Polizeigewerkschaft: Keine Entwarnung bei der Einbrecher-Kriminalität

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat davor gewarnt, die gesunkenen Zahlen bei der Einbruchskriminalität als Trendwende zu werten. Eine solche sei erst durch längerfristige Betrachtung und gründliche Auswertung nachweisbar.

Deshalb dürfe es auch keine Entwarnung geben, zumal die Aufklärungsquoten nach wie vor überschaubar seien. Die fehlende Vorratsdatenspeicherung bleibt ein Hindernis, um Bandenstrukturen aufzudecken.

In München erklärte der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt:

„So erfreulich die Informationen des BKA über sinkende Zahlen bei der Einbruchskriminalität sind, eine Trendwende sind sie nicht. Eine solche ist erst belegbar, wenn die Zahlen über einen längeren Zeitraum sinken und gründlich ausgewertet sind.

BILD: Buchtitel von Rainer Wendt: „Deutschland in Gefahr“

Wenn in einem Zeitraum von zwei Jahren die festgestellten Delikte sinken, kann dies schon bald wieder anders aussehen, wenn die Anstrengungen nachlassen. Deshalb darf es keine Entwarnung geben, vielmehr müssen die Möglichkeiten der Ermittlungsbehörden weiter verbessert werden.

Die Ursachen für den Rückgang sind vielfältig. So haben Polizei und Staatsanwaltschaften durch Schwerpunktsetzung bei der Bekämpfung der Einbruchskriminalität das Personal verstärkt in diesem Phänomenbereich eingesetzt. Das war auch richtig so, denn kaum ein anderes Delikt berührt das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung so sehr, wie die Angst davor, Opfer von Kriminalität innerhalb der eigenen vier Wände zu werden.

Außerdem hat ein verbesserter Informationsaustausch zwischen den Polizeibehörden der Länder und auch europaweit dazu geführt, dass schon sehr frühzeitig erkannt wird, wo reisende Täter am Werk und wie sie operieren. Dabei gehen durch verbesserte Technik keine Lagebildinformationen verloren; dieser Informationsaustausch ist für den gezielten Kräfteeinsatz wichtig.

Die Veränderungen in der Gesetzgebung haben die Möglichkeiten der Ermittlungsbehörden verbessert, beispielsweise durch Abhörmassnahmen bei Verdächtigen, die Verdächtigen zu erkennen und die Ermittlungsergebnisse zu verbessern. Ob sich Täter durch eine höhere Strafandrohung von der Tat abhalten lassen, ist höchst umstritten, man weiß es schlicht nicht. Aber der Gesetzgeber hat durch sein Handeln dafür gesorgt, dass hohe Freiheitsstrafen möglich sind, wenn die Täter überführt werden.

Die steigende Zahl der versuchten Einbrüche deutet darauf hin, dass sich die Sicherheitstechnik verbessert hat und die Menschen ihr Eigentum besser schützen als früher. Dazu haben sicher auch die Zuschüsse beigetragen, die die Bundesregierung bereitgestellt hat.

Nach wie vor bleibt die Forderung nach einer wirksamen Vorratsdatenspeicherung auf der Tagesordnung, darüber sollten sich künftige Koalitionspartner dringend verständigen. Die Ermittler müssen in die Kommunikationsvergangenheit von dringend Tatverdächtigen schauen können, um Bandenstrukturen aufzudecken und an die Hintermänner organisierter Tätergruppen heranzukommen.“

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-meldungen-ueber-trendwende-verfrueht-keine-entwarnung/


Münster: Umweltamt und Polizei informieren über Schutz vor Einbrechern

In Zusammenarbeit mit dem Bauordnungsamt und Umweltamt informiert das Polizeipräsidium Münster:

Wie lassen sich das Haus oder die Wohnung wirksam vor Einbrechern sichern? Wie werden Fenster und Türen zu schwer überwindbaren Hürden? Sie haben Fragen zum energetischen Bauen oder zur Beantragung von Fördermitteln?

Praktische Ratschläge erhalten Interessierte am Montag, 9. Oktober, im Kundenzentrum „Planen und Bauen“ des Stadthauses 3 am Albersloher Weg 33 in Münster.

Von 10 bis 15 Uhr stehen Fachleute aus der Kriminalprävention der Polizei Münster und des Umweltamtes für Beratungsgespräche zur Verfügung.

Weitere Infos und Veranstaltungshinweise zur Kampagnenwoche „Riegel vor!“ hier: http://muenster.polizei.nrw

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verlorengegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.

Dass man sich davor effektiv schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei:

Mehr als 45 % der Einbrüche bleiben im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Geprüfte Technik an Fenstern und Türen führen häufig dazu, dass Täter ihre Einbrüche schon frühzeitig abbrechen. Denn: Einbrecher wollen schnell in Häuser und Wohnungen einsteigen.

Eine gute Sicherung bedeutet Verzögerung und damit ein erhöhtes Risiko für die Täter. Aber auch das richtige Verhalten der Bewohner und aufmerksame Nachbarn spielen eine wichtige Rolle.

Quelle (Text/Bild): http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/3752904?utm_source=directmail&utm_medium=email&utm_campaign=push


Asyl-Tunesier war bei ehem. grüner Spitzenkandidatin Hermenau eingebrochen

Zweimal war sie Spitzenkandidatin der sächsischen Grünen bei den Landtagswahlen: Antje Hermenau. Allerdings hat sie sich später vom Linksdrall ihrer Partei mehr oder weniger distanziert. Kürzlich hielt sie sogar Buchlesung bei der AfD. Asylverfahren-100_03

Die ex-grüne Politikerin erklärt: „Ich bin nicht gegen Zuwanderung, aber es kann nicht sein, dass sich ungeprüft Kriminelle bei uns breit machen können.“

So ganz von ungefähr kommt diese –  für eine grüne Ex-Chefin ungewöhnlich klingende –  Ansicht nicht.

Am 21. August 2016 war ein Dieb um 6 Uhr morgens bei ihr eingebrochen. Das Fenster hatte sie wegen der Hitze geöffnet.

Der zehnjährige Sohn ist seitdem traumatisiert. Die Wohnung wurde danach mit Gittern und Kameras abgesichert, um die Ängste des geschockten Knaben zu vermindern.

Bei einem weiteren Einbruch wurde der Täter geschnappt: Ein Tunesier, dessen Asylantrag abgelehnt war und der sich illegal hierzulande aufhielt; er wurde zu einer Haftstrafe verurteilt.


Lesung von Antje Hermenau bei der AfD, Teil 1 und Teil 2


Polizeichef Rainer Wendt begrüßt höhere Strafen für Einbrecher

Die Deutsche Polizeigewerkschaft begrüßt die von der Innenministerkonferenz (IMK) in Saarbrücken beschlossene härtere Bestrafung von Wohnungseinbrechern. wendt

Deren Bundesvorsitzender Rainer Wendt (siehe Foto: Buchtitel) erklärt:

„Die Innenminister haben endlich erkannt, dass die starke bundesweite Zunahme von Wohnungseinbrüchen die Bürgerinnen und Bürger massiv verunsichert und endlich etwas dagegen getan werden muss. Die vorgesehene Streichung von minderschweren Fällen bei Wohnungseinbrüchen im Strafgesetzbuch ist deshalb richtig und notwendig. Ebenso wie eine Mindeststrafe von einem Jahr.“

Quelle und weitere Meldungen hier: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-begruesst-geplante-hoehere-strafen-fuer-einbrecher/


Christian Schäfer (AfD): Polizei nicht kaputtsparen, Kuscheljustiz beenden!

Zur gestiegenen Zahl der Wohnungseinbrüche und der ablehnenden Haltung der Grünen zu höheren Strafen für Einbrecher erklärt der Bremer Spitzenkandidat der AfD (Alternative für Deutschland), Christian Schäfer:

„Eine Verschärfung des Strafrechts mit der Begründung auszuschließen, Einbrecher studierten nicht das Strafgesetzbuch, ist naiv. Gleichzeitig marginalisiert diese Haltung auch den Schaden, den Einbrecher ihren Opfern zufügen. Dieser ist nicht allein materiell. Oft leiden die Opfer jahrelang an den psychischen Belastungen, die durch die Tat hervorgerufen werden. 033_30

Härtere Strafen können durchaus ein probates Mittel zur Abschreckung sein. Wichtiger ist aber, dass die gesetzlich vorgesehenen Strafen auch durch die Rechtsprechung zur Anwendung kommen. Allzu häufig wird das mögliche Strafmaß gar nicht ausgenutzt. Dadurch rücken die Höchststrafen in den Bereich des Theoretischen und verlieren so ihren Abschreckungswert.

Gleichzeitig muss aber auch der ständige Sparkurs gegenüber der Polizei beendet werden. Jahrelange Kürzungen bei Ausstattung und Personal haben die Polizei in eine kaum noch erträgliche Lage gebracht.

Vor allem Länder mit Regierungsbeteiligung der Grünen, wie hier in Bremen, weisen schlechte Zahlen aus. Hier muss endlich ein Kurswechsel der Politik stattfinden, um die Polizei in die Lage zu versetzen, den organisierten Einbrechern ihr Handwerk zu legen.   

Die Antwort der Politik muss daher lauten: Schluss mit der Kuscheljustiz und Schluss mit dem Kaputtsparen der Polizei!“


Berlin: Die Angst geht um in Nikolassee / Bürgerforum fordert vergeblich mehr Schutz vor Einbrechern

Von Michael Leh

Auch im Berliner Ortsteil Nikolassee werden Bürger immer häufiger Opfer von Wohnungseinbrüchen. Auf einer Bürgerversammlung vermittelten ihnen die Vertreter der Polizei jedoch nicht den Eindruck, dass sich an ihrer Lage etwas ändern könnte.

Im Jahr 2012 gab es in Berlin ein Rekordhoch von 12 291 Wohnungseinbrüchen. Die Einbruchszahlen in New York sind prozentual zur  Bevölkerungszahl erheblich geringer.   Leh - Bürgerversammlung Podium  Kandt

Die Aufklärungsquote in Berlin bei Wohnungseinbruch sank dabei gegenüber 2011 weiter auf 6,5 Prozent. Die Zahl der Einbrüche in Einfamilienhäuser stieg noch einmal um 32 Prozent, diejenige bei Wohnungen um 7,4 Prozent.

FOTO: Auf dem Podium bei der Bürgerversammlung (v.l.n.r.): Der CDU-Bundestagsabgeordnete Karl-Georg Wellmann, der Berliner Polizeipräsident Klaus Kandt, der Leiter der Polizeidirektion 4, Andreas Pahl sowie Justizsenator Thomas Heilmann.    

Pro Tag gab es rund 33 Einbrüche in Berlin. Statistisch war 2012 jede 174. Wohnung bzw jedes 76. Ein- oder Zweifamilienhaus von einem Einbruch oder Einbruchsversuch betroffen.

Für die Zeit von Januar bis September 2013 meldet die Polizei jetzt zwar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Rückgang um 717 Fälle. Angesichts der weiterhin katastrophal hohen Gesamtzahl kann dies jedoch kaum als großer Erfolg bezeichnet werden. Auch ist die Zahl der Einbrüche in Einfamilienhäuser in Berlin von Januar bis September 2013 im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 43 auf 1572 Fälle gestiegen.

Bezirk mit bürgerlicher Mittelschicht

Gestiegen ist die Zahl der Wohnungseinbrüche auch im schönen Ortsteil Nikolassee im bürgerlichen  Bezirk Steglitz-Zehlendorf, einer CDU-Hochburg. 16.000 Einwohner hat der Ort an Schlachtensee und Wannsee. In Nikolassee und Umgebung gibt es viele Villen und Einfamilienhäuser  –  und dort gibt es viel zu holen für organisierte reisende Banden aus Ost- und Südosteuropa.

Jedenfalls glaubt die Polizei, dass ein Großteil der Einbrüche von solchen professionellen Banden verübt wird. Viel weiß die Polizei nicht, denn sie fasst kaum Täter.  Die Angst geht um bei den Bürgern in Nikolassee, zuviel ist passiert in letzter Zeit. In einigen Straßen, so wurde berichtet, erfolgten bis zu dreizehn Einbrüche.

Die „Bürgerinitiative Nikolassee“ hatte deshalb jetzt zu einer Bürgerversammlung in der Dreilinden-Grundschule eingeladen. Im Vorfeld wurde auch die Presse informiert.

Gegenüber der „Berliner Morgenpost“ erklärte der Unternehmer Christoph Wegener: „Natürlich wird immer mal irgendwo eingebrochen, aber in diesem Jahr hat es Ausmaße erreicht, die nicht mehr hingenommen werden können.“

CDU-MdB Wellmann: Für Anti-Einbruch-Marathon

Er fügte hinzu: „Es fühlt sich so an, als würde hier in der Gegend seit Monaten von irgendwelchen Banden ein Feldzug durch die bürgerliche Mittelschicht gemacht.“  – Der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete Karl-Georg Wellmann erklärte: „Ich fordere einen Anti-Einbruch-Marathon und Power-Streifen mit Diensthunden.“

Bei der Bürgerversammlung saß Wellmann mit auf dem Podium, neben ihm der Berliner Polizeipräsident Klaus Kandt, der Leiter der Polizeidirektion 4, Andreas Pahl sowie Justizsenator Thomas Heilmann, der auch CDU-Kreisvorsitzender in Steglitz-Zehlendorf ist.

Über 200 besorgte Bürger  –  darunter viele, die bereits Einbruchsopfer wurden  –  hatten sich im Atrium der Grundschule  eingefunden, die Plätze reichten nicht aus, es mussten noch Stühle dazugestellt werden.

Polizeipräsident Kandt machte gleich zu Beginn nicht den Eindruck, als würde er die tiefen Sorgen der Menschen, die sich vom Staat allein gelassen fühlen, hinreichend verstehen.

Steuerzahler erwarten Schutz und Sicherheit

„Wir müssen alle sparen. Was sind Sie bereit für die Sicherheit zu bezahlen? Die Polizei ist kein Wachschutz“, blaffte er die Leute an. Man glaubte, sich verhört zu haben. Ein Mann aus dem Publikum gab ihm später zurück: „Wir zahlen alle Steuern, wir erwarten, dass der Staat etwas für die Sicherheit tut!“

Es war beklemmend zu erleben, wie viele Bürger berichteten, dass sie Einbruchsopfer wurden und was sie dabei erleben mussten. Ein Mann erklärte, er habe einmal die Schreie einer Frau gehört, die in ihrer Wohnung von einem Einbrecher vergewaltigt worden sei.

Im Publikum saßen einige Prominente, die in der Gegend wohnen, darunter der frühere BND-Präsident und Ex-Staatssekretär im Bundesinnenministerium,  August Hanning. Auch bei ihm sei schon eingebrochen worden, gab er zu Protokoll.

Einige machten deutlich, dass sie bereits mit beträchtlichem Aufwand ihre Häuser zu sichern suchten, einschließlich Alarmanlagen und Bewegungsmeldern. Ein Mann beklagte, es habe Stunden gedauert, bis sich die Polizei bei ihm nach einem über den Notruf 110 gemeldeten Wohnungseinbruch eingefunden habe.

Polizeidirektor Pahl erwiderte, wenn es sich nicht mehr um einen „gegenwärtigen“ Wohnungseinbruch handele, der Einbrecher also nicht mehr da sei, müsse die Polizei ja auch nicht gleich kommen. Pahl, der sich der Pensionsgrenze zu nähern scheint, wirkte abgeklärt. Alles, was er sagte, lief darauf hinaus, dass man nicht mehr tun könne.

Justizsenator Heilmann erklärte, auch bei ihm habe es einen Einbruchsversuch gegeben. Er legte dar, wie er in seinem Justizbereich einige Stellschrauben so verändert hat, dass künftig „reisende Täter“ eher in Haft genommen werden könnten. Wie er mitteilte, hatten bei seinem Amtsantritt im Jahr 2011 Berliner Staatsanwälte noch nicht einmal einen Internetanschluss.

Erstveröffentlichung dieses Beitrags in der Preußischen Allgemeinen Zeitung (PAZ) am 7.12.2013

Foto: Michael Leh


Ein Einbrecher in Lake City flüchtete vor dem Namen des HERRN

Der Name Jesu hat einen bewaffneten Räuber in die Flucht geschlagen. Der 24 Jahre alte US-Amerikaner Derrick Lee war am 25. Januar in ein Haus in Lake City (Florida) eingedrungen, in der eine Schmuck-Verkaufsparty stattfand.

Der vermummte und ganz in schwarz gekleidete Räuber bedrohte die 14 anwesenden Frauen mit einer Pistole und verlangte Geld und Handys.

Zunächst hielten die Partygäste den Auftritt für einen Witz und die Waffe für eine Wasserpistole. Bald wurde ihnen klar, daß Lee es ernst meinte; da trat ihm die Gastgeberin Jacquie Hagler entgegen und forderte ihn auf, „im Namen Jesu“ das Haus zu verlassen.

Als der Räuber darauf nicht reagierte, begannen alle Frauen, „Jesus“ zu rufen. Daraufhin starrte sie der Eindringling erstaunt an, wandte sich um und verließ fluchtartig das Haus.

Frau Hagler hierzu: „Ich bin sicher, dass er Engel gesehen hat, die uns beschützt haben.“  –  Später wurde Lee, der eines weiteren Raubversuchs verdächtig ist, festgenommen, wie die Internetzeitung Christian Post berichtet.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur http://www.idea.de