Schweiz: Doppelmoral bei Impf-Quoten?

In der Schweizer WELTWOCHE befaßt sich Marcel Odermann auf dem Online-Portal heute (24.8.) mit der extrem niedrigen Impf-Quote von Asylbewerbern in Aufnahmezentren. Er stellt dazu die Frage: „Warum wird das toleriert, während andere gebrandmarkt werden?“

Auch bei den Eidgenossen steigen derzeit die Infektionszahlen. Der Autor schreibt, überall sei von einer „vierten Welle“ die Rede.

Gleichzeitig habe der amtliche Migrations-Direktor, Mario Gattiker, am 23.8. in der NZZ „beiläufig“ bekanntgegeben, die Impfquote der „meist jungen Bewohner“ in den Asylzentren liege „leider lediglich zwischen 10 und 20 Prozent“.

Nun will der Verfasser keine Impf-Pflicht – weder bei diesem Personenkreis noch sonstwo – einführen, stellt allerdings abschließend die Frage: „Warum wird das toleriert, während Teile der Bevölkerung sich jeden Tag Vorwürfe gefallen lassen müssen, sie gefährde die Gesellschaft, wenn sie sich nicht piksen lässt?“


Schweiz: Volksabstimmung zu staatlichen Coronamaßnahmen in Sicht

Bisher ging die Schweiz einen anderen Weg in der Corona-Krise. Einen harten, landesweiten „Lockdown“ kannten die Eidgenossen nicht; zu Weihnachten und Silvester hatten Hotels und Skilifte in den Urlaubsgebieten offen.

Die Infizierten- und Todeszahlen sind dennoch vergleichbar mit Österreich, wo bereits der dritte harte „Lockdown“ in Kraft und ein Ende nicht absehbar ist.

Inzwischen wurden in der Schweiz aber einige Maßnahmen verschärft, darunter ein Covid-Gesetz, das z.B. der Polizei besondere Befugnisse zubilligt oder eine schnellere Impfstoffzulassung ermöglicht. Das Gesetz ist bereits in Kraft – und wird vom Verein „Freunde der Verfassung“ bekämpft.

Die Initiatoren haben aus Sorge um die Grundrechte die notwendigen Unterschriften für ein Referendum bei der Bundeskanzlei in Bern eingereicht – es sind knapp 90.000 Unterzeichner zusammengekommen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/content/120744-schweizer-lassen-volk-ueber-ja-oder-nein-zu-corona-massnahmen-abstimmen/

Weiterer Bericht dazu: https://marbec14.wordpress.com/2021/01/14/volk-wehrt-sich-schweizer-erzwingen-referendum-uber-corona-regeln/


Schweiz: Supersieg des liberal-konservativen Chefredakteurs Roger Köppel

Chef der „Weltwoche“ mit Rekord-Ergebnis im Nationalrat

Auch in Deutschland ist Roger Köppel vielen Bürgern durchaus ein Begriff, hat er doch in Talksendungen hierzulande immer wieder gegen linke Vorurteile angekämpft und sich entschieden für klassisch-liberale und bürgerliche Belange eingesetzt. 01

Der schlagfertige und unbeugsame Köppel ist Chefredakteur des bekannten Wochenmagazins Die WELTWOCHE (die in unserem CHRISTLICHEN FORUM in der Link-Liste auf der Startseite enthalten ist). Die Zeitschrift greift bisweilen auch explizit konservative Anliegen auf (zB. bei Artikeln gegen Abtreibung.)

Der zeitgeistkritische Publizist trat bei der gestrigen Wahl als Kandidat der konservativen SVP für den Nationalrat an. Er erhielt das beste Wahlergebnis aller SVP-Kandidaten: Platz 1 durch 178.090 Stimmen. Bei der Aufstellung der Kandidaten durch die Partei war Köppel zuvor lediglich auf Platz 17 gesetzt worden.

Noch nie hat ein Parlamentarier in der Schweiz so viele Stimmen erhalten.

In einem Fernsehinterview erklärte Köppel, was ihm als Politiker besonders wichtig ist: Wahrung der Schweizer Unabhängigkeit von der EU, direkte Demokratie, keine weitere Mißachtung von Volksrechten, Eintreten gegen das Staatswachstum und für die bewaffnete Neutralität.

Vor kurzem schrieb Köppel in seinem Editorial über das nicht selten dreiste Auftreten roter Politiker und Medienleute folgendes:

„Besonders unflätig werden die linken Wortführer, wenn man sie mit begründetem Widerspruch behelligt. (…) Meine Vermutung: Die Substanz des linken Denkens könnte historisch mittlerweile derart widerlegt sein, dass anstelle von Argumenten oft nur Beschimpfungen und Selbst­gerechtigkeit übrig bleiben. Moralischer Dünkel füllt die Hohlräume des Denkens.“


Schweiz: Hohe Wahlbeteiligung / Knappe Mehrheit gegen Masseneinwanderung

Das Schweizer Wahlvolk hat am heutigen Sonntag, den 9. Februar 2014, die Initiative „Gegen Masseneinwanderung“ mit 50,3 Prozent angenommen. Der Vorsprung betrug lediglich 19.500 JA-Stimmen.

Die von der SVP (Schweizerischen Volkspartei) getragene Initiative will den Zustrom von EU-Bürgern in die Schweiz reglementieren. Statt Freizügigkeit soll die Quotierung nach Länderkontingenten wieder eingeführt werden.

SVP-Nationalrat Luzi Stamm hat den Bundesrat nun zur Umsetzung des Bürgerwillens aufgefordert. Die Regierung müsse in Verhandlungen mit der EU darauf hinwirken, „die Personenfreizügigkeit durch Kontingente zu ersetzen“, zitiert ihn die Neue Züricher Zeitung.

Mit einer für die Eidgenossen ungewöhnlich hohen Wahlbeteiligung von 56 Prozent endet damit ein teilweise emotional geführter Abstimmungskampf.

SVP-Nationalrat Heinz Brand versicherte, arbeitswilligen und benötigten Ausländern stände die Schweiz weiterhin offen: „Wir können die Zuwanderung so steuern, daß Arbeitskräfte weiterhin kommen können.“

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Der Schweizerpsalm – die Nationalhyme der Eidgenossen

Heute  – am 1. August – begeht die Schweiz ihren Nationalfeiertag.

Die Verfassung unseres südlichen Nachbarlandes beginnt mit den Worten: „Im Namen Gottes des Allmächtigen.“

Im nächsten Satz ist  – durchaus auch religiös getönt  –  von der „Verantwortung gegenüber der Schöpfung“ die Rede; die Präambel unseres deutschen Grundgesetzes erwähnt schon im ersten Satz die „Verantwortung vor Gott“.

Auch die eidgenössische Landeshymne, die 1961 eingeführt wurde und voriges Jahr ihr 50-Jahr-Jubiläum feierte,  könnte wohl kaum frommer sein.

Das deutet schon ihr Name „Schweizerpsalm“ an, der im 19. Jahrhundert durch die Gemeinschaftsarbeit eines katholischen Mönches  (Pater Zwyssig)  und eines liberalen „Feuerkopfs“ (Leonhard Widmer) entstand, so daß schon seine Entstehungsweise etwas ungewöhnlich erscheint.

Der Schweizerpsalm:

1. Strophe

Trittst im Morgenrot daher,
seh’ ich dich im Strahlenmeer,
Dich, du Hocherhabener, Herrlicher!
Wenn der Alpenfirn sich rötet,
betet, freie Schweizer, betet!
Eure fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

2. Strophe

Kommst im Abendglühn daher,
find’ ich dich im Sternenheer,
Dich, du Menschenfreundlicher, Liebender!
In des Himmels lichten Räumen
kann ich froh und selig träumen!
Denn die fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

3. Strophe

Ziehst im Nebelflor daher,
such’ ich dich im Wolkenmeer,
Dich, du Unergründlicher, Ewiger!
Aus dem grauen Luftgebilde
tritt die Sonne klar und milde,
und die fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

4. Strophe

Fährst im wilden Sturm daher,
bist du selbst uns Hort und Wehr,
Du, allmächtig Waltender, Rettender!
In Gewitternacht und Grauen
laßt uns kindlich ihm vertrauen!
Ja, die fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.