Erklärung der CDU-Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel über die „Ehe für alle“

Die CDU/CSU hatte zu Beginn der Legislatur eine Absprache darüber, dass die „Ehe für Alle“ in dieser Legislaturperiode nicht abgestimmt wird. Nun hatte die SPD zusammen mit den Grünen und den Linken eine Abstimmung im Plenum über die „Ehe für Alle“, der Gleichstellung der Ehe mit homosexuellen Partnerschaften herbeigeführt. Das ist ein schwerer Vertrauensbruch._MG_1465_HDR

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich erneut gegen eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ausgesprochen. Mit dem Gesetz über die Eingetragene Lebenspartnerschaft ist es Menschen gleichen Geschlechts möglich eine gesetzlich anerkannte Lebenspartnerschaft einzugehen.

In unserem Land stehen wir für Chancengerechtigkeit und sind gegen Diskriminierung wegen des Geschlechts, der sexuellen Identität, der Hautfarbe, der Behinderung oder Herkunft. Die rechtliche Gleichstellung von Eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der Ehe ist im Erb- und Unterhaltsrecht, bei der beamtenrechtlichen Versorgung, dem Auskunftsrecht, dem gemeinsamen Namen und bei der Ermöglichung von Sukzessiv-Adoptionen bereits vollzogen.

Wir respektieren alle Verbindungen, in denen Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, aber ungleiche Dinge sollten auch weiterhin durch unterschiedliche Begriffe definiert werden. In unserem Grundgesetz steht: Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

Noch 2015 vertrat die Bundesregierung, durch Heiko Maas (SPD), Justizminister, die Auffassung, dass eine Öffnung der Ehe für Paare gleichen Geschlechts einer Änderung des Grundgesetzes bedarf. Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 10, 59 [66]; 53, 224 [245]; 62, 323 [330]; 105, 313 [345]; 128, 109 [125]; 131, 239 [259]; 133, 377 [409]).

Die Ausführungen von 2015 laufen der heutigen Abstimmung daher zuwider.

Eine Ehe besteht für mich aus der Verbindung von einem Mann und einer Frau aus der Kinder entstehen können und somit Leben weiter gegeben werden kann. Für eine solche Entscheidung hätte ich mir eine größere Sorgfalt und rechtliche Prüfung gewünscht.

Quelle: http://sylvia-pantel.de/bundestag-beschliesst-ehe-fuer-alle/


Eingetragene Homo-Partnerschaften unter 0,1% bei 41 Mio Haushalten

In Deutschland bestehen 73.000 gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften, davon 6.200 in Baden-Württemberg. Das teilte das Statistische Landesamt am 15.11. in Stuttgart mit.

Der Anteil dieser Homo-Partnerschaften im „Ländle“ beträgt folglich 0,1% an den 5,1 Millionen Haushalten. Dem stehen in diesem Bundesland über 2,4 Millionen Ehen zwischen Mann und Frau (47%), 2,2 Millionen Alleinstehende (41%), 330.000 Alleinerziehende (6,2%) und 288.000 unverheiratete heterosexuelle Paare (5,7%) gegenüber.

In Deutschland stellen die rund 42.000 schwulen und 31.000 lesbischen Beziehungen einen Anteil von 0,2% an den 41 Millionen Haushalten. Davon sind 32.000 eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen, also unter 0,1%. 

Die Zahl homosexueller Lebensgemeinschaften wurde erstmals 1996 erhoben. Damals gaben rund 38.000 Partner an, homosexuell zu leben. Seit 2001 sind eingetragene Partnerschaften gesetzlich möglich.

Quelle: http://www.idea.de


USA: Schwuler wg. sexueller Ausbeutung des Adoptivsohns zu 40 Jahren Haft verurteilt

Am vorigen Freitag wurde der Amerikaner Mark Newton in Los Angeles zu 40 Jahren Haft verurteilt, weil er seinen Adoptivsohn an mindestens acht Männer für Vergewaltigungen vermittelt hatte.

Der 42-Jährige bekannte sich schuldig. Der Knabe wurde bereits in seinem 2. Lebensjahr regelmäßig von seinen Adoptiv-„Eltern“ sexuell mißbraucht, sodann jahrelang von weiteren Erwachsenen (auch welchen aus dem Ausland); das Kind wurde außerdem zur Produktion von Kinderpornographie geschändet.

Ein Urteil gegen den mutmaßlichen zweiten Täter, den in eingetragener Partnerschaft mit Newton lebenden Peter Truong, steht noch aus; er wartet auf einen Gerichtsbeschluß in Neuseeland. 

Dieser „Lebenspartner“ Truong ist 36 Jahre alt und stammt aus Neuseeland. Die beiden Homosexuellen hatten den Jungen, der von einer Leihmutter ausgetragen wurde, im Jahre 2005 nach zähem Ringen in Rußland für 8000 Dollar gekauft bzw. adoptiert.

Als Ermittler anfingen, die beiden Männer des Kindesmißbrauchs zu verdächtigen, beschuldigten diese die Strafverfolgungsbehörden, sie würden wegen ihrer sexuellen Orientierung stigmatisiert. Es stellte sich mittlerweile heraus,  daß das schwule Paar den Knaben zielgerichtet zur sexuellen Ausbeutung gekauft hatte.

Quellen: New York Daily News, Yahoo (Australien), Webseite „Denken macht frei“


Piratenpartei lehnt den Begriff „Ehe“ und das „klassische Familienbild“ ab

Absurde Forderung: „Eingetragene Partnerschaft“ mit mehr als zwei Personen 

Die Piratenpartei zieht mit der Forderung, die Ehe abzuschaffen, in den Bundestagswahlkampf: „Wir Piraten setzen uns dafür ein, dass der Begriff ‚Ehe‘ durch die ‚eingetragene Lebenspartnerschaft‘ ersetzt wird“, heißt es im Wahlprogramm, das die Partei am 11. Mai in Neumarkt verabschiedet hat. 120505393_BV_July und Mike

Sie bekennt sich darin „zu allen denkbaren Formen des Zusammenlebens“.

Politik müsse der „Vielfalt der Lebensentwürfe gerecht werden und eine wirklich freie Entscheidung für die individuell gewünschte Form des Zusammenlebens ermöglichen“. Eine „ausschließlich historische Bevorzugung ausgewählter Familienmodelle“ lehnt die Partei ab.

Sie fordert, dass künftig eine eingetragene Lebenspartnerschaft auch von mehr als zwei Personen geschlossen werden kann. Dem Programm zufolge darf der Wunsch, eine Familie zu gründen, „nicht am klassischen Familienbild hängen bleiben“. Die geschlechtliche Identität oder die sexuelle Orientierung dürfe hierbei keine Rolle spielen.

Das Ehegattensplitting solle Schritt für Schritt abgeschafft werden. Es passe nicht in das Familienbild der Piraten, da auch kinderlose Ehen finanziell gefördert würden. Die Piraten haben nach eigenen Angaben rund 32.000 Mitglieder.

Dem „Sonntagstrend“ des Emnid-Instituts zufolge könnte die Partei derzeit mit einem Stimmenanteil von vier Prozent rechen.

Quelle: http://www.idea.de