-Presseinformation-des-Domkapitels.pdf)

Denkbar ist also, dass Maria demnächst mit einer Jeans-Jacke oder Funktionskleidung aus recyceltem Plastik öffentlich dargestellt wird.

Am 3.7.2018 wurde in der WDR-Mediathek ein Video mit fragwürdigem Inhalt veröffentlicht (bit.ly/2uSQMMh). Leider gaben die Äußerungen der Initiatorin, Frau Dr. Birgitta Falk, Leiterin der Domschatzkammer Aachen, Anlass zu großer Sorge:

“Wir wollen gerne diese Tradition in die Moderne führen und haben deswegen ein neues Kleid ausgeschrieben. Und uns ist ganz wichtig, nicht wieder sowas Prächtiges für Maria als Himmelskönigin, sondern Maria als Frau aus dem Volke, Maria als Gegenüber zu der man betet […].“

Auf die Aussage einer Moderatorin, dass selbst Entwürfe „die etwas gegen den Strich gebürstet“ wären, erlaubt seien: “Wir sind für alles offen, ja“!  – Moderatorin: „Aber auch für luftige Bademoden oder Hosenanzüge a la Kanzlerin?“ –  Dr. Falk: „Wenn es ein künstlerischer Ausdruck ist oder eine künstlerische Botschaft hat, dann muss man darüber diskutieren.“

Im WDR-Bericht wurden nun zunächst Entwürfe vorgestellt, die alles andere als würdig für eine Darstellung der Mutter Gottes sind: Maria im Bikini, Maria im „Goa Style“….

Fortsetzung des Petitions-Artikels und Seite zum Online-Unterzeichnen (Daten in vier Stufen eingeben) HIER: https://www.openpetition.de/petition/online/unterschriften-sammlung-gegen-die-aktion-ein-neues-kleid-fuer-maria/unterschreiben/adresse

 


Bei GOTT ist Vergebung, damit man ihm in Ehrfurcht dient

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 130 (129),1-2.3-4.5-6ab.6c.7a.8.

Aus der Tiefe rufe ich, HERR, zu dir:
HERR, höre meine Stimme!
Wende dein Ohr mir zu,
achte auf mein lautes Flehen!

Würdest du, HERR, unsere Sünden beachten,
 wer könnte bestehen?
Doch bei dir ist Vergebung,
auf dass man in Ehrfurcht dir dient.

Ich hoffe auf den HERRN, es hofft meine Seele,
ich warte voll Vertrauen auf sein Wort
Meine Seele wartet auf den HERRN
mehr als die Wächter auf den Morgen.

Mehr als die Wächter auf den Morgen
soll Israel harren auf den HERRN.
Ja, ER wird Israel erlösen
von all seinen Sünden.


Münster: Gottesdienst im koptischen Ritus von Ehrfurcht und Feierlichkeit geprägt

Von Felizitas Küble

Am Samstag, dem 30. September, fand vormittags in der schmucken kath. Barock-Kirche St. Clemens in Münster-Innenstadt eine feierliche hl. Messe im koptischen Ritus statt, die über zwei-ein-halb Stunden dauerte und stark von geistlichen Gesängen getragen war.

Kerzen, Weihrauch und symbolische Handlungen spielen ebenfalls eine große Rolle. Die Liturgie wirkt insgesamt sehr ehrfurchtsvoll, aber durch die vielen Lieder auch glaubensfroh und festlich.

Zu Beginn gab es außer mir nur einzigen weiteren (ebenfalls deutschen, nicht-koptischen) Besucher; vor dem Altar stand Bischof Damian, neben ihm zwei Sänger. Ich wunderte mich über die fast leere Kirche. Nach einer Viertelstunde kamen drei Priester zur Kirchentür herein; zudem ließen sich allmählich auch weitere Gläubige blicken.

Nach gut einer Stunde waren ca. 2/3 der Besucher eingetroffen, der „Rest“ kam noch später. Solche beträchtlichen „Verspätungen“ sind hier offenbar der Normalfall. (Wer erst nach einer Stunde kommt, hat aber immer noch eineinhalb Stunden Messe vor sich….)

FOTO Nr. 1 bis 3: Die Priester tragen weiße Gewänder und Kapuzen, der Bischof ein farbiges Obergewand. Die Lesung nimmt ein Laien-Lektor vor, die Predigt der Bischof oder Priester. – Die Kinder wirken ungezwungen; wenn sie unruhig werden (nach stundenlangem Gottesdienst kein Wunder!), gehen die Mütter mit ihnen zur Seitenwand oder nach draußen.

Die Kopten nennen sich zwar bisweilen auch „koptisch-orthodox“, damit ist aber lediglich gemeint, daß sie sich selber als  „rechtgläubig“ verstehen – es geht hierbei nicht um die orthodoxen Konfessionen bzw. Ostkirchen.

Vielmehr gehören die koptischen Christen zu den sog. „altorientalischen“ Kirchen, die das Konzil von Chalcedon nicht anerkannt haben, weil sie entweder monophysitistisch sind (wie etwa die Kopten) oder nestorianisch (wie z.B. ein Teil der syrischen/assyrischen Christen).

FOTOS: Bei den Kopten gibt es  – wie in der traditionellen kath. Messe  –  allein die Mundkommunion; zudem hält ein Ministrant (ebenfalls wie in der „alten Messe“) eine Kerze in seiner Hand. Die Eucharistie wird allein vom Bischof (wie hier) oder Priester ausgeteilt.

Die beiden Naturen in Christus – die  menschliche und die göttliche – werden also entweder zu stark getrennt (Nestorianer) oder zu wenig unterschieden (Kopten; bei ihnen geht das Menschsein Christi in seiner göttlichen Natur gleichsam fast „unter“). Wie wollen diese christologischen „Feinheiten“ hier nicht weiter ausbreiten, zumal ist es insofern mittlerweile zu gewissen Annäherungen mit der katholischen Kirche gekommen.

Wenngleich die Kopten  – es gibt sie vor allem in Ägypten und Äthiopien –  keineswegs zur orthodoxen Kirchengemeinschaft im eigentlichen Sinne gehören, sind gewisse liturgische Ähnlichkeiten offensichtlich, aber freilich auch Unterschiede. Vor allem fehlen im koptischen Gottesdienst die Ikonen, die für die ostkirchlichen Riten von großer Bedeutung sind.  

Auffallend ist auch die Kopfbedeckung der Geistlichen (weiße Leinenkapuzen) im koptischen Ritus – sie gilt aber nicht für Ministranten und Altar-Sänger.

Vermutlich geht diese Kopfbedeckung auf althebräische Traditionen zurück: die jüdische Kippa will symbolisch verdeutlichen, daß zwischen dem allmächtigen Schöpfer und seinem dienstbaren Geschöpf ein großer Unterschied bzw. Abstand, also eine „Trennung“ besteht.

Auch das Meßgewand der koptischen Geistlichen ist weiß, das des Bischofs etwas bunter. Zunächst beginnt der Gottesdienst in schwarzen Gewändern, nach der „Vormesse“ ziehen sich die Priester ihre weißen Gewänder an. Die Meßdiener und Psalmensänger ziehen von Anfang an ihre Schuhe aus und wandeln während des Gottesdienstes auf ihren Strümpfen.

Der Gottesdienst wird „zu GOTT hin“ (mit dem Rücken zum Volk) bzw. in Richtung Altar zelebriert – natürlich außer der Predigt und biblischen Lesungen. Insofern besteht eine Gemeinsamkeit zur überlieferten katholischen Liturgie („alte Messe“). Der koptische Priester hält fast immer ein kleines Silber-Kreuz in seiner Hand.

Die Kopten verwenden keine Hostien bei der hl. Kommunion, sondern kleine Brotstückchen, die von einem großen, flachen und runden Brot stammen. (Das Brot muß rund sein als Zeichen dafür, daß Gott keinen Anfang und kein Ende hat.) Zu Beginn des Gottesdienstes wird das Brot mit Wasser benetzt, was ein Sinnbild für die Taufe Christi durch Johannes den Täufer sein soll.

Bei den Kopten gibt es  für das Kirchenvolk keine Handkommunion  – es gilt für alt und jung die Mundkommunion genau wie bei den Orthodoxen  – allerdings (im Unterschied zu ihnen) keine Kelchkommunion; diese empfangen bei den Kopten allein die Priester.

Die Erwachsenen gehen teils stehend, teils kniend zum Tisch des HERRN, die Kinder meist stehend  – oder sie werden von ihren Eltern auf den Armen getragen. Das verdeutlichen auch unsere FOTOs Nr. 4 bis 6.

Das letzte BILD zeigt Bischof Damian beim Schlußsegen mit Weihwasser, das er über die Häupter seiner Lieben verteilt. Einige Gläubige bekreuzigen sich dabei.

Männer und Frauen sind in den Kirchenbänken klar getrennt (wie früher in der katholischen Kirche üblich): Vom Altar aus gesehen befinden sich links die Frauen, rechts die Männer. Die weiblichen Gläubigen kommen teils mit, teils ohne Schleier bzw. weiße Kapuze; die ägyptisch-stämmigen Frauen eher ohne, die äthiopischen eher mit Kopfbedeckung.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Fotos: Felizitas Küble


Warum akzeptierte Kardinal Woelki eine unwürdige „Modenschau“ in der Kirche?

Dass unter dem Nachfolger des jüngst verstorbenen Kardinal Meisner ein anderer Wind im Erzbistum Köln weht, dürfte auch der letzte am kirchlichen Leben der Diözese interessierte Gläubige erkannt haben. 

Dieser „andere Wind“ in Gestalt von Kardinal Woelki zeigte sich z.B. in medienwirksam bekannten Ereignissen eines von ihm initiierten „bistumsweiten Geläutes“, einer politisch motivierten „Lichter-Aus-Aktion“, eines durch halb Europa transportierten und zur Verehrung vor dem „Kölner Dom“ ausgestellten Holzbootes an Fronleichnam und eines Roboters, der sich im altehrwürdigen Kölner Dom parallel zur Computerspielmesse „Gamescom“ im Laserlicht zum Rhythmus elektronischer Musik bewegen durfte.

Dazu kommt ein besonderes Event in der Kölner Kirche „St.Michael“: http://www.stgereon.de/st-michael-73.html

Wie in kirchlichen Hierarchien hoffentlich noch üblich (?), sollte vor wichtigen Entscheidungen der rechte Geist erbetet werden, damit sich der intensiv betriebene Aufwand nicht als geistige Eintagsfliege bzw. schlichte Huldigung an den Zeitgeist entpuppt.

So entschied man sich in Köln unter Einbindung erzbischöflicher Personalressourcen und der Akzeptanz seiner Eminenz, den Antrag des zuständigen Pfarrers Andreas Brocke von der Pfarrei St. Michael zu prüfen, der in seiner Kirche eine „Modenschau“ veranstalten wollte.

Nach Auskunft der „Abteilung Information und Öffentlichkeit“ vom Juli 2017 hatte Pfarrer Brocke sein Konzept zur geplanten Veranstaltung „umfassend“ zur Genehmigung vorgestellt.

Nachdem die privaten und öffentlich-rechtlichen Sender auf dem „Feld der figurbetonten Mode“ bereits mächtig um Quote buhlend konkurrieren, entschied sich das Erzbistum Köln, an diesem Wettlauf teilzunehmen und stimmte der „Modenschau“ für Mai 2017 zu.

Die Quelle zu der unwürdigen Klamottenshow im Gotteshaus (Beginn ab der 2. Minute) ist mit nachfolgenden Stichworten in einem bekannten Videoportal zu finden: „le bloc 2017 (Langfassung in 4K)“

Die Modenschau fand unter Begleitung eines „experimentellen Chores“ statt. Damit die zwischen den Kirchenbänken präsentierenden „Models“ nicht aus dem Takt kamen, spielte die zweckentfremdete Orgel u.a. „Das Model“ der Gruppe „Kraftwerk“. (Quelle: https://www.lebloc.de/le-bloc/modenschau/)

Da derartige Veranstaltungen bei Gläubigen zu Irritationen führen, entgegnet das Erzbistum Köln folgendes in einer Stellungnahme vom Juli 2017:

„Das mag auf den ersten Blick ungewöhnlich, ja vielleicht sogar irritierend erscheinen, schließlich handelt es sich bei einer Kirche ja um ein Gotteshaus. Doch es ist durchaus nicht unüblich Kirchen nicht nur für Gottesdienste, sondern gelegentlich auch für kulturelle Veranstaltungen – wie etwa Kunstausstellungen oder Konzerte – zu nutzen. In diesem Kontext  ist auch die Modenschau einzuordnen. Durch die Modenschau sollte deutlich werden, dass jeder Mensch von Gott anerkannt und geliebt ist, egal ob groß, klein, dünn oder kurvig und diese Botschaft wurde sehr gut deutlich. Zahlreiche Rückmeldungen  von Besucherinnen und Besucher haben dies unterstrichen.“

Hinter solchen Formulierungen, die wie scheinfrommes verbales Yoga wirken, fehlt nur noch ein abschließendes „Amen“ und die weltliche Bitte, dass der Letzte das Licht ausmachen möge.

So wird es zwangsläufig enden, wenn die Verantwortlichen auf diesem Weg weiter machen und sich derart verbiegen (lassen), dass sie ihren Kopf bald zwischen den Füssen tragen können, wenn sie nicht willens sind, solchem Unsinn die Stirn zu bieten, der sich hüftschwingend, bauchnabelfrei (Videoquelle 3:40 Min.) und ohne Ehrfurcht im geweihten Raum breit macht.

Wenn es sich weiterhin um ein „Gotteshaus“ handelt, steht die Frage im Raum, ob sich der „liebe Gott“ das Kleiderspektakel mit elektronischer Untermalung nebst Lasershow ebenfalls angesehen hätte. Im Evangelium ist eine andere Reaktionsweise Christi auf eine Zweckentfremdung des Tempels überliefert.

Diese Klamottenshow erscheint als weiterer fataler Schritt in Richtung nachkonziliare „Experimentierkirche“.

Somit muss auch ein Kardinal mit Widerspruch und erheblichen Bedenken leben. Da nützt es nichts, wenn er sich öffentlich darüber beschwert, dass ihm die „die ewigen Besserwisser und Bedenkenträger zum Hals raus hängen“. (Quelle: https://www.domradio.de/radio/sendungen/wort-des-bischofs/wort-des-bischofs-97)

Meine Freude am „Erlösungswerk des HERRN“ kann jedenfalls kein Bischof trüben, egal wie unverständlich seine Entscheidungen sein mögen   –  und widersprüchlich noch hinzu; siehe diese Klarstellungen aus dem Amtsblatt des Erzbistums Köln vom 1. Juni 2016:

Kirchengebäude sind Räume der Gottesbegegnung. Deshalb sind musikalische Veranstaltungen, die keinen geistlichen Charakter oder gottesdienstlichen Bezug haben, aus ihnen grundsätzlich fernzuhalten.

Musikalische Aufführungen können nur dann in einem Kirchengebäude stattfinden, wenn der Charakter der Werke die Aufführung in einer Kirche ratsam erscheinen lässt. Bei Unklarheiten kann das Erzbischöfliche Generalvikariat beratend unterstützen. Im Übrigen wird auf die Arbeitshilfe 194 der Deutschen Bischofskonferenz zur „Musik im Kirchenraum außerhalb der Liturgie“ und ggf. diözesane Richtlinien verwiesen.“ (Quelle: https://www.erzbistum-koeln.de/erzbistum/generalvikariat/amtsblatt/2016/2016-06-01-amtsblatt-erzbistum-koeln.pdf)

Der Autor dieses Artikels ist katholischer Familienvater aus dem Erzbistum Köln und unserer Redaktion persönlich bekannt

Fotos: Dr. Bernd F. Pelz, Archiv


GOTT hat sich den Kindern Israels kundgetan

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 103 (102),6-7.8-9.10-11.12-13.

Der HERR vollbringt Taten des Heiles,
Recht verschafft ER allen Bedrängten.
ER hat Moses seine Wege kundgetan,
den Kindern Israels seine Werke.

Der Ewige ist barmherzig und gnädig,
langmütig und reich an Güte.
ER wird nicht immer zürnen,
nicht ewig im Groll verharren.

ER handelt an uns nicht nach unsern Sünden
und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld.
Denn so hoch der Himmel über der Erde ist,
so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.

So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang,
so weit entfernt er die Schuld von uns.
Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der HERR über alle, die ihn fürchten.

 


GOTT schenkte dem Menschen Weisheit und ein „Herz zum Denken“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jesus Sir 17,1-4.6-15:

Der HERR hat die Menschen aus Erde erschaffen und lässt sie wieder zu ihr zurückkehren.
Gezählte Tage und eine bestimmte Zeit wies ER ihnen zu
und gab ihnen Macht über alles auf der Erde.

Ihm selbst ähnlich hat ER sie mit Kraft bekleidet und sie nach seinem Abbild erschaffen.
Auf alle Wesen legte ER die Furcht vor ihnen, über Tiere und Vögel sollten sie herrschen.
ER bildete ihnen Mund und Zunge, Auge und Ohr, und ein Herz zum Denken gab ER ihnen.
Mit kluger Einsicht erfüllte ER sie und lehrte sie, Gutes und Böses zu erkennen.
ER zeigte ihnen die Größe seiner Werke, um die Furcht vor ihm in ihr Herz zu pflanzen.
Sie sollten für immer seine Wunder rühmen und seinen heiligen Namen loben.
ER hat ihnen Weisheit geschenkt und ihnen das lebenspendende Gesetz gegeben.
Einen ewigen Bund hat ER mit ihnen geschlossen und ihnen seine Gebote mitgeteilt.
Ihre Augen sahen seine machtvolle Herrlichkeit, ihr Ohr vernahm seine gewaltige Stimme.
ER sprach zu ihnen: Hütet euch vor allem Unrecht!
ER schrieb ihnen ihr Verhalten gegenüber dem Nächsten vor.

Ihre Wege liegen allezeit offen vor ihm, sie sind nicht verborgen vor seinen Augen.