Mainz: Politiker gründen Corona-Bürgerhilfe

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Münzenmaier hat gemeinsam mit zwei Parteikollegen (dem Landtagsabgeordneten Damian Lohr und Stadtrat Lothar Mehlhose) eine Corona-Bürgerhilfe in Mainz ins Leben gerufen. 

Die Initiative unterstützt Menschen aus den sog. „Risikogruppen“ (vor allem Herz- und Lungenkranken, Krebskranken), indem sie nach telefonischer Absprache Einkäufe für sie erledigt und sie mit Medikamenten versorgt.

Der Parlamentarier erklärt dazu: „Corona wird unser Leben verändern und jeder Einzelne von uns sollte im Sinne der Gemeinschaft alles dafür tun, um unsere „Risikogruppen“, also unsere Eltern, Großeltern sowie chronisch Kranke, zu schützen.“

Deshalb wolle er mit seinen Mithelfern mit einem guten Beispiel vorangehen. Die Initiative ist auf Mainz beschränkt, doch die drei Politiker hoffen, daß sich derartige Bürgerhilfen“ im ganzen Land verbreiten und „viele Nachahmer“ finden.

Münzenmaier schreibt weiter: „In diesen Zeiten geht es nicht um Parteipolitik oder kleinlichen Zank – jetzt ist Solidarität, Gemeinschaftssinn und entschlossenes Handeln gefragt. Gemeinsam werden wir diese Krise überstehen!“

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Umfrage: Deutsche zu 73% gegen verkaufsoffenen Sonntag

Die große Mehrheit der Deutschen will am Sonntag nicht einkaufen gehen. In einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der Tageszeitung „Die Welt“ sprachen sich 73 Prozent der Befragten dagegen aus, daß Geschäfte am Sonntag genauso öffnen können wie an anderen Tagen.

Lediglich 25 Prozent wollen eine normale Ladenöffnung auch am Sonntag.

Befragt wurden Mitte Juli  1000 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger ab 18 Jahren.

Je nach Alter variieren die Ergebnisse. Je jünger die Befragten sind, desto eher befürworten sie eine weitere Liberalisierung der Öffnungszeiten.

Quelle: dts / fulda-info